Archiv für die ‘Volvo’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juni 11th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 11. Juni 2011 (autaro) Der schwedische Hersteller Volvo steht seit jeher in dem Ruf, besonders sichere Autos zu bauen. Daher ist es nur konsequent, dass die Schweden ihr neu entwickeltes System zur Fußgängererkennung demnächst auch auf herumlaufendes Wild ausdehnen wollen. Laut dem Swedish Advisory Council on Accidents Involving Wild Animals haben sich allein im Jahr 2010 über 40.000 Wildunfälle ereignet, mit teilweise fatalen folgen. Besonders dramatisch für die Insassen sind dabei Kollisionen mit großen Wildtieren, wie beispielsweise Elchen in Schweden oder Rotwild in unseren Breiten. Andres Eidehall, Experte für aktive Sicherheitssysteme bei der Volvo Car Corporation fasst zusammen: „Die Technik kombiniert eine Radareinheit und eine Infrarotkamera, die im Zusammenspiel im Verkehr auftretende Gefahrensituationen erkennen und entsprechende Präventionsmaßnahmen einleiten soll.” Konkret bedeutet das, dass der Fahrer akustisch gewarnt wird, sobald sich ein Tier in Reichweite befindet. Reagiert der Fahrer nicht auf dieses Warnsignal, wird automatisch eine Vollbremsung eingeleitet.

Für den Fahrer bedeutet das System eine enorme Erleichterung, denn die meisten Wildunfälle ereignen sich hier wie in Schweden in den Wintermonaten sowie in der Morgen- und Abenddämmerung. Just zu diesen Zeiten ist die Sicht besonders schlecht, weswegen Tiere oft erst kurz vor der Kollision erkannt werden. Das neue System hat indes nicht allein die Vermeidung von Unfällen im Fokus, sondern will im Falle einer Kollision auch die Folgen möglichst unschädlich halten. In den nächsten Jahren will Volvo die Serienreife erreichen. Das dürfte nicht nur Fahrer und Passagiere oder das geschonte Wilde freuen. Auch die Kfz-Versicherung dürfte entlastet werden, was möglicherweise eine günstigere Einstufung bei Haftpflicht- oder Kasko-Versicherung zur Folge haben könnte (hier können Sie Tarife und Fahrzeugmodelle vergleichen).

Besonders knifflig für die Entwickler ist die Programmierung einer Software, die unterschiedliche Tierarten erkennt. Unter anderem besuchte ein Entwicklungsteam von Volvo regelmäßig einen Tierpark und studierte dort das Verhalten unterschiedlicher Wildsorten. Um auch den nachfolgenden Verkehr nicht unnötig zu gefährden, soll das System nur bei drohenden Kollisionen mit größeren Tieren bremsen, die eine tatsächliche Gefahr für die Insassen darstellen. Ein kleineres Wildtier, wie beispielsweise ein Hase oder ein Eichhörnchen hat offensichtlich nicht das Gefahrenpotential, das ein größeres Tier wie ein Hirsch oder ein Elch für den Straßenverkehr birgt. (autaro)

 

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Mai 27th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 27. Mai 2011 (autaro) Bereits in den 1980er Jahren testete der schwedische Autohersteller Volvo Systeme, die mittels eines Schwungrades Bremsenergie auffangen und beim Beschleunigen wieder abgeben konnten. Leider waren diese seinerzeit nicht effizient genug und außerdem zu teuer für eine Serienproduktion. Mittlerweile sind die Schweden aber wieder dabei, diese Technik zu erproben, ab Herbst sollen erste Versuchsfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dabei arbeitet das System prinzipiell ähnlich wie herkömmliche Bremsenergie-Rekuperationssysteme, allerdings mechanisch und ohne die Bremsenergie elektrisch zu speichern.

Das System mit der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery System) sitzt an der Hinterachse. Bremst der Fahrer seinen Volvo, schaltet sich automatisch der Motor ab und die frei werdende Bremsenergie liefert den Schwung für ein kleines Schwungrad. Mit bis zu 60.000 Touren pro Minute rotiert dieses und kann beim erneuten Beschleunigen seine Energie wieder an die Hinterachse übertragen. Laut Volvo entsteht hierdurch eine zusätzliche Leistung von bis zu 80 PS, zudem steigt das maximale Drehmoment des Motors. Daraus resultiert eine deutlich gesteigerte Beschleunigung, aber auch der normale Fahrbetrieb wird unterstützt. Derek Crabb, Vice President VCC Powertrain Engineering, erklärt: „Durch das neue System wird der Kraftstoffverbrauch deutlich gesenkt. Zudem haben unsere Berechnungen ergeben, dass der Motor bei Fahrten im Rahmen des offiziellen Testzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) etwa die Hälfte der Fahrzeit ausgeschaltet bleiben kann.” Volvo errechnet sich ein Energiesparpotential von bis zu 20 Prozent. Um so effizient wie möglich arbeiten zu können, wird das Schwungrad mit seinem durchmesser von nur 20 Zentimetern aus Kohlefaser hergestellt. Das System wiegt daher nur rund sechs Kilogramm. Zudem arbeitet das Schwungrad, um Reibungsverluste zu mindern, in einem Vakuum.

Durch seine kompakten Maße und das geringe Gewicht könnte Flywheel KERS in praktisch alle Volvo-Modelle integriert werden. Zudem liegt die Serienreife in greifbarer Nähe: „Wir sind zwar nicht die ersten Hersteller, die diese Technik testen. Kein anderes Unternehmen hat bisher jedoch ein Verfahren entwickelt, das an der Hinterachse wirkende System mit einem Frontantrieb zu verbinden. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen und die Entwicklung planmäßig voranschreiten, rechnen wir bereits in wenigen Jahren mit der Einführung des serienreifen Systems“, freut sich Crabb. (autaro)

 

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Mai 23rd, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 23. Mai 2011 (autaro) Volvos erster Sportwagen feiert seinen 50. Geburtstag. Der P1800 war zwar der eigentlich zweite Versuch der Schweden, das Segment der unvernünftigen aber emotionalen Autos zu betreten. Doch sein Vorgänger, der P1900 brachte es lediglich auf eine zweistellige Stückzahl. Probleme mit der Qualität erwuchsen hauptsächlich aus der kurzen Entwicklungszeit von gerade einmal zwei Jahren. Zudem war die Welt anscheinend noch nicht reif für sportliche Coupés aus Schweden, der P1900 fand schließlich zu wenig Beachtung.

Mit dem P1800 hingegen begann eine echte Erfolgsgeschichte. Zwischen 1961 und 1972 baute Volvo über 39.000 Exemplare des futuristischen Zweitürers, den Pelle Petterson so hingebungsvoll gezeichnet hatte. Dabei kämpften auch die Modelle der ersten zwei Produktionsjahre, die Volvo in in Großbritannien bei Jensen Motors in West Bromwich montieren ließ, mit Qualitätsproblemen. Die folgenden Exemplare wurden in Schweden montiert, weshalb diese zusätzlich zur Typbezeichnung das Kürzel „S“ erhielten. Zunächst wurde der P1800 von einem 1,8-Liter-Vierzylinder mit Vergaser befeuert, später von einem Zweiliter mit 105 PS Leistung. Schließlich erhielt dieser sogar eine Einspritzanlage und verhalf dem Triebwerk so zu einer Leistung von 124 PS. Schließlich kam 1971 noch eine Version mit Kombi-Heck hinzu, der Volvo P1800 ES. Wegen seiner eigenwilligen Form und seines gläsernen Hecks erhielt dieser Shooting Brake den Spitznamen Schneewittchensarg, womit der P1800 endgültig zur Design-Ikone wurde. Zu großer Bekanntheit verhalf ihm außerdem die Fernsehserie Simon Templar, in der Hauptdarsteller Roger Moore einen P1800 fuhr.

Auch in der heutigen Zeit ist der P1800 ein beliebter Klassiker, der in gutem Erhaltungszustand problemlos im Alltag gefahren werden kann. Die solide Technik und das unkomplizierte Fahrverhalten sprechen dabei ebenso für den Klassiker wie sein Benzinverbrauch von unter zehn Litern pro 100 Kilometer. Außerdem bekommt ein Oldtimer in originalem Zustand das beliebte H-Kennzeichen, kostet also nur rund 180 Euro Steuer pro Jahr und ist ein echter Sparmeister bei der Kfz-Versicherung. Und wer einen Beleg für die Solidität des Schweden möchte: mit 2,7 Millionen Kilometern hält ein Volvo P1800 den aktuellen Kilometer-Rekord für Pkw – mit dem ersten Motor. (autaro)

 

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Mai 13th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 13. Mai 2011 (autaro) Was haben die Amerikaner, namentlich der Autoriese Ford, da nur falsch gemacht? Jahrelang hatte die schwedische Traditionsmarke Volvo nur Verluste eingefahren und das sehr ordentlich. Ebenso wie Jaguar gehörten die Schweden zu einer Markengruppe unter dem Ford-Dach, die Premium liefern sollte, aber sich nicht richtig entwickeln konnte. So meckerten die Fahrer eines Jaguar berechtigter Weise über Fensterheber-Schalter aus dem Ford Mondeo. Oder Volvo-Fahrer über die mangelnde Zuverlässigkeit und Qualitätsprobleme, die man so aus Schweden nicht gewohnt war.

Seit die Schweden sich in Chinesischer Hand unter den Fittichen der Konzernmutter Geely befinden, scheint sich das Blatt zu wenden. Zwar haben die neuen Konzernlenker sich endgültig dem modernen Lifestyle zugewendet und alte Kerntugenden wie Kastenwagen-Design und skandinavischen Nonkonformismus über Bord geworfen. Die Autos verkaufen sich dennoch ganz hervorragend, zumindest in China und auf dem europäischen Kontinent. Konkrete Zahlen nannte Geely zunächst nicht, bezifferte das Wachstum im letzten Jahr aber auf ein Plus von rund 36 Prozent in China und gute 10 Prozent in Europa. Lediglich in den USA schrumpfte der Absatz um runde 12 Prozent auf etwa 54.000 verkaufte Volvo. An dieser Stelle sei allerdings auch erwähnt, dass der amerikanische Automarkt traditionell ein sehr wichtiger für Volvo ist. Auch im ersten Quartal dieses Jahres steigt der Umsatz weiter. Die Geschäfte laufen so gut, dass der Konzern rund 1.200 neue Mitarbeiter für die Produktionsstandorte im schwedischen Torslanda und im belgischen Gent einstellen will.

Eine Klare Absage erteilte Volvo hingegen Gerüchten, laut denen die ebenfalls traditionsreiche schwedische Marke Saab ebenfalls ins Reich der Mitte gehen könnte. Der Geely-Konzern habe keine Übernahme-Pläne. Saab wurde von dem holländischen Sportwagenbauer Spyker Cars vor der Pleite gerettet, nachdem der amerikanische Autoriese General Motors (GM) die Marke bereits abwickeln wollte. Ähnlich wie Volvo unter Ford hatte Saab unter der Gleichteile-Politik und dem Sparzwang durch GM zu leiden. Aktuell standen sogar die Produktionsstraßen still, da Saab nicht mehr in der Lage ist, seine Zulieferer zu bezahlen. (autaro)

 

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Mai 12th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 12. Mai 2011 (autaro) Bei der 11. Michelin Challenge Bibendum (18. - 22. Mai 2011) schickt Volvo den ersten Hybriden an den Start, bei dem sich ein Diesel die Arbeit mit einem Elektromotor teilt. Zudem kann der Akku auch an der heimischen Steckdose geladen werden, was die Arbeit des Diesel-Motors zugunsten des Stromers weiter einschränkt. Damit passt das Modell bestens zur Philosophie zur Veranstaltung, die sich die nachhaltige Mobilität zum Inhalt gemacht hat. Dabei soll der Fahrspaß keineswegs auf der Strecke bleiben. „Um wahren Auto-Enthusiasten die Vision von ökologisch verträglichen Motoren schmackhaft zu machen, müssen wir ihnen die Möglichkeit geben, trotz deutlicher Emissionsminderung ein unverfälschtes Fahrvergnügen genießen zu können”, so Dr. Peter Mertens, Senior Vice President der Volvo Car Corporation. Mertens zeichnet für den Bereich Forschung und Entwicklung bei Volvo verantwortlich.

Beim V60 mit Doppelherz hat der Fahrer drei Antriebsmodi zur Auswahl, nämlich „Pure“, „Hybrid“ und „Power“. Dabei ist standardmäßig die Einstellung Hybrid vorgewählt, die eine ausgewogene Balance zwischen Dynamik und geringem Verbrauch herstellt. Dabei soll der sportliche Kombi lediglich 1,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen und eine Reichweite von bis zu 1.200 Kilometer ermöglichen. Entsprechend dem niedrigen Kraftstoffverbrauch bläst der Volvo in diesem Falle lediglich 49 Gramm CO2 pro Kilometer in die Atmosphäre – ein sensationeller Wert. Übrigens kann der V60 auch bis zu 50 Kilometer weit rein elektrisch fahren und erzeugt auf diese Weise nicht ein Gramm CO2. Voraussetzung ist hier freilich, dass der geladene Strom aus regenerativen Energien stammt, oder aber aus einem Atomkraftwerk. Wer schließlich die Einstellung „Power“ wählt, bekommt Kraft im Überfluss. Der Diesel leistet nämlich für sich genommen schon ordentliche 215 PS, zu denen durch den Stromer noch einmal 70 PS hinzu kommen. Auch das Drehmoment von immerhin 440 Nm erfährt durch den E-Motor nochmals eine Steigerung um 200 Nm. Derart befeuert, sprintet der Kombi in unter sieben Sekunden von Tempo Null auf 100.

Noch ist allerdings nicht klar, was das Technik-Aufgebot am Ende kosten wird. Klar dürfte allerdings schon jetzt sein, dass der V60 mit Diesel-Plug-in-Hybrid dank seines geringen CO2-Ausstoßes bei der Kfz-Steuer ein echter Sparmeister werden dürfte. Auch die Kosten für die Kfz-Versicherung dürften sich in vertretbaren Grenzen bewegen. Und von einem Kraftstoffverbrauch von den angegebenen knapp zwei Litern Diesel bei einem Volvo Kombi hätte man bis vor kurzem wohl nicht zu träumen gewagt. (autaro)

 

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Mai 3rd, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 03. Mai 2011 (autaro) Mit zwei neuen Ausstattungslinien lockt der schwedische Hersteller Volvo potentielle Kunden in die Schauräume Seiner Händler. Dabei winken dem Käufer nicht nur exklusive Ausstattungsdetails und damit verbunden auch eine besondere Optik seines Volvo. Auch Modifikationen am Fahrwerk und ein besonders sportlicher Trimm ermöglicht eines der beiden Pakete. Flottenmanager und Käufer, die häufig auf einen neuen Volvo umsteigen, müssen sich allerdings keine Gedanken über Rest- und Wiederverkaufswert machen, denn die Sondermodelle verraten sich nicht durch auffällige Schriftzüge oder spezielle Logos. Auch hinsichtlich der Einstufung bei der Kfz-Versicherung oder Wertberechnung bei der Kasko-Versicherung ergeben sich keine Änderungen.

Neu sind die Ausstattungslinien „Executive“ und „R-Design“. Dabei sollen die Executive-Modelle besonders Kunden Ansprechen, die Wert auf einen eleganten Auftritt legen. Währenddessen wollen die R-Design-Modelle besonders Kunden mit einem sportlichen Anspruch überzeugen. Am Beispiel der Oberklasse S80 verfügt die Design-Linie Executive neben der Serienausstattung zusätzlich über so feine Zutaten wie: eine besondere Ambientebeleuchtung, ein Premium-Soundpaket, Echtholzeinlagen, elektrische Sitzverstellung für beide Sitze in der ersten Reihe, verschiedene Leder-Applikationen sowie eine Metallic-Lackierung und besondere Leichtmetallfelgen im 18-Zoll-Format. Zudem nehmen die Passagiere auf den Premium-Polstern in aus Softleder Platz, womit die eigentliche Aufpreisliste dann auch praktisch hinfällig wird.

Das R-Design-Paket, das nahezu für alle Modelle der Schweden verfügbar ist, kommt mit einem besonders straffen Sportfahrwerk und weiteren optischen Details daher. Dazu zählen komplett in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger sowie eine besonders sportive Auspuffanlage. Hinzu kommen Alufelgen, die alleine den R-Modellen vorenthalten beleiben und die erstmals – zum Beispiel beim Crossover XC60 – auch im gewaltigen 20-Zoll-Format erhältlich sind. Spätestens mit den aufgezählten Zutaten hat sich Volvo endgültig vom pragmatischen Kasten-Format und skandinavischer Kühle verabschiedet. Derart emotional und luxuriös kam bisher kein schwedisches Automobil daher – allerdings auch selten ein Kombi, der weniger Wert auf maximale Transportkapazität legte. Speziell mit den Executive- und R-Design-Linien sind Autos der Marke Volvo mittlerweile echte Lifestyle-Produkte geworden. (autaro)

 

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April 19th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 19. April 2011 (autaro) Bereits zum vierten Mal wurde das Volvo Ocean Race, laut Volvo die „härteste Hochseeregatta der Welt, aufgelegt, was für die Schweden Anlass ist, die maritime Kundschaft mit neuen Sondermodellen in die Schauräume zu locken. Die Sonderedition „Ocean Race“ wartet in den Baureihen V60, XC60, V70 und XC70 mit besonderen Ausstattungspaketen auf und ist mit allen Motorisierungen kombinierbar. Wie üblich kommt der Kunde in den Genuss eines besonderen Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Rein äußerlich kündet ein Ocean Rave Emblem auf dem Ktoflügel von der Besonderheit des Volvo, darüber hinaus stehen zwei exklusive Lackierungen zur Auswahl. Entweder glänzt das maritim angehauchte Fahrzeug in „Ocean Race Blau-Metallic” oder „Electric Silber-Metallic”. Fein geht es auch im Interieur zu, wo entweder Leder in der Farbe „Soft-Beige” oder „Off-Black” der Haut schmeichelt, beides aus dem Segelsport adaptierte Farben. Zudem erinnern die Nähte der Polster durch ihre spezielle Verarbeitung an die Nähte von Segeln. Weitere maritime Features sind die Aluminium-Einlagen „Ocean Race Light” an der Mittelkonsole und die Alumimium-Verstärkungen an den Fußmatten. Spezielle Aluminium-Einstiegsleiste vorn mit Volvo Ocean Race Schriftzug und eine farbangepasste Gepäckraumabdeckung zeugen von weiterer Detailliebe, Besondere Leichtmetallräder, die „von der Bewegung der Ozeanwellen inspiriert wurden“, runden das Bild ab.

Die Preise beginnen bei 31.500 Euro für den Volvo C60 T3 Ocean Race, der neben den genannte Features über eine Leistung von 150 PS verfügt. Das Topmodell der Baureihe leistet als T6 AWD Geartronic 304 PS und kostet 48.100 Euro. Die größeren Baureihen sind unter anderem auch als besonders sparsame e“DRIVe“) Modelle erhältlich, in denen Leichtlaufreifen, Start-Stopp-Automatik und ein System zur Bremsenergie-Rekuperation helfen, unsere fossilen Brennstoffe zu schonen. An der Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) ändert sich im Vergleich zu den Serienmodellen nichts, ebenso wenig bei der Kfz-Steuer. (autaro)

 

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Februar 25th, 2011

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München, den 25. Februar 2011 (autaro) Volvo setzt sein Konzept DRIVe konsequent fort und bietet ab Frühjahr auch die neue Mittelklasse mit besonders sparsamer Technik an. Als DRIVe-Version sollen die Limousine S60 und der Kombi V60 nur noch 4,3 Liter bzw. 4,5 Liter Diesel (Kombi) verbrauchen. Das ergibt einen CO2-Ausstoß von 114 Gramm bei der Limousine und 119 Gramm pro Kilometer beim Geschwister mit Laderaum. Damit gehören bei zu den sparsamsten Vertretern ihrer Klasse und unterschreiten beiden die für die Kfz-Steuer wichtige Marke von 120 Gramm CO2-Emission pro gefahrenem Kilometer. Übrigens bieten die Schweden bereits fünf weitere Modelle mit entsprechenden Werten an, was die ernsthaften Bemühungen beweist, dem Treibhauseffekt Einhalt zu gebieten.

Möglich macht die günstigen Verbrauchswerte in erster Linie der besonders sparsame Diesel, der aus 1,6-Litern-Haubraum und vier Zylindern eine Leistung von 115 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmetern schöpft. Serienmäßig ist er an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt und wird außerdem durch eine Start-Stopp-Automatik und ein System zur Bremsenergie-Rückgewinnung beim Sparen unterstützt. Zudem wurde die Motorelektronik auf Knausern getrimmt, der Unterboden des Wagens wurde aerodynamisch optimiert und es kommen schmalere Reifen mit besonders niedrigem Rollwiderstand zum Einsatz. Das gleiche Aggregat sorgt bereits in den Modellen C30, S40 und V50 für CO2-Emissionswerte von teilweise unter 99 Gramm pro Kilometer. In der Folge will Volvo auch die großen Modelle V70 und S80 mit dem umweltfreundlichen Aggregat ausstatten und damit die Oberklasse auf den grünen Kurs trimmen.

Für all jene, die nicht auf die nochmals sparsameren Hybrid-Versionen warten wollen, die Volvo für das nächste Jahr plant, sind die DRIVe-Varianten eine sicherlich gelungene Alternative. Sie fordern kaum Verzicht bei den Fahrleistungen und gefallen mit gutem Komfort, auch auf langen Strecken. Die bereits erwähnten CO2-Emissionswerte verhelfen zu einer besonders günstigen Einstufung bei der Kfz-Steuer, auch die Beiträge zur Kfz-Versicherung und zur Kasko fallen dank der besonnenen Fahrweise der meisten DRIVe-Fahrer in den meisten Fällen sehr günstig aus (hier können Sie vergleichen). Schließlich stimmt sogar der Preis: mit einem Einstiegspreis con 27.950 Euro für Limousine und von 28.950 für den Kombi macht Volvo wie immer kein Sonderangebot. Mit Hinblick auf die Alltagstauglichkeit, die komplette Sicherheitsausstattung und das unstrittig hinreißende Design aber eine durchaus faire Offerte. (autaro)
(Foto: Volvo)

 

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Februar 21st, 2011

München, den 21. Februar 2011 (autaro) Ausgerechnet die schwedische Traditionsmarke Volvo, bisher eher bekannt für nicht eben sparsame, dafür aber besonders robuste und sichere Kombis, geht in jüngster Zeit ganz neue Wege. Das neueste Modell mit Kombiheck, der Volvo V60, hat sich endgültig vom kantigen Design verabschiedet und offeriert neben einem besonders gefälligen Design jede Menge Sportsgeist und Fahrspaß. Dabei sind die verfügbaren Dieselmotoren nicht nur drehmomentstark, sondern auch verhältnismäßig sparsam. Dass sich das letztere Merkmal nochmals verbessern lässt, zeigt Volvo nun auf dem Genfer Automobilsalon, wo eine nahezu serienreife Studie auf Basis des V60 mit Plug-In-Hybrid zu sehen sein wird.

Gemeinsam mit dem Energie-Riesen Vattenfall wurde ein Antriebsduo aus Diesel und Elektromotor entwickelt, das dank einer 12 kWh fassenden Lithium-Ionen-Batterie an der heimischen Steckdose aufgeladen werden kann und bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fährt. Beim Selbstzünder handelt es sich um den bereits bekannten 2,4-Liter-Fünfzylinder, dem ein 51 kW starker E.Motor zur Seite steht. Dieser gibt seine Kraft an die Hinterachse ab und ergänzt die bereits von Hause aus sehr ordentlichen 440 Newtonmeter maximalen Drehmoments durch weitere 200 Nm. Damit sind Beschleunigungsorgien und zügige Zwischenspurts vorprogrammiert, von Null auf Tempo 100 sprintet der Schwede in nur 6,9 Sekunden. Die eigentliche Sensation aber ist der von Volvo angegebene Minimalverbrauch von 1,9 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Dieser gilt zwar freilich nur für Fahrten mit vollständig vorgeladenem Akku. Doch wer den üblichen Rahmen der meisten Fahrten von unter 100 Kilometer im Alltag nicht sprengt, wird häufig in diesen Genuss kommen. Auch die Gesamtreichweite erhöht sich beträchtlich, laut Volvo können Etappen von 1.200 Kilometern ohne Tankpause bewältigt werden.

Die geringen Kosten für unsere raren fossilen Brennstoffe sind natürlich nicht der einzige Faktor. Es belibt abzuwarten, wie die Kfz-Versicherer den schnellen Öko-Kombi einstufen werden. Bei der Kfz-Steuer hingegen dürfte der Hybrid wegen seines geringen CO2-Ausstoßes (49 Gramm pro Kilometer) sicherlich ein Schnäppchen werden. Schließlich aber wird sich für viele eine Anschaffung an der Kasse entscheiden. Volvo nennt bisher keine Preise, es steht aber zu erwarten, dass die aufwendige Technik deutlich teurer bezahlt werden will, als beispielsweise der Fünfzyilnder ohne elektrische Unterstützung. Ab Januar 2012 soll der Verkauf starten, ausschließlich in Kombination mit sechsstufiger Automatik. (autaro)

 

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Januar 12th, 2011

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München, den 12. Januar (autaro) Eigens für die diesjährige Motorshow im amerikanischen Detroit fuhr Volvo einen elektrisch betriebenen Versuchsträger seiner C30-Baureihe vor die Wand. Und zwar richtig. Mit 64 Stundenkilometern krachte der Kompakte gegen Beton, das völlig schrottreife Ergebnis zeigen die Schweden, die sich mittlerweile in chinesischem Besitz befinden, auf der Messe. Dort stellen die Hersteller eigentlich ihre schönsten und aufregendsten Kreationen aus, meist gründlich auf Hochglanz poliert. Doch Volvo will mit dem zerstörten C30 schlicht beweisen, dass Elektroautos nicht unsicherer sind, als ihre benzingetriebenen Verwandten.

Die große Angst der Verbraucher und von Skeptikern ist nicht von zu weit hergeholt. Diese befürchten, die mit 400 Volt Spannung arbeitende Technik könnte in Extremsituationen dazu führen, dass sich die Insassen des Fahrzeuges einen potentiell lebensgefährlichen Stromschlag holen. Doch der Elektro-Volvo überstand den Frontalcrash mit Bravour – zumindest die Bauteile des elektrischen Antriebs. Dabei ist dieser schon der vierte von insgesamt elf Versuchsträgern, den Volvo gegen die Wand fuhr, für Branchenkenner ein Indiz dafür, dass die Technik nahezu ihre Serienreife erreicht haben dürfte. Bauartbedingt müssen die Elektroautos bestimmte Anforderungen erfüllen, um in Sachen Sicherheit nicht hinter Verbrennungsmotoren zurückzustehen. So sind beispielsweise die Batterien wesentlich größer schwerer als ein vergleichbarer, voller Kraftstofftank. Sie müssen daher möglichst mittig in der Karosserie untergebracht werden, was viel Know how erfordert. Vorteile bietet hingegen der Verzicht auf ein Getriebe und der deutlich kleinere und leichtere Motor. Hierdurch haben die Ingenieure mehr Platz für Knautschzonen und dergleichen. Ob und wann Volvo den nächsten Versuchsträger crasht und ob das Ergebnis dann wieder auf einer Automesse zu sehen sein wird, bleib abzuwarten. Seine für das Image der Marke immens wichtige Vorreiterrolle in Sachen passive Sicherheit hat das unternehmen aber bereits jetzt mehr als deutlich gemacht. (autaro)

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