Archiv für die ‘Proton’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 16th, 2010

München, den 16. Februar (autaro) Proton ist hierzulande, man kann es kaum milder ausdrücken, gescheitert. Was auch niemanden groß wundert. Das Angebot des Herstellers aus Malaysia beschränkte sich nämlich bislang auf billige Lizenzbauten ausgedienter Mitsubishi-Modelle – ein Vertriebskonzept für Schwellenländer, keineswegs aber für den anspruchsvollen europäischen Automarkt. Umso überraschender kommt daher das neue Proton Concept Car, das die Malaien auf dem Genfer Automobilsalon 2010 präsentieren werden. Damit präsentiert Proton nicht nur ein, so wird es angekündigt, „revulotionäres Raumkonzept“, sondern auch gleichzeitig ein extravagant aber gefällig gezeichnetes Auto aus der Federführung von Stardesigner Giugiaro. Und darüber hinaus kommt unter der Haube Hybridtechnologie vom neuesten Stand zum Einsatz.

Rein äußerlich gibt dich das Concept Car äußerst Kompakt, baut mit 3,55 Metern nicht länger als ein Fiat Panda. Die wahren Werte zeigen sich im Innenraum, wo der Proton vier Erwachsenen auf mehrfach verstellbaren Einzelsitzen Platz im Überfluss bieten will. Der E-Motor findet nebst der zugehörigen Akku-Einheit Platz unter einem zweiten Fahrzeugboden, ähnlich der Sandwich-Konstruktion, wie sie in der aktuellen A- und B-Klasse von Mercedes zum Einsatz kommt. Insgesamt handelt es sich bei der Konstruktion übrigens nicht um einen Hybridantrieb, wie wir ihn bereits gewohnt sind. Die Fahrt wird grundsätzlich mit E-Energie aufgenommen, der Verbrennungsmotor fungiert als sogenannter Range-Extender, der die Akkus wieder auflädt, wenn einmal längere Strecken gefahren werden. Für den Stadtverkehr lässt sich der Akku per Kabel aufladen. (autaro)

 

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November 25th, 2009

München, den 25. November (autaro) Auf dem chinesischen Automarkt geht General Motors (GM) eigenständige Wege, nämlich unter dem Label Buick. Auf der Guangzhou Auto Show feiert der Buick Excelle XT und damit sozusagen der Zwillingsbruder des Opel Astra Weltpremiere.

In die Showrooms der Verkäufer wird der kleine Buick bereits im nächsten Jahr kommen, allerdings nicht als einfaches Derivat des Opel Astra. Sondern als mehr oder weniger eigenständige Entwicklung – zumindest möchte GM das die Weltöffentlichkeit gerne Glauben machen. Die bisherige Markenpolitik unter dem Dach des Mutterkonzerns bestand im Wesentlichen darin, ein und dasselbe Modell mit unterschiedlichen Logos auszustatten und entsprechend zu vermarkten, was sich aus Marketingsicht als sehr ungeschickt erwies. So wurde im Falle des Buick Excelle XT das GM Design Center in Shanghai mit der Anpassung des Designs beauftragt, während die Technische Modifikation unter der Federführung des GM Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC) stattfand. Für den Laien sichtbar ist hinsichtlich des Designs allerdings nicht viel verändert worden, es sticht lediglich der eigenständige Kühlergrill im üppigen Buick-Chromstil ins Auge. Komplett überarbeitet wurde hingegen das Interieur, das mit komplett anderen Farben und Materialien speziell auf den Geschmack der Chinesen getrimmt wurde.

Außerdem wurden die Motoren speziell für den chinesischen Markt abgestimmt. Die drei Benziner, die nur in Kombination mit einer Sechsstufenautomatik lieferbar sind leisten 116 und 135 PS, die aufgeladene Topversion 184 PS. Darüber hinaus stellt die Topversion ein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern zur Verfügung, das sich mittels Overboost sogar kurzzeitig auf 266 Newtonmeter steigern lässt. (autaro)

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