Archiv für die ‘Seat’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juli 13th, 2009

München, den 12. Juli (autaro) So langsam wird es ein wenig peinlich für den Mutterkonzern Volkswagen. Erst mussten einige Tausend des neuen Golf in die Werkstätten zurück, da es Probleme mit den vorderen Fensterhebern gab. Dann wurde bekannt gegeben, dass es bei einigen Modellen des Golf Plus Probleme mit der Bremsleuchte geben kann, es wurde ebenfalls eine Rückrufaktion gestartet.

Nun macht der neue Seat Ibiza und damit auch die neu entwickelte Plattform, auch der auch der VW Polo basiert, auf sich aufmerksam. Es betrifft zwar ausschließlich den 1,6-Liter-Benziner (105 PS) und auch nur in Kombination mit dem Siebengang-DSG. Doch ist der beschriebene Mangel keine Kleinigkeit. Stellt der Fahrer das Fahrzeug am Berg ab und vergisst, die Feststellbremse ordnungsgemäß einzulegen, kann das Fahrzeug, obwohl der Wählhebel in Stellung „P“ eingerastet ist, wegrollen. Grund sind Mängel am verbauten Schalthebelseilzug. Rein rechtlich ist die Lage für Seat unproblematisch, denn die Bedienungsanleitung sieht grundsätzlich das Sichern auch mittels Feststellbremse vor. Und passiert ist Gott sei dank bisher auch nichts. Doch kratzen derlei Pannen empfindlich am sonst sehr zuverlässigen Gesamtbild der Modelle des Volkswagen-Konzerns. Außerdem nähren sie den Verdacht, dass bei der Entwicklung zunehmend gespart wird und die Kunden der ersten Serienfahrzeuge unfreiwillig als „Tester“ mitarbeiten.

Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden übrigens alle von Seat angeschrieben. Der freiwillige Werkstattbesuch soll in etwa zwanzig Minuten in Anspruch nehmen, danach ist dann auch hoffentlich wieder alles sicher. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Mai 13th, 2009

München, den 13. Mai (autaro) Auf der Barcelona Motor Show präsentierte Seat, die spanische Marke aus dem Volkswagen Konzern, eine weitere Designstudie auf Basis des Seat Ibiza, den Seat Ibiza Bocanegra. Bereits 2008 präsentierten die Spanier eine ähnliche Studie auf dem Genfer Automobilsalon, die allerdings noch nicht ganz so nah an die Serie gerückt war, was zeigt: der Bocanegra (auf Deutsch: schwarzer Mund) wird vermutlich genau so, zumindest aber sehr ähnlich in Serie gehen.

Äußerlich ist das auffälligste Merkmal der schwarze Kühlergrill – nomen est omen. In die deutlich aggressivere Frontschürze wurden auffällige Nebelscheinwerfer integriert, die Kotflügel bekamen ebenfalls eine eigenständige Form. Das Heck wurde weitgehend unverändert vom neuen Serienbruder übernommen, dafür drehen sich in den Radhäusern exklusive 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Währenddessen wartet der Innenraum mit einem speziellen Sportlenkrad, das ein auffälliges „B“ als Logo trägt, auf, daneben trimmen Alupedale auch den letzten Winkel auf sportlich. Technisch passt das Sperrdifferenzial XDS genauso gut ins Konzept wie das famose 7-Gang-DSG aus dem VW-Regal.

Die Variante Bocanegra wird ausschließlich für die Topmodelle Seat Ibiza FR und Seat Ibiza Cupra zu haben sein, in denen der 1,4-Liter-TSI mit 150 bzw. 180 PS (Cupra) seinen Dienst verrichtet. Preise wurden indes noch nicht bekannt gegeben. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

April 30th, 2009

München, den 30. April (autaro) Das ist ein neuer Rekord! Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Plattner hat es tatsächlich geschafft, mit nur einer Tankfüllung vom Spanischen Martorell bei Barcelona bis in die Göttinger Innenstadt zu fahren. Das bedeutet eine Distanz von exakt 1562 Kilometern mit einem Tankinhalt von 45 Litern Diesel – Durchschnittsverbrauch: 2,9 Liter pro 100 Kilometer.

Der eigentliche Plan fußte in einer Wette gegen den Rennfahrer-Kollegen Hans-Joachim Stuck. Dieser hielt gegen die Behauptung Plattners, er könne es in einem Seat Ibiza TDI von Barcelona bis nach Frankfurt am Main schaffen. Hierzu hätte er den Durchschnittsverbrauch des Seat, der bereits mit sensationellen 3,7 Litern angegeben wird, auf 3,3 Liter reduzieren müssen. Da er aber auf unter drei Liter kam, fuhr er kurzerhand an der Mainmetropole vorbei und weiter nach Göttingen. Dort nahm ihn sein Wettgegner in Empfang und musste sich auch direkt an das Begleichen seiner Wettschuld machen, indem er den von der Fahrt gezeichneten Ibiza eigenhändig mit Wasser und Schwamm wieder auf Hochglanz brachte. Und dabei sei er nicht einmal geschlichen. “Auf den Autobahnen in Spanien und Frankreich bin ich meist 110 km/h gefahren. Und in den Kasseler Bergen waren es auch schon mal 130 km/h“, so der freudestrahlende Fahrer. Und eine elementare Erkenntnis gibt er uns auch mit auf den Weg: “Man kann die tollsten Spartechnologien entwickeln – der Autofahrer muss sie aber auch nutzen.” (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

März 13th, 2009

München, den 13. März (autaro) Ähnlich wie die Konzernmutter Volkswagen mit ihrem Modell Golf Twin Drive stellten die Spanier in Genf ihre neueste Umweltstudie, den Seat Leon Twin Drive vor. Basis ist der Seat Leon Ecomotive, dem die Seat-Techniker mehrere hochmoderne Lithium-Ionen-Akkus in den Kofferraum gepackt haben. Mittels dieser und der Elektromotoren lässt sich eine Leistung von umgerechnet 48 PS generieren, die dann über eine Distanz von 50 Kilometern dem reinen Elektroantrieb zur Verfügung steht. Sollte die Energie verbraucht sein, fährt man mit dem 105 PS Diesel weiter, der wie im Leon Ecomotive dank Leichtlaufreifen, optimierter Motorelektronik, verbessertem Windschlupf, und einer länger übersetzten Schaltung, nur rund vier Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen soll. In der Praxis werden diese Werte wohl selten erreicht werden. Mit einem Durchschnittsverbrauch von fünf Litern Diesel und der Option, gerade im Stadtverkehr rein elektrisch und damit emissionsfrei zu reisen zu können, dürften sich umweltbewusste Fahrer aber schon einmal zufrieden geben. Sollte die Studie die Serienreife erreichen, rechnet Seat mit der Markteinführung für 2014.

 

Zurück zum Seitenanfang

Januar 19th, 2009

München, den 19. Januar (autaro) Der Hybrid-Antrieb erobert inzwischen Europa. Nachdem die hartnäckigsten Gegner des Mischling-Antriebs neue Hybrid-Konzepte entwickelt haben, folgen ihnen nun auch die kleineren Hersteller. Seat bringt sein eigenes Hybrid-Modell. Kräftig unterstützt von dem Mutterkonzern VW, präsentiert der spanische Hersteller eine neue Plug-In-Entwicklung.
Seats Hybrid-Motor ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Produkt. Unter der Haube brummen wie gewohnt ein Elektro- und ein Verbrennungsmotor. Doch bei dem ersten handelt es sich hier um Lithium-Ionen-Batterien, die durch ein innovatives Energie-Management optimiert wurden. Somit kann der Leon Twindrive Ecomotive problemlos eine Strecke von 50 Kilometer abgasfrei zulegen.
Auch der Verbrennungsmotor ist eine angenehme Überraschung. Anstelle des üblichen Benzin-Aggregats findet man im Leon Twindrive Ecomotive einen leistungsfähigen Diesel-Motor. Dieser bringt gleich 77 kW/ 105 PS auf der Straße und somit gleich 100% mehr als die Elektrobatterie.
Der Seat Leon mit Plug-In-Hybrid soll ab 2014 serienmäßig hergestellt werden. Die Höchstgeschwindigkeit der Lithium-Ionen-Speicher soll 100 km/h betragen – eine Leistung, die durchaus das Interesse der Käufer wecken soll. (autaro)

 

Zurück zum Seitenanfang

Juli 18th, 2008

Meer, Sonne, Frauen mit goldener Bräune und Party bis man nicht mehr kann – das kann natürlich nur Ibiza sein – die balearische Insel, die scheinbar nie schläft und nichts von lästigen Problemen, Weltwirtschaftskrisen und sonstigen Tragödien wissen will. Ob man sich im gleichnamigen Modell von dem spanischen Hersteller Seat so unbesorgt fühlt wie auf der Trauminsel, ist eine Frage der Perspektive.

2007 präsentierte die spanische Nummer eins ihre neue Designstudie Bocanegra, die in den nächsten Jahren alle Neuentwicklungen des Herstellers umfassen wird. Flaggschiff der Linie ist ausgerechnet der neue Ibiza, der im Mai 2007 auf dem Automobilsalon in Madrid Premiere feierte und der ab Juni 2008 bei den Händlern erhältlich ist. Das ist natürlich kein Zufall. Der Seat Ibiza ist nicht nur das erfolgreichste Modell des spanischen Produzenten, sondern gehört zu den glamourösen Erfolgsstories des gesamten VW-Konzerns.

Die Bocanegra-Studie hinterlässt einen positiven Eindruck, wobei man auf jeden Fall auch die Identifikationsprobleme unterstreichen sollte. Der neue Ibiza sieht freundlich und dynamisch aus. Die wabenförmigen Luftöffnungen verbessern nicht nur die Aerodynamik, sondern sorgen auch für einen jugendlich sportlichen Look. Und doch kommt einem das alles irgendwie bekannt vor – Ähnlichkeiten gibt es vor allem mit Peugeot, Ford und Škoda, diese sind aber dann gut maskiert und deshalb auch nicht sonderlich störend.

Der neue Ibiza ist um zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger und das macht sich vor allem im Innenraum spürbar. Der Fahrkomfort setzt Maßstäbe im Ibiza-Segment – Fahrer und bis zu vier Insassen fühlen sich äußerst komfortabel hier und genießen die Fahrt in modernen und ultra-bequemen Sitzen.

Seitdem der VW-Konzern die Führung von Seat übernahm, ist die Motorisierung der spanischen Fahrzeuge höchst modern und qualitativ. Auch im neuen Ibiza kommen nur beste Diesel- und Benzin-Triebwerke zum Einsatz. Das Basistriebwerk bei den Benzinern besteht aus einem dreizylindrischen 1,2-Liter-Motor mit 70 PS. Neben der 85 PS-starken 1,4 Liter-Variante locken auch 1,6 Liter und 105 PS den Kunden. Die Leistung erreicht sogar 150 PS mit dem Spitzen-Otto-Motor, bei dem aber unbedingt das optionale Siebengang-DSG gewählt werden sollte. Sonst wird es dem Fahrer schwer fallen, die Kraft des Motors mit dem manuellen Fünfgang-Getriebe zu zähmen. Ein deutlicher Akzent liegt auch auf die Umwelt-Problematik – mit Emissionen von unter 120 g/km beim Diesel und unter 160 g/km bei den Benzinvarianten überzeugt der Ibiza sogar die pingeligsten Kritiker.

Zurück zum Seitenanfang