Archiv für die ‘Brennstoffzellen’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 7th, 2008

München, den 7. November (autaro) Die hohen Energiepreise, die drohende Klimakatastrophe und jetzt auch noch die weltweit krankende Wirtschaft; da wird es auch mal Zeit für eine gute Nachricht. Forscher haben einen Pilz entdeckt, der einmal aus Pflanzenresten Biodiesel herstellen könnte.

Wissenschaftler der Montana State University haben ihrem Bericht nach im renommierten britischen Fachblatt „Microbiology“ einen Pilz entdeckt, der aus Pflanzenresten ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen herstellt. Gliocladium roseum nennt sich das unscheinbare kleine Geschöpf, das ein Team um den Botaniker Gary Strobel erstmals in Chile, genauer gesagt in der chilenischen Scheinulme, einer dort ansässigen Baumart entdeckte.
Nun sind Kohlenwasserstoff produzierende Ein- und Mehrzeller nichts neues oder besonderes. Doch sind die Verbindungen, die Gliocladium roseum aus Zellulose, dem Hauptbestandteil pflanzlichen Gewebes herstellt, dem uns bekannten Diesel sehr ähnlich. Hier sehen Wissenschaftler einen vielversprechenden Ansatz für ein einfaches Verfahren, Biodiesel beispielsweise aus den rund 430 Millionen Tonnen Abfall herzustellen, die jährlich in der Landwirtschaft entstehen. (autaro)

 

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September 8th, 2008

München, den 8. September (autaro) Die Brennstoffzelle feiert einen triumphalen internationalen Einmarsch. Das erste Fahrgastschiff mit Brennstoffzellenantrieb surrt ab sofort über die Gewässer von Hamburg. Der Name des futuristischen Bootes ist „FCS Alsterwasser“. Dieses wurde innerhalb eines EU-geförderten Pilotprojekts entwickelt. Gleichzeitig stellt das Schiff ein innovatives Designskonzept vor und kann zum Beispiel für niedrige Brücken sogar sein Dach absenken.
Bei der Erstvorstellung des Superschiffs sagte der Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee „Hamburg schreibt einmal mehr Technologiegeschichte“. Geschichte schreibt die Stadt auf jeden Fall – anstatt mit dem teuren und sehr schmutzigen Diesel wird das Riesenboot mit reinem Wasserstoff in Bewegung gesetzt. Somit ist nicht nur der Umwelt geholfen. Nun können die Besucher einen klaren Ausblick geniessen, der von dem schwarzen Diesel-Dampf und dem belastenden Geruch der Abgase nicht getrübt wird. Die „Alsterwasser“ wird im regulären Betrieb der Alster-Touristik GmbH als Fahrgastschiff eingesetzt. (autaro)

 

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August 7th, 2008

München, den 7. August (autaro) Wirtschaftsprognosen sind immer so eine Sache – gehen kaputt wenn man es am wenigsten erwartet. Warum sich Geländewagen immer noch exzellent verkaufen, ist zum Beispiel ein Mysterium, dass nicht mal von den größten Wirtschaftsspezialisten enthüllt werden kann. Teure Benzinpreise, noch teure Wartungskosten und monströse Parkprobleme in der Stadt – die Käufer scheinen sich davor nicht abzuschrecken. Wie lange noch? Autoexperten sind sich inzwischen einig, dass nur noch eins die Zukunft der Autobestien retten kann – die Brennstoffzelle.
Vor allem die Japaner scheinen sehr nahe am Ziel zu sein. Nissan möchte bis 2015 sein Flaggschiff – den X-Trail – mit einer starken Brennstoffzelle ausstatten. Die Forschung und die Tests laufen gerade auf Hochtouren. Das Produkt bietet inzwischen eine immense Power von 122 PS und stellt schon aus dem Stand eine immense Kraft von 280 Nm Drehmoment zur Verfügung. Etwas unspektakulär ist vielleicht die Anzahl der Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h – 14,2 braucht nämlich der Öko-Japaner. Diese soll aber in den nächsten Jahren deutlich verbessert werden.
Dabei sollte man auch erwähnen, dass sich ein Automobil mit Elektromotor gar nicht wie ein normales Fahrzeug fährt. Unter der Haube herrscht eine Ruhe, die man von konventionellen Fahrzeugen nicht kennt. Auch der Geruch deutet darauf hin, dass hier nichts anderes als reines Wasser verbrannt wird. (autaro)

 

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Juni 16th, 2008

Revolution: Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug Toyota FCHV-adv

Große Nachrichten auf dem Umweltfront scheinen nur aus Asien zu kommen – genauer gesagt von Toyota. Vor kurzem berichtete das Pressezentrum des japanischen Herstellers, dass die hauseigenen Ingenieure einen großen Fortschritt bei der Entwicklung des Brennstoffzellen-Fahrzeugs gemacht haben, an dem sie seit mehreren Jahren arbeiten. Nun kommt die neuste Generation des Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeugs FCHV-adv rund 830 Kilometer mit nur einer Tankfüllung.

Ein viel größeres Hindernis als die Reichweite des Aggregates stellte allerdings der Kaltstart des Motors dar. Bei niedrigen Temperaturen bildete sich eben in dem Motor Wasser, was zu elektrischen Störungen führen könnte. Dieses Problem ist nun auch beseitigt. Die Brennstoffzelle des Studien-Modells arbeitet jetzt auch bei Temperaturen bei unter 30 Grad Celsius absolut zuverlässig. Sie ermöglicht somit eine Alltagstauglichkeit die bisher nur Benzin-, Diesel- und Hybrid-Antrieben zugesprochen wurde.

Das Fahrzeug wurde bereits ausführlichen Erprobungen in Japan, den USA und Kanada unterzogen. Getestet wurde es in kalten sowie in ganz warmen Regionen, um Daten für die Weiterentwicklung des Systems zu erhalten.

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