Archiv für die ‘Brennstoffzellen’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 18th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 18. Mai 2011 (autaro) Kaum ein anderer deutscher oder europäischer Autohersteller gibt derzeit soviel Gas oder besser: Strom in Sachen Elektromobilität, wie die Rüsselsheimer. Dabei will die Marke mit dem Blitz im Kühlergrill vor allem schneller auf dem Markt sein, als die Konkurrenz. Der Opel Ampera, der bereits Ende des Jahres ausgeliefert werden soll, ist zwar kein reiner Stromer, sondern hat einen benzinbetriebenen Range Extender mit an Bord. Die rein elektrische Reichweite liegt aber bereits bei bis zu 80 Kilometern, was tatsächlich für die meisten alltäglichen Fahrten ausreicht. Neben diesem Konzept setzt Opel auf zwei weitere Alternativen, alle drei Säulen gemeinsam ergeben das Opel-Konzept „e-mobility unlimited“.

Säule Nummer zwei der Strategie ist der reine Elektroantrieb. In der ersten Jahreshälfte 2013 soll ein Opel Junior in den Verkauf gehen, der ausschließlich mit Strom betrieben wird. Der Opel Junior wird als Kleinstwagen unterhalb des Opel Corsa positioniert und soll Ende des Jahres auch mit konventionellen Motoren in die Schauräume der Händler rollen. Produziert wird der neue Flitzer im Opel-Werk Eisenach. Und auch am Standort Mainz Kastel, wo der Großteil der neuen Elektromobilität entwickelt wurde, haben die Rüsselsheimer bereits mit Investitionen von gut 600 Millionen Euro für Arbeitsplätze gesorgt.

Die dritte Säule der Zukunftsstrategie schließlich ist der Brennstoffzellenantrieb (Hydrogen4), der bei Opel ebenfalls praktisch Serienreife erreicht hat. Auch in diesem Falle übernimmt ein E-Motor die eigentliche Antriebsarbeit, allerdings werden die Akkus ständig von einer Brennstoffzelle mit neuer Energie versorgt. Hierdurch ergeben sich längere Reichweiten, als beim reinen Stromer, allerdings wäre für eine weitere Verbreitung der Technologie auch ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen erforderlich. (autaro)

 

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Januar 25th, 2011

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München, den 25. Januar (autaro) Mercedes, respektive der Daimler-Konzern, feiert in diesem Jahr das 125. Jubiläum der Patentanmeldung des Motorwagens Nummer 1 von Carl Benz. Grund genug für die Stuttgarter, sich nicht nur für die Erfindung des Automobils gebührend feiern zu lassen, sondern auch medienwirksam zu demonstrieren, dass sie noch immer führend auf dem Gebiet der Innovation sind. Am 30. Januar startet die Tour mit drei wasserstoffbetriebenen B-Klasse F-Cell, während der 150 Fahrer im Wechsel rund 30.000 Kilometer durch 14 Länder zurücklegen werden. Die Tour wird symbolgetreu 125 Tage dauern und über vier Kontinente führen. Ziel ist in erster Linie die Beweisführung dafür, dass Mercedes die Brennstoffzelle mit Wasserstoff mittlerweile zur Alltagstauglichkeit weiterentwickelt hat – als einer von wenigen Herstellern weltweit.

Los geht es in Stuttgart, geradewegs durch Frankreich und Spanien nach Portugal. Von dort wird in die USA übergesetzt, wo man als erstes Miami erreichen wird. Weiter geht es nach Los Angeles und dann entlang der Westküste der USA in das kanadische Vancouver. Der nächste Kontinent im Tourbuch ist Australien, wo unter anderem die Städte Sydney, Melbourne und Perth angesteuert werden. Nächster Hafen: Shanghai in China, von wo aus es dann weitergeht nach Russland, nachdem auch Kasachstan durchquert wurde. Nach Russland geht es durch Finnland, Schweden und Dänemark, bis die drei B-Klassen schließlich im Juni wieder im schwäbischen Stuttgart erwartet werden.

Um einen reibungslosen Ablauf und eine lückenlose Versorgung mit Wasserstoff zu gewährleisten, begleitet den Tross ein eigens hierfür entwickelter Tanklastwagen. Dieser betankt die Fahrzeuge, wenn sie außerhalb des noch nicht flächendeckenden Tankstellennetzes unterwegs sind. Die durchschnittliche Reichweite der Mercedes B-Klasse F-Cell gibt Daimler aktuell mit rund 400 Kilometern an. (autaro)

 

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November 24th, 2010

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München, den 21. November (autaro) Während die meisten Autohersteller weltweit den Elektroantrieb, Hybridsysteme oder zumindest das Down-Sizing-Konzept bei Verbrennungsmotoren forcieren, verfolgt Mercedes noch eine weitere Alternative: den noch vor zehn Jahren viel besungenen Wasserstoff-Antrieb. Genauer gesagt handelt es sich bei diesem Antriebskonzept um eine Brennstoffzelle, also eine galvanische Zelle, die die chemische Reaktionsenergie von Wasserstoff und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umwandelt. Diese Energie wiederum wird in einem Akku zwischengespeichert und treibt schließlich einen oder mehrere Elektromotoren an.

Der Prototyp ist uneingeschränkt alltagstauglich

Im Falle der Mercedes B-Klasse, auf deren Seiten unübersehbar der Schriftzug „F-Cell“ prangt, muss man schon erstaunt sein, wie nah das System an eine mögliche Serienreife gekommen ist. Waren Wasserstoffautos noch vor wenigen Jahren in Sachen Nutzwert, Ladekapazität und Platzangebot noch deutlich eingeschränkt, bemerkt man in dieser B-Klasse vom alternativen Antrieb praktisch nichts mehr. Der Trick: das aufwendige Sandwichboden-System, von dem sich Mercedes eigentlich mit der nächsten Modellgeneration verabschieden will – zu teuer. Dieses hat den Vorteil, dass praktisch alle Antriebskomponenten zwischen den beiden Böden verschwinden, namentlich also die Lithium-Ionen-Akkus, eine Brennstoffzelle und drei Wasserstoff-Hochdrucktanks. Einschränkungen beim Kofferraum oder in der Fahrgastzelle? Fehlanzeige.

Schlüssel umdrehen, und los geht’s

Angst vor möglichen Bedienfehlern der neuen Technik muss keiner haben. Platz nehmen, Zündschlüssel drehen, Automatik-Wählhebel in Position „D“ schieben – fertig. Nimmt man nun, wie bei jedem herkömmlichen PKW mit Automatikgetriebe, den Fuß vom Gas, kriecht die B-Klasse los. Ein leichter Druck aufs Gaspedal und die Fuhre schiebt, lediglich von einem leisen Surren begleitet, kräftig an. Dabei ist nicht nur der Effekt des nahezu fehlenden Motorgeräusches verblüffend, auch die Tatsache, dass der F-Cell ohne Zugkraftunterbrechung beschleunigt, macht Laune. Denn im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren kann der E-Motor auf ein Getriebe verzichten, womit auch ein Gutteil an Gewicht und Wartungsarbeit wegfällt. Ebenso im Hintergrund bleibt die Brennstoffzelle, die durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie erzeugt. Sie lädt ständig und unbemerkt von den Passagieren den kleinen 1,4-kWh-Akku, der als Energiepuffer für die E-Maschine dient.

Von Null auf Tempo 100 in zehn Sekunden

Laut Mercedes beschleunigt der F-Cell in nur zehn Sekunden von Null auf Tempo 100. Dabei fühlen sich die 290 Newtonmeter Drehmoment des 100 Kilowatt starken Stromers deutlich stärker an. Dies liegt an der besagten Beschleunigung ohne Zugkraftunterbrechung, wird aber auch dadurch unterstützt, dass das maximale Drehmoment bereits von der ersten Umdrehung an anliegt. Erst bei Tempo 170 ist Schluss, was schließlich ebenfalls dem Verzicht auf ein Getriebe geschuldet ist.

Das Tanken gestaltet sich problemlos

Liegt ein Ladedruck von 700 Bar an, können gut vier Liter Wasserstoff in die Hochdrucktanks gepresst werden. Damit errechnet sich bei einem Durchschnittsverbrauch von etwa 1,25 Kilo Wasserstoff je 100 Kilometer eine Reichweite von etwa 400 Kilometern. Der Füllstand der Tanks wird wie beim Benziner oder Diesel über die Tankanzeige im Armaturenbrett angezeigt, eine Reserveleuchte erinnert an das Aufsuchen der nächsten Tankstelle. Hier liegt denn auch das einzige Problem, nämlich das noch dünne Netz an Tankstellen, die Wasserstoff zur Verfügung stellen. Hat man eine solche lokalisiert (bis 2011 sollen es in Deutschland mindestens 60 Stück geben), ist der Rest im Handumdrehen erledigt. Nachdem die Zapfpistole angedockt und mittels eines Schlüssels entriegelt wurde, muss nur noch ein Knopf gedrückt werden und die Tanks haben sich in circa einer Minute wieder gefüllt.

Eine Frage des Preises

Aktuell muss man für ein Kilogramm Wasserstoff um die neun Euro bezahlen, womit der F-Cell leider nicht billiger fährt, als ein vergleichbarer Benziner. Was bleibt ist aber das gute Gefühl, während der Fahrt nicht das kleinste Quäntchen Kohlendioxyd in den Äther zu blasen – da macht auch der beherzte Tritt aufs Gaspedal noch Spaß. Voraussetzung ist freilich, dass der Wasserstoff unter umweltfreundlichen Bedingungen produziert wurde. Denn: bei dessen Herstellung wird eine Menge Energie verbraucht, kommt diese nun aus konventionellen Kraftwerken mit Brennstoffen wie Gas oder gar Kohle, ist die Energiebilanz wieder hin. (autaro)

 

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Mai 5th, 2010

München, den 04. Mai (autaro) Honda steht mit seinem FCX Clarity kurz vor der Serienreife. In einer Kleinserie von gut 20 Fahrzeugen testen derzeit vor allem Prominente in den USA das Wasserstoff-Fahrzeug – als LeasingFahrzeug für monatlich 600 US-Dollar, inklusive aller Kosten. Und wider alle Erwartungen macht der Honda seine Sache sehr gut. Selbst bei fiesesten Minusgraden im Winter brauchte das Auto höchstens ein paar Sekunden, um den Betrieb aufzunehmen. Die Angst der Ingenieure, die Brennstoffzelle könne gar einfrieren, wollte sich nicht bestätigen.

Dass die Wasserstofftechnik sich in den nächsten Jahren, möglicherweise sogar überhaupt, durchsetzen wird, gilt allerdings als unwahrscheinlich. Diese zeigt sich bereits an der kaum vorhandenen Infrastruktur. Insgesamt existieren weltweit lediglich rund 200 Stationen, an denen Wasserstoff getankt werden kann. Dies funktioniert dann zwar ähnlich simpel wie bei einem Auto mit Gasanlage, erfordert aber ebenfalls gewisse Voraussetzungen. So ist im Falle des Honda FCX Clarity ein Ladedruck von 350 Bar erforderlich, den beispielsweise die Stuttgarter Zapfanlage in den wenigsten Fällen zur Verfügung stellen konnte. Weltweit haben sich daher namhafte Hersteller zusammengeschlossen, um die Entwicklung einer vernünftigen Infrastruktur voranzutreiben. Darunter befinden sich Ford, General Motors (GM), Honda, Hyundai, Kia, Renault und Nissan sowie deren Kooperationspartner Daimler. (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 01. März (autaro) Sparsame Otto-Konzepte und alternative Antriebe, allen voran der Elektromotor, erleben einen Boom wie nie. So gibt es auf dem diesjährigen Genfer Autosalon keinen größeren Hersteller, der nicht zumindest mit neuen E-Konzepten oder zumindest Hybridmodellen vertreten ist. So auch Honda. Allerdings gehen die Tokioter, die bereits seit Jahren besonders ihr sportliches Profil schärfen, in Genf einen eigenen Weg. Denn beim neuen Honda CR-Z steht nicht der Kraftstoffverbrauch, sondern vor allem der Fahrspaß im Vordergrund. Zwar kündigt Honda einen Durchschnittsverbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer an, doch in erster Linie soll der schnittige Dreitürer flink um die Ecken wetzen. Eine Gesamtleistung von 124 aus einem Vierzylinder-Benziner und einem kleinen E-Motor soll in Kombination mit dem niedrigen Gewicht für außerordentliche Fahrleistungen sorgen. Freilich hat der Fahrer auch die Möglichkeit, auf sparsames Fahren umzustellen, eine elektronische Fahrdynamikregelung ist mit an Bord.

Darüber hinaus hat in Genf der EV-N seine Europapremiere. Dabei handelt es sich um einen reinen Stromer, dessen Lithium-Ionen-Akkus sogar über Solarzellen im Fahrzeugdach nachgeladen werden. Der Clou des Cityflitzers sind aber sicherlich die beiden U3-X Monocycles, die in den Türen untergebracht werden. Diese kleinen Elektrovehikel sollen die Fahrt dort fortsetzen, wo sich andere Autofahrer bereits zu Fuß fortbewegen.

Schließlich trägt Honda noch der ein wenig aus dem Fokus gerückten Brennstoffzelle Rechnung. Zwar wird der FCX Clarity nur in den USA und in Japan verleast. Doch könnten an dem Konzept aus Wasserstoffgenerator und E-Motor auch die Europäer Gefallen finden. (autaro)

 

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Januar 8th, 2010

München, den 08. Januar (autaro) Die Hamburger Hochbahn AG ist einer der ganz Großen im öffentlichen Personenverkehr. Über 400 Millionen Fahrgäste transportierte das Unternehmen aus der Hansestadt allein im vergangenen Jahr – Tendenz: steigend. Denn auch die Nordmetropole ächzt unter dem hohen Verkehrsaufkommen, insbesondere die vielen PKW legen die Stadt gelegentlich halb lahm.

Dabei wird das Umsteigen auf Verkehrsmittel des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Hamburg demnächst noch attraktiver – und ökologisch nochmals korrekter. Denn ab 2018 plant die Hochbahn den Kauf von jährlich 60 bis 70 Bussen, die mit Brennstoffzellen betrieben werden. Man geht davon aus, dass spätestens im Jahre 2030 die Ressourcen derart erschöpft sein werden, dass sich Diesel als Brennstoff schlicht nicht mehr lohnen wird. Derzeit sind rund 750 Omnibusse mit Dieselmotor in Betrieb, aber immerhin bereits sechs Stück mit Brennstoffzelle. Und bereits dieses Jahr will das Unternehmen die ersten zehn Serienbusse von Daimler entgegennehmen, die Schwaben haben die Technik mitlerweile zur Serienreife gebracht. Damit übernimmt Hamburg bewusst eine Vorreiterrolle: weltweit sind dies die ersten öffentlichen Brennstoffzellenfahrzeuge überhaupt. Vom futuristischen Treibstoff einmal abgesehen, gewinnen die Wasserstoffbusse natürlich beim Bremsen Energie zurück. Derart gerüstet sollen sie mit weniger als zehn Kilogramm Wasserstoff im Durchschnitt auskommen. (autaro)

 

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Oktober 7th, 2009

München, den 07. Oktober (autaro) In dem Marktsegment der Hybriden, also der Fahrzeugtypen, die über einen Verbrennungs- und einen Elektromotor verfügen, gibt es zwei Grundprinzipien. Das eine ist ein klassischer Hybrid, also ein Verbrennungsmotor, der durch einen E-Motor Unterstützung erhält. Das anderer sind sogenannte Plug-In-Hybriden, die zusätzlich and der Steckdose aufgeladen werden können und damit eine wesentlich längere, rein elektrische Fahrt ermöglichen.

Mit einem solchen Plug-In-Hybrid-System könnte auch der Suzuki Swift ausgestattet werden, jedenfalls wird Suzuki eine solche Studie auf der Tokyo Motor Show (24. Oktober bis 4. November) vorstellen. Dabei gehen die Japaner sogar noch einen Schritt weiter: den eigentlichen Antrieb übernimmt allein der Elektromotor, dessen Lithium-Ionen-Akkus an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen werden können. Sollte die Ladung der Akkus während der Fahrt zur Neige gehen, sich aber keine Ladestation finden oder die Zeit zum Nachladen fehlen, springt ein Benziner an. Dieser übernimmt nun aber nicht den Antrieb, sondern produziert lediglich Strom, der dann wiederum in die Akkus eingespeist wird. Dabei handelt es sich um einen Dreizylinder mit einem Hubrum von gerade einmal 660 Kubikzentimetern.

Eine weitere Studie wird mit dem Kleinwagen SX4 vorgestellt, in der eine Brennstoffzelle für Vortrieb sorgen soll. Die seriennahe Studie wird derzeit umfangreichen Praxistests im öffentlichen Straßenverkehr unterzogen. (autaro)

 

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Juni 24th, 2009

München, den 24. Juni (autaro) Zu den Hochzeiten der Brennstoffzell-Forschung, als Wasserstoff als non plus ultra galt und als jeder Automobilhersteller, der etwas auf sich hielt, Forschungsprojekte zur so genannten Brennstoffzelle unterhielt, gründete die Daimler AG zusammen mit Ford die Nucellsys GmbH. Das Joint Venture sollte gemeinschaftlich die Führungsrolle auf diesem Gebiet der alternativen Kraftstoffe sichern.

Doch im Mai 2009 verkaufte Ford seinen 50-Prozent-Anteil an die Daimler AG, man wolle seine Ressourcen bündeln und sich lieber auf die Erforschung des Elektro- und Hybridantriebes konzentrieren. Da Daimler sein Budget zwar in nächster Zeit beibehalten, keinesfalls aber aufstocken wird, bedeutet diese Nachricht auch, dass wohl 65 der bisher 204 Mitarbeiter ihren Job verlieren werden. Eine Sprecherin des Ford-Konzerns, Monika Wagener, betonte, man werde das Antriebskonzept weiter erforschen. “Wovon wir aber jetzt mit dem Verkauf unserer Anteile an Daimler absehen, ist der Ausbau einer neuen Fahrzeug-Flotte mit Brennstoffzellen-Antrieb”, so Wagener weiter.

Damit schließt sich Ford dem internationalen Trend an. Dieser geht eindeutig weg von der Brennstoffzelle und konzentriert sich insbesondere auf den Elektromotor bzw. die Erforschung leistungsfähigerer und haltbarerer Akkus. (autaro)

 

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Mai 8th, 2009

München, den 08. Mai (autaro) Bereits in wenigen Tagen, nämlich vom 11. bis 13. Mai findet in Norwegen die Viking Rallye statt. Das besondere an diesem Kräftemessen ist, dass ausschließlich Autos mit Brennstoffzellen-, Hybrid- und reinem Elektroantrieb an den Start gehen dürfen, die außerdem über eine Straßenzulassung verfügen müssen. Runde 550 km lang ist die Strecke mit Start in Oslo und Ziel in Stavanger, die sich in sechs Etappen gliedert. Das gilt allerdings nur für jene Teilnehmer, die sich rein elektrisch fortbewegen. Für die Vertreter der Brennstoffzelle oder des Hybrid-Antriebes umfasst die Strecke 750 Kilometer, die teilweise durch die norwegische Fjordküsten-Region führt und den Fahrzeugen einiges abverlangen wird. Der Veranstalter formuliert das so: “Eine malerische Landschaft, die perfekt geeignet ist, die Praktikabilität von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb zu testen”.

Die Teams setzen die unterschiedlichsten Fahrzeuge ein. Zwar bildet den Hauptanteil der gute alte und mittlerweile wenig spektakuläre Prius von Toyota, doch sind durchaus auch einige echte Exoten dabei. Neben einem Twike, also einer Art Dreirad mit knapp zehn PS Leistung geht beispielsweise ein Elektro-Motorrad an den Start. Und dann sind da natürlich noch der Tesla Roadster, ein Protoscar Lampo, ein Mitsubishi i-MiEV und zahlreiche Neuerscheinungen. Ein deutsches Team hat sein Fahrzeug bisher sogar nur als Zeichnung angemeldet – wir sind gespannt. Ein besonderer Publikums-Magnet wird indes nicht nur die anschließende Messe mit Symposium für Öko-Autos sein. Auch der norwegische Kronprinz Haakon Magnus fährt in einem Ford Focus mit reinem Elektroantrieb mit. (autaro)

 

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März 12th, 2009

München, den 12. März (autaro) Verglichen mit der letzten Generation des Nissan X-Trail FCV, so heißt die Version mit Brennstoffzellen, stieg die Leistung des Prototypen von 90 auf 130 kW. Zeitgleich konnte man die Größe der Brennstoffzellen um runde 25 Prozent von 90 auf 68 Liter senken. Erinnert man sich an die ersten Prototypen, deren Brennstoffzellen sich noch in Anbauten befanden, die in etwa noch einmal das Volumen des Fahrzeuges hatten, kann man sich eine Serienversion im Jahre 2015 durchaus vorstellen. Einen weiteren wichtigen Fortschritt erzielten die Ingenieure auf dem Gebiet der Werkstoffe. Besonders die Menge des für die Herstellung von Brennstoffzellen benötigten Platins konnte um 35 Prozent reduziert werden, was die Herstellung deutlich preiswerter macht.
Engagement zeigt Nissan freilich nicht nur in diesem Marktsegment. Gestern wurde eine Kooperation mit dem englischen Unternehmen greentomatocars bekannt gegeben, deren Ziel die Entwicklung einer Taxiflotte mit Elektroantrieb für die Londoner City ist.

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