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Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 16th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 16. Dezember 2011 (autaro) Plug-In-Hybriden haben gegenüber herkömmlichen Konzepten mit Elektro- und Verbrennungsmotor den Vorteil, dass man die übernacht an die heimische Steckdose anschließen und somit die rein elektrische Reichweite deutlich verlängern kann. Noch sind die Hersteller zögerlich, ein echter Plug-In-Hybrid ist bislang eine echte Seltenheit. Bei Volvo wird ein solcher ab November 2012 erhältlich sein, mit einer weiteren Besonderheit: bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich nicht um einen Benziner, sondern um einen Diesel. Und der hat sogar richtig Bums, denn Volvo greift bewusst zum D5, der aus fünf Zylindern mit einem Hubraum von 2,4 Litern stattliche 215 PS generiert und ein maximales Drehmoment von 440 Newtonmetern auf die Antriebswelle wuchtet. Die geballte Kraft fällt über die Vorderachse her, denn an der Hinterachse sitzt der Stromer. Dieser leistet nochmals 70 PS und weitere 200 Nm Drehmoment. All das verspricht Fahrleistungen auf höchstem Niveau, was ein Blick ins Datenblatt bestätigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist zwar mit 200 Sachen nicht außergewöhnlich, aber den Sprint von Null auf Tempo 100 in 6,2 Sekunden muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lasse.

Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fahrprogrammen. Wir über eine der drei Tasten der sogenannte Pure-Modus angewählt, fährt der V60 bis zu 50 Kilometer rein elektrisch. Wer den Hybrid-Modus wählt, bekommt ein ausgewogenes Zusammenspiel und eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern, während das Programm Power stets die maximale Leistung bereitstellt – was den Verbrauchsvorteil des Hybriden freilich schrumpfen lässt. Wer es puristisch angeht und voll auf Verbrauchsvorteil fährt, den belohnt der Schwede bei voll aufgeladenen Akkus mit einem Durchschnittsverbrauch von 1,9 Litern Diesel auf den ersten 100 Kilometern. In CO2 gemessen entspricht dies einem Ausstoß von 49 Gramm pro Kilometer. Währenddessen sind die Kosten für die Kfz-Steuer und die Kfz-Versicherung überschaubar (hier können Sie vergleichen), der Anschaffungspreis hat es aber in sich. Die erste Charge limitiert Volvo auf 1.000 Exemplare und liefert ausschließlich in der „Pure Limited Edition“. Derart gerüstet kostet der sportliche Schwede 57.000 Euro, also in etwa 5.000 Euro mehr, als der vergleichbar ausgestattete Diesel ohne unterstützenden Stromer.

Der auf diese Weise nicht eben billige Kombi hat es indes in sich. Auf der höchsten Ausstattungsstufe Summum aufbauend kommt dieser V69 praktisch mit Vollausstattung, von elektrisch verstellbaren Ledersitzen über das High-End-Audiosystem bis hin zu besonderen 17-Zoll-Alus, einem Optik-Paket und feinen Holzeinlagen in Blau-Grau. (autaro)

 

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Dezember 14th, 2011

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(Foto: Jaguar)
München, den 14. Dezember 2011 (autaro) Das Flaggschiff aus dem Hause Jaguar, der XJ, wird hierzulande eindeutig unterschätzt. In den Zulassungsstatistiken deutlich hinter den Platzhirschen von Audi, BMW und Mercedes, überzeugt der elegante Brite durchaus, besonders im Detail. Dabei ist das Design sicherlich der streitbarste Punkt, was ausgewogen wird durch viel High Tech und vor allem: Leichtbau. Dank großflächigen Einsatzes von Aluminium wiegt das Topmodell sogar weniger, als sein kleinerer Bruder, der XF.

Für alle, die eine Alternative zu den Sportmodellen wie Audi S8 und Co. suchen, bietet Jaguar nun drei neue Pakete für den XJ an. Sowohl für den Innenraum wie auch für die scharfe Außen-Optik offerieren die Briten jeweils ein Sportpaket. Äußerlich umfasst dieses rot lackierte Bremssättel, die aus fetten 20-Zoll-Alus leuchten, hinten abgedunkelte Scheiben und einen schwarzen Kühlergrill. Außerdem wirkt die Limousine dank wuchtigerer Frontschürze und Heckspoiler viel aggressiver als ihre Pendants im Serienanzug. Im Innenraum dürfen sich Fahrer und Passagiere über elektrisch verstellbare Sportsitze mit feinem Bezug aus Nappaleder freuen, der Fahrer tritt auf Pedale aus Edelstahl und die Augen gleiten über sportliche Zierelemente und einen Dachhimmel aus Alcantara.

Besonderes Highlight für Speed-Junkies ist das Speed-Paket. Dieses ist im Gegensatz zu den beiden Sport-Paketen, die sowohl für den Dreiliter-Diesel als auch für den Fünfliter-V8 geordert werden können, nur für den Achtzylinder erhältlich. Dafür erweitert es die serienmäßig auf 250 Sachen abgeregelte Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 280. Am Verbrauch ändert sich folglich nur etwas bei Fahrt mit Vollgas, ob sich mit Blick auf die Einstugfung bei der Kfz-Versicherung etwas ändert, sollte in diesem Marktsegment ebenfalls eine eher untergeordnete Rolle spielen (hier können Sie vergleichen). (autaro)

 

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Dezember 13th, 2011

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München, den 13. Dezember 2011 (autaro) Ausgerechnet Allrad-Spezialist Subaru aus Japan hat es bislang nicht geschafft, auf dem boomenden Markt kleiner SUV a la Nissan Quashquai mitzumischen – bis jetzt. Denn ab März 2012 schicken die Japaner den kompakten XV ins rennen, mit klassischen Subrau-Tugenden zum echten Kampfpreis. Zu diesen Tugenden gehört, dass unter der Haube ausschließlich Boxermotoren für Vortrieb sorgen, zwei werden mit Benzin befeuert, einer mit Diesel. Letzterer ist übrigens weltweit der einzige seiner Art und gefällt konstruktionsbedingt, wie auch die Benziner, durch einen besonders vibrationsarmen Lauf. Bei den Abmessungen fügt sich der Subaru unauffällig ins Klassenbild, liefert auf einer Länge von 4,45 Metern ein ganz neues Qualitätsgefühl. Das Innenraumdesign kommt zwar höchst unauffällig und beliebig daher, die Verarbeitung aber sowie die Materialauswahl ist ordentlich. In diesem Subaru klappert nichts.

Die Benziner kommen entweder mit 1,6 Litern Hubraum und 114 PS Leistung oder mit zwei Litern Hubraum und 150 PS. Am souveränsten ist der XV aber sicherlich mit dem Boxer-Diesel motorisiert, der aus zwei Litern Hubraum 147 PS generiert und bereits kurz über Leerlaufdrehzahl stattliche 350 Newtonmeter maximales Drehmoment auf die Kurbelwelle wuchtet. In 9,3 Sekunden geht es von Null auf Tempo 100, in praktisch jeder Lebenslage steht ausreichend Kraft zur Verfügung und bei Bedarf sind 198 Sachen drin. Zudem läuft der Diesel untypisch leise und ruhig, Laien würden ihn auf Anhieb überhaupt nicht als solchen erkennen. Ebenfalls gelungen ist das gut gestufte und sauber geführte Sechsganggetriebe, die optionale und stufenlos arbeitende Automatik hinterlässt einen eher zwiespältigen Eindruck. Zwar hilft das CVT-Getriebe beim Sparen und verbraucht weniger Sprit, als herkömmliche Wandler-Automaten. Die typische Drehzahlcharakteristik, die den Motor bei starker Beschleunigung laut aufheulen lässt, macht aber schlicht keinen Spaß und wirkt wenig temperamentvoll. Die zusätzlichen 2.000 Euro sollte man sich sparen, für den Diesel ist das CVT-Getriebe zudem erst gar nicht erhältlich. Genauere Angaben zum Durchschnittsverbrauch bleibt Subaru bislang schuldig, die vorab angegebenen Werte von 5,6 bis 6,9 Liter auf 100 Kilometer gefallen aber auf Anhieb. Ähnlich kostengünstig zeigen sich Subaru bislang bei der Einstufung in die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen), die Kfz-Steuer bewegt sich im Klassenschnitt und der Werterhalt ist für ein japanisches Auto meist überdurchschnittlich.

Ein großes Hallo erleben Interessenten beim Blick in die Preisliste. Bei 21.600 Euro geht es los, inklusive Allradantrieb, CD-Radio und Klimaautomatik. Der Diesel kostet mindestens 26.700 Euro, kann aber für 33.090 Euro auch in der Ausstattungslinie Exclusive geordert werden. Dann sind ein großes Navi, Ledersitze mit elektrischer Verstellung und selbst ein Glasschiebedach und eine Rückfahrkamera mit an Bord. (autaro)

 

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Dezember 12th, 2011

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(Foto: Kia)
München, den 12. Dezember 2011 (autaro) Ab April 2012 will Kia mit seinem neuen Mittelklasse-Modell Optima den deutschen Markt aufmischen und die etablierte Konkurrenz das Fürchten lehren. Die Chancen stehen gut, denn bislang kam kein Kia derart chic gestylt, ordentlich verarbeitet und mit einer solchen Armada an Assistenzsystemen auf den Markt. Und schließlich bleiben die Koreaner ihrer Tradition treu: viel Auto für wenig Geld. 24.490 Euro wird der 170 PS starke Benziner mit vier Zylindern und zwei Litern Hubraum kosten, auf den sich die Kunden aber noch bis Juli freuen dürfen. Bis dahin kann allein der 1.7 CRDi geliefert werden, der mit 24.775 Euro exakt 285 Euro teurer ist. Zudem besticht der Selbstzünder mit seinem niedrigen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 128 Gramm pro Kilometer entspricht. Auch die Kosten für Kfz-Versicherung und Kfz-Steuer halten sich in Grenzen, sodass der Kia als echtes Schnäppchen in seiner Klasse gilt.

Und dabei wird nicht einmal in Serienausstattung gegeizt. Klimaautomatik, Tempomat, Stereoanlage mit sechs Lautsprechern, Multifunktions-Lederlenkrad, höhenverstellbarer Fahrersitz nebst elektrischer Lordosenstütze, und ein Bordcomputer reisen grundsätzlich mit. In den höheren Ausstattungslinien geht es wahlweise besonders komfortabel oder sportlich zu, es stehen so feine Zutaten wie elektrische Sitzverstellung nebst Lederpolsterung, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Festplatten-Navi und Premium-Soundsystem zur Verfügung. Außerdem erhältlich sind ein Sportfahrwerk, breitere Frontschürze und eine Pedalerie aus gebürstetem Aluminium und schließlich ein riesiges Panorama-Schiebedach aus Glas.

Die vielleicht interessanteste Alternative für Deutschland lässt aber ebenfalls noch auf sich warten, außerdem verrät Korea die Preise hier noch nicht. Der Optima Hybrid soll mit einer Systemleistung von 204 PS und geringem Verbrauch besonders für Nervosität bei der Konkurrenz aus Wolfsburg und Co. sorgen. Zwar kann ein deutlich höherer Preis erwartet werden, als ihn die Koreaner in den USA aufrufen, dort steht der Hybrid für umgerechnet rund 18.400 Euro in den Schauräumen. Die deutschen Hersteller aber, die in dieser Klasse noch überhaupt keine Alternative mit Hybridantrieb offerieren, dürften klar darüber rangieren, wenn es denn einmal soweit ist. (autaro)

 

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Dezember 9th, 2011

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München, den 09. Dezember 2011 (autaro) Wenn es um potente Business-Limousinen mit Selbstzünder geht, denkt man automatisch an die Oberklasse aus dem Hause Audi, BMW oder Mercedes. Wobei die Münchener seit Einführung des 525tds in den 90er Jaren so etwas wie die Leistungs-Avantgarde in der Diesel-Fraktion geworden sind. Seither jagt ein Rekord den anderen, BMw stattete erstmals im 535d einen Selbstzünder mit Biturbo aus und nun planen die Bayern dies: den 550d xDrive mit sage und schreibe 381 PS Leistung. Basis ist der doppelt aufgeladene Dreiliter-Sechszylinder, der im 535d bereits stolze 313 PS leistet und 630 Newtonmeter auf die Kurbelwelle wuchtet.

Im neuen Top-Diesel werden es wohl mehr als 650 Nm sein, schon deswegen scheint der serienmäßige Allradantrieb xDrive sinnvoll. Zwar verrät BMW noch keine technischen Details, es ist aber die Rede von einem Tri-Turbo, dessen zwei konventionelle Turbinen Unterstützung durch eine weiteres, elektrisch betriebenes Schaufelrad erhalten könnte. Auch preislich geben die Bayern noch keine Orientierung. Der bis dato stärkste Diesel in Form des 535d steht für 60.000 Euro zum Verkauf, verbraucht durchschnittlich unter sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer, kostet allerdings bei der Kfz-Versicherung auch einen kleinen Leistungszuschlag – verglichen mit dem nominell schwächeren 530d.

Da der 550d dem 560 PS starken Topmodell M5 nicht direkt Konkurrenz machen soll, ist noch fraglich, ob er dessen brachiale Optik erhält, oder ob er sich mit dem M-Paket zufrieden geben müssen wird. Klar ist aber bereits, dass es den Diesel, anders als den M5, auch als Touring geben wird. Zudem plant BMW den Einsatz des Höllenbrenners auch in den schweren Modellen X5 und X6, möglicherweise sogar im kleineren 3er. (autaro)
(Foto:BMW)

 

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Dezember 8th, 2011

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München, den 08. Dezember 2011 (autaro) Das Gezerre um den drohenden Untergang der schwedischen Traditionsmarke Saab hat noch immer kein Ende. Mittlerweile sieht es allerdings doch danach aus, als könne der eigenwillige Hersteller aus Trollhättan nicht mehr gerettet werden, auch nicht mithilfe der Chinesen. Der niederländische Eigner, Victor Muller, will zwar weiterhin versuchen, mit dem chinesischen Hersteller Youngman eine Lösung zu finden, doch stellen sich mit Blick auf Fernost die ehemaligen Besitzer aus Amerika, namentlich General Motors (GM) quer. Der Grund: mit einem großzügigen Einstieg der Chinesen würden diese auch an die Lizenzen der GM-Gruppe gelangen, was GM um jeden Preis verhindern will.

Mittlerweile hat der gerichtlich eingesetzte Zwangsverwalter Guy Lofalk beantragt, das freiwillige Sanierungsverfahren, das ebenfalls einen Gläubigerschutz beinhaltet, wieder einzustellen. Lofalk sah bereits nach der ersten negativen Reaktion der Amerikaner das “Ende des Weges” für Saab gekommen. Ohne den Einstieg eines finanzkräftigen Investors sind die Schweden nicht in der Lage, die Produktion wieder aufzunehmen. Schon seit Anfang des Jahres musste die Produktion wegen nicht gezahlten Gehältern immer wieder gestoppt werden, seit mehreren Monaten tut sich nun überhaupt nichts mehr. Auch weis keiner, was mit den rund 3.500 Beschäftigten aus dem Stammwerk Trollhättan geschehen soll oder ob diese die ausstehenden Löhne noch ausgezahlt bekommen.

Kann Victor Muller bis zur nächsten Woche keinen realistischen Plan zur Finanzierung des Unternehmens vorlegen, wird das Insolvenzverfahren eröffnet. Damit stünde der Traditionshersteller Saab zum Leidwesen vieler Individualisten endgültig vor dem Aus. (autaro)
(Foto: Wikipedia)

 

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Dezember 6th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 06. Dezember 2011 (autaro) Gerade erst haben die Rüsselsheimer ihrem Topmodell, dem Opel Insignia, einen neuen Turbo-Benziner beschert, nun kommt ein neuer Diesel. Der Zweiliter-Vierzylinder wird von einer doppelten Turbine beatmet, außerdem wird die Ladeluft durch zwei Ladeluftkühler auf Temperatur gebracht. In Zahlen bedeutet das 195 PS Leistung und ein maximales Drehmoment von 400 Nm, das bereits knapp über Leerlaufdrehzahl anliegt. In 8,7 Sekunden geht es so von Null auf Tempo 100, bei freier Fahrbahn sind bis zu 230 Sachen drin.

Der neue Diesel kann derweil mit sämtlichen Karosserievarianten kombiniert werden, darunter auch der Kombi, den Opel Sports Tourer nennt, zudem ist optional ein Allradantrieb erhältlich. Ein Start-Stopp-System erhalten alle Handschalter serienmäßig, für die Automatik-Version steht es vorerst nicht zur Verfügung. Opel gibt für die Limousine einen Durchschnittsverbrauch von 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 129 Gramm pro Kilometer entspricht. Einstiegspreis sind 33.405 Euro, was den Insignia in Verbindung mit dem guten Durchschnittsverbrauch und den insgesamt niedrigen Kosten für Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung zu einer günstigen Alternative in der Business-Class macht. Auch Familien und Handelsreisende werden den komfortablen Gleiter aus Rüsselsheim schätzen, zumal bereits die Serienausstattung reichhaltig und die Verarbeitung auf Klassenniveau ist.

Neu in der Ausstattungsliste ist das sogenannte SuperSport-Chassis, das Opel für den Allradler offeriert. Neben Hochleistungs-Federbeinen kommt auch eine Hochleistungsbremsanlage von Spezialist Brembo zum Einsatz, die nochmals verbesserte Verzögerungswerte sorgt. Außerdem neu ist der in seinem Funktionsumfang deutlich erweiterte Abstandsregel-Tempomat. Die Geschwindigkeit wird permanent dem Verkehrsgeschehen angepasst, außerdem erhält der Fahrer nahezu in Echtzeit Informationen über den Abstand zum Vordermann. Vor einem drohenden Aufprall wird ebenso gewarnt, zudem leitet der Insignia bei Kollisionsrisiko selbstständig ein Bremsmanöver ein. (autaro)

 

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Dezember 5th, 2011

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München, den 05. Dezember 2011 (autaro) Mit der nächsten Generation des SL, die im nächsten Frühjahr in die Verkaufsräume der Händler rollen wird, will Mercedes sich auf Ur-Tugenden besinnen. Das Kürzel SL stand ursprünglich für „sportlich leicht“, was der erste SL 1954 mit einer leichten Rohrrahmen-Konstruktion realisierte. Danach wurde der SL von Generation zu Generation zwar immer perfekter, aber eben auch immer schwerer. Erstmals setzt Mercedes nun in der nächsten Baureihe auf eine Aluminium-Konstruktion, der neue Roadster wird karosserieseitig fast ausschließlich aus Leichtmetall bestehen. Das spart in der Praxis gegenüber einem vergleichbaren Rohbau aus Stahl gut 110 Kilo Gewicht. „Der Effekt ist, als ob ein Beifahrer der Schwergewichtsklasse mitsamt schwerem Fluggepäck ausgestiegen wäre“, freut sich Dr. Thomas Rudlaff, bei Mercedes-Benz verantwortlich für die Alu-Rohbaustruktur. Insgesamt wird der Neue rund 140 Kilo weniger wiegen als das gerade ausgelaufene Vorgängermodell.

Darüber hinaus wird der Neue über eine ganze Flut von Innovationen verfügen, darunter Magic Vision Control und ein neues Soundsystem. Bei erstgenanntem handelt es sich um ein hoch effizientes Wisch-Waschsystem, das das Waschwasser in Wischrichtung direkt vor die Wischerblätter bringt und damit für ein brillantes Ergebnis sorgen soll. Beim genannten FrontBass-System nutzen Bassröhren bestimmte Hohlräume der Aluminium-Karosserie als Resonanzraum, was für deutlich mehr Klang auch bei geöffnetem Verdeck sorgen soll.

Und schließlich will Mercedes die Umweltverträglichkeit weiter in den Fokus rücken, auch bei der sportlichen SL-Reihe. Dazu tragen neben dem reduzierten Gewicht und den üblichen Systemen zur Spritersparnis wie Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung auch sparsamere Motoren bei. Ob es den SL erstmals auch mit Diesel geben wird? Auch das steht zu vermuten, ebenso der Einsatz aufgeladener Vierzylinder als Einstiegsmotorisierung. Dies hat neben einem kleineren Spritverbrauch auch gleichzeitig zur folge, dass die Kosten etwa für die Kfz-Steuer oder die Kfz-Versicherung sinken könnten (hier geht’s zum Vergleich). Dies könnte mittelfristig gerechnet sogar die leicht steigenden Einstiegspreise amortisieren. (autaro)
(Foto: Daimler)

 

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Dezember 2nd, 2011

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(Foto: Audi)
München, den 02. Dezember 2011 (autaro) Mit dem Sondermodell Samurai Blue des Audi A1 präsentiert Audi auf der Tokyo Motor Show 2011 ein besonderes Stück Emotion. Die Japaner feiern ihre Fußballnationalmannschaft als amtierenden Asienmeister und taufen die Mannschaft liebevoll „Samurai Blue“. Ähnlich wendig und flink wie ein Fußballspieler soll sich der A1 auf der Straße geben. Ob das Einzelstück Chancen auf eine Serienfertigung hat, ist bislang unklar, zunächst soll es vor allem das sportliche Profil der deutschen Traditionsmarke schärfen und Audi in den japanischen Zulassungsstatistiken weiter nach vorn bringen. Außerdem ist der Erlös des durch den Verkauf des Einzelstücks für einen guten Zweck bestimmt, eine Limited Edition ist für 2012 in Planung.

Für ordentlich Dampf und Sprintstärke sorgt unter der Haube das 1.4 TFSI-Triebwerk mit 90 kW (122 PS). Damit die Kraft nicht mangels Bodenhaftung verpufft, hat Audi Schlappen im 18-Zoll-Format und 225 Millimeter Breite aufgezogen – die im Sinne der japanischen Nationalflagge rot lackiert wurden. Überhaupt ist der Samurai Blue eine Reminiszenz an die japanische Nationalflagge und die Farben der Nationalelf. Blau, weiß und rot wechseln sich ab, dazu kommen Schriftzüge, die ebenfalls an ein Trikot erinnern. Auch der Innenraum spricht diese Sprache, greift das Thema mit Ziernähten in Blau und korrespondierenden Applikationen an den Lüftungsdüsen auf. Ansonsten dominiert schlicht Schwarz.

Auf wie viel Exemplare Audi das Sondemodell limitieren will und ob nicht doch eine Serienplanung in den Schubladen der Marketingstrategen liegt, wird unter Kennern mit Spannung erwartet. Ein gewisses Wertsteigerungspotential könnte eine Limited Edition durchaus haben, ansonsten glänzt der A1 1.4 TFSI mit hervorragenden Fahrleistungen bei kleinem Verbrauch und geringen Kosten für Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung. Guter Werterhalt und ordentliche Ausstattung inklusive. (autaro)

 

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Dezember 1st, 2011

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(Foto: Fiat)
München, den 01. Dezember 2011 (autaro) Jedes Auto hat so seinen Modellzyklus, der meist so um die fünf, sechs Jahre dauert, danach kommt das neue Modell. Und das plötzlich alte? Das hat seine Entwicklungskosten und einen hoffentlich satten Gewinn eingespielt und kann in der Schublade verschwinden. Oder als Lizenz in den Osten verkauft werden. Oder aber, der Hersteller baut den Alten neben dem Nachfolger einfach weiter, verkauft ihn zu günstigeren Preisen und maximiert den Gewinn dadurch nochmals. So geschehen zum Beispiel beim Peugeot 206, der neben seinem Nachfolger 207 weiter Kunden gewann oder auch beim Opel Zafira, dessen Nachfolger als Zafira Tourer deutlich größer geworden ist und zu größeren Preisen eine neue Käuferschaft avisiert.

Fiat macht dies nun auch mit seinem Minimalauto Panda, das nach gut acht Jahren Bauzeit nun eigentlich ausgedient haben sollte. Doch der pragmatische Italiener ist nicht nur wegen seiner Vielseitigkeit beliebt, er kostet auch wenig und ist günstig im Unterhalt. Bereits als aktuelles Modell machte Fiat Offerten um die 8.000 Euro, bei der Kfz-Versicherung und der Kfz-Steuer ist er im Klassenvergleich kaum zu schlagen (hier geht’s zum Vergleich) und der Spritverbrauch hält sich ebenfalls in Grenzen. Und da der Nachfolger das Preisniveau in etwa bei 10.000 Euro Einstiegspreis halten soll, könnte der Alte deutlich billiger werden.

Unklar bleibt indes, welche Märkte Fiat mit der Billig-Offerte ins Auge gefasst hat. Einerseits könnte auch in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland eine Alternative zu Billigheimer Dacia willkommen sein, andererseits könnte dies aber die Marktchancen für den neuen Fiat Panda schmälern. Produziert wird der Alte dann übrigens nicht mehr im italienischen Neapel, sondern im polnischen Werk in Tychy. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass Fiat einer Tradition folgend das Auslaufmodell hauptsächlich in Polen, Tschechien und Co. vermarkten will. (autaro)

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