
München, den 05. November (autaro) Hierzulande tut sich der Toyota Urban Cruiser noch schwer, in der Zulassungsstatistik aufzuschließen, während er sich insbesondere in Japan ganz prächtig verkauft. Liegt es am Angebot? Wenn ja, sollte der Urban Cruiser es künftig auch auf dem Deutschen Markt leichter haben, denn Toyota vereinfacht die Preispolitik für den eigenwilligen Kompakten und senkt den Preis für die Einstiegsversion mit Frontantrieb auf 16.950 Euro. Nach wie vor tut in diesem Fall der bekannte 1,3-Liter-Benziner seinen Dienst, den 1,4-Liter-Diesel in Verbindung mit Allradantrieb gibt es für wenigstens 20.700 Euro.
Aufgeräumt wurde vor allem bei den Ausstattungspaketen, die dem Kunden bislang zu wenig Möglichkeit gaben, sich eine individuelle Sonderausstattung zusammenzustellen. So wurden die Ausstattungspakete “Town” und “Trek” sowie “Town+” und “Trek+” kurzerhand aus dem Programm genommen und durch die Ausstattungslinien „Life“ und „Club“ ersetzt. Außerdem hat der Kunde künftig grundsätzlich die Möglichkeit, beispielsweise das große DVD-Navigationssystem auch in Verbindung mit dem Ausstattungspaket „Life“ zu bestellen, ohne zwangsläufig die nächst höhere Ausstattungslinie ordern zu müssen. Den Diesel mit reinem Frontantrieb bietet Toyota hingegen nur in der Ausstattungslinie „Club“ an – angeblich mache das die Preisgestaltung überschaubarer.
Äußerlich ändert sich am Urban Cruiser nichts, zumindest nicht mit Hinblick auf Form oder Funktion. Lediglich zwei neue Lackfarben stehen zur Auswahl, was wiederum der Individualität zugute kommen soll. Im Innenraum wurden die Sitzbezüge neu gestaltet und das Armaturenbrett, die Türverkleidungen und das Lenkrad erhielten jeweils trendige Applikationen in Titan-Optik. Rein gar nichts geändert hat sich an der Einstufung für die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) oder bei der Kfz-Steuer – ebenso wenig wie am Durchschnittsverbrauch des Benziners. Der ist für ein Fahrzeug dieser Klasse nicht mehr zeitgemäß. (autaro)






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