Archiv für die ‘Skoda’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 24th, 2011

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(Foto: Skoda)
München, den 24. November 2011 (autaro) Mit der neuen Kleinwagen-Familie des Volkswagen-Konzerns erhält auch die Tschechische Tochter Skoda Familienzuwachs. Seit kurzer Zeit buhlt der Skoda Citigo neben dem VW up! und dem Seat Mii um die Gunst der Kunden, die aus Sicht der Marketingstrategen hauptsächlich im Großstadtdschungel zu finden sind. Neben kompakten Abmessungen für die tägliche Parkplatzsuche stehen ein günstiger Anschaffungspreis und zahlreiche Extras und Individualisierungsmöglichkeiten auf der Habenseite. Außerdem: eine hohe Crashsicherheit. Das beweisen nun die neuesten Crashtests, bei denen der Neuen nun fünf Sterne und damit die Bestnote abräumte. Die Testkriterien der NCAP (European New Car Assessment Programme) berücksichtigen dabei nicht nur eine besonders stabile Karosseriestruktur, sondern auch besonders die Kindersicherheit, den Fußgängerschutz und die verfügbaren Sicherheitsassistenz-Systeme. In all diesen Bereichen schneidet der kleine Tscheche vorbildlich und holt neben seinen Konzern-Brüdern als erster Kleinwagen die Bestnote.

Eine Besonderheit in dem Marktsegment der Stadtflöhe ist der Bremsassistent „City Safe Drive“, der optional über eine City-Notbremsfunktion verfügt. Bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h bremst der Assistent bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis automatisch ab und kann dadurch beispielsweise den Aufprall eine Fußgängers erheblich abmildern oder gar verhindern. Solche Extras waren bislang den höheren Klassen vorbehalten, mit dem Einzug ins Kleinwagensegment übernimmt Skoda hier eine Führungsrolle im Verkehrsgeschehen der Großstadt. Ebenfalls gewürdigt wurde von der NCAP, dass Skoda ein ESP serienmäßig einbaut und dass der Citigo grundsätzlich über Kopf-Thorax-Airbags und Anschnallerinnerung für alle Sitzplätze verfügt.

Ab 2012 ist der Skoda Citigo bei erhältlich, wobei sich Skoda hinsichtlich der Preise noch bedeckt hält. Klar scheint zu sein, dass das Einstiegsmodell mit 1,0-Liter-Dreizylinder weniger als 10.000 kosten wird – wie bereits erwähnt inklusive ESP, Airbags und Bremsassistent. Darüber hinaus wird Skoda die Geldbeutel der Citigo-Fahrer auch durch eine günstige Einstufung bei der Kfz-Versicherung und durch geringe Kfz-Steuern schonen. Puristisch muss indes kein Kunde unterwegs sein, wie die Aufpreistabelle belegt. Darin finden sich unter anderem ein mobiles Navi für 355 Euro oder selbst so feine Zutaten wie 16-Zoll-Alus oder eine Klimaautomatik. (autaro)

 

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Februar 26th, 2011

München, den 26. Februar 2011 (autaro) Die alten Pumpe-Düse-Aggregate aus dem Volkswagen-Regal hatten so ihre Eigenheiten. Sie waren in erster Linie sparsam, hatten mächtig Druck – und liefen leider auch ein wenig rau. Insbesondere gegen die Common-Rail-Technik konnten sie sich nicht durchsetzen, weswegen VW bei deinen Diesel-Motoren auch nach und nach diesen Weg beschritt und die Pumpe-Düse-Selbstzünder ausmusterte. Folglich kamen auch die Töchter Seat und Skoda in den Genuss der laufruhigen Neuentwicklungen, den letzten Pumpe-Düse-Selbstzünder hatte zuletzt der Skoda Superb unter der Haube. Diesen ersetzt nun das Zweiliter-Common-Rail-Aggregat mit 140 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 320 Newtonmetern. Zwei Ausgleichswellen sorgen neben der Common-Rail-Direkteinspritzung für mehr Laufruhe, zudem versichtet der Vierzylinder nur noch mit einem Verhältnis von 16,5:1 und nicht mehr mit 18,5:1 wie sein Vorgänger.

Allrad nur mit DSG

Eine reizvolle Kombination bieten der Selbstzünder und der Allradantrieb. Während der 170-PS-Diesel allradgetrieben auch mit manuellem Sechsganggetriebe zu ordern ist, bietet Skoda den 140-PS-TDI ausschließlich mit Doppelkupplungsgetriebe an, für 2.000 Euro extra. Der Allradantrieb schlägt mit weiteren 1.800 Euro zu Buche, wodurch sich ein Einstiegspreis von 30.950 Euro ergibt. Dafür erhält der Fahrer einen knapp 1,7 Tonnen schweren Kombi mit reichlich Platz und Laderaum, außerdem mit günstigem Verbrauch und bester Traktion. Das Doppelkupplungsgetriebe (DSG) macht seine Sache hervorragen. Ohne Zugkraftunterbrechung und blitzschnell wechselt es die Gänge, für Fahrer und Passagiere nahezu unmerklich. Fasziniert blickt man immer wieder auf den Drehzahlmesser, dessen Nadel sich über die Skale zu beamen scheint. Dabei lässt das Getriebe dem Motor auch die Gelegenheit, sein Drehmoment zu entwickeln und schaltet nicht etwa zu früh oder zu hektisch einen Gang zurück. Selbst im Schiebebetrieb erkennt das DSG den Bremswillen des Fahrers und bleibt dann im höheren Gang, um durch die Motorbremse zu unterstützen. Da es weiterhin hilft, den Verbrauch zu senken und nicht etwa wie die Kollegen aus der Drehmomentwandler-Fraktion in die Höhe zu treiben, fragt man sich, wann es letztere vom Markt verdrängt haben wird. Die Sport-Option kann man sich übrigens, ebenso wie mögliche manuelle Eingriffe ins Schaltgeschehen, schenken, beide Features müssen natürlich des guten Tones wegen mit an Bord.

Ein Innenraum solide wie eine Burg

Dass Skoda solides Finish a la Volkswagen zum schmalen Preis bietet, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Insbesondere der Skoda Superb gefällt hier mit feinen Oberflächen und ausgesuchten Materialien. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben, selbst schwarze Skipisten dürfte der Tscheche nehmen, oder dabei auch nur ein Knistern vernehmen zu lassen. Hinzu gesellen sich nachdrücklich rastende Drehschalter, Druckschalter mit sattem Druckpunkt und hier und da viel Chrom, Holz oder Aluminium. Bestens zum gediegenen Ambiente passen die weichen Ledersitze, die aber auch mit Stoffpolstern zu den besten ihrer Klasse gehören. Verblüffend ist außerdem, wie leise und wohlbehütet der Superb seine Insassen und das Ladegut durch die Gemarkungen befördert. Letzteres kann übrigens üppig eingeladen werden, ein Kofferraumvolumen von 603 Litern und bei umgeklappten Rücksitzen sogar von 1.835 Litern hat sonst kaum einer.

Neutrales Fahrverhalten

Das Fahrverhalten des Superb 4×4 ist so, wie wie es von einem modernen Allradler erwarten: narrensicher. Und der kultivierte Diesel macht den großen Kombi zwar nicht zum Eiltransporter, hat mit den knappen 1,7 Tonnen Leergewicht aber leichtes Spiel. Dabei ist weniger der Sprint von Null auf Tempo 100, den der Superb in 10,8 Sekunden erledigt, oder die Höchstgeschwindigkeit von 201 Stundenkilometern entscheidend. Es ist mehr das maximale Drehmoment, das den Skoda auch bei maximaler Beladung noch spielerisch über bergige Autobahnen schiebt. Im Grenzbereich regelt sanft das ESP ein, von der Kraftverteilung zwischen den beiden Achsen bekommt der Fahrer so gut wie nichts mit.

Wirtschaftlichkeit steht an erster Stelle

Seinen wirklich großen Auftritt hat der Skoda Superb Combi, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht. Soviel Kombi und Oberklasse-Flair bekommt man sonst nirgends für sein Geld. Hinzu kommt verhältnismäßig niedriger Wertverlust und eine faire Einstufung bei der Kfz-Versicherung und bei Teil- und Vollkasko (hier geht’s direkt zum Vergleich). Außerdem geht das Common-Rail-Aggregat sparsam mit unseren fossilen Brennstoffen um, Skoda gibt einen Durchschnittsverbrauch von 6,3 Litern Diesel an. In der Praxis kann es zwar auch einmal ein Liter mehr werden, durchaus aber auch ein halber Liter weniger. Die Garantieleistungen könnten aber, besonders mit Hinblick auf die Konkurrenz, üppiger ausfallen, mit zwei Jahren Garantie ohne Kilometerbegrenzung reißt Skoda heute niemanden mehr vom Hocker. Dafür gefällt der Superb mit langen Service-Intervallen, die elektronisch geregelt bis zu 30.000 Kilometer oder zwei Jahre betragen können.

Fazit

Die Umstellung auf Common-Rail-Direkteinspritzung hat dem Skoda Superb Combi sichtlich gut getan. Der Motor spricht sensibel auf Gasbefehle an, stellt sein maximales Drehmoment über einen weiten Drehzahlbereich zur Verfügung und dreht beinahe lustvoll aus. Dazu kommt eine Klangkulisse, die deutlich besser zum luxuriösen Gesamteindruck passt, als die des alten Pumpe-Düse-Motors. Dieses Zerren, das über die Antriebsräder herfiel, wenn man mit dem Pumpe-Düse-Diesel Gas gab, lässt sich bei all den gewonnenen Vorteilen verschmerzen. (autaro)

 

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Juni 28th, 2010

München, den 28. Juni (autaro) Skoda, das ist irgendwie Vernunft. Gute VW-Technik zu niedrigen Preisen, die meisten Tschechen verlassen als Kombi die Fertigungshalle, alles in allem meist unauffällige Familienkutschen mit mittlerer Motorisierung. Das geht aber auch anders. Mit dem neuen Fabia RS beispielsweise, der ab September zu den Kunden rollt. Prinzipiell gleich motorisiert wie der VW Polo GTI, macht der Kleine 226 Stundenkilometer Spitze und sprintet innerhalb von 7,3 Sekunden von Null auf Landstraßentempo. Unter den Kleinwagen ist er damit eindeutig einer der Schnellsten.

Die rasanten Fahrleistungen macht der doppelt aufgeladene 1,4-Liter-TSI aus dem Volkswagen-Regal möglich. Außerdem verfügt der RS über das elektronische Sperrdifferential XDS und bringt so die 180 Pferdestärken ohne übermäßigen Profilverlust der Reifen auf die Straße. Das Sportfahrwerk geht indes ein wenig ungehobelt zur Sache, macht dafür aber die Kurvenhatz oder den Slalom auf der Teststrecke zu einem reinen Vergnügen. Von dieser unfeinen Kleinigkeit einmal abgesehen, geriet der RS höchst alltagstauglich. Der Motor lässt sich auch im unteren Drehzahlbereich mit Nachdruck bewegen, was dem Verbrauch zugute kommt und die Nerven schont. Auch die perfekten Sitze tragen maßgeblich zu einem guten Langstreckenkomfort bei, längere Reisen muss auch in diesem Kompakten niemand mehr fürchten.

Im Gegensatz zu den GTI von Volkswagen werden die RS-Versionen auch als Kombi angeboten. Wer es also gelegentlich eilig hat, trotzdem aber Platz für Kind und Kegel benötigt, kann getrost einmal den Katalog von Skoda durchblättern. 21.500 Euro rufen die Tschechen für den RS auf – viel Leistung für wenig Geld. (autaro)

 

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März 4th, 2010

München, den 04. März (autaro) Waren noch bis vor zwei Jahren große und spritfressende SUV der Traum vieler Bürger der deutschen Mittelschicht, hat sich die Lage mittlerweile gewendet. Zwar verkaufen sich die Geländewagen noch immer, doch wird zunehmend auf Verbrauch und Umweltverträglichkeit geachtet. Daher setzen sich auch auf Geländegängigkeit getrimmte Ableger ziviler Kleinwagen zunehmend durch, die zwar nicht über Allradantrieb verfügen, wohl aber so aussehen, als würden sie es.

Ein solcher Pappenheimer ist auch der neue Skoda Fabia Scout, den die VW-Tochter auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit vorstellte. Üppige Kunststoffverkleidungen sorgen für eine robuste Optik, außerdem steht der Kompakte auf 16-Zoll-Alurädern in besonderer Optik. Außerdem schließt die Serienausstattung Kolorverglasung, eine Dachreling und Nebelscheinwerfer mit ein. Innen sorgen besonders robust anmutende Sitzbezüge für das rustikale Ambiente, außerdem weichen die Kunststoffpedale edlen Pendants aus Edelstahl.

Für Adäquaten Vortrieb sorgen zwei Benziner mit einer Leistung von 85 und 105 PS, ebenso zwei Diesel mit 90 oder 105 PS. Ebenfalls als Scout-Version mit ähnlicher Ausstattung werden die Modelle Fabia Combi und Roomster erhältlich sein. (autaro)

 

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November 23rd, 2009

München, den 23. November (autaro) Für Konzernmutter Volkswagen war Skoda sicherlich der größte Wurf der vergangenen Jahre. Innerhalb kürzester Zeit mauserte sich der marode Hersteller aus Tschechien zum Kassenschlager mit dem Ruf, Qualität made in Germany zu bieten – zum kleinen Preis. Und das gilt selbst für das automobile Oberhaus, in dem der neue Skoda Superb selbst alten Hasen wie der E-Klasse von Mercedes frech den Fedehandschuh vor die Reifen wirft.

Kein echtes SUV
Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass der Octavia Scout sich eher als Kombi mit Geländeeigenschaften begreift, denn als trendiges SUV. Trotz angedeutetem Unterfahrschutz beträgt die Bodenfreiheit nur 17,9 Zentimeter, über steile Hügel oder durch tiefes Gelände kommt man damit nicht. Vertraut wirkt auch die breite, weit öffnende Heckklappe, die den Zugang zu einem vergleichsweise großen und ebenen Laderaum freigibt. Hier passt praktisch alles rein, von etlichen Zentnern Zement aus dem Baumarkt bis zum Wochenendeinkauf bei IKEA. Außerdem verträgt der Skoda auch ordentlich Gewicht, satte 577 Kilogramm dürfen zugeladen werden. Ein weiteres Plus sind die dicken, unlackierten Plastikstoßfänger. Sie verleihen dem Skoda nicht nur eine leicht martialische Optik, sondern stecken auch mühelos kleine Parkrempler weg, ohne dass der Tscheche danach direkt in die Werkstatt muss.

Bewährte 4Motion-Technik
Unterhalb der Sichtlinie kommt beim Octavia Scout die bewährte 4Motion-Technik aus dem VW-Regal zum Einsatz. Das System mit elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung verteilt im Extremfall bis zu 85 Prozent der Kraft an die Vorder- oder Hinterachse und kommt dank gezielter Bremseingriffe ohne Differentialsperre aus. Damit ist der Octavia Scout für das Gröbste gerüstet, kann problemlos auch einmal über Feld, Wald und Wiesen gejagt werden und diktiert trotzdem keinen Verzicht auf Komfort oder PKW-übliches Fahrverhalten. Überhaupt wird sein Haupteinsatzort, wie im Falle der meisten SUV auch, ja ohnehin die Straße sein, mit seinem Allradantrieb wird er hauptsächlich im Schnee oder beim ziehen schwerer Hänger auftrumpfen.

Fahrwerk und Motor überzeugen
Den Innenraum kennen wir aus dem herkömmlichen Skoda Octavia – oder von den meisten Volkswagen, wird so manch einer frotzeln. Alles ist sauber verarbeitet und die Auswahl der Materialien geriet für dieses Preissegment besonders hochwertig. Mustergültig ist auch die Bedienung und die Sicherheitsausstattung, die serienmäßig von ABS über ESP bis hin zu einer Fülle von Airbags alles bietet, was der Markt heute hergibt. Und an Komfort-Features bietet die Aufpreisliste ebenfalls fast alles an, was heutzutage Stand der Dinge ist. Die große Stunde allerdings schlägt mit dem Benziner, einer der beiden wählbaren Antriebsvarianten. Während der Zweiliter-TDI mit Common-Rail-Technik und 140 PS Leistung zwar für munteren Vortrieb sorgt und mit einem niedrigen Durchschnittsverbrauch glänzen kann, geht er deutlich vernehmbar und nicht ohne Vibrationen zu Werke. Der kultivierte 1,8-Liter-Vierzylinder mit Benzin-Direkteinspritzung hingegen ist ein Muster an Kultiviertheit. Außerdem stellt er bereits ab 1.500 Touren sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern zur Verfügung, was für souveränen Durchzug in allen Lebenslagen sorgt. Den gut 1,5 Tonnen schweren Skoda beschleunigt das Triebwerk in 8,4 Sekunden von Null auf Tempo 100 und lässt ihn mit etwas Anlauf über 210 Sachen rennen. Dass sich der Motor auch bei hoher Reisegeschwindigkeit akustisch nie in die Vordergrund drängt, freut dabei ebenso wie sein vergleichsweise geringer Durst. 7,8 Liter je 100 Kilometer (das entspricht einer CO2-Emission von 182 Gramm pro km) dürfen für einen Allradler dieses Kalibers als durchaus annehmbar gelten. Rechnet man nun noch die günstige Versicherungseinstufung und die großen Wartungsintervalle mit ein, können die 28.090 Euro Anschaffungspreis für den Skoda Octavia Scout 1.8 TSI beinahe als Schnäppchen aufgefasst werden. Den Diesel bekommt man übrigens gegen einen geringen Zuschlag für 29.490 Euro. (autaro)

 

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Oktober 23rd, 2009

München, den 23. Oktober (autaro) Wer hätte vermutet, zu welch florierender Marke sich Skoda, einst Relikt aus dem Ostblock, unter der Federführung von Volkswagen aufschwingen würde? Das Mittelklasse-Modell Octavia verkauft sich wie geschnitten Brot, der Superb, in seiner Klasse ebenfalls ein Kassenschlager wird immer mehr zum echten Konkurrenten für die etablierte Oberklasse. Und mit der Produktion des kleinen Fabia kommt man kaum noch hinterher.

So verwundert es kaum, dass neue Expansionspläne geschmiedet werden. Spätestens 2012 soll eine weitere Mittelklasse-Limousine unterhalb des Octavia positioniert werden. Dabei wird es nicht um einen Billigheimer á la Dacia Logan handeln, sondern um eine „erwachsene Limousine mit Stufenheck“, so Vorstandschef Reinhard Jung. Preislich sieht er die neue Limousine irgendwo zwischen 12.000 und 15.000 Euro – eine echte Kampfansage. Bedenkt man, dass der preiswerteste Golf bereits mit 16.500 Euro zu Buche schlägt, drängt sich außerdem auch die frage auf, ob sich die Konzernmutter VW mit solchen Planspielen nicht in das eigene Knie schießt. Außerdem keimt bereits die Sorge, Skoda könne bei der guten VW-Qualität, die schließlich der Hauptpfeiler des Markenerfolges ist, Abstriche machen. Skoda-Entwicklungschef Eckhard Scholz beruhigt: „Unser Auto wird trotz aggressiver Materialkostenplanung vollwertig und sehr gut gemacht sein – schließlich haben wir den Ruf unserer Marke zu verteidigen.“

Vermutlich wird auch spätestens mit Einführung der neuen Baureihe das ehemalige Octavia-Modell, der Skoda Octavia Tour, vom Markt verschwinden. Wegen des großen Erfolges hatte man sich bei Skoda dazu entschlossen, parallel zum aktuellen Octavia auch den Vorgänger weiterzubauen und zu verkaufen, natürlich zu einem deutlich reduzierten Preis. (autaro)

 

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Februar 4th, 2009

München, den 4. Februar (autaro) In Mlada Boleslav kennt man keine Ruhe. Tag und Nacht, an Arbeits- und Feiertagen entwickelt man in der tschechischen Industriestadt neue Konzepte, neue Karosserien, neue Designsvisionen, mit denen der westliche Kunde für die Škoda-Idee gewonnen werden soll. Škoda assoziiert man längst nicht mehr mit den biederen Kreationen, die man massenmäßig in Belgrad, Bukarest oder Sofia zu sehen bekam. Der Hersteller kämpft mehr als erfolgreich auf dem weltweiten Markt und kann sich sogar in Deutschland auf eine treue Kundschaft verlassen. Die Firmenpolitik ist mehr als kristallklar – Technik aus den Lagern des VW-Mutterkonzerns wird zu günstigeren Preisen in etwas umgestylten Limousinen verkauft. Ja klar, das funktioniert. Wenn der Unterschied zwischen einem Passat und einem Octavia aus rund 5.000 Euro besteht, dann sind nur diejenigen von dem Wolfsburger Meisterwerk immer noch angezogen, die in den ersten Klassen im Mathe-Unterricht immer zum Zahnarzt mussten.
Dieser Konzeption bleiben Škoda und VW auch bei der jüngsten Inspiration zum Thema Octavia treu, die mehr als aussagekräftige Technik und einen günstigen Preis anbietet. Neu soll vor allem das Design sein. Im Vergleich zum Vorgänger bleiben der neu gestaltete Kühlergrill, die etwas markanteren Stoßfänger und die muskulöseren Scheinwerfer (übrigens inklusive Tagfahrlicht) in Erinnerung. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sehenswert – die einstigen Anlehnungen am Fabia sind weg und jetzt ist eher die Verwandtschaft zum Superb unterstrichen. Wer bahnbrechende Designstudien erwartet, muss einige Tausend Kilometer westlich (oder östlich) gucken – die Tschechen haben hierbei nichts zu bieten. Hier regiert der kühle Konservatismus. Der Škoda-Kunde im Allgemeinen und der Octavia-Kunde im Besonderen ist jedermann, Mitte 30 bis Mitte 40, hat die FAZ abonniert und trennt gewissenhaft Papier von Restmüll. Etwas langweilig, würde man denken, oder einfach vertrauenswürdig – der Octavia hat alles, was man von einer Mittelklasse-Limousine erwarten kann.
… Übrigens inklusive fulminanter Technik mit dem VW-Markenzeichen. Vier Benziner- und zwei Dieselmotoren bilden die Antriebspalette des Octavia. Ein verstecktes Highlight ist mit Sicherheit der 1,4-Liter TSI-Benziner. Stolz trägt dieser Motor das VW-Markenzeichen und wird im neuen Octavia erst dann eingesetzt, wenn er in einigen Modellen der Wolfsburger längst seine Vorzüge unter Beweis gestellt hat. Das Beste an diesem Benziner ist seine einmalige Kombination aus perfekter Laufkultur und Sparsamkeit. Er schluckt genau so viel wie ein Diesel – 6,6 Liter Super, bietet aber die überzeugenden 122 PS. Gegen einen erschwinglichen Aufpreis gibt es das 7-Gang-DSG-Getriebe, mit dem der Motor seine vollen Kräfte entfalten kann. Weniger empfehlenswert ist der 80-PS-Bruder, der offensichtlich zum Schwitzen auf der Autobahn kommt und im oberen Geschwindigkeitsregister eine für VW-Produkte völlig untypische Laufkultur aufweist. Noch dubioser – die Diesel-Motoren, die aus ungeklärten Gründen immer noch die antike Pumpe-Düse-Einspritzung besitzen.
Ein deutlicher Vorteil ist auf jeden Fall der großzügige Laderaum, der zwischen 560 und 1420 Liter anbietet. Das erlaubt eine gewisse Freiheit beim Umzug oder auf der Urlaubsreise. Außerdem wird das Be- und Entladen des Fahrzeugs durch eine Menge Gadgets äußerst leicht gemacht. Auf der Plus-Seite ist auch das stillvoll gestaltete Interieur, in dem Fahrer, Beifahrer und zwei bis drei erwachsene Passagiere bequem Platz finden.
Der Basispreis des neuen Modells wurde bei 14.000 Euro festgelegt. Somit wird die neue Variante des Octavia sehr attraktiv gemacht. Konkurriert wird er nur von den kleineren Limousinen in seinem Segment; die Geschwister aus Wolfsburg sind zumindest im Preis-Leistungsverhältnis längst geschlagen. In Mlada Boleslav arbeitet man doch sehr effizient – Tag und Nacht, um das zuverlässige Image der tschechischen Marke immer wieder aufs Neue im internationalen Raum zu bestätigen. (autaro)

 

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Januar 26th, 2009

München, den 26. Januar (autaro) Škoda gibt sich stark. Die tschechische Tochter des VW-Konzerns scheint nichts von der Finanz- oder Automobilkrise gehört zu haben. Die Modelle des Herstellers verkaufen sich weltweit mehr als ausgezeichnet. Der Superb hat bereits mehrmals seiner Qualitäten bewiesen und erfreut sich nun einer soliden Kundschaft. Fabia und Octavia sind auch richtige Sensationen in ihren jeweiligen Segmenten. Im Herbst 2008 wagte Škoda neue Territorien zu erforschen und zwar mit dem Geländewagen Yeti.
Dabei handelt sich um einen Kompakten 4×4 Geländewagen, der durch seine übersichtliche Größe (4,10 Meter Länge) unschwer sämtliche Herausforderungen auf der Straße bewältigt. Wie für Škoda üblich, findet man beim Yeti ein Triebwerk, das bereits aus bewährten VW-Modellen bekannt ist. Diesmal ist es der Motor aus dem etwas größeren Tiguan. Das heißt, dass unter der Haube ein VW-typisches Allradsystem arbeitet, bei dem die Kraft mittels einer sog. Haldex-Kupplung zwischen Vorder- und Hinterachse bedarfsgerecht verteilt wird. Zur Verfügung stehen übrigens wahlweise ein 1,4-Liter-TSI-Benziner mit 125 PS, 140 PS oder 170 PS. Ganz neu ist aber der 1,6-Common-Rail-Diesel, bei dem die Serienausstattung auch ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder Doppelkupplungsautomatik berücksichtigt. (autaro)

 

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Juli 18th, 2008

Der VW-Konzern ist inzwischen ein regelrechtes Imperium. Die Werke des Herstellers produzieren Automobile auf Hochtouren und zwar auf allen Kontinenten der Welt. Von Indien und den USA über Brasilien und Südafrika – die zwei Buchstaben V und W sind überall auf frisch gestrichenen, gerade zugelassenen Automobilen zu sehen. In dieser ganzen fast unüberschaubaren Konstellation von Werken und Repräsentanzstellen nimmt Škoda eine ganz besondere Stellung ein. Mit dem Kauf des tschechischen Automobilstolzes gab VW kurz nach der Wende in den frühen 90ern ein Zeichen von sich, dass er den östlichen Nachbarn vertraut und dass er ihr Potenzial zum Wachstum sieht. Getäuscht haben sich die Spezialisten nicht. Škoda ist inzwischen eine eigenständige und sehr erfolgreiche Marke, die sich im Premium- und Mittel-Segment gegen starke Konkurrenten behaupten kann. Mit dem Škoda Superb bestätigt sie diesen Status und versucht sogar neue Käuferschichten zu erobern.

Zuerst die Nachteile. Auf der negativen Seite sollte vor allem das Gepäckraumvolumen erwähnt werden. Lediglich 462 Liter stehen den Reisenden zur Verfügung, was nicht viel mehr als drei Koffer bedeutet. Die umlegbare Rücksitzbank, die man von den früheren Modellen kennt, ist hier aus ungeklärten Gründen nicht mehr zu sehen. Dies geht leider alles auf Kosten des Fahrkomforts. Im Superb fühlen sich Fahrer und seine Insassen äußerst bequem. Die Materialqualität des Interieurs harmoniert perfekt mit den Platzverhältnissen. Die fehlende Fensterrahmenverkleidung soll an die neuen Sparmaßnahmen erinnern, die Škoda vor einigen Monaten ankündigte. Im Superb stört das aber nicht besonders.

Die Triebwerke, die der Hersteller entwickelt hat, sind erste Sahne. Gleich sechs Varianten stehen für den Verkaufsstart bereit – drei Diesel und drei Benziner. Das Leistungsspektrum ist breit und fängt bei den Benzinern mit dem vier-Liter-Aggregat mit 115 PS/85 kW an und endet mit dem V-Sechszylinder, der mit 193 PS/ 142 kW beeindruckende Kraft anbietet.

Škoda hat sich Anfang der 90er vor allem mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis auf dem westeuropäischen Markt durchgesetzt. Dieser Strategie bleibt der Hersteller bis heute treu. Der Superb ist ab 23.000 Euro zu haben. Bei so einem Preis schafft man sich eine Luxuslimousine an, die sich fahren und sehen lässt. Auch die Ausstattung kann mit den Modellen der namhaften Konkurrenten durchaus mithalten. Zu dieser gehören unter anderem ein Touch-Screen-Navigationssystem und Scheinwerfer, die die Straße tempo- und witterungsabhängig ausleuchten.

 

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Mai 10th, 2008

Škoda Superb

Škoda Superb

Der VW-Konzern ist inzwischen ein regelrechtes Imperium. Die Werke des Herstellers produzieren Automobile auf Hochtouren und zwar auf allen Kontinenten der Welt. Von Indien und den USA über Brasilien und Südafrika – die zwei Buchstaben V und W sind überall auf frisch gestrichenen, gerade zugelassenen Automobilen zu sehen. In dieser ganzen fast unüberschaubaren Konstellation von Werken und Repräsentanzstellen nimmt Škoda eine ganz besondere Stellung ein. Mit dem Kauf des tschechischen Automobilstolzes gab VW kurz nach der Wende in den frühen 90ern ein Zeichen von sich, dass er den östlichen Nachbarn vertraut und dass er ihr Potenzial zum Wachstum sieht. Getäuscht haben sich die Spezialisten nicht. Škoda ist inzwischen eine eigenständige und sehr erfolgreiche Marke, die sich im Premium- und Mittel-Segment gegen starke Konkurrenten behaupten kann. Mit dem Škoda Superb bestätigt sie diesen Status und versucht sogar neue Käuferschichten zu erobern.

Zuerst die Nachteile. Auf der negativen Seite sollte vor allem das Gepäckraumvolumen erwähnt werden. Lediglich 462 Liter stehen den Reisenden zur Verfügung, was nicht viel mehr als drei Koffer bedeutet. Die umlegbare Rücksitzbank, die man von den früheren Modellen kennt, ist hier aus ungeklärten Gründen nicht mehr zu sehen. Dies geht leider alles auf Kosten des Fahrkomforts. Im Superb fühlen sich Fahrer und seine Insassen äußerst bequem. Die Materialqualität des Interieurs harmoniert perfekt mit den Platzverhältnissen. Die fehlende Fensterrahmenverkleidung soll an die neuen Sparmaßnahmen erinnern, die Škoda vor einigen Monaten ankündigte. Im Superb stört das aber nicht besonders.

Die Triebwerke, die der Hersteller entwickelt hat, sind erste Sahne. Gleich sechs Varianten stehen für den Verkaufsstart bereit – drei Diesel und drei Benziner. Das Leistungsspektrum ist breit und fängt bei den Benzinern mit dem vier-Liter-Aggregat mit 115 PS/85 kW an und endet mit dem V-Sechszylinder, der mit 193 PS/ 142 kW beeindruckende Kraft anbietet.
Škoda hat sich Anfang der 90er vor allem mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis auf dem westeuropäischen Markt durchgesetzt. Dieser Strategie bleibt der Hersteller bis heute treu. Der Superb ist ab 23.000 Euro zu haben. Bei so einem Preis schafft man sich eine Luxuslimousine an, die sich fahren und sehen lässt. Auch die Ausstattung kann mit den Modellen der namhaften Konkurrenten durchaus mithalten. Zu dieser gehören unter anderem ein Touch-Screen-Navigationssystem und Scheinwerfer, die die Straße tempo- und witterungsabhängig ausleuchten.

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