
(Foto: Volvo)
München, den 12. September 2011 (autaro) Seit dem Kauf durch die Chinesen, namentlich durch den Autohersteller Geely, scheint es Volvo sichtbar gut zu gehen. Zumal im Vergleich zu Zeiten, in denen die schwedische Traditionsmarke noch im Portfolio des US-Riesen Ford feststeckte. Zwar hat sich Volvo noch radikaler vom Kasten-Pragmatismus verabschiedet, der noch in den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends so typisch war für die sicherheitsbewussten Schweden. Doch der Kundschaft gefällt das, die Zulassungszahlen steigen.
Um diese Entwicklung weiter auszubauen, folgt Volvo mit der Künftigen Produktpalette künftig dem Europäischen Trend zum SUV. Die Strategen gehen sogar soweit, den aktuellen C30 und damit einen der avantgardistischsten Kompakten aus dem Programm zu streichen und durch ein kompaktes SUV zu ersetzen. Als XC40 soll der Möchtegern-Geländewagen mit erhöhter Sitzposition und Allradantrieb als Option in die deutschen Schauräume rollen. Das Design wird der Studie „Volvo Universe“ sehr ähnlich sehen, neben insgesamt sparsameren Benzinern und Diesel-Motoren ist zudem eine Version mit Plug-In-Hybrid in Planung. Die Tatsache, dass Volvo insbesondere im aktuellen C30 verstärkt alternative Antriebskonzepte verfolgt und unter Anderem reine Elektromotoren entwickelt, muss indes nicht verwundern. Die Technologie lässt sich auch in andere Karosseriekonzepte übertragen.
Ab 2014 kann schließlich auch das große SUV aus Schweden, der XC90, in aktualisierter Form erwartet werden. Der Nachfolger des bereits seit 2ßß2 gebauten und immer wieder renovierten Siebensitzers wird größer, soll aber trotzdem weniger verbrauchen als die aktuelle Baureihe. Zudem wird eine Flut neuartiger Assistenzsysteme das Leben des Fahrers erleichtern und möglicherweise auch die Unfallstatistik des Riesen verbessern. Verglichen mit anderen SUV liegt der allradgetriebene Volvo zwar hinsichtlich der Kfz-Versicherung noch recht günstig, insgesamt bewegen sich SUV aber schon am oberen Ende der Skala und verursachen dadurch beträchtliche laufende Kosten (hier geht’s zum Vergleich). Ein reduzierter Durchschnittsverbrauch würde die Gesamtbilanz mithin günstiger ausfallen lassen. (autaro)










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