Archiv für die ‘VW’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 9th, 2011

München, den 09. Mai 2011 (autaro) Auch vom aktuellen Passat, den Volkswagen jüngst kräftig überarbeitet hat, gibt es wieder eine BlueMotion-Variante. Basis ist der 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel, es bleibt bei 250 Newtonmeter maximalem Drehmoment und einer Leistung von 105 PS. Als Limousine erledigt der Spar-Diesel den Sprint von Null auf Tempo 100 in 12,2 Sekunden, der Variant braucht 0,3 Sekunden länger. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 198 Stundenkilometer bzw. 196 km/h beim Passat mit großem Laderaum. Die eigentliche Sensation aber ist der Durchschnittsverbrauch. Laut VW begnügt sich die Limousine mit 4,1 Litern Diesel pro 100 Kilometer, während sich der Variant mit 4,3 Litern ebenfalls im Zaum hält. Derart sparsam kann der Passat bis zu 1.700 Kilometer mit einer Tankfüllung abspulen. Umgerechnet auf die CO2-Emissionen ergeben sich pro gefahrenem Kilometer ein CO2-Ausstoß von 109 Gramm bei der Limousine und 113 Gramm beim Variant. Hierdurch ergibt sich ein hervorragen günstige Einstufung bei der Kfz-Steuer, hinsichtlich der Kfz-Versicherung sowie der Kasko-Versicherung zeichnet der Passat ohnehin ein preiswertes Bild (hier können Sie umfassend vergleichen).

Es bleibt bei der Kombination aus manuellem Sechssganggetriebe mit längerer Stufung, einer leicht teifer gelegten Karosserie mit besonders günstigem Strömungs-Wert sowie einer geänderten Motorelektronik mit Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung. Zudem rollt der Passat BlueMotion serienmäßig auf Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format, die Reifen mit besonders geringem Rollwiderstand tragen. Allein den BlueMotion-Modellen ist eine Metallic-Lackierung in „Glacier Blue“ vorenthalten, die allerdings Aufpreis kostet Sonstige Erkennungsmerkmale sind die dezenten BlueMotion-Schriftzüge und der geschlossene Kühlergrill in glänzendem Schwarz, den eine Chromleiste ziert.

Überraschende ist, dass Volkswagen die neue BlueMotion-Generation nicht etwa zu höheren Preisen anbietet, sondern sogar deutlich preiswerter macht. Die Limousine ist zu Preisen ab 26.450 Euro erhältlich und damit bis zu 1.400 Euro billiger als der Vorgänger. Beim Variant, der mit wenigstens 27.400 Euro zu Buche schlägt, ergibt sich ein Minderpreis von gut 1.600 Euro gegenüber der vorangegangenen Generation. Gespart wird also auf der ganzen Linie. (autaro)

 

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Mai 4th, 2011

München, den 04. Mai 2011 (autaro) Natürlich werden die Wolfsburger den leicht peinlichen, weil überflüssigen Zusatz „New“ nicht von ihrem Retro-Modell feilen, nur um ihn einzudeutschen. Die zweite Neuinterpretation des legendären und eigentlichen Volkswagen wird schlicht Beetle heißen. Punkt. Außerdem wird aus der Knutschkugel mit Blumenvase im Cockpit ein eher sportlich ausgerichtetes Auto, das nicht mehr ganz so auf Frauenversteher macht – und ohne das florale Haltewerkzeug am Armaturenbrett auskommen muss.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Irgendwie kommt der Neue gespannter daher, wirkt zudem authentischer und nicht mehr einfach nur retro. Das war sowieso irgendwie 90er, der Neue sieht irgendwie tatsächlich ein bisschen aus wie ein neuer Käfer. Punkt. Nicht nur Details wurden übernommen oder abgekupfert, insbesondere die angedeuteten Trittbretter und die so liebenswert überbordenden Kotflügel des Käfer schaffen diesmal echte Authentizität. Zudem verströmt der Innenraum nun die Premium-Qualität, die Volkswagen in den letzten Jahren konsequent in alle Modelle gezaubert hat, Stilelemente erinnern gar entfernt an Porsche. Hier sollten sich künftig auch wahre Männer, oder zumindest solche, die sich dafür halten wohlfühlen. Die Fahrwerks-Ingenieure haben Wert auf eine sportliche Abstimmung gelegt, auch wenn der Beetle ohne das adaptive Fahrwerk und dessen Sport-Modus auskommen muss. Ähnlich wie ein Scirocco soll er liegen und ähnlich oder vielleicht noch besser soll er auch um die Kurve gehen. Allradantrieb wird zwar nicht auf der Optionsliste stehen, dafür werden aber Benziner mit vorerst bis zu 200 PS Leistung und Diesel mit einem Leistungsspektrum von 105 bis zunächst 140 PS zur Verfügung stehen. Kombinierbar werden die Motoren wie gewohnt auch mit den sportlichen Direktschaltgetrieben sein, die weiter den Verbrauch senken. Apropos Verbrauch und Kosten: steuerlich wird der Beetle wie die Geschwister Polo und Golf mit ähnlicher Motorisierung äußerst moderat daher kommen. Über die Einstufung bei der Kfz-Versicherung kann noch keine verlässliche Aussage getroffen werden, erwartet werden aber ebenfalls verkraftbare Typklassen. Zudem gehören sowohl die TDI- wie auch die TSI-Aggregate aus dem VW-Konzern zu den sparsamsten ihrer Zunft. All das passt außerdem bestens zum Grundpreis von 16.950 Euro. (autaro)

 

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April 29th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 29. April 2011 (autaro) Die Studie GTC Paris Concept, die im Oktober vergangenen Jahres auf dem Pariser Automobilsalon für Begeisterung im Publikum und nicht nur bei Opelanern sorgte, nimmt langsam serienmäßige Formen an. Wie das Foto zeigt, wird die Serienversion der Studie sehr ähnlich sehen, besonders die ausgestellten Radhäuser und die ausgeprägten Sicken und Kanten werden Freunde des Kompaktsportlers ins Schwärmen bringen. Dabei wird es in dem Dreitürer freilich beengter zugehen, als im herkömmlichen, fünftürigen Astra. Platz für fünf Personen wird er trotzdem bieten und darüber hinaus, so Opel, Fahrleistungen, die die neue Referenz in der Golf-Klasse markieren sollen.

Pünktlich zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt, die am 15. Septemper ihre Tore öffnen wird, soll die Serienversion des Astra GTC fertig sein. Vorab kann der sportliche Kompakte jedoch schon bestellt werden, ab dem 7. Juni soll es losgehen. Dann werden potentielle Kunden auch sämtliche Details zur Ausstattung, zu den Preisen und diversen Sonderlackierungen erfahren. Opel will es „den Kunden ermöglichen, schnell und unkompliziert ihr Wunschmodell zu konfigurieren und ihre Bestellung aufzugeben.“

Der Vorgänger des angekündigten GTC kostete mindestens 16.850 Euro, dafür rollte er mit dem 90 PS starken 1,4-Liter-Benziner vom Hof. Zu haben war unter anderem eine 200 PS starke Turbo-Variante und verschiedene Selbstzünder. Besonderes Extra für die Baureihe, die dem Fünftürer vorenthalten blieb, war die Panorama-Windschutzscheibe, die das Blickfeld der Windschutzscheibe in Richtung Dach erheblich vergrößerte und für ein luftigeres Innenraumgefühl sorgte. Sonderlich beliebt war dieses Extra bei der Kundschaft dennoch nicht, möglicherweise auch wegen des hohen Aufpreises. Überhaupt griff die deutsche Kundschaft in beinah neun von zehn Fällen zur geräumigeren Alternative. Dass das neue Modell diese Verhältnisse verschiebt – die Chancen stehen nicht schlecht. (autaro)

 

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April 25th, 2011

München, den 25. April 2011 (autaro) Ein wenig verwirrend sind die schon, die ständig neuen Meldungen zum Thema Elektromobilität. Verwirrend zumindest für uns Europäer, denn die Sensationen überschlagen sich meist im Reich der Mitte. Gerade deutsche Fahrzeuge finden in China reißenden Absatz, erste Großserien mit reinem Elektroantrieb werden großen Teils zuerst in China angeboten – wenn sie denn überhaupt je den Weg auf den europäischen Markt finden werden.

So zeigt Volkswagen nun auf der Shanghai Auto Show einen Elektroroller, der nicht nur Studie bleiben wird, sondern der auch tatsächlich so gebaut werden soll. Die Serienproduktion wurde „allerdings fürs Erste nur in China” angekündigt. Offen ließ VW allerdings noch den Preis, zu dem der zweirädrige Flitzer zu haben sein wird und auch der Marktstart wurde noch nicht bekanntgegeben. Mit einer Akkuladung soll der Scooter bis zu 50 Kilometer weit kommen, bevor er dann wieder für gut sechs Stunden an die heimische Steckdose muss. Die Leistung beträgt eine halbe Pferdestärke und soll für eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometer ausreichen. Bei den Akkus greift man auf die vergleichsweise simple Nickel-Metallhydrid-Technik zurück, deren Standard in Europa als veraltet angesehen wird. Sollte es eine Version des Rollers auch auf den europäischen Markt schaffen, erwarten Experten eine Ausführung mit modernen Lithium-Ionen-Akkus – die freilich um einiges teurer in der Produktion sind.

Ein solches Modell hätte sicherlich auch in Deutschland gute Chancen, zumal in Ballungsräumen mit knappem Parkplatz und kürzeren zurückzulegenden Distanzen. Allerdings muss sich der Gesetzgeber, ebenso wie die Kfz-Versicherungen, noch auf einheitliche Richtlinien verständigen. Ähnlich wie bei den sogenannten E-Bikes ist die Lage noch unklar. Bei diesen handelt es sich im eigentlichen Sinne um Fahrräder, die den Fahrer durch einen E-Motor unterstützen. Es gibt Versionen, die Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h und mehr ermöglichen, die allerdings bislang keine Versicherungsplakette oder zwangsläufig das Tragen eines Helms vorschreiben. (autaro)

 

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April 7th, 2011

München, den 07. April 2011 (autaro) Volkswagen und Hannover verbindet künftig noch einmal mehr als die Tatsache, dass das Land Niedersachsen zu großen Teilen an dem Auto-Riesen aus Wolfsburg beteiligt ist. Dazu gehört ein zunächst auf zwei Jahre angelegter Praxistest, in dem VW, Hannover und mehrere kleinere Kooperationspartner ausprobieren wollen, wie sich die Elektromobilität bei Lieferanten und Dienstleistern im Alltag macht. Dazu stellte VW bei der Eröffnung der Hannover Messe den elektrisch betriebenen Caddy vor. “Die Erprobung des rein elektrobetriebenen Caddy für den innerstädtischen Dienstleistungs- und Lieferverkehr ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung nachhaltiger Mobilität im Segment der leichten Nutzfahrzeuge”, sagte Dr. Wolfgang Schreiber, Sprecher des Markenvorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge, bei der Eröffnungsfeier.

Für den typischen Charakter eines Elektrofahrzeuges, der leider relativ geringe Reichweiten mit einer langen Ladezeit verbindet, ist der innerstädtische Lieferverkehr geradezu ideal geeignet. Die Fahrzeuge befinden sich zumeist im Stop-and-go-Betrieb, legen an Kilometern pro Tag daher nicht allzu viel zurück und können ab Feierabend bis zum nächsten Morgen wieder an die Ladestation. Im Vergleich dazu verliert der Verbrennungsmotor, für den ein solcher Dauereinsatz Gift ist, deutlich, die meisten städtischen Einsatzfahrzeuge brauch zwischen 30 und 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Die Stadtwerke, die selbst drei der Caddys übernehmen, sorgen für die nötige Infrastruktur und dafür, dass die Caddys mit reinem Ökostrom betankt werden. Daneben gehen Fahrzeuge an die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH), das städtische Grünflächenamt, die IT- Service-Abteilung der Stadtverwaltung, und an die Deutsche Messe AG.

Der E-Caddy von VW sprintet von Null auf Tempo 100 in gut 13 Sekunden und rennt 120 Sachen Spitze. Dafür sorgt ein Elektromotor mit umgerechnet 116 PS, der seine Energie aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie bezieht. Diese wiederum setzt sich aus 288 einzelnen Zellen zusammen, die platzsparend im Unterboden des Fahrzeuges montiert werden konnten. (autaro)

 

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April 6th, 2011

München, den 06. April 2011 (autaro) Hinterfragt man die Existenzberechtigung eines Cross Polo oder eben des neuen Cross Touran einmal rational, kommt man schnell zu einem vernichtenden Schluss. Emotional hinterfragt, ergibt sich allerdings ein anderes Bild. Es handelt sich bei solchen Ablegern ihrer zivilen Brüder nämlich streng genommen um Mogelpackungen. Sie kommen ohne Allradantrieb daher, verfügen aber über etwas mehr Bodenfreiheit, über einen leichten Unterfahrschutz und über eine deutlich kernigere Optik. Und während die einen sagen, man bräuchte diese Versionen etwa so dringend wie ein drittes Knie, kontern die anderen mit einem durchaus ernst zu nehmenden Argument: der größte Teil in Deutschland zugelassener SUV wird praktisch nie abseits befestigter Straßen bewegt, die meisten kaufen solche Spritfresser allein wegen der erhöhten Sitzposition und weil sie eben im Trend liegen und so chic aussehen. Der Cross Touran bietet solche Vorzüge, verzichtet aber auf den Allradantrieb, der den Verbrauch in die Höhe treibt.

Der CrossTouran macht dicke Arme

Neben dem bereits erwähnten Unterfahrschutz und dem um 20 Milimeter aufgebockten Fahrwerk verfügt das Cross-Paket im Touran über markante Details wie verbeiterte Radhäuser aus Kunststoff und mischbereifte Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format. Das lässt ihn optisch deutlich kerniger erscheinen, gaukelt so manchen Käufer vielleicht auch ein Mehr an Solidität vor. Im Innern sorgen spezielle Sitzbezüge und zahlreiche andere Details für eine aparte Optik, der Rest, eingeschlossen die hohe Variabilität und die problemlose Bedienung, kennen wir vom herkömmlichen Touran.

Optik vor Komfort

Leicht nachteilig wirken sich alle die kleinen Modifikationen auf den Fahrkomfort aus. Der von uns getestete TSI EcoFuel CrossTouran mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe läuft zwar genauso leise und das Automatikgetriebe macht seine Sache ebenso unauffällig wie sonst. Doch rollt der CrossTouran spürbar holpriger ab als sein serienmäßiger Teilespender und die Abrollgeräusche lassen sich besser vernehmen. Insgesamt jammern wir freilich gerade auf verdammt hohem Niveau.

TSI-Motor über jeden Zweifel erhaben

Der 1,4-Liter-TSI, der hier in Verbindung mit dem siebenstufigen DSG sein Werk verrichtet, gehört einfach zur Spitze der Motorenbaukunst. Sein maximales Drehmoment von 220 Newtonmetern liegt in einem breiten Drehzahlbereich an (1.500 bis 4.500 Newtonmeter), was auch das Getriebe weiß. Es schaltet daher erst zurück, wenn dies wirklich notwendig ist, bleibt ansonsten in der aktuellen Stufe und lässt das Drehmoment über die Antriebswelle herfallen. Das senkt nicht nur den Verbrauch sondern trägt ebenfalls maßgeblich zum ausgewogenen Fahrverhalten bei. Die 150 PS sind dabei für den Touran völlig ausreichend, was die Fahrleistungen belegen: von Null auf Tempo 100 geht es in 10,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 198 Stundenkilometern erreicht. Dabei hält sich der Verbrauch in vergleichsweise niedrigen Grenzen. Der von VW angegebene Durchschnittsverbrauch von 7,4 Kubikmetern Erdgas pro 100 Kilometer lässt sich zwar nur bei sehr vorsichtigem Umgang mit dem Gaspedal erreichen, in der Praxis kommt man aber mit acht bis neun Kubikmetern gut hin. Für weniger bewanderte auf dem Gebiet der Physik: der von Volkswagen angegebene Wert von 7,4 Kubikmetern entspricht 4,8 Kilogramm – die Umrechnung in den mit Benzin vergleichbaren Liter gestaltet sich schwierig und ist wegen der unterschiedlichen Dichte und deren Temperaturabhängigkeit ungenau. Wer grob 1:1 rechnet, kann sich aber einen (ebenfalls groben) Überblick verschaffen.

Unschlagbare Kilometerkosten

Da Autogas, namentlich das in Deutschland zumeist verwendete LPG („Liquefied Petroleum Gas“) wesentlich günstiger ist, als Benzin, spart man mit jedem gefahrenen Kilometer. Wie viel das im Einzelnen ist, hängt vom Mehrpreis des Fahrzeugs gegenüber dem vergleichbaren Benziner und von der jährlichen Laufleistung ab (hier geht es zum Vergleichs- bzw. Amortisationsrechner). Hinzu kommt eine sehr saubere Verbrennung, was den Motor im Falle des Touran wiederum fit für die Abgasnorm Euro 6 macht. Dies führt wiederum zu einer Ersparnis bei der Kfz-Steuer. Und schließlich gehören die Fahrer eines gasbetriebenen Fahrzeugs naturgemäß zu der eher bedächtigen Sorte, die grundsätzlich eher selten in Unfälle verwickelt ist. Dies führt schließlich dazu, dass auch bei der Kfz-Versicherung bares Geld gespart werden kann, da die Schadensfreiheitsklasse geringer ausfällt.

Gewohnt variabler Innenraum

Am Innenraum gibt es auch mit der Cross-Ausstattung nichts zu tadeln, Platz herrscht im Überfluss und die Variabilität ist hervorragend. Eine dritte Sitzreihe, die dann allerdings das Kofferraumvolumen empfindlich einschränkt, ist gegen einen Obolus von 715 Euro erhältlich. Stehen nur fünf Stühle im Touran, fasst das Gepäckabteil ordentliche 695 Liter Ladegut.

Qualität hat ihren Preis - Fazit

Dass der Touran auch in der Cross-Variante kein Billigheimer ist, sieht, fühlt und riecht man. Die Produkte aus dem Hause Volkswagen setzen sich im Vergleich mit der Konkurrenz stets aus hochwertigsten Materialien zusammen und sind tadellos verarbeitet. Dazu kommt, dass sich der Preis durch eine Flut an verführerischen Extras problemlos in die Höhe treiben lässt. Wer aber mit dem Notwendigsten zufrieden ist und einen geräumigen, variablen Van mit geländegängiger Optik in Premiumqualität sucht, ist mit einem unschlagbaren Kilometerpreis im CrossTouran EcoFuel zum Preis von 31.375 Euro bestens aufgehoben. (autaro)

 

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März 7th, 2011

München, den 06. März 2011 (autaro) Seit sich Volkswagen mit Stufenhecklimousinen auf dem deutschen Markt versucht, gelten diese als angestaubt, piefig, und eigentlich Rentnern vorbehalten. Insbesondere der kleine Jetta, der zwischenzeitlich auch einmal Namen wie Vento trug, wollte als Stufenheck nur bei der Rentner-Klientel landen, die jüngeren Generationen griffen meist zum Golf. Das soll sich nun ändern, ähnlich wie die Limousine des großen Passat soll auch der neue Jetta mit schnittigem Design und dynamischer Abstimmung im Lager der Nicht-Rentner fischen gehen.

Die Optik stimmt

Auf den ersten Blick schon kann man dem Neuen gute Chancen einräumen. Konsequent folgt seine Design-Sprache der aktuellen VW-Linie, mit klaren Formen und deutlichen Kanten. Das Heck wirkt nicht mehr, als habe man es wie einen Pappkarton an einen Golf geflanscht, der Jetta wirkt eigenständig und wie aus einem Guss. Zum Thema Eigenständigkeit, in Abgrenzung zum Genspender Golf: der Jetta hat einen um 7,3 Zentimeter längeren Radstand und misst in der Länge insgesamt neun Zentimeter mehr. Damit sieht Volkswagen ihn schon in den Revieren von Mercedes C-Klasse und BMW 3er wildern – möglicherweise wird er aber auch hauseigenen Fabrikaten wie Audi A4 oder gar VW Passat Konkurrenz machen. Denn mit einem Einstiegspreis von 20.900 Euro ist er deutlich günstiger, bietet aber nun beinah ebensoviel Platz wie ein Passat.

Straffes Fahrwerk

Wie ernst es Volkswagen mit dem juvenilen Image des Jetta meint, zeigt sich auch in der Abstimmung des Fahrwerks. Der Jetta geht straff über Unebenheiten, meldet sie jedoch weiter. Insbesondere, wenn er mit aufpreispflichtigen 17-Zoll-Felgen geordert wird, könnte ihm ein wenig mehr Komfort nicht schaden. Zumal er nicht, wie beispielsweise der Golf, mit adaptivem Fahrwerk geordert werden kann. Schließlich wollen es sich die Wolfsburger auch nicht mit der angestammten Jetta-Fahrerschaft verscherzen, die nun einmal traditionell im Lager Wählerschaft der Grauen Panther zu suchen ist. Vorzüge hat diese Art der Abstimmung allerdings auch. Noch nie ging eine Limousine aus dem Hause Volkswagen derart leichtfüßig und behände um die Ecken, vermittelte ein solch sportliches Fahrgefühl. Prinzipiell ähnlich wie der Golf, ohne dass dabei das höhere Gewicht oder die üppigeren Außenmaße spürbar wären.

Innen, wie erwartet, Premium

Das Innenleben des Jetta geriet, wie wir es von VW erwartet hatten, ausgesprochen hochwertig. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich auf Audi-Niveau, hier klappert, knirscht oder knistert rein gar nichts. Zudem wirkt der Geruch der verwendeten Materialien ebenso hochwertig wie die Haptik der Oberflächen und Schalter. Allein Ledersitze vermögen diesen Qualitätseindruck nochmals zu steigern. Die erste Reihe ist ordentlich bestuhlt und bietet ausreichenden Komfort auch auf längeren Strecken. Eine ganze Nummer feiner geht es freilich mit den optionalen Sportsitzen zu, deren Aufpreis sich besonders für Vielfahrer rechnet. In der zweiten Reihe sollte ebenfalls Zufriedenheit bei den Passagieren herrschen, sie nehmen auf bequemen und gut ausgeformten Polstern Platz und haben reichlich Platz. Selbst Menschen mit einer Körpergröße jenseits der 190 Zentimeter haben im Jetta keine Probleme. Dazu kommt eine hervorragende Geräuschdämmung, die die Reisenden von allem lästigen wirkungsvoll abkoppelt. Sowohl das Motorgeräusch dringt kaum in den Fahrgastraum, wie auch Windgeräusche oder das Abrollen auf Asphalt dezent in den Hintergrund gedrängt werden konnte. Insbesondere im direkten Vergleich zum Golf rollt der Jetta leiser ab, was an der Abkopplung des Kofferraums liegt. Letzterer ist mit einem Ladevolumen von 510 Litern übrigens großzügig dimensioniert und lässt sich serienmäßig durch Umklappen der Sitzlehnen zusätzlich erweitern. Das Thema Serienausstattung muss von VW ebenfalls nicht mehr umschifft werden. Schon ab der schlichtesten Ausstattungslinie Trendline ist mit sechs Aribags, ABS, ESP, Klimaanlage und elektrischen Fensterhebern rundum das Basisrüstzeug mit an Bord.

Sportlich ausgerichtetes Cockpit

Im Gegensatz zum Golf, dem der Jetta prinzipiell stark ähnelt, ist das Cockpit nicht symmetrisch, sondern leicht dem Fahrer zugeneigt gestaltet. Das vermittelt ein leichtes BMW-Flair, fühlt sich im Alltag aber noch immer sehr nach Golf an. Was prinzipiell ja keine Schande ist. Details wie die modischen Röhren, in denen die Rundinstrumente des Golf stecken, haben sich die Designer am schlicht gestalteten Arbeitsplatz des Jetta verkniffen. Chefdesigner Walter De Silva fasst die Arbeit, die er und sein Team am neuen Jetta geleistet haben übrigens so zusammen: “Dieses Auto ist nicht spektakulär, aber es ist sehr wichtig für uns – und extrem gut gelungen.”

Sparsame Motoren

Der günstigste Jetta, mit dem bereits genannten Einstiegspreis von 20.990 Euro kommt mit einem 1,2-Liter-Benziner daher, der – das Kürzel TSI verrät es – seine vier Zylinder mittels Turbo beatmet und den Brennstoff direkt in die Brennkammern injiziert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, der kleine Motor geht kultiviert und mit Nachdruck zur Sache, die 105 PS Leistung reichen im Alltag völlig aus. Wer mehr Bums möchte, kann auch zu den stärkeren Benzinern greifen, oder eben zum sparsamen Diesel. Der kleinste Selbstzünder kostet allerdings schon einen Aufpreis von 2.175 Euro. Lohnenswert ist in jedem Fall die Investition in das sogenannte BlueMotion-Paket. Dieses liefert für einen Aufpreis von 400 Euro Leichtlaufreifen, ein Bremsenergie-Rückgewinnungs-System und eine Start-Stopp-Automatik und verhilft dem 1,2-Liter-TSI zu einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern Super pro 100 Kilometer (Werksangabe).

Billig ist etwas anderes

Bereits der Einstiegspreis von 20.900 zeigt, dass der Jetta kein Sonderangebot darstellen soll. Hinzu kommen reichlich Extras, die sich VW ebenfalls teuer bezahlen lässt. Dafür dürfte sich der Jetta als relativ wertstabil erweisen. Zudem erfährt er eine moderate Einstufung bei der Kfz-Versicherung, ebenso bei Voll- und Teilkasko (hier können Sie direkt vergleichen). Auch das Finanzamt stuft den Jetta bei der Kfz-Steuer dank des niedrigen Durchschnittsverbrauchs und dank kleiner Hubräume günstig ein.

Fazit

Der Jetta ist zu einer echten Passat-Alternative erwachsen, zumal er nicht allzu viel kleiner als dieser ausfällt. Zudem ist er eine eigenständige und überaus gefällig gezeichnete Stufenhecklimousine geworden, für die sich nicht mehr allein Rentner begeistern dürften. Preislich ist er weiß Gott kein Sonderangebot, die laufenden Kosten halten sich aber im Rahmen und die hohe Qualität rechtfertigt den hohen Anschaffungspreis. (autaro)

 

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März 3rd, 2011

München, den 03. März 2011 (autaro) Volkswagen setzt, zumindest bis Hybridtechnologie und Elektroantrieb weiteren Einzug finden, verstärkt das BlueMotion-Konzept. Und was bislang in Modellen wie Polo, Golf oder Passat für tatsächlich hervorragende Verbrauchswerte sorgt, kann auch dem großen Multivan nicht schaden. Daher bekommt die BlueMotion-Variante, die nun erstmals auf dem Genfer Autosalon zu sehen ist, einen besonders sparsamen Dieselmotor, dazu ein Start-Stopp-System, Bremsenergierückgewinnung, ein modifiziertes Getriebe, Leichtlaufreifen und eine verbesserte Aerodynamik.

Keine Einbußen im Alltag

Der Zweiliter-TDI nagelt aus vier Zylindern und leistet 114 PS. Das Maximale Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter. Damit will der Multivan nur noch 6,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbrauchen, was einem CO2-Ausstoß von 169 Gramm pro Kilometer entspricht. Angesichts der gebotenen Größe des siebensitzigen Familienklassikers ein respektabler Wert. Und wie bei den BlueMotion-Modellen von VW üblich, bedeutet die sparsame Technik keine Einbußen im Alltag. Sicher, mit 114 PS überlistet der Bulli keineswegs die Gesetze der Physik. Autobahnetappen, auch mit voller Beladung, müssen dennoch nicht gefürchtet werden.

Besondere Ausstattung

Auch der Innenraum der BlueMotion-Variante erhält Eigenständigkeit. Wie auch die kleineren Modelle erhält der Multivan besondere Sitzbezüge nebst Teppichboden für Cockpit und Passagier-Zelle. Weiter sind eine Reifendruckkontrolle, eine Multifunktionsanlage, ein Tempomat und sogar eine Klimaanlage serienmäßig mit an Bord. Außerdem wurde das Armaturenbrett durch Zierblenden im Edelstahllook und den Einsatz von mattem Aluminium optisch aufgewertet. Bestellen lässt sich der neue Spar-Bus ab April, ob er auch zum Spar-Preis kommt, verrät Volkswagen noch nicht. (autaro)

 

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Februar 10th, 2011

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München, den 10. Februar 2011 (autaro) War der VW Jetta hierzulande stete eine Randerscheinung neben dem Golf, verkauft er sich in den USA schon seit längerem prächtig. Die Amerikaner stehen auf Limousinen, dort ist der Golf die Randerscheinung. Auch wenn der neue Jetta in Europa künftig mehr Erfolg haben dürfte, an die Verkaufszahlen des neuen Kontinents wird er vermutlich nicht herankommen. Nun erhalten auch die Amerikaner eine neue Version des Jetta, opulent ausgestattet und sportlich motorisiert – zum Kampfreis. Auf der Chicago Auto Show, die von heute an bis zum 20. Februar ihre Pforten öffnet, wird der Neue zu sehen sein.

Nun aber Butter bei die Fische: 23.500 US-Dollar, das sind umgerechnet derzeit rund 17.200 Euro, soll der Jetta GLI kosten. Motorisiert durch den Zweiliter-TSI, der bei uns den Golf GTI antreibt, im Jetta aber „nur“ 203 PS leistet. Wählt der Amerikaner die nächst höhere Ausstattungslinie, sind sogar 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Ledersitze, eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein Soundsystem der Spitzenklasse und selbst ein Sonnendach mit an Bord – für umgerechnet 18.700 Euro. Für weitere 800 Euro extra lässt sich dann noch das Navi und der schlüssellose Zugang bestellen. Serienmäßig wird der TSI über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet, das Doppelkupplungsgetriebe kostet auch in den USA extra. Wer nun einmal einen Blick in die deutsche Preisliste des VW Jetta wirft, stellt schnell die unglaublichen Differenzen zur amerikanischen Version fest. Als 200 PS starke TSI-Version steht der Jetta bei uns bereits mit gut 28.000 Euro auf dem Papier, will man die gleiche Ausstattung wie in Amerika haben, gehen nochmals etliche Tausender flöten. Da fragt sich der deutsche Kunde zurecht, warum all der Luxus und die Leistung auf dem alten Kontinent so teuer bezahlt werden müssen.

Die Antwort ist wie immer nicht einfach. Einerseits bewegt sich der US-Jetta bei weitem nicht auf dem hohen technischen Niveau der europäischen Version. Allein die aufwendige Mehrlenker-Hinterachse schlägt schon mit ordentlichen Kosten zu Buche, der amerikanische Jetta hat hinten nur eine Kugelgelenk-Achse. Und so verhält es sich mit vielen weiteren Innovationen, die teuer sind, auf die der Amerikaner aber schlicht keinen Wert legt. Hinzu kommt die Konkurrenz-Situation. Gerade amerikanische Fabrikate, aber auch solche aus Japan oder Korea werden ähnlich billig angeboten, VW muss hier konkurrenzfähig bleiben. Ob Importeure möglicherweise künftig auch den US-Jetta zu bringen werden bleibt abzuwarten. Ebenso die Frage, was die Kfz-Versicherer oder das Finanzamt dazu zu sagen haben. Fest steht jedenfalls, dass der neueste Stand der Technik seinen Preis hat. Einen hohen Preis. (autaro)
(Foto: VW)

 

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Februar 7th, 2011

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München, den 07. Februar 2011 (autaro) Volkswagen zieht den Modellwechsel des eigentlich für die zweite Hälfte des Jahres terminierten Tiguan um mehrere Wochen vor. Der Grund: das aktuelle Modell geht weg wie warme Semmeln und ist quasi ausverkauft. Und das, obwohl bereits seit längerem bekannt ist, dass der Tiguan einer Modellpflege, einem so genannten Facelifting unterzogen werden soll. Insgesamt ist er der erfolgreichste Geländewagen Deutschlands. Eine gute Nachricht für Interessenten des überarbeiteten Modells dürfte sein, dass sich das Preisniveau im wesentlichen nicht verändern wird, bislang bewegen sich die Basispreise auf Höhe des noch aktuellen Modells.

Rein äußerlich entspricht der nächste Tiguan dem klassischen VW-Gesicht, das Walter de’Silva mit dem Golf VI einläutete. Das bedeutet, dass die merkwürdig kugeligen Scheinwerfer klaren, wesentlich eckigeren Klarglasscheinwerfern weichen mussten, die wurch zwei dunkle, mit Chrom verfeinerter Spangen verbunden werden, die sich über die komplette Breite des Kühlergrills ziehen. LED-Tagfahrlichter sorgen für eine markante Optik. Damit sieht der Tiguan von vorn fast aus wie ein kleiner Touareg, während sich die Modifikationen hinten im Wesentlichen auf nun einfarbige, ebenfalls eckigere Scheinwerfer mit einer neuen Nacht-Optik beschränken. Im Innenraum hat sich wenig getan, an diesem gab es aber auch bislang nichts auszusetzen. Das nun noch hochwertiger anmutende mittlere Armaturenbrett trägt nun vor dem Schaltknüppel einen Startknopf, die Instrumente wurden teilweise leicht verändert.

Einige Neuerungen halten indes unter der Motorhaube Einzug. Durchgängig durch die komplette Motorenpalette kommt nun ein Start-Stopp-System zum Einsatz und sorgt für einen nochmals gesunkenen Durchschnittsverbrauch. Umweltfreunde dürften sich außerdem über den teilweisen Einsatz eine SCR-Katalysators freuen, der den Dieselmotoren nun zur Erfüllung der strengen Abgasnorm Euro 6 verhilft. Außerdem schlägt sich dieses Ehrgeizige Unterfangen positiv auf Kfz-Steuer nieder, während die Kfz-Versicherung bislang unverändert bleibt (hier können Sie umfassend vergleichen). Die stärkeren Varianten sind serienmäßig mit Allradantrieb ausgestattet, der für die kleinen Motoren extra bezahlt werden muss. Grundsätzlich aufpreispflichtig ist das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe, das den Verbrauch nochmals leicht reduzieren hilft. Der Preis für einen Tiguan Trend & Fun mit 1,4-Liter-TSI-Benziner startet bei 24.175 Euro. (autaro)
(Foto: VW)

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