Archiv für die ‘Rolls-Royce’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 22nd, 2011

München, den 22. Februar 2011 (autaro) Wer heutzutage durch die Automobilmessen dieser Welt schlendert, findet kaum noch Marken, die nicht am Elektroantrieb, wenigstens aber an Fahrzeugen mit Hybridantrieb herumtüfteln. Nahezu alle großen Hersteller beginnen in diesem oder im nächsten Jahr, spätestens 2013 mit der Auslieferung der ersten Stromer. Bei den Pionieren handelt es sich meist um Kleinwagen oder Kompakte, die mit Reichweiten um die 150 Kilometer und Platz für vier Personen für das Nötigste ausreichen.

Dass man sich auch auf einem ganz anderen Niveau elektrisch fortbewegen kann, zeigt Rolls-Royce auf dem diesjährigen Genfer Autosalon (03. bis 13. März). Mit der Studie 102EX zeigen die Briten eine mögliche Version des Phantom mit reinem Elektroantrieb. Vermutlich wird aus dieser zwar keine Serienversion erwachsen, doch die Studie soll die Akzeptanz der Kunden hinsichtlich der Antriebstechnologie erproben und damit möglicherweise den Weg für ein künftiges Modell ohne CO2-Ausstoß ebnen. Dabei sind E-Motor und die Philosophie des Hauses kein Widerspruch: besonders geschätzt haben Kunden stets die hervorragende Laufruhe der großhubigen und mehrzylindrigen Rolls-Motoren. Gerade das üppige Drehmoment der spritsaufenden Maschinen macht den Antriebscharakter eines Rolls-Royce aus. Hier kann der E-Motor spielerisch mithalten, denn über ein großes maximales Drehmoment verfügt er von Haus aus. Hinu kommt, dass er im vergleich zum Benziner praktisch nicht zu hören ist, das leichte Surren, das man aus der Straßenbahn kennt, lässt sich mit wenig Aufwand von der Fahrgastzelle abkoppeln.

Allein der Preis und das Leergewicht des Rolls-Royce dürften sich auf einem ebenfalls hohen Niveau bewegen. Für soviel Gewicht müssen naturgemäß auch viele Batterien verbaut werden, was zusätzlich Gewicht bringt – ein Teufelskreis. Dabei könnte der Preis dann sogar die untergeordnete Rolle spielen, denn billig war ein Rolls-Royce noch nie. (autaro)

 

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Februar 23rd, 2010

München, den 23. Februar (autaro) Die neue Bescheidenheit beginnt bei Rolls-Royce derzeit mit 253.470 Euro. Dafür bekommt der Kunde den Ghost, also quasi den Rolls-Royce zum Selbstfahren. Während der große Phantom rund um die Welt meist vom Chauffeur bewegt wird, derweil sich die Herrschaft im üppigen Fond räkelt, lockt der kleine Bruder mit geradezu sportlichen Abmessungen: 5,40 Meter in der Länge und ein Radstand von 3,30 Meter sind für einen Rolls nachgerade bescheiden. Und dank des kraftvollen Zwölfzylinders mit 570 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 780 Newtonmetern geht die 2,5-Tonnen-Limousine ganz gut: 4,9 Sekunden vergehen für den Sprint von Null auf Landstraßentempo und die Höchstgeschwindigkeit beträgt standesgemäße 250 Stundenkilometer. Den nach ECE-Norm ermittelten Verbrauch von 13,6 Liter (CO2-Emission von 317 Gramm pro Kilometer) möchte man Rolls-Royce unterdessen nicht so recht abkaufen.

Jedenfalls legt der Ghost die Entwicklung weiterer Derivate seiner selbst nahe. So sind laut Rolls-Royce ein Coupé und eine offene Variante zumindest konzeptionell in der Planung. Außerdem will die BMW-Tochter am Spritverbrauch ihrer Fahrzeuge und damit nicht zuletzt auch an ihrem Image feilen. Wurde bereits die Entwicklung eines Rolls mit Elektromotor erwogen, der dank seiner druckvollen Leistungsentfaltung und seines geräuscharmen Laufes gut zur Marke passen würde, liegt der Fokus derzeit doch eher auf Systemen wie Hybridantrieb, Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Anlage. Laut Mitarbeiter Mühlhausen würden diese Systeme allerdings erst wirklich interessant, wenn sie den „Komfort nicht mehr beeinträchtigten.“ Damit ist auch klar, dass der Fortschritt zwar auch vor der englischen Traditionsmarke nicht halt macht. Aber Adel verpflichtet. (autaro)

 

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April 20th, 2009

München, den 20. April (autaro) Es scheint fast so, als schämten sich die Hersteller großer, spritfressender Statussymbole hierzulande ein wenig für ihre Produkte. Kaum ein Volumenhersteller, der auf europäischen nicht bemüht ist, besonders kleine und umweltfreundliche Autos in den Focus der Weltöffentlichkeit zu rücken. Ein ganz anderes Bild zeichnet die Shanghai Motor Show: hier wird noch unverhohlen geprotzt, wer Erfolg hat, der möchte das auch zeigen. Und womit ginge das besser, als mit einem standesgemäßen Automobil? Die Stunde des Rolls Royce Ghost hat geschlagen, wie auf der Shanghai Motor Show nun offiziell verkündet wurde.

Dass ein solcher Rolls Royce, eine Nummer kleiner als sein großer Bruder, der Phantom, mit Sicherheit kommen würde, war schon seit längerem bekannt. Doch bislang firmierten Prototypen unter dem schmucklosen Kürzel RR4. Der Ghost kommt mit einer respektablen Länge von 5,40 m und der stattlichen Breite von 1,95 m daher. Bei einer Höhe von 1,55 m und dem gewaltigen Radstand von 3,30 m werden Passagiere ähnlich viel Platz in einem Meer von feinsten Ledern, Stoffen und Hölzern, wie im großen Phantom. Für standesgemäßen Vortrieb wird ein 6,6 Liter großer V12 sorgen, der seine Kraft von 507 PS über eine Achtgang-Automatik aus dem Hause ZF auf die Straße bringen wird. (autaro)

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