Archiv für die ‘Toyota’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 5th, 2010

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München, den 05. November (autaro) Hierzulande tut sich der Toyota Urban Cruiser noch schwer, in der Zulassungsstatistik aufzuschließen, während er sich insbesondere in Japan ganz prächtig verkauft. Liegt es am Angebot? Wenn ja, sollte der Urban Cruiser es künftig auch auf dem Deutschen Markt leichter haben, denn Toyota vereinfacht die Preispolitik für den eigenwilligen Kompakten und senkt den Preis für die Einstiegsversion mit Frontantrieb auf 16.950 Euro. Nach wie vor tut in diesem Fall der bekannte 1,3-Liter-Benziner seinen Dienst, den 1,4-Liter-Diesel in Verbindung mit Allradantrieb gibt es für wenigstens 20.700 Euro.

Aufgeräumt wurde vor allem bei den Ausstattungspaketen, die dem Kunden bislang zu wenig Möglichkeit gaben, sich eine individuelle Sonderausstattung zusammenzustellen. So wurden die Ausstattungspakete “Town” und “Trek” sowie “Town+” und “Trek+” kurzerhand aus dem Programm genommen und durch die Ausstattungslinien „Life“ und „Club“ ersetzt. Außerdem hat der Kunde künftig grundsätzlich die Möglichkeit, beispielsweise das große DVD-Navigationssystem auch in Verbindung mit dem Ausstattungspaket „Life“ zu bestellen, ohne zwangsläufig die nächst höhere Ausstattungslinie ordern zu müssen. Den Diesel mit reinem Frontantrieb bietet Toyota hingegen nur in der Ausstattungslinie „Club“ an – angeblich mache das die Preisgestaltung überschaubarer.

Äußerlich ändert sich am Urban Cruiser nichts, zumindest nicht mit Hinblick auf Form oder Funktion. Lediglich zwei neue Lackfarben stehen zur Auswahl, was wiederum der Individualität zugute kommen soll. Im Innenraum wurden die Sitzbezüge neu gestaltet und das Armaturenbrett, die Türverkleidungen und das Lenkrad erhielten jeweils trendige Applikationen in Titan-Optik. Rein gar nichts geändert hat sich an der Einstufung für die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) oder bei der Kfz-Steuer – ebenso wenig wie am Durchschnittsverbrauch des Benziners. Der ist für ein Fahrzeug dieser Klasse nicht mehr zeitgemäß. (autaro)

 

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Oktober 23rd, 2010

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München, den 23. Oktober (autaro) Der größte Autohersteller der Welt, Toyota, kämpft erneut mit Problemen bei Technik und Sicherheit. Weltweit sind diesmal knapp 1,5 Millionen Fahrzeuge betroffen, darunter sowohl Fahrzeuge der Edel-Tochter Lexus als auch Autos mit den drei Ellipsen im Emblem.

So wurde am Donnerstag (21. Oktober) bekannt, dass eine erneute Rückrufaktion in Planung ist, die unter Anderem auch rund 4.500 in Deutschland zugelassene Toyota oder Lexus betreffen wird. Der Hauptteil der betroffenen Fahrer befindet sich in den USA sowie in Japan. Konkret betroffen sind die Lexus-Modelle GS und IS (Produktionszeitraum September 2004 bis Dezember 2005), der RX (Februar 2003 bis November 2005) und der GS 300 (September 2004 bis Februar 2006). Die Notwendigkeit der kostenintensiven Aktion erwächst aus zwei Ursachen: Erstens kann über eine Undichtigkeit am Hauptbremszylinder Bremsflüssigkeit in kleinen Mengen austreten. Und zweitens kann die Kraftstoffpumpeneinheit ausfallen, wodurch der Motor abschaltet und sich nicht wieder anschalten lässt. Ersteres Problem bildet laut Toyota übrigens, ebenso wie das Zweite, kein nennenswertes Sicherheitsrisiko. Lediglich die Kontrolllampe für den Füllstand der Bremsanlage kann durch den ständigen Verlust an Bremsflüssigkeit in ein dauerhaftes Leuchten übergehen. Von beiden Problemen gleichzeitig betroffen sind laut Toyota exakt 1270 Lexus GS. Halter betroffener Fahrzeuge in Deutschland werden über das Kraftfahrtbundesamt angeschrieben.

Während es sich im Grunde genommen um eine Kleinigkeit handelt, die offenbar für die Sicherheit der Autos keine Einschränkungen nach sich zieht, kommt die Nachricht für Toyota freilich zu keinem günstigen Moment. Erst Anfang des Jahres musste Toyota herbe Image-Verluste durch ein angeblich fehlerhaftes Bremssystem in Kauf nehmen, wodurch das weltweite Ansehen des stark gelitten hat. (autaro)

 

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Oktober 2nd, 2010

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München, den 02. Oktober (autaro) Seit 2005 ist der Toyota Yaris Verso nicht mehr zu haben und seitdem fehlt Toyota in diesem Segment eine Alternative zu Honda Jazz, Opel Meriva oder Renault Modus. Da dieses Segment aber nach wie vor großes Potential bietet und sich nicht nur bei Familien großer Beliebtheit erfreut, zeigt Toyota auf dem Pariser Autosalon (02. bis 17. Oktober) den neuen Verso-S. Ab März 2011 kommt der Kleine dann in den Handel, die Preise wurden allerdings bislang nicht bekanntgegeben.

„Kurz und zugleich geräumig überzeugt der Verso-S mit einem cleveren Raumkonzept, das trotz seiner Außenlänge von gerade einmal 3,99 Metern jede Menge Platz bietet“, schwärmt man bei Toyota. Dazu kommt eine gute Serienausstattung, die mit dem nötigen Kleingeld ordentlich aufgebohrt werden kann. So sind unter anderem ein Multimedia-System mit 6,1 Zoll großem Farbdisplay und Touch-Screen Bedienung sowie ein CD-Player mit MP3-/ WMA- Wiedergabefunktion, eine Bluetooth-Schnittstelle für das Mobiltelefon verfügbar. Außerdem sorgt eine serienmäßige Rückfahrkamera für mehr Sicherheit, ebenso wie Fahrer- und Beifahrerairbags, Seitenairbags vorne, Knieairbag auf der Fahrerseite und Kopfairbags vorne und hinten.

Optisch gliedert sich der Verso-S nahtlos in die Toyota-Familie ein, wirkt unaufgeregt und vertraut. Allerdings lässt sich bereits von außen feststellen, dass im Innenraum reichlich Hartplastik Verwendung fand, was den Premium-Anspruch Toyotas einmal mehr in Frage stellt. Ein ausführlicher Qualitäts-Check wird also folgen, ebenso wie ein Vergleich mit der etablierten Konkurrenz. (autaro)

 

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August 25th, 2010

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München, den 25. August (autaro) Seit einem guten Jahr ist der Toyota IQ am Markt, als viersitzige Alternative zum Smart, oder aber als eigenständiger Stadtflitzer für Individualisten. Doch viele Kunden bemängelten bislang die bescheidene Materialanmutung im Innenraum, sollte der iQ doch schließlich als Premium-Auto vermarktet werden. Also spendiert Toyota seinem Kleinen künftig serienmäßig die Ausstattungsvariante „Look“, die bislang gegen Aufpreis mit Feinheiten wie Applikationen in Piano-Schwarz sowie weiteren Details den Innenraum aufwertete. Auch weiter im Programm bleibt die Variante „Lounge“, die aber ebenfalls spürbar an Qualität gewinnen wird. Geschäumte Oberflächen werden teilweise die Oberflächen aus Hartplastik ersetzen, zudem kommt im oberen Bereich der Türverkleidungen und des Armaturenträgers künftig Schwarz zum Einsatz. Die bisher verwendeten, gedeckten Farben neigten dauerhaft deutlich zur Verschmutzung. Für beide Varianten stehen nun außerdem beheizbare Sitze mit farblich abgestimmten Teilleder-Bezügen zur Auswahl.

Äußerlich bleibt der iQ unverändert, hier gab es bislang auch kaum etwas zu beanstanden. An die wegen der geringen Länge sonderlich wirkenden Proportionen muss man sich eben gewöhnen – entweder sie gefallen, oder sie gefallen nicht.

Hinsichtlich der Motoren ändert sich ebenfalls nichts. Nach wie vor stehen zwei Benziner mit 1,0 oder 1, 4 Litern Hubraum und 68 bzw. 98 PS zur Auswahl. Oder die Entscheidung fällt auf einen Common-Rail Diesel der wie gehabt 90 PS aus 1,4 Litern Hubraum mobilisiert. Alle drei Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 5 und sind somit steuerlich sehr genügsame Kandidaten. Auch bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) ist der IQ einer der günstigsten. Für Minimalisten gibt es außerdem ab sofort den Toyota iQzero, der nur mit dem 1,0-Liter-Benziner und Fünfgang-Schaltgetriebe ausgeliefert wird. Mit 11.900 Euro kostet er nun 800 Euro weniger als das bis dato angebotene Einsiegsmodell. (autaro)

 

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August 17th, 2010

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München, den 17. August (autaro) Ein echtes Original aus dem Hause Toyota ist zweifelsfrei der Land Cruiser. Für die einen Inbegriff des robusten Kletterers, für die anderen Statussymbol und edles City-SUV. Um fit für das Modelljahr 2011 zu bleiben und die für Europa wichtige Abgasnorm Euro 5 zu erfüllen, bekommt das Dickschiff (Leergewicht zwischen 2,1 und 2,4 Tonnen) einen neuen Diesel: ein Dreiliter-Vierzylinder mit 190 PS Leistung stemmt ab sofort 420 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Antriebswelle und begnügt sich, wie auch schon der Vorgänger, mit 8,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Hierbei handelt es sich freilich um die auf dem Prüfstand ermittelte Werksangabe, zehn Liter sind es meist in der Praxis.

Da der Land Cruiser nun die strengere Abgasnorm Euro 5 erfüllt, darf er auch 2011 zugelassen werden. An der Besteuerung oder der Einstufung bei der Kfz-Versicherung wird sich voraussichtlich nicht viel ändern (hier geht’s zum Tarifcheck). Der Grundpreis liegt in Kombination mit dem manuellen Sechsganggetriebe bei 36.950 Euro, in Kombination mit dem 5-Stufen-Automatikgetriebe bei 39.150 Euro. In beiden fällen steht ein Dreitürer vor der Tür. Wer den Fünftürer ordert, muss wenigstens 39.700 Euro anlegen, schaltet dann aber immer noch selbst. Mit ein wenig Ausstattung ist schnell die 50.000 geknackt, die TEC-Edition steht mit rund 66.000 Euro in der Liste. Sie enthält dann aber alles, was dem Fahrer lieb und teuer ist- vom Festplatten Navi über Sourroundsystem bis zu den Ledersitzen.

Unterm Blech geht es gewohnt rustikal zu. Ein Torsen-Differential regelt je nach Schlupf mehr Antriebskraft auf die Vorder- oder auf die Hinterachse, auf der Straße dominiert stets der Heckantrieb. Für grobes Gelände stehen Differentialsperren und eine Geländeuntersetzung zur Verfügung, der Land Cruiser kann nach wie vor klettern wie ein großer. (autaro)

 

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Juli 23rd, 2010

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München, den 23. Juli (autaro) Prinzipiell ist der Aufwand gering, den es für die Aufrüstung eines gewöhnlichen Hybriden zum sogenannten Plug-In-Hybriden benötigt. Und doch wird es den Toyota Prius Plug-in Hybrid frühestens 2012 im freien Handel geben. Eine Ausnahme bildet allerdings die immer beliebter werdende Car-Sharing-Flotte der Deutschen Bahn, in der erste Versionen des weiterentwickelten Prius bereits zum Einsatz kommen. Konkret bedeutet das: nach eineinhalb Stunden an der Ladestation ist der Prius bereit, 22 Kilometer rein elektrisch zurückzulegen. Sind diese überschritten oder wird zusätzlich viel Strom für die Klimaanlage verbraucht, schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu, wie wir das eben vom herkömmlichen Prius oder anderen Hybrid-Fahrzeugen bereits kennen.

Da der Prius Plug-in Hybrid übrigens mit herkömmlichem Strom der Spannung 230 Volt auskommt, kann er bequem auch an der heimischen Steckdose geladen werden.

Die Technik funktioniert im Alltag bereits so reibungslos, dass man sich fragt, warum sie nicht bereits im freien Handel ist. Im Stadtverkehr lässt sich der Prius mit dieser Technologie beinahe grundsätzlich rein elektrisch – also auch völlig emissionsfrei – bewegen. Und über die besagten 22 Kilometer hinaus verbraucht er noch immer weniger als praktisch alle Benziner seiner Leistungskategorie. Eine Gesamtreichweite von rund 700 Kilometern sagt an sich bereits alles. Bei der Bahn kostet der Prius 1,90 pro Stunde, was ebenfalls unschlagbar klingt. Man muss schließlich bedenken, dass Kaufpreis, Wertverlust, Wartung, Steuern und Versicherung (hier können Sie vergleichen) komplett aus der Rechnung herausfallen. Die Bahn macht mobil. (autaro)

 

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Juli 14th, 2010

München, den 14. Juli (autaro) Dass man mit Klotzen weiter kommt als mit Kleckern, ist eine altbekannte Volksweisheit. Im Falle von Toyota und Tesla wurde allerdings richtig rangeklotzt, die im Mai besiegelte Kooperation will bereits Ende Juli die ersten, rein elektrisch betriebenen Prototypen verabschieden. Dies teilte JB Straubel, Chef-Techniker bei Tesla-Motors, dem amerikanischen Magazin „CNN Money“ mit. Toyota hatte sich im Mai im Rahmen der geplanten Zusammenarbeit mit rund 50 Millionen US-Dollar an dem kalifornischen Start-Up-Unternehmen Tesla-Motors beteiligt.

Bei der Entwicklung konzentrieren sich beide Unternehmen auf ihre Kerntugenden. Während Toyota die Karosserie bereitstellt, kümmert sich Tesla um den Elektromotor und die Akkus. Gerade bei letzteren haben die Kalifornier einen immensen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, was Toyota durch sein Wissen hinsichtlich effizienter Fertigungsverfahren ausgleicht. Die Japaner gehen sogar noch einen Schritt weiter: im Zuge der Kooperation überlassen sie Tesla die komplette New United Motor Manufacturing Incorporation Bei San Francisco. 2012 soll dort die Produktion starten, geplant sind bis zu 20.000 Elektroautos pro Jahr.

Zu den Prototypen selbst wollte sich Straubel indes nicht näher einlassen. Es kann vermutet werden, dass es sich möglicherweise um eine E-Version des Toyota iQ handeln wird, die Toyota bereits im letzen Jahr – also vor der Zusammenarbeit mit Tesla – angekündigt hatte. (autaro)

 

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Juni 8th, 2010

München, den 08. Juni (autaro) Der Toyota Prius verkauft sich dank seiner Vollhybrid-Technologie, also einer Kombination aus Benziner und E-Motor, die auch das rein elektrische Fahren ermöglicht, wie geschnitten Brot. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, bekommt nun auch Golf-Gegner Toyota Auris den Hybridantrieb, ab September wird die grüne Fuhre unter dem Kürzel “HSD” bei den Händlern stehen. Toyota erhofft sich vor allem Käufer, denen ein Prius wegen des radikal aerodynamischen Designs zu extravagant war, die aber trotzdem Wert auf ein sparsames und vermeintlich besonders umweltfreundliches Auto legen.

Wie auch im Prius kommt ein 1,8-Liter-Benziner mit vier Zylindern und 99 PS zum Einsatz, der durch einen 82 PS starken Stromer unterstützt wird. Bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h kann der Fahrer sich also über nahezu lautloses Dahinrollen freuen, soll es schneller gehen oder werden größere Distanzen zurückgelegt, springt der Benziner an. Das geschieht zwar relativ unauffällig und in der Praxis überaus zuverlässig. Doch sich zeigt das stufenlose CVT-Getriebe des Auris HSD bei voller Leistungsabforderung von einer sehr störrischen Seite. Der Motor dreht sofort laut hörbar und hektisch in den höchsten Drehzahlbereich, die Leistung setzt aber erst deutlich verzögert ein. Ein Spaßmobil ist der Auris HSD also trotz der insgesamt ordentlichen Leistung keineswegs. Eher schon ein Sparmobil, wobei gleich vorweggenommen werden kann: die von Toyota angegebenen 3,8 Liter Benzin, mit denen sich der Hybrid auf 100 Kilometer durchschnittlich begnügen soll, sind in der Praxis eher selten zu erreichen. Wer mit unter fünf Liter auf 100 Kilometer fährt, kann sich bereits besonders umweltbewusst nennen.

Ansonsten ist der Auris erfrischen unaufgeregt, optisch von seinen konventionellen Geschwistern kaum zu unterscheiden. Allein der Drehzahlmesser musste einer Batterie-Anzeige weichen und anstelle des Schaltknüppels findet sich ein futuristischer Joystick wie im Prius auf der Mittelkonsole. Für 22.950 Euro wird der Auris HSD sicherlich auch hierzulande seine Käufer finden. (autaro)

 

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Mai 27th, 2010

München, den 27. Mai (autaro) Bislang unbestätigten Meldungen zufolge hat Toyota einen Namen für seinen geplanten Van mit Hybridantrieb gefunden: Prius Alpha. Damit wird die Serie der bereits 2007 vorgestellten Studie Hybrid X immer greifbarer, die Markteinführung könnte bereits im nächsten Jahr erfolgen. Der auf der Plattform des aktuellen Toyota Prius basierende Familienwagen ist sowohl als Fünfsitzer als auch als Siebensitzer geplant und soll trotz Hybridantriebes und üppigen Platzverhältnissen im Innenraum kaum ausladender messen, als der Prius. Der Radstand wird mit zwei Zentimetern kaum wachsen und die Gesamtlänge wird mit voraussichtlich 30 Zentimetern ebenfalls nicht übermäßig zunehmen.

Optisch kommt der Prius Alpha wesentlich weniger futuristisch und serienfern daher, als die 2007 vorgestellte Studie. Deutliche Anleihen nimmt der Van an seinem kompakten Bruder Prius, es wird ein eher konservativ gestylter, klassischer Van herauskommen, der Anklang bei einem breiten Publikum finden soll. Zum Einsatz wird die bewährte Vollhybrid-Technik kommen, die später auch als Plug-In-Version verfügbar sein könnte. Das würde bedeuten, dass der Van an der heimischen Steckdose aufgeladen werden und dann kürzere Strecken, beispielsweise zum Einkauf in die Stadt und zurück, rein elektrisch zurücklegen könnte. Bis dahin werden aber vermutlich noch ein- bis zwei weitere Jahre vergehen. Der getankte oder beim Bremsen bzw. Bergabfahren gewonnene Strom wird unterdessen in klassischen Nickel-Metallhydrid-Akkus zwischengespeichert, auf teure Lithium-Ionen-Batterien wird Toyota zunächst verzichten. Präsentieren werden die Japaner ihren Prius Alpha voraussichtlich auf dem Genfer Autosalon 2011. Die Markteinführung in den USA, dem wichtigsten Markt auch für den Prius, wird allerdings aller Voraussicht nach parallel zu der in Europa stattfinden. (autaro)

 

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Februar 12th, 2010

München, den 12. Februar (autaro) Der Image-Schaden für Toyota durch die Vorfälle der jüngsten Vergangenheit ist immens. Zuerst das Debakel mit fehlerhaften Gaspedalen, die in einigen wenigen Fällen sogar zu schweren Unfällen führten. Und dann noch die schlaganfällige Bremsanlage, ausgerechnet im Prestigemodell Prius. Rückrufe, Produktionsausfälle, aber damit nicht genug: Sicherheitsexperten in aller Welt werden laut und bemängeln die zunehmende Entmachtung des Fahrers. Hätte vor zehn Jahren ein Gaspedal geklemmt und das Auto gegen den Willen des Fahrers beschleunigt, hätte dieser nur am Zündschlüssel drehen müssen und der Spuk sei vorbei gewesen. Bei Toyota kommt hingegen in den aktuellen Modellen der modische Start-Stopp-Knopf zum Einsatz – dieser muss zum unvorhergesehenen Stoppen des Motors allerdings kontinuierlich drei Sekunden lang gedrückt werden.

Toyota will nun die Programmierung derart ändern, dass der Motor nach dreimaligem Drücken des Start-Knopfes automatisch verstummt. Diese Lösung erfordert im Notfall deutlich weniger Zeit. Fraglich ist allerdings, ob jeder Fahrer in Paniksituationen kühl und vernünftig reagiert. Im Gespräch sind daher auch andere Systeme, die prinzipiell einem Notbremssystem beispielsweise in einem Eisenbahnzug ähneln sollen.

So oder so. Bei all den positiven Neuerungen, gerade hinsichtlich der Verkehrssicherheit, die uns die Elektronik in den letzten Jahren beschert hat: auch diese ist nicht unfehlbar. Es sollte in jeder Situation die Möglichkeit für den Fahrer geben, sein Fahrzeug anzuhalten. Und sei es durch das Ziehen der Notbremse. (autaro)

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