Archiv für die ‘Renault’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 25th, 2010

München, den 25. Januar (autaro) Was schon im Jahr 2007, rechtzeitig zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt begann, wird endlich gut: damals kursierten erste Entwürfe eines Renault Twingo Roadster im Internet – allerdings waren die ein Fake. Nun kommt er allerdings doch. Ein knackiger, preiswerter Roadster auf Basis des Twingo. Auf dem diesjährigen Autosalon in Genf wird der Entwurf seine Premiere feiern, wobei allerdings noch kein Name feststeht.

Der Entwurf wird sich mit der bekannten Front des Renault Twingo präsentieren. Das Heck erinnert in seiner Konstruktion an den Ferrari 575 Superamerica, mit einer senkrecht stehenden Heckscheibe un einem breiten Überrollbügel. Hinter diesem schafft eine große Fläche Platz für die erdachte Schwenkdachkonstruktion – seit dem Erscheinen des glücklosen Smart Roadster hat es in dieser Klasse keinen so eigenwilligen Entwurf mehr gegeben. Unter der Haube wartet Renault mit ordentlich Leistung auf: den 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 100 PS wird es ebenso geben wie den 134 PS starken 1,6-Liter aus dem Twingo RS. Damit wird dieser Benziner die Topmotorisierung stellen. Außerdem ist eine Version mit Dieselmotor geplant. Hierfür käme der 1,5-Liter-Turbodiesel (Common-Rail-Technik) in Frage. Da die Schwenkdachkonstruktion zwar simpel, aber dadurch auch kostengünstig produzierbar ist, soll der billigste Twingo Roadster unter 15.000 Euro kosten. (autaro)

 

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November 9th, 2009

München, den 09. November (autaro) Die Allianz zwischen Nissan und Renault soll schon bald erste, greifbare Früchte tragen, auch hinsichtlich des reine Elektroantriebes. So soll schon 2012 die Studie Zoe Z.E. Concept, vorgestellt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2009, ihre Serienreife erreichen. Wie bei Studien üblich, hatte diese freilich eine Menge an Ideen vorzuweisen, die es vermutlich nicht in die Serienproduktion schaffen werden. So wird der Renault Zoe vermutlich keine Flügeltüren haben und auch die Sitze werden konventionelle montiert sein, während die Studie noch durch schwebende, am Dachhimmel montierte Fauteuils um Aufmerksamkeit heischte.

Für Vortrieb soll ein 95 PS starker E-Motor sorgen, der die 4,10 Meter lange Limousine mit einer Ladung gute 160 Kilometer weit befördert. Danach müssen die modernen Lithium-Ionen-Akkus zurück ans Stromnetz. Für eine vollständige Füllung müssen sie dort vier bis acht Stunden verweilen, zumindest wenn es sich um die konventionelle Haushaltssteckdose mit 230 Volt Spannung handelt. Mit einem 400-Volt-Ladegerät soll dieser Vorgang lediglich 20 Minuten dauern, was die Fortschritte auf diesem Gebiet demonstriert.

Parallel zur Herstellung von Elektroautos planen die Franzosen außerdem die Fertigung und Wiederverwertung leistungsfähiger Akkus für den E-Antrieb. Dabei sollen speziell die Techniken für eine Wiederaufbereitung ausgedienter Batterien weiterentwickelt werden. Eigens zu diesem Zweck wurde ein Joint Venture zwischen Renault, Nissan und der französischen Regierung ins Leben gerufen. (autaro)

 

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August 7th, 2009

München, den 07. August (autaro) Die erste Modelloffensive aus dem Hause Smart war, man kann es nicht anders formulieren, ein Flop. Der in Eigenregie entwickelte Smart Roadster wird für immer ein Exot bleiben, er verkaufte sich von Beginn an wie Blei. Der Smart forfour, gemeinsam mit Mitsubishi auf der Basis des Mitsubishi Colt entwickelt, legte zwar einen respektablen Start hin, verkaufte sich allerdings später ebenfalls kaum noch – gravierende Qualitätsmängel sprechen sich schnell herum- Daher wurde die Produktion nach Millionenverlusten im Jahr 2006 kurzerhand wieder eingestellt.

Nun soll alles anders werden. Der für 2012 geplante, neue forfour soll sich ebenso gut verkaufen, wie der kleine Bruder, der fortwo. Einer der Gründe für den erneuten Vorstoß ins Kleinwagensegment ist, dass Daimler unterhalb seiner A-Klasse hier nichts zu bieten hat, die Nachfrage in den letzten Monaten jedoch stetig stieg. Als Partner, insbesondere für die Entwicklung, haben sich die Schwaben Renault auserkoren. Optisch wird sich der geplante forfour mithin an der bereits 2008 vorgestellten Studie Renault Zero Emission orientieren, bei einer Außenlänge von gut 3,60 Metern. Außerdem ist eine Version mit Hochdach in Planung, die konsequent mit „formore“ benannt werden soll. Von allen Modellen wird es selbstverständlich auch Ableger mit Renault-Emblem auf dem Kühler geben. (autaro)

 

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Juli 1st, 2009

München, den 01. Juli (autaro) Es ist noch nicht so lange her, da wurden in Frankreich die ersten Dieselmotoren serienmäßig mit Russpartikelfilter ausgestattet, der Vorreiter war damals Peugeot. Während man sich im europäischen Ausland schnell daran machte, die neue Technik ebenfalls einzusetzen, geriet Deutschland schnell ins Hintertreffen – die Angelegenheit wurde schließlich recht peinlich. Das Beispiel könnte sich in modifizierter Form wiederholen: während in Deutschland gerade ein großes Hallo um die neue S-Klasse mit Hybrid-Antrieb veranstaltet wird, schickt sich Frankreich, namentlich Renault, an, bereits 2011 vier Elektromodelle auf die Straßen zu entlassen.

Neben dem Modell Kangoo wird die Technik also in drei weiteren Modellen Einzug halten, darunter wird sich auch ein neu entwickelter Kleinwagen für die Stadt befinden. Derzeit findet die Erprobung der Technik in einem Kangoo statt, dessen Aggregate 44 kW und ein maximales Drehmoment von 190 Newtonmetern bereitstellen. Die Reichweite ist mit 100 Kilometern noch bescheiden, soll aber bis zum Serienstart auf 160 Kilometer ausgebaut werden.

Konventionell an der heimischen Steckdose dauert ein kompletter Ladezyklus sechs bis acht Stunden, eine Schnellladestation ermöglicht ein achtzigprozentiges Aufladen in 30 Minuten. Es wird allerdings auch das System des Projektpartners „Better Place“ zum Einsatz kommen, an dem auch der Partner Nissan beteiligt ist (s. autaro-news vom 15. Mai). Diese ermöglicht den Tausch des kompletten Akkus innerhalb weniger Minuten – wie an einer Benzintankstelle. (autaro)

 

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Juni 29th, 2009

München, den 29. Juni (autaro) Von Automobil- und Wirtschaftskrisen scheint der führende französische Hersteller wenig gehört zu haben. Die Absatzzahlen von Renault und seinen Tochtermarken blieben im vergangenen Jahr auf einem konstanten Niveau und vor kurzem meldete sich der Hersteller auch noch mit einer sehr erfreulichen Nachricht: Der Monat Mai 2009 war deutlich erfolgreicher als der Mai 2008. Ist die Wende in der Autobranche somit geschafft? Oder ist das nur ein Ergebnis, das in die Wirtschaftsschulbücher als Ergebnis einer erfolgreichen Modellpolitik, konsequentem Management und gutem Marketing eingehen wird? All das wird sich in naher Zukunft zeigen. Was wir jetzt schon wissen ist, dass Renault seine Modellpalette konsequent entwickelt, immer auf höchste Qualität achtet und das Wort „Langeweile“ in seinem Wortschatz nicht vorkommt. Das beweist einmal mehr auch der neue Mégane Grandtour.

Aufregendes Design
Bekanntlich zählt die Redaktion von autaro.de zu den treusten Fans des französischen Automobildesigns. Auch der neue Renault enttäuscht nicht. Geschwungene Linien, elegante Front und sportliche Silhouette sind die dominierenden Merkmale des Exterieurs. Die Formgebung – ganz im Stil des gerade überall dominierenden post-modernistischen Stils – zeichnet sich durch eine spannungsvolle Signatur aus. Den Renault-Designern ist etwas Beeindruckendes gelungen – eine Balance zwischen Dynamik und Eleganz, zwischen Modernität und Klassik. Das markante Heck, die lang gestreckte, zum Heck hin abfallende Dachlinie und die nach hinten spitz zulaufenden Seitenscheiben sollen sowohl Familienväter als auch seriöse Geschäftsmänner ansprechen.

Salonartiger Innenraum
Nehmen wir nun Platz im Innenraum! Im Vergleich zu vielen Mitbewerbern wartet hier der neue Renault mit viel Raum und Komfort auf. Der aktuelle Mégane ist um 5,9 Zentimeter länger und um 2,7 Zentimeter breiter als der Vorgänger. Diese Vergrößerung wurde wirklich gut ausgenutzt, um Fahrer, Beifahrer, zwei erwachsenen Passgieren und einem Kind genügend Kopf- und Beinfreiheit anzubieten. Dies gilt auch für lange Reisen. Sonnenschirme, Koffer voll mit Klamotten und Souvenirs – all das passt in dem 524 Liter großen Kofferraum (33 Liter davon sind in der Reserveradmulde). Bei umgeklappter Rückbank wächst das gesamte Volumen auf ganze 1.595 Liter. Das ist aber längst nicht alles. Um bequemen Zugang zum voluminösen Gepäckabteil zu gewährleisten, zogen die Renault Entwickler die Heckklappe weit in den Stoßfänger hinein. Auf diese Weise realisierten sie die mit 561 Millimetern niedrigste Ladekantenhöhe im Segment der kompakten Kombis.

Nun aber der Motor!
Renault will anscheinend nicht klein spielen. Die meisten Hersteller bieten für den Anfang immer so zwei bis maximal drei Triebwerke zur Auswahl, bei dem neuen Mégane Grandtour gibt es aber gleich neun – fünf Benziner und vier Diesel. Die Spitzenleistung bei den Dieselaggregaten liegt bei 118 kW/ 160 PS. Bei den Benzinern bei 132 kW/ 180 PS. Das ist auch unser Liebling und absoluter Favorit. Er beschleunigt den eleganten Franzosen auf ganze 225 km/h maximale Geschwindigkeit und verbraucht gleichzeitig nur 7,6 Liter Super auf 100 km. Der Kombi bleibt dabei immer stabil auf der Straße, zeigt sich athletisch und gehorcht immer dem Willen des Fahrers. Ab Juni dürfen sich die Mégane-Fans auch auf das neue 2.0-16V-140-CVT-Triebwerk mit 103 kW und 140 PS freuen. Das besondere dabei ist das CVT-Getriebe, das mit Abstand eine der sinnvollsten Neuentwicklungen auf dem Automobilmarkt darstellt. Es ermöglicht immer die für den Motor effizienteste Gangschaltung. So arbeitet das Triebwerk immer im optimalen Drehzahlbereich, verbraucht weniger Sprit und bringt das Automobil richtig auf Touren.

Fazit
Der neue Mégane ist ein großartiges Automobil – er fährt sich grandios, sieht sexy aus und bietet viel Komfort. Noch erfreulicher ist allerdings der Akzent in Sachen Umweltfreundlichkeit. Serienmäßig bekommt jedes Fahrzeug einen Monitor, auf dem der optimale Getriebegang angezeigt wird. So wird weniger Sprit geschluckt und die CO2-Emissionen werden auf einem Minimum gehalten. Das ist aber längst nicht alles. Die Mégane-Show wird von einer beispiellosen Serienausstattung abgerundet, die den Kauf des Familien-Kombis in ein heißes und sehr lukratives Deal verwandelt. (autaro)

 

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Juni 8th, 2009

München, den 08. Mai (autaro) Auch wenn die Automobilbranche hierzulande, wie auch in Frankreich, mit staatlichen Prämien künstlich angekurbelt wird, ist den Herstellern klar: auf die stark geschrumpfte Kaufkraft muss reagiert werden, auch wenn die Gewinnmarge darunter leidet. Dabei geht Renault nun eigene Wege und bringt zusätzlich zu seinen Rabatt-Aktionen ein Sondermodell des Renault Laguna auf den Markt, das quasi die Mittelklasse zum Kompaktklasse-Preis offeriert. 17.990 Euro kostet der Laguna ab sofort als Sondermodell Emotion mit dem 1,6 Liter großen Einstiegsbenziner und 110 PS Leistung. Der gleichstarke 1,5 Liter Diesel ist für 20.400 Euro zu haben.

Um ein karges Sparmobil handelt es sich beim Laguna Emotion freilich nicht. Abgesehen von der ausreichenden Motorisierung sind serienmäßig eine manuell gesteuerte Klimaanlage und ein 4×20-Watt-CD-Radio mit an Bord, das Radio spielt sogar MP3-CDs ab. Auch andere Annehmlichkeiten wie elektrische Fensterheber, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung und höhenverstellbare Sitze für Fahrer und Beifahrer müssen nicht zusätzlich bezahlt werden. Außerdem hält Renault für 890 Euro das Technikpaket bereit. Wer dieses ordert, bekommt zusätzlich eine automatische Parkbremse, einen Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer und eine für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbare Klimaautomatik. Als Kombi ist das Modell Emotion ebenfalls erhältlich, allerdings nicht mit dem Basisbenziner. Mit 140 PS starkem Benziner kostet er 20.900 Euro und mit dem bekannten 110 PS starken Diesel 21.400 Euro. (autaro)

 

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Mai 5th, 2009

München, den 05. Mai (autaro) Renault spendiert seinem Mégane, dem ewigen Gegner des Golf, neue Motoren. Wie im Hause VW, wird man künftig auch bei Renault auf das Konzept setzen, mittels kleinerer aber aufgeladener Motoren die Leistung größerer Motoren bei geringerem Verbrauch zu generieren. Das Zauberwort heißt Downsizing.

Ein Turbolader beatmet künftig im Mégane TCe 130 einen 1,4-Liter-Benzindirekteinspritzer und kitzelt so eine Leistung von 130 PS und ein maximales Drehmoment von 190 Nm (bei 2.250 U/min) aus ihm heraus. Den Durchschnittsverbrauch gibt Renault mit 6,5 Litern pro 100 km an. Ein As hat der TCe 130 freilich noch im Ärmel: er lässt sich auch mit Bio-Ethanol fahren.

Außerdem macht der Mégane mit zwei neuen Selbstzündern die Aufwartung. Wie üblich bildet die Basis dabei ein und derselbe Motor. Es ist der bekannte Zweiliter, den Renault allerdings komplett überarbeitet hat. Daher kommt er als dCi 150 mit 150 PS und nur in Verbindung mit einer Sechsgangautomatik. Oder als dCi 160 mit 160 PS und manuellem Sechsganggetriebe. Das Maximale Drehmoment liegt bei 360 bzw. 380 Nm, Verbrauchswerte wurden noch nicht bekannt gegeben. (autaro)

 

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März 9th, 2009

München, den 9. März (autaro) Auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon präsentiert sich Renault mit vielen Premieren. Der Hersteller möchte anscheinend klare Signale geben – trotz Krisen und Finanzkatastrophen geht es dem größten französischen Autobauer blendend, die Modelle verkaufen sich weiterhin sehr gut, und ohne viel zu riskieren, kann er in neue Modelle investieren.
Ein Akzent bei den Neuvorstellungen in Genf liegt auf der Mégane-Familie. Mit völlig neuem Design und beeindruckender Silhouette präsentieren sich die Bestsellers Scénic und Grand Scénic. Während sich beim Scénic die Frontgestaltung mit dem zentralen Lufteinlass unverkennbar an das Design des längeren Mégane Coupé anlehnt, betont der breitere Kühlergrill beim Grand Scénic das eigenständige Design des längeren Modells. Überabrietet wurde auch das Heckdesign, damit es die Eigenständigkeit der zwei Modelle besser unterstreichen kann. Die zwei Entwicklungen locken nun die Kunden auch mit viel mehr technischen Extras an. Zu den Höhepunkten gehört mit Sicherheit die akustische und visuelle Einparkhilfe.
Die Mégane-Familie wird nun auch um den Mégane Grandtour erweitert – einen dynamischen Kombi mit großem Raumangebot. Der Mégane Renault Sport ist wiederum etwas für die Sportbesessenen Fahrer. Für das Rallye-Feeling sorgt hier ein kraftvoller 2.0 16V Turbobenziner mit 184 kW/250 PS bei 5.500 U/min. Das maximale Drehmoment steht dabei ab 3.000 U/min bereit. (autaro)

 

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August 19th, 2008

München, den 19. August (autaro) Von den Neuerscheinungen auf dem Automobilmarkt werden Sachen erwartet, die vor nur drei Jahren als absolute Science-Fiction-Romane vorgekommen wären. Sparsam, abgasfrei und möglichst unter 2000 € Gesamtpreis. Hat jemand gelacht? Solche Autos gibt es tatsächlich schon und die Konkurrenz bei denen wird allerdings immer schärfer. Das Segment wurde von dem indischen Hersteller Tata initiiert und noch bevor das Modell Nano auf den Markt erschienen ist, sorgt er für einen Weltrummel.
Renault und Nissan möchten auch nicht lange warten bis sie auch ihr Wort zum Thema „Billigst-Autos“ gesagt haben. Ab 2011 soll ihre Entwicklung zunächst nur auf dem indischen Markt im Verkauf sein, dann aber auch in weiteren Arealen. In der Basisausführung soll das Modell 2500 US Dollar kosten oder unter 1600 Euro und somit billiger als der Nano, der mit 100 Euro mehr ein fast völlig anderes Preissegment darstellt.
Der japanische Nissan-Sprecher Tomo Nagami machte klar: „Der ULC ist als Familienauto konzipiert. Er bekommt einen Benzinmotor, es wird kurz nach dem Serienstart aber auch einen Dieselmotor geben. Zur Kraft-Übertragung dient ein Viergang-Schaltgetriebe“. Die Abkürzung ULC steht für Ultra-Lowcost-Car und bezeichnet am besten die neue Entwicklung – vor allem auf den Preis müsste man schauen. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

Die westlichen Hersteller zeigen einmal mehr, dass sie nicht gerade flexibel sind, wenn es um die Änderung der Modellkonzeption oder Motorenentwicklung geht. Während die Ölpreise die Rekordhöhen längst überschritten haben und Umweltkatastrophen am laufenden Band folgen, produzieren sie Spritschlucker, die mehr als 15 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Jeder Versuch der Großkonzerne, diese Tendenz zu ändern und so schnell wie möglich auf alternative Antriebe und Treibstoffe umzustellen, sollte deswegen mit Ovationen begrüßt werden. Nicht nur deswegen verdient der Renault Megane Grandtour 1.6 16 V eco² Ethanol 85 unsere Aufmerksamkeit und positive Kritik.

Das Modell kann ohne weitere Bedenken als einer der ersten erfolgreichen Versuche zum Thema ‘Alternative Kraftstoffe’ gefeiert werden. Der offensichtlichste Vorteil ist, dass er Bio-Power zu einem ganz erschwinglichen Preis anbietet. Im Moment kosten die zwei Varianten – mit Ethanol und mit Benzin – gleichviel, und zwar genau 19.000 Euro. Damit das alles noch attraktiver aussieht, schnürt Renault den Megane eco² mit Sonderausstattungen wie etwa Klimaanlage und Tempopilot, wodurch ein Preisvorteil von 2.640 Euro erzielt wird.

An der Motorpower hat sich tatsächlich nichts geändert. Das Triebwerk leistet 77 kW/ 105 PS, was für die kompakte und gut stilisierte Limousine eine völlig ausreichende Kraft und phantastisches Fahrverhalten bedeutet. Nun kommen wir aber zu dem ganz besonderen Punkt, der das Modell noch attraktiver macht – der Spritverbrauch. Unter 8 Liter Sprit braucht der Öko-Franzose, um seine volle Kraft auf der Autobahn zu entfalten. Dabei geht es natürlich um eine Mischung aus Ethanol und herkömmlichem Benzin. Die neue Motorisierung bezeichnet der Hersteller als „Flexible Fuel Vehicle“ und das soll bedeuten, dass sich das Auto mit beliebigen Ethanol-Konzentrationen bis zu 85% fahren lässt. Ein weiterer finanzieller Schub bekommt der Besitzer des Renault Megane Grandtour 1.6 16 V eco² von der deutschen Regierung selbst. Ein Liter von dem wertvollen Treibstoff kostet im Moment 91 Cent pro Liter.

Ein Problem könnte die Tatsache sein, dass es in Deutschland immer noch eine sehr begrenzte Anzahl von Tankstellen gibt, die den begehrten Treibstoff anbieten. Europaweit sind sie noch weniger. Das soll sich allerdings schon bald ändern, versprechen Händler und Umweltminister. Ethanol gilt zum jetzigen Zeitpunkt als die alternative Energiequelle mit dem größten Potenzial und Großkonzerne im Öl-Geschäft versprechen künftig die Investitionen in ihn enorm zu vergrößern.

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