Archiv für die ‘Renault’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juni 19th, 2011

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(Foto: Samsung)
München, den 19. Juni 2011 (autaro) Hierzulande sind Autos aus dem Hause Samsung nahezu unbekannt. Kein wunder, denn die Koreaner bieten ihre Fabrikate auf dem europäischen Markt nicht zu Verkauf an. Allerdings macht der Samsung SM5 aus der oberen Mittelklasse hier eine Ausnahme: er bietet die technische Basis für die Toplimousine Latitude des französischen Kooperationspartners Renault. Auch optisch sind die beiden praktisch Zwillinge, gefällig aber nicht auffällig fügen sie sich in das Einerlei der asiatischen Business-Limousinen.

Eine Klasse höher rangiert der Samsung SM7. Bisher trug dieser die barocken Formen, die in Fernost zum guten Ton in der Oberklasse gehören, mit üppigem Chromgrill und kullernden Glupschaugen. Die neue Generation wird nun aber eine Ära einläuten. Mit coupéhafter Linienführung und dezentem Chromschmuck versprüht sie die Eleganz europäischer Konkurrenten, ohne dabei an Eigenständigkeit einzubüßen. Technisch ist sie auf dem aktuellen Stand, sowohl Bi-Xenon-Lampen sowie die üblichen Assistenzsysteme stehen ebenso zur Verfügung, wie eine Start-Stopp-Automatik. Allerdings wird der große Koreaner in Deutschland nicht angeboten – schade eigentlich. Möglicherweise könnte aber Renault von der Neuentwicklung profitieren und die technische Basis für sein Comeback in der Oberklasse bekommen. Ob er, möglicherweise als Neuauflage des Renault Vel Satis, als rassige Top-Limousine nach Frankreich kommen wird, ist noch reine Spekulation. Optisch wäre er jedenfalls ein Hingucker. Auch der Innenraum, den die Koreaner noch geheim halten, verspricht ein Knaller zu werden. Laut Samsung wird dem Fahrspaß besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Bleibt also eigentlich nur zu hoffen, dass die Franzosen der chicen Oberklasselimousine eine Zusage erteilen. In Korea kommen ein 2,5-Liter-Vierzylinder mit 185 PS und ein 3,5Liter-V6 mit 254 PS zum Einsatz. Für Europa wäre freilich noch ein potenter Diesel gefragt, den Renault aber bereits im Einsatz hat. Zu erwarten wäre im Falle einer positiven Entscheidung ein ähnliches Vertriebskonzept wie beim Renault Latitude. Dieser lässt sich ausschließlich leasen, für 399 Euro im Monat. Hier enthalten sind bereits alle Kosten für Wartung und Service, was die Gesamtkosten ausgesprochen kalkulierbar macht. Besonders für Flottenmanager soll das ein Bonus sein, neben den Kosten für die Kfz-Steuer müssen nur noch die Einstufung bei der Kfz-Versicherung und für die Kasko kalkuliert werden (hier können Sie vergleichen). Enthalten ist zudem ein erweiterte Garantie und, natürlich, die Vollausstattung. (autaro)

 

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Februar 23rd, 2011

München, den 23. Februar 2011 (autaro) Mit dem Zoe will der französische Autohersteller Renault am langsam wachsenden Markt der Elektromobilität partizipieren. Ab 2012 soll der Kleinwagen mit reinem Elektroantrieb in den Verkauf gehen, mit pfiffigen Innovationen, einer alltagstauglichen Reichweite – und zu einem verblüffend niedrigen Preis: rund 21.000 Euro wird der Zoe voraussichtlich kosten, allerdings ohne die modernen Lithium-Ionen-Akkus. Diese müssen vom Kunden zusätzlich gemietet werden, was zusätzlich nochmals mit rund 70 Euro pro Monat zu Buche schlagen wird. Diese Preispolitik hat für den Kunden allerdings auch einen gewichtigen Vorteil, bedenkt man die noch mangelnde Erfahrung mit den empfindlichen Energiespeichern im Alltag.

Akku laden oder binnen drei Minuten einfach austauschen

Die Betriebsdaten des seriennahen Prototyps lesen sich derweil sehr vielversprechend. Renault gibt eine alltägliche Reichweite von gut 160 Kilometern an, womit mehr als 90 Prozent der durchschnittlichen Fahrtstrecken eines Europäers abgedeckt wären. Neigt sich der Akkustand dem Ende entgegen, muss der Zoe für vier bis acht Stunden an eine herkömmliche Steckdose. Oder aber an eine Schnellladestation mit Hochspannung, an der sich ein Ladezyklus binnen 30 Minuten vollziehen lässt. Alternativ kann der Fahrer auch an einer Quickdrop-Station vorfahren und die komplette Batterie gegen eine vollgeladene austauschen lassen. Das gemeinsam mit dem japanischen Kooperationspartner Nissan entwickelte System braucht lediglich drei Minuten für einen solchen Austausch, danach kann die Fahrt sorgenfrei fortgesetzt werden. Der Zoe bietet vier Erwachsenen ausreichend Platz, auch der Kofferraum des etwas über vier Meter langen Kompakten soll ein adäquates Ladevolumen bereitstellen.

Wellness für die Passagiere

Mit dem Slogan „Drive The Change“ drücken die Franzosen aus, dass auf Innovation großer Wert gelegt wird. So will der Zoe seine Insassen nicht nur mit einem besonders umweltfreundlichen Antrieb beeindrucken, sondern bemüht sich mit feinen Details auch um deren Entspannung. Neben einer beonders beruhigenden Illumination des Innenraums wird auch eine Anlage zur Parfümierung der Fahrgastzelle zur Verfügung stehen, die mit verschiedenen Duftnoten versucht, Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen. Einen wichtigen Stressor hat jedenfalls das elektrische Antriebskonzept beseitigt, nämlich die stetig wachsenden Spritpreise an der nächsten Tankstelle. Stromer wiegen bei dieser Gelegenheit den derzeit noch vergleichsweise hohen Anschaffungspreis auf und bestechen außerdem mit besonders günstigen Kraftfahrzeugsteuern. Lediglich die Einstufung bei der Kfz-Versicherung muss noch abgewartet werden, ebenso wie die Höhe der Kasko-Beiträge. Mit Hinblick auf eine besonnene Käuferschaft sind die Prognosen allerdings günstig. (autaro)

 

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Februar 5th, 2011

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München, den 05. Februar 2011 (autaro) Dass im Hause Renault tatsächlich ein frischer Wind weht, belegt ein kleines Cabriolet mit versenkbarem Hardtop auf Basis des Renault Twingo. Es heißt schlicht „Wind“. Mit seiner spektakulären Optik soll es eine besonders junge und dynamische Kundschaft für sich begeistern, was, so sieht es zumindest bisher aus, auch tatsächlich zu klappen scheint. Trotzdem können sich die Verkaufszahlen bei weitem noch nicht mit dem erfolgreichen 207 aus dem Hause Peugeot vergleichen. Der 207 ist der Nachfolger des 206, mit dem Konkurrent Peugeot das versenkbare Hardtop in die Kompaktklasse brachte und mit der Produktion schließlich kaum noch hinterher kam.

Nun teilt Renault mit, dass der Neue als Sondermodell Renault Wind Gordini auf dem Genfer Autosalon zu sehen sein wird, der seine Pforten vom 03. bis zum 13. März dieses Jahres öffnen wird. Wie schon der Renault Twingo Gordini soll der Wind eine Reminiszenz an legendären Rennwagen Amedée Gordinis sein und kommt daher im typischen Gordini-Blau mit weißen Rallye-Streifen. Weiterhin unterstreicht der Wind Gordini seinen sportlichen Anspruch äußerlich durch weiße Außenspiegelgehäuse und 17-Zoll-Alus, sowie durch getönte Seitenscheiben. Auch im Innenraum herrscht Exklusivität. Hier wurden spezielle Lederpolster in Schwarz mit blauen Applikationen vernäht, dazu farblich passend kommt ein schwarz-blaues Lederlenkrad zum Einsatz. Für das Finish sorgen Schriftzüge des Namensgebers, unter anderem auf dem Schaltknüppel-Knauf.

Ab wann der Wind als RS Gordini zu kaufen sein wird, ist ebenso wenig geklärt, wie die Preisfrage. Vermutlich wird der Marktstart Mitte des Jahres erfolgen, da die Cabriosaison schließlich mit dem Herbst endet. Preislich könnte das Sondermodell ein Kracher werden, zumindest wenn Renault die Philosophie des Twingo RS Gordini fortsetzt. Dieser ist ab 16.990 Euro erhältlich, Topmotorisierung und nahezu komplette Ausstattung nebst Klimaautomatik, Ledersitzen und vielem mehr inklusive. Es sollte lediglich bedacht werden, dass solch potente Benziner gerne einmal einen Liter mehr trinken und dass Cabrios naturgemäß bei der Kfz-Versicherung ein wenig mehr kosten können - auch mit Metalldach (autaro)
(Fotos: Renault)

 

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Dezember 14th, 2010

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München, den 14. Dezember (autaro) Renault versucht einmal mehr, in der Oberklasse bzw. der gehobenen Mittelklasse zu fußen. Der Renault Latitude soll die Nachfolge der glücklosen Vorgänger Vel Satis und Safrane antreten, teilt sich allerdings die technische Basis mit einem Koreaner: dem Samsung SM5. So fällt auch das Design eher koreanisch denn französisch aus, wenngleich es durchaus ins europäische Bild passt. Ein wenig erinnert es an die Produkte aus dem Hause Kia oder an größere Limousinen aus dem Hause Volkswagen, zumindest frontal.

Im Innenraum erwartet die Passagiere eine Flut von Annehmlichkeiten, dazu eine Verarbeitung auf Klassenniveau und eine Materialauswahl, die spaltet. Zwar geriet die Gestaltung mit Chromapplikationen, Aluminium und Oberflächen aus Klavierlack detailverliebt und wirkt recht edel. Doch dominieren ansonsten Oberflächen aus Kunststoff, gerade in der Haptik stehen Konkurrenten aus Deutschland wesentlich besser da. Ansonsten reicht das Raumangebot völlig aus, ebenso der Kofferraum, mit seinen knapp 500 Litern Ladevolumen, die sich durch Umlegen der Sitzbank nochmals erweitern lassen. Zu den angekündigten Annehmlichkeiten zählt neben einem klimatisierten Fahrersitz mit Massagefunktion auch eine Dreizonen-Klimaautomatik, die die durchströmende Luft mittels eines zweistufigen Ionisierers reinigt und auf Wunsch sogar parfümiert. Auch eine Kamera für das rückwärtige Einparken, das Satellitennavigationssystem Carminat TomTom (ab 2011) und eine hochwertiges Audiosystem von Bose dürfen nicht fehlen.

Hinsichtlich der Motorisierung herrscht allerdings weniger Auswahl. Der latitude geht mit einem Vierzylinder-Benziner und zwei Dieseln mit jeweils vier oder sechs Zylindern an den Start. Der Benziner stammt von Kooperationspartner Nissan und schöpft aus zwei Litern Hubraum 140 PS. Diese überträgt er recht träge über ein manuelles Sechsganggetriebe auf den Asphalt. Die beiden Selbstzünder werden von einer Sechsstufen-Automatik geschlatet, die zwar weich aber auch eher langsam die Gänge sortiert. Dabei ist der 173 PS starke Vierzylinder die raubeinigere Alternative zum feinen Dreiliter-V6. Dieser leistet satte 241 PS und gefällt mit seidigem Lauf und bärigen 450 Nm maximalem Drehmoment. Allerdings ist auch der Durchschnittsverbrauch mit 7,2 Litern Diesel je 100 Kilometer höchstens Durchschnitt. Dass der Latitude mehr Erfolg haben wird, als seine beiden Vorgänger, bleibt abzuwarten. Eigenwillig ist jedenfalls auch sein Vertriebskonzept: er kann ausschließlich geleast werden, ohne Anzahlung und für mindestens 399 Euro pro Monat. Dies gilt für den Benziner bei einer Laufleistung von 40.000 km bei vier Jahren Laufzeit – inklusive aller Wartungskosten. Die Preise für die Selbstzünder stehen noch nicht fest, als gut kalkulierbare Alternative für Firmenflotten empfiehlt sich der Latitude mit diesem Konzept in jedem Fall. (autaro)

 

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Oktober 30th, 2010

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München, den 26. Oktober (autaro) Französische Autos sind grundsätzlich extravagant gestaltet, glänzen mit hohem Komfort, sind fragwürdig in der Zuverlässigkeit und verfügen über besonders kultivierte Dieselmotoren. Soweit das Vorurteil. Mit einigen Klischees will Renault offenbar aufräumen, zumindest drängt sich dieser Verdacht beim Test des Renault Grand Scenic mit 1,5-Liter-Diesel und Doppelkupplungsgetriebe auf.

Gefälliges Design

Mit dem extravaganten Design fängt Renault an. Sicher, im Vergleich zu manchem direkten Konkurrenten, wie beispielsweise dem Klassenprimus VW Touran, macht der Grand Scenic noch immer eine aufregende Figur. Im Vergleich zur vorangegangenen Generation haben sich die Franzosen aber auf einen etwas breiter gefächerten Geschmack einigen können, was dem Mini-Van keineswegs schlecht steht. Im Innenraum überkommt die Passagiere dann direkt ein Gefühl der Überraschung: hier wirkt alles solide Verarbeitet, es klappert oder rappelt nichts und die Materialauswahl geriet durchaus adäquat. Wie es mit den Langzeitqualitäten aussieht, wird sich freilich noch zeigen, hier hat Renault seine Kunden während der letzten Jage aber lange genug malträtiert. Der Wagen macht, um es landläufig zu formulieren, einen guten Eindruck – möglicherweise wurde hier bereits mit dem zweiten Klischee aufgeräumt.

Motor und Getriebe harmonieren

Beim Blick in den Katalog wird man unweigerlich ein gewisses Unverständnis überwinden müssen. Denn das von uns getestete Doppelkupplungsgetriebe, bei Renault EDC genannt, gibt es beim Grand Scenic lediglich in Verbindung mit dem 110 PS starken 1.5 dCi. Wer zum 150 PS starken Zweiliter-Selbstzünder greift und das Schalten nicht selbst übernehmen möchte, bekommt eine Sechsstufen-Wandlerautomatik. Und auf der Benziner-Seite haben Schaltfaule keine Alternative zum Zweiliter mit 140 PS, der mit einem stufenlosen CVT-Getriebe kombiniert werden Kann. Das Klischee der Eigenwilligkeit will Renault also anscheinend nicht beseitigen. In der Praxis macht sich die Kombination aus dem kleinen Diesel und dem sechsstufigen EDC überraschend gut. Der Diesel geht ausreichend kultiviert zu Werke, räumt also ebenfalls mit keinem Klischee auf. Und das Getriebe findet praktisch immer die richtige Gangart, manuelle Eingriffe befriedigen eher den Spieltrieb. Diese sind übrigens nicht, wie es die Mode ist, über Schaltwippen am Lenkrad möglich, sondern erfolgen ganz konventionell über den Wählhebel auf der Mittelkonsole. An dieser Stelle sollte fairer Weise der Aufpreis angegeben werden, der mit 1.300 Euro aus dem EDC ein regelrechtes Schnäppchen macht.

Sparsamer Verbrauch

Den angegebenen Durchschnittsverbrauch von exakt fünf Litern Diesel pro 100 Kilometer will man Renault, ebenso wie den Konkurrenten, nicht abnehmen. Wer allerdings nicht allzu sehr auf die Tube drückt, kann mit fünfeinhalb bis sechs Litern durchaus zurecht kommen, was angesichts des hohen Nutz- und Freizeitwertes der Fuhre ein respektabler Wert ist. Daran hat das Doppelkupplungsgetriebe einen größeren Anteil, als man zunächst annimmt – Renault gibt einen Verbrauchsvorteil gegenüber der handgeschalteten Variante von 0,2 Litern an. Das Getriebe verleitet aber, da es sich nicht völlig in den Hintergrund drängen lässt, zu einer gelassenen Fahrweise und die größten Einsparungen macht sprittechnisch noch immer der Gasfuß des Fahrers.

Faires Preis-Leistungs-Verhältnis

Die große Stunde des Renault Grand Scenic schlägt beim Aufschlagen des Kostenkapitels. Von seinem, zumindest mit der gewählten Motor-Getriebe-Kombination recht günstigen Verbrauch einmal abgesehen, überrascht der Van mit niedrigen Einstufungen bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und mit einem fairen Preis. Gerade im Vergleich zum VW Touran TDI mit DSG kommt der Grand Scenic als 1.5 dCi EDC mit deutlich besserer Ausstattung gute 2.000 Euro billiger daher. Und wer über das eine oder andere Klischee wohlwollend hinwegsieht, dürfte mit diesem Renault bestens bedient sein. (autaro)
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September 30th, 2010

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München, den 30. September (autaro) Ab Mitte 2011 wird der französische Hersteller Renault seine ersten beiden Elektroautos auf den Markt loslassen. Und was die Ingenieure da auf die Räder gestellt haben, klingt zunächst überaus verlockend: für 23.800 Euro gibt es den praktischen Kangoo Rapid Z.E., der ausreichend Platz für die Familie oder für Handwerker mit all ihrem Werkzeug bietet. Oder für durchschnittlich 26.000 Euro die Limousine Fluence Z.E., die die elegantere und komfortablere Alternative darstellt. „Durchschnittlich“ daher, da in Europa unterschiedliche Mehrwertsteuer-Sätze greifen und die Preise brutto angegeben werden. Was beiden Modellen dann noch fehlt, sind die Akkus. Die müssen nämlich zusätzlich geleast werden, wodurch zusätzlich 72 Euro pro Monat für den Fluence bzw. 85 Euro für den Kangoo Rapid fällig werden.

Davon einmal abgesehen bewegt man die Beiden freilich für schmales Geld. Nicht nur die horrenden Spritkosten entfallen, die beiden kosten auch deutlich weniger Steuern als ein vergleichbarer Benziner, sie dürften auch von den Versicherern deutlich günstiger eingestuft werden (hier geht’s zum allgemeinen Vergleich).

Einen großen Unterschied beim Endpreis erzeugen schließlich die jeweiligen Landesregierungen Europas. So subventioniert beispielsweise Frankreich ein neu gekauftes und zugelassenes Elektroauto mit satten 5.000 Euro. Währenddessen will die Bundesregierung bislang nur die Entwicklung direkt fördern, nicht aber den Kauf elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Ab sofort können die beiden E-Autos von Renault bereits bestellt werden. (autaro)

 

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August 27th, 2010

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München, den 27. August (autaro) Seit dem Jahr 2009 wird Renault nur noch bis zur oberen Mittelklasse vertreten, durch das Interims-Topmodell Laguna. Das eigentliche Topmodell, der Renault Vel Satis, wurde mangels Nachfrage im letzten Jahr vom Markt genommen, er war ein wenig zu gewagt, zu avantgardistisch.

Auf der Moskau Motor Show 2010 (25. August bis 5. September) wird nun der legitime Nachfolger des Vel Satis, der Renault Latitude, seine Weltpremiere feiern und hoffentlich an die Zeiten anknüpfen, als Renault mit großen Limousinen á la Safrane noch Erfolg hatte. Vorerst wird der Latitude allerdings nur in Ländern außerhalb West-Europas zu haben sein, darunter Russland, die Türkei, Rumänien, Australien, Nordafrika, Asien, Mexiko, und die Golf-Region. Westeuropa muss sich noch bis zum Autosalon Paris 2010 (2. bis 17. Oktober) gedulden, wo der Latitude schließlich ein zweites Mal präsentiert wird. Dabei sind die Franzosen emsig bemüht, die Verbindung nach Südkorea zur Renault-Tochter Samsung kleinzureden. Der Latitude basiert nämlich auf der Oberklasselimousine Samsung SM5, was hier in Europa das Prestige nachhaltig schmälern könnte. “Bei der Entwicklung kamen das gesamte Renault Engineering-Know-how und die höchsten Qualitätsstandards der Renault-Nissan Allianz zum Einsatz”, sucht das Unternehmen die Presse zu beschwichtigen.

Technisch ist der Latitude zumindest auf der Höhe der Zeit. Von der üblichen Airbag-Armada über einen Fahrersitz mit Massagefunktion bis hin zur Dreizonen-Klimaautomatik, die sogar über einen Luft-Ionisator und einen zweiteiligen Parfum-Zerstäuber verfügt, ist alles mit an Bord. Allein der Preis ist bislang noch geheim, ebenso die Antwort auf die Frage, ob sich Renault mit dem Latitude wieder in der Oberklasse behaupten können wird. (autaro)

 

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Juni 10th, 2010

München, den 10. Juni (autaro) Die automobile Oberklasse verließ Renault im Jahr 2009, die wenig erfolgreiche Oberklasse Limousine Vel Satis wurde kurzerhand aus dem Programm genommen. Zugegeben, das eher an einen Van erinnernde Konzept war beinah so eigenwillig wie der ebenso erfolglose Renault Avantime. Doch schließlich braucht eine Volumenmarke wie Renault einen Vertreter zumindest in der Oberklasse, wenn schon die Luxusklasse ausgespart wird.

Zum Angriff auf Mercedes E-Klasse, BMW 5er und Co. wird Renault im nächsten Jahr blasen, wenn die Oberklasse-Limousine Latitude ihr Debüt in Europa feiern wird. Bereits in diesem Jahr wird sie auf den Märkten Australiens, Asiens und Osteuropas erscheinen, produziert wird sie in Korea – wie auch der Samsung SM5, der technische Zwillingsbruder. Doch nicht nur technisch, auch optisch gleicht der Latitude dem Modell der koreanischen Tochter Samsung in nahezu 100 Prozent, lediglich der Kühlergrill und die Aufhängung des Nummernschildes wurden für den Renault leicht modifiziert. Wie die Limousine in Europa, insbesondere in Frankreich ankommen wird, ist fraglich. Erste Reaktionen werden vermutlich auf den Pariser Autosalon folgen und mit Spannung erwartet. Wichtigstes Argument gerade für die eher nationalistisch eingestellten Franzosen wird sicherlich sein, dass die Antriebseinheit vom Renault Laguna übernommen wird und damit ein „echter“ Franzose ist. Das größte Volumen sagt Renault dem 235 PS starken V6-Diesel voraus, der im Laguna bereits für seine souveräne Kraftentfaltung und Laufkultur gelobt wird.

Doch auch den Innenraum kennen wir im Prinzip bereits aus dem Laguna. Darüber hinaus will Renault sein Augenmerk auf eine außerordentlich üppige Ausstattung legen, die neben einem Massagesessel mit Klimatisierung für den Fahrer auch ausgefallene Extras wie einen Parfüm-Spender beinhalten wird. Gegen die etablierte Konkurrenz aus deutschem Hause wird sich auch der Latitude schwerlich behaupten können. Ob er ein ähnlicher Exot bleiben wird, wie sein avantgardistischer Vorgänger, bleibt abzuwarten. (autaro)

 

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April 30th, 2010

München, den 30. April (autaro) 16.900 Euro wird der Händler wenigstens aufrufen, wenn er nach dem neuesten Wurf von Renault, dem Wind gefragt wird. So heißt das zweisitzige Cabrio-Coupé auf Basis des Renault Twingo, das vor allem junge Käufer von den Vorzügen eines Cabrios mit vollversenkbarem Hardtop überzeugen soll. Zunächst ist nur ein 1,2-Liter-Benziner mit 100 PS Leistung erhältlich, ab Herbst ergänzt ein 133 PS starker 1,6-Liter-Benziner die Motorenpalette, die grundsätzlich die Ansprüche der Abgasnorm Euro-5 bedient. Preis für die 133-PS-Variante: ab 18.300 Euro.

Wer an den Renault Twingo denkt, und sich auf Cabriovergnügen auf Niedrigpreis-Niveau freut, wird also zuerst enttäuscht, rund 17.000 Euro sind keineswegs ein Schnäppchen. Dieser Eindruck relativiert sich allerdings beim Blick auf Liste der Serienausstattung, die neben dem vollelektrisch betätigten Hardtop folgendes bietet: 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelleuchten, eine elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber, beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel, Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, ESP und Bremsassistent, sowie Sportsitze mit Teillederbezug. Für Unterhaltung sorgt ein 2×20 Watt CD-Radio mit MP3-Funktion, außerdem ist ein Tempopilot mit Geschwindigkeitsbegrenzer mit an Bord und die Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung muss auch nicht extra bezahlt werden.

Käufer dürfen sich außerdem neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auch auf jede Menge Features freuen. Außerdem offeriert die neue Verdeck-Konstruktion ein durchaus praktisches Detail. Das Kofferraumvolumen von 270 Litern bleibt auch bei geöffnetem Verdeck unverändert – durchaus keine Kleinigkeit und in diesem Segment bislang einzigartig. (autaro)

 

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März 19th, 2010

München, den 19. März (autaro) Wie bereits seit längerem geplant, haben Renault und Nissan in Indien ein gigantisches neues Werk eröffnet. Am neuen Standort Chennai an der indischen Ostküste soll im Mai die Produktion starten, jährlich ist eine Kapazität von bis zu 400.000 Einheiten möglich. Dadurch entstehen gut 1.500 neue Jobs, die Errichtung der Fabrik hat Firmenangaben zufolge 45 Milliarden Rupien, also umgerechnet rund 720 Millionen Euro gekostet. Zunächst soll im Indischen Werk vornehmlich der Nissan Micra gebaut und in über 100 Länder exportiert werden. Folgen werden ab nächstem Jahr die Modelle Renault Fluence und Renault Koleos.

“Das Werk markiert eine entscheidende Etappe für die Allianz Renault-Nissan in Indien”, bemerkte der Vorstandschef Ghosn in seiner Eröffnungsrede am 17. März. Wie auch andere Hersteller haben Nissan und Renault das gewaltige Potential des indischen Automarktes erkannt, der das größte Wachstum direkt nach China verzeichnet. So soll in den nächsten vier Jahren auch sukzessive das Händlernetz ausgebaut werden, sodass dann alle Modelle der Palette auch in Indien verfügbar sein werden. Freilich hat die hohe Attraktivität Indiens für international tätige Automobilkonzerne auch einen weiteren Grund: im Durchschnitt verdient ein indischer Arbeiter nochmals weniger, als es bereits eine vergleichbare Arbeitskraft in Indien tun würde (Zahlen sind wegen der schnellen Schwankungen und großer regionaler Unterschiede kaum verlässlich zu bekommen). Das Geschäft würde sich also auch noch deutlich rechnen, wenn ein Großteil der Fahrzeuge für den Export bestimmt wäre. (autaro)

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