Archiv für die ‘Oeko Autos’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

September 12th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 12. September 2011 (autaro) Seit dem Kauf durch die Chinesen, namentlich durch den Autohersteller Geely, scheint es Volvo sichtbar gut zu gehen. Zumal im Vergleich zu Zeiten, in denen die schwedische Traditionsmarke noch im Portfolio des US-Riesen Ford feststeckte. Zwar hat sich Volvo noch radikaler vom Kasten-Pragmatismus verabschiedet, der noch in den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends so typisch war für die sicherheitsbewussten Schweden. Doch der Kundschaft gefällt das, die Zulassungszahlen steigen.

Um diese Entwicklung weiter auszubauen, folgt Volvo mit der Künftigen Produktpalette künftig dem Europäischen Trend zum SUV. Die Strategen gehen sogar soweit, den aktuellen C30 und damit einen der avantgardistischsten Kompakten aus dem Programm zu streichen und durch ein kompaktes SUV zu ersetzen. Als XC40 soll der Möchtegern-Geländewagen mit erhöhter Sitzposition und Allradantrieb als Option in die deutschen Schauräume rollen. Das Design wird der Studie „Volvo Universe“ sehr ähnlich sehen, neben insgesamt sparsameren Benzinern und Diesel-Motoren ist zudem eine Version mit Plug-In-Hybrid in Planung. Die Tatsache, dass Volvo insbesondere im aktuellen C30 verstärkt alternative Antriebskonzepte verfolgt und unter Anderem reine Elektromotoren entwickelt, muss indes nicht verwundern. Die Technologie lässt sich auch in andere Karosseriekonzepte übertragen.

Ab 2014 kann schließlich auch das große SUV aus Schweden, der XC90, in aktualisierter Form erwartet werden. Der Nachfolger des bereits seit 2ßß2 gebauten und immer wieder renovierten Siebensitzers wird größer, soll aber trotzdem weniger verbrauchen als die aktuelle Baureihe. Zudem wird eine Flut neuartiger Assistenzsysteme das Leben des Fahrers erleichtern und möglicherweise auch die Unfallstatistik des Riesen verbessern. Verglichen mit anderen SUV liegt der allradgetriebene Volvo zwar hinsichtlich der Kfz-Versicherung noch recht günstig, insgesamt bewegen sich SUV aber schon am oberen Ende der Skala und verursachen dadurch beträchtliche laufende Kosten (hier geht’s zum Vergleich). Ein reduzierter Durchschnittsverbrauch würde die Gesamtbilanz mithin günstiger ausfallen lassen. (autaro)

 

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September 9th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 09. September 2011 (autaro) Das ehrgeizige Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, könnte realisierbar werden. Denn neben den bisher auf dem Markt verfügbaren Elektroautos, darunter auch der Opel Ampera für happige 43.000 Euro, entwickeln die Hersteller vermehrt auch Studien, die kleiner, leichter und vor allem wesentlich billiger sind. So auch Opel. Die Designer und Marketingstrategen aus Rüsselsheim wollen den Namen des Zweisitzers zwar erst auf der Frankfurter IAA verraten, die Eckdaten wurden aber bereits preisgegeben.

Rund drei Meter lang, und insgesamt nur gut 380 Kilogramm schwer präsentiert sich der Stadtflitzer und was ihn noch viel interessanter macht: die Serienversion, so sie denn kommt, soll lediglich 8.000 bis 12.000 Euro kosten. Zudem spricht Opel von Stromkosten in der Größenordnung von einem Euro pro 100 Kilometer – da könnte selbst eine teure Prämie für die Kfz-Versicherung die Kostenbilanz nicht trüben, zumal die Kfz-Steuer in den ersten Jahren entfällt.

Der Zweisitzer hatz es in sich: auch wenn das Haupteinsatzgebiet sicherlich der Großstadt-Dschungel sein wird, braucht der Fahrer die kürzere Etappe auf der Autobahn oder gar die Überlandfahrt nicht zu fürchten. Die 14 PS Leistung, die kurzzeitig wie eine Art Overboost auf bis zu 49 PS gesteigert werden können, reichen für eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Sachen aus. Den Sprint von Null auf Landstraßenhöchsttempo erledigt der agile Flitzer in rund 13 Sekunden. Außerdem versprechen die Rüsselsheimer eine Reichweite von 100 Kilometern, womit der kleine Opel für über 80 Prozent aller Fahrten eines Deutschen völlig hinreichen dürfte. Als besonderes Gimmik denkt Opel über eine Version nach, die höchstens 45 km/h fährt und mithin auch von 16-Jährigen gefahren werden dürfte. Diese dürfen sich außerdem sicher fühlen, auch wenn auf High-Tech-Materialien wie Kohlefaser verzichtet wurde. Die Ingenieure halten die Konstruktion aus Spaceframe mit Kunststoff-Karosse für ausreichend crashsicher. (autaro)

 

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September 6th, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 06. September 2011 (autaro) In Sachen Hybridantrieb gehen die Franzosen, namentlich die zum PSA-Konzern gehörige Marke Peugeot, einen Sonderweg. Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor birgt für Peugeot nicht das Sparpotential, das sich mit der Kombination aus Diesel und Elektromotor erreichen lässt. Denn zum einen hat der Diesel einen höheren Wirkungsgrad als der Benziner, es wird also mehr Energie in Vortrieb umgewandelt, anstatt in Abwärme zu verpuffen. Und zum anderen verfügen die Franzosen über ein besonderes Know-how bei den Selbstzündern, die HDI-Maschinen von Peugeot gehören zu den Besten ihrer Art.

Nachdem nun schon seit Jahren vom Full-Hybrid-Diesel die Rede ist und scheibchenweise Details bekannt wurden, wird endlich die Serienversion des Peugeot 3008 Hybrid4 auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stehen. 200 PS liefert die Kombination aus einem 163 PS starken Diesel, der die Vorderräder antreibt und einem Stromer, der seine 37 PS an die Hinterachse schickt. Das Ergebnis ist neben der Full-Hybrid-Antriebstechnologie, die das Fahrzeug auch rein elektrisch bewegen kann, eine neue Form des Allradantriebs. Bislang gibt es so etwas jedenfalls nicht auf dem Markt. Peugeot verspricht einen Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 3,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht. Das ist angesichts des Platzangebots, das der 4,38 Meter lange Van bietet, eine kleine Sensation. Zumal der Franzose neben den Insassen bei jeder Fahrt auch noch seine schwere Nickel-Metallhybrid-Batterie transportiert. Beeindrucken soll zudem die Antriebscharakteristik, denn die beiden Motoren stemmen zusammen ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern auf die Straße. Das Datenblatt belegt, dass der Hybrid4 ordentlich Bums hat: von Null auf Tempo 100 geht es in 8,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit wird mit 190 km/h angegeben. Außerdem funktioniert die rein elektrische Fahrt bis zu einer Länge von 4 Kilometern und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Beispielsweise im Stadtverkehr kann der Fahrer den Modus „ZEV“ wählen und fährt dann bis die Batterie erschöpft ist, rein elektrisch und nahezu lautlos. Daneben stehen die Fahr-Modi „4WD“ (alle Räder werden angetrieben) sowie „Sport“ und „Auto“ zur Wahl.

Beim Preis geben sich die Franzosen ausgesprochen realistisch. 34.150 Euro werden für den 3008 HYbrid4 99g fällig, inklusive einer umfassenden Serienausstattung mit Klimautomatik, Tempomat und vielen weiteren Annehmlichkeiten. Im 3008 ab 36.150 Euro sind außerdem 17-Zoll-Alus, ein Festplatten-Navi und sogar ein Head-up-Display inklusive. Zudem hat sich Peugeot für seinen Hybrid4 etwas ganz besonderes einfallen lassen: „bei der Fahrzeugübergabe erhalten Kunden eine detaillierte Einweisung und in der Einführungsphase einen Gutschein für ein ADAC-Spritspartraining, das spezifisch auf HYbrid4-Vorteile abgestimmt ist.“ Zum fairen Grundpreis gesellen sich neben den niedrigen Kraftstoffkosten sehr niedrige Tarife bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) und die Kfz-Steuer fällt dank der guten Emissionswerte ebenfalls überschaubar aus. Für Individualisten mit grünem Gewissen oder Familien mit viel Platzbedarf ist der Peugeot 3008 Hybrid4 damit ein wirklich gutes Angebot und eine erstzunehmende Alternative zu den bisher auf dem Markt erhältlichen Benzin-Hybriden. (autaro)

 

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September 5th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 05. September 2011 (autaro) Als einer der ersten Premium-Hersteller weltweit hat BMW angefangen, seine Flotte konsequent auf Sparkurs zu trimmen. Unter dem Begriff Efficient Dynamics gehörten die Münchener zu den Pionieren bei Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung, das Motto lautete Sparsamkeit, ohne dabei den Fahrspaß aus den Augen zu verlieren. Dass sich BMW damit sogar schrittweise vom legendären Reihensechszylinder verabschieden würde, den in den kleinsten Baureihen nun ein doppelt aufgeladener Vierzylinder ersetzt, ist dabei nur konsequent.

Im 5er BMW kommt nun auch der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner zum Einsatz und ergänzt die Modellpalette, die weiterhin auch Sechs- und Achtzylinder umfasst. Im 520i leistet der Vierzylinder 184 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 270 Nm auf die Kurbelwelle, im 528i sind es gar 245 PS und 350 Nm. Die Preise beginnen für den 520i bei 39.900 Euro für die Limousine und bei 42.550 für den Touring, der 528i kostet als Limousine 44.600 und als Touring 47.250 Euro. Die sparsamste Möglichkeit die Business-Class aus Bayern zu fahren, ist der neue 530d Efficient Dynamics. Der Zweiliter-Turbodiesel ist nur als Limousine lieferbar, leistet 184 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Nm. Als Verbrauch gibt BMW gerade einmal 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer gleichkommt. Was den Interessierten angesichts dieser Verbrauchswerte aufmerken lässt, sind die Fahrleistungen. Die sparsame Limousine rennt bis zu 231 Sachen und erledigt den Sprint von Null auf Tempo 100 in 8,2 Sekunden. Zu haben ist das Kraftpaket für 40.950 Euro, damit ist es 550 Euro teurer als der herkömmliche 520d, der auch als Touring geordert werden kann. Der neue Über-Diesel hält das Kürzel 535d und schöpft nun aus drei Litern Hubraum und sechs Zylindern stattliche 313 PS (Drehmoment: 630 Nm). Und wer es schließlich so richtig krachen lassen will, greift zum neuen BMW M5. Der Nachfolger des Fünfliter-Zehnzylinders muss auf zwei Zylinder verzichten, wird dafür jedoch doppelt beatmet. Aus 4,4 Litern Hubraum schöpft der Achtzylinder 560 PS und wird zudem deutlich sparsamer als sein Vorgänger.

Damit deckt der 5er von BMW nahezu das komplette Spektrum dieser Klasse ab. Erwartet wird in Bälde ein Hybrid-Antrieb, bis dahin ist vom sparsamen Business-Diesel bis hin zum 560-PS-Boliden alles verfügbar. Unterschiede ergeben sich freilich bei den Typklassen der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und auch die Besteuerung fällt stark unterschiedlich aus. (autaro)

 

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September 2nd, 2011

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(Fotos: Lexus Media)
München, den 02. September 2011 (autaro) Mit gleich zwei Premieren, einer Weltpremiere und einer Europa-Premiere, wird Lexus auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vertreten sein. Die Weltöffentlichkeit kann zum ersten Mal die neue Generation des Lexus GS 450h bestaunen, nach Europa kommt erstmalig der Kompakte CT 200H F-Sport. Damit untermauern die Japaner einmal mehr ihre Vorreiter-Rolle auf dem Gebiet des Hybrid-Antriebes, den sie in ein ausgesprochen edles Äußeres packen.

Mit dem GS 450h präsentiert Lexus die zweite Generation der „Gran-Turismo-Limousine der Lexus-Familie“, die in Sachen Leistung ebenso einen Sprung gemacht hat, wie beim Verbrauch. Sie zeigt außerdem als jüngstes Modell, welche Design-Sprache künftig bei Lexus gesprochen wird. „L-Finesse“ nennen die Designer diese, sie ergänzt laut Lexus ein noch dynamischeres Fahrerlebnis mit einem weiteren Plus an Sicherheit. Seine Europa-Premiere feiert der CT 200h F-Sport, die besonders dynamische Variante des kompakten CT 200h. Der edle Bruder des Toyota Prius kommt mit Sportfahrwerk und dynamischerem Design, soll aber ebenfalls zu den sparsamsten Vertretern seiner Klasse gehören.

Ob Lexus es schaffen wird, seinen Marktanteil in Deutschland und Europa weiter auszubauen, wird die Zeit zeigen. Die Karten waren für die Japaner jedenfalls nie besser gemischt. Zwar greifen deutsche Autofahrer hierzulande wesentlich häufiger zur etablierten Konkurrenz a la Audi, BMW oder Mercedes, zumal auch diese mittlerweile überwiegend Hybriden im Portfolio haben. In den USA aber hat Lexus mit der deutschen Konkurrenz längst gleichgezogen. Bei den Kosten nehmen sich die Konkurrenten untereinander wenig, ein paar Tausender Differenz sind in dieser Klasse ebenfalls kein kaufentscheidendes Argument. Auch hinsichtlich der laufenden Kosten durch Kraftstoffverbrauch, Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung ergeben sich im Premium-Segment kaum Impulse, die einen Käufer vom einen Autohaus ins andere locken. Es entscheiden vielmehr Prestige der Marke und persönlicher Geschmack, außerdem freilich das Antriebskonzept. Und hier greifen gerade die Deutschen gerne zum großhubigen Diesel – den Lexus in der Luxusklasse nicht im Programm hat. (autaro)
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August 22nd, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 22. August 2011 (autaro) Mit Nachdruck arbeitet der schwedische Traditions-Hersteller Volvo bereits seit längerem an alternativen Antriebskonzepten, darunter Hybride und Elektroautos. Nun ist mit dem C30 Electric der erste reine Stromer serienreif und geht, vorerst in einer Kleinserie mit 250 Exemplaren, in die Serienproduktion. Besonderes Augenmerk legten die Ingenieure dabei, ganz der Tradition der Schweden folgend, auf die Sicherheit. Insgesamt elf Versuchsträger wurden vor der Produktion der Kleinserie umfassenden Crashtests unterzogen, um den Stromer auf gleiche Augenhöhe mit konventionellen Fahrzeugen zu bringen. Dabei mussten sich die Entwickler allerhand einfallen lassen, unter Anderem eine Rahmenkonstruktion aus Aluminium, die die stützende Funktion des Verbrennungsmotors bei einem Crash übernimmt.

Der C30 mit Elektroantrieb hat es tatsächlich zur Serienreife gebracht. Von seinen Brüdern mit Benziner oder Dieselmotor unterscheidet er sich eigentlich nur durch den fehlenden Schaltknüppel rechts neben dem Fahrer – abgesehen von modifizierten Displays und Anzeigen. Stattdessen kann der Fahrer über einen kleinen Schalter zwischen Rückwärtsgang, Neutral sowie „D“ und „H“ wählen. Ist die Fahrstufe „D“ eingelegt, wird während der Fahrt freiwerdende Bremsenergie automatisch zurück gewonnen und in die Akkus eingespeist. Der Fahrer bemerkt hiervon wenig, die Bremswirkung fühlt sich ein wenig an wie die Motorbremse eines Benziners im hohen Gang. Wird die Fahrstufe „H“ ausgewählt, entfällt die Rekuperation der Bremsenergie und der Wagen rauscht bei Wegnahme der Energie wie im Leerlauf weiter. Insgesamt fühlt sich der alternative Antrieb gut an. 220 Newtonmeter maximales Drehmoment, die ab der ersten Umdrehung über die Vorderräder herfallen, haben leichtes Spiel mit der Fuhre, Tempo 100 liegt nach rund zehn Sekunden an. Und auch das Fahrgefühl entspricht bis auf das fehlende Motorgeräusch, das durch ein leises Summen ersetzt wird, dem eines ganz normalen Volvo. Dass die Reichweite bei ordentlichen 150 Kilometern liegt, konnte Volvo schon bei der Auto-Rallye der Silvretta Classic zeigen und im Vergleich zu Konkurrenten wie Mitsubishi i-MiEV ist der C30 ein echter Komfort-Gleiter.

Bleibt die Frage nach den Kosten, denn von der echten Serienreife ist der C30 Electric noch ein kleines Stück entfernt. Bislang bieten die Schweden ihren Stromer der interessierten Kundschaft als Leasing-Angebot an, für happige 1.600 Euro Leasingrate im Monate. Der Vertrag geht über drei Jahre und es fallen keine zusätzlichen Kosten an. Auch die Kosten für die Kfz-Versicherung bewegen sich in einem adäquaten Rahmen (hier können Sie vergleichen), Kfz-Steuer fällt ohnehin nicht an. Der eigentliche Knaller sind die niedrigen Energiekosten pro Kilometer, hier kann kein Auto mit Verbrennungsmotor auch nur ansatzweise mithalten. Wer allerdings einmal nachrechnet, kommt bei einer Leasing-Raten von 1.600 Euro pro Monat und einer Laufzeit von drei Jahren auf die stattliche Summe von 57.600 Euro – die endgültige Serienreife wird also sehnsüchtig erwartet. (autaro)

 

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August 10th, 2011

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(Foto: Think)
München, den 10. August 2011 (autaro) Der Think City hat, obwohl er es bislang nicht in die Großserie schaffte, bereits jetzt ein bewegtes Leben hinter sich. Der Stromer des norwegischen Unternehmens Think Global AS soll nun ab dem ersten Quartal 2012 in die Serienproduktion gehen, trotz der nunmehr vier Insolvenzanträge, die das Unternehmen bereits stellen musste – seit seiner Gründung im Jahr 1991. Möglich macht die positiven Aussichten ein russischer Investor, der bereits Beteiligungen am Lieferanten der Batterien hält.

Beim aktuellen Think City handelt es sich eigentlich um einen Zweisitzer, in dessen Kofferraum allerdings behelfsweise eine Rückbank für Kinder montiert werden kann. Seit Modelljahr 2011 ist der Kleinstwagen auch mit Klimaanlage, ABS, ESP, elektrischen Fensterhebern und Zentralverriegelung ausgestattet, vorher waren Klima oder Schleuderschutz nicht erhältlich. Für Vortrieb sorgt ein Elektromotor mit 20 kW Leistung, der ein maximales Drehmoment von 90 Newtonmeter zur Verfügung stellt. Für eine adäquate Reichweite sorgt eine sogenannte Zebra-Traktionsbatterie, alternativ wird auch eine Lithium-Ionen-Batterie angeboten. So ermöglicht der kleine Flitzer Reichweiten um die 180 Kilometer, danach kann der Akku innerhalb von zehn Stunden an der heimischen Steckdose aufgeladen werden. Seitens der Höchstgeschwindigkeit müssen sich Fahrer und Passagiere übrigens mit 100 Stundenkilometern begnügen.

Auf welche Stückzahlen das norwegische Unternehmen Think Global AS es mit dem Think City jährlich bringen möchte und zu welchem Einstiegspreis diese zu haben sein werden, ist unklar. Branchenkenner rechnen allerdings mit einem Preis unterhalb der magischen Grenze von 20.000 Euro. Hinzu kommt, dass für Stromer nur einen Bruchteil der Kosten einkalkuliert werden muss, die für Fahrer von Autos mit Verbrennungsmotor anfallen. Außerdem sind E-Autos bis auf weiteres von der Kfz-Steuer befreit und auch die Kfz-Versicherung nebst Kasko-Versicherung fällt in der Regel günstig aus. Bleibt also die Frage nach dem Preis – und sicherlich auch die nach der gesellschaftlichen Akzeptanz der kleinen Knutschkugel. (autaro)

 

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August 8th, 2011

München, den 08. August 2011 (autaro) Grundsätzlich könnte man den Führerschein auch bereits im Elektroauto machen, zumindest wenn die eine oder andere Fahrschule bereit ist, diesen besonderen Service anzubieten. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand, allerdings auch die konzeptbedingten Nachteile. So sind E-Autos einerseits unschlagbar günstig, wenn es um die laufenden Kilometer-Kosten geht. Zudem sind sie steuerbefreit und die Kfz-Versicherungen greifen dem Besitzer ebenfalls nicht zu tief in die Tasche (hier können Sie vergleichen). Andererseits sind die Autos in der Anschaffung meist noch sehr teuer, darüber hinaus sind die durchschnittlichen Reichweiten in Kombination mit langen Ladezyklen ebenfalls nur bedingt für Fahrschulen geeignet.

Prinzipiell, also auch seitens des Gesetzgebers, steht einer „E-Fahrschule“ nichts im Wege. Die Voraussetzungen sind lediglich, dass das Fahrzeug vier Insassen bequem Platz bietet und dass diese auch über vier Türen Zugang ins Innere finden. Auf eine nicht unerhebliche Besonderheit sollte allerdings noch aufmerksam gemacht werden: da alle bisher erhältlichen Stromer bauartbedingt auf ein Getriebe verzichten können, fahren sie sich wie herkömmliche Autos mit Automatikgetriebe. Und wer die Fahrprüfung in einem Fahrzeug mit automatischer Kraftübertragung ablegt, darf kein Fahrzeug mit Schaltgetriebe führen. Zwar kann diese Einschränkung nachträglich aufgehoben werden, der Fahrer muss hierfür allerdings gesondert nachweisen, dass er den Umgang mit einem Schaltgetriebe beherrscht. Im Zweifel kostet das alles eine beträchtliche Summe extra.

Für die Fahrschulen selbst könnte das E-Auto zumindest aus Marketing-Gründen interessant sein. Insbesondere in der Großstadt wird vermehrt nach Alleinstellungsmerkmalen gesucht, es gibt Fahrschulen mit Porsche oder SUV – da könnte ein Stromer als Vorreiter und grüner Image-Träger genau die richtige Botschaft vermitteln. Zudem muss der Fahrschüler nicht gleich die komplette Ausbildung im Elektroauto absolvieren. Bereits jetzt nutzen viele Fahrlehrer alternativ ein Ausbildungs-Fahrzeug mit Automatikgetriebe. Denn auch in diese Richtung bietet sich dem Fahrschüler ein Blick über den Tellerrand. Und früher oder später wird die Generation, die eben in den Fahrschulautos sitzt, am Thema Elektromobilität ohnehin nicht mehr vorbeikommen. (autaro)

 

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Juli 25th, 2011

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(Foto: mia electric)
München, den 25. Juli 2011 (autaro) Zum ersten Mal bekam die Öffentlichkeit Mia auf der Frankfurter IAA zu Gesicht, danach wurde es recht ruhig um das eigenwillige Elektroauto. Mit drei Sitzen und einer Länge von gerade einmal 2,87 Meter ist der Stromer nicht nur hinsichtlich seines Antriebskonzeptes ein Pionier. Der Fahrer sitzt vorn in der Mitte, dahinter haben zwei Mitreisende Platz. Außerdem erhält man über die beiden seitlichen Schiebetüren Zugang, die sich in der Stadt als wesentlich praktischere Alternative zu den herkömmlichen Türen erwiesen haben. Bei den meisten herkömmlichen Modellen treiben sie allerdings meist den Produktionspreis in die Höhe, da sie in der Konstruktion aufwendiger Ausfallen.

Womit wir bei einem weiteren Punkt wären, der den E-Flitzer zu einer echten Sensation macht: die mia electric GmbH hat angekündigt, den umweltfreundlichen Dreisitzer für einen Grundpreis von 19.500 Euro herzugeben. Angesichts der aktuellen Marktlage ein echtes Schnäppchen. Ein weiterer Hit ist das niedrige Leergewicht. Unter eine Tonne schafft es bisher keins der Elektroautos, die Mia wiegt mit Standardbatterie sogar nur 840 Kilo. Derweil fährt sie gute 100 Kilometer mit einer Batterieladung, danach kann sie binnen fünf Stunden an der heimischen Steckdose wieder aufgeladen werden. Wem das nicht reicht, der kann eine größere Batterie mit 12 kWh Kapazität ordern, dann sind bis zu 130 Kilometer drin. In jedem Falle reicht der 24 PS starke E-Motor für eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Sachen. Reicht die Zeit für eine volle Ladung Strom nicht aus, kann man übrigens problemlos auch teilladen, die Zeiten, in denen man mit solchem Verhalten die Batterie schädigte, sind vorbei. Lädt man beispielsweise nur zehn Minuten lang auf, erweitert sich die Reichweite wieder um acht Kilometer. Neben einer unschlagbaren Kostenbilanz geht außerdem auch die Rechnung für Klima und Umwelt auf: der Hersteller verspricht, dass pro verkauftem Auto neue Kapazitäten in Solarparks und Windkraft-Parks geschaffen werden. Diese sollen in etwa der Jahresleistung einer Mia entsprechen. Für den Kunden bedeutet der Stromer übrigens laut mia electric GmbH Energiekosten von rund 1,50 pro 100 Kiometer. Hinzu kommen kleine Beiträge zur Kfz-Versicherung wie vermutlich auch zur Kasko-Versicherung. Und Steuerbefreiungen.

Wem all das nicht reicht, für den halten die Essener noch eine längere Version “Mia L” mit 3,19 Meter Länge und vier Plätzen bereit. Außerdem einen Kastenwagen (s. Foto), der immerhin 360 Kilo laden darf und ein Ladevolumen von 1.500 Litern bietet. (autaro)

 

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Juli 15th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 15. Juli 2011 (autaro) Europas größter Autovermieter, Europcar, wird ab Marktstart des Opel Ampera im Herbst eben diesen auch zur Vermietung anbieten. Zunächst bietet Europcar den Stromer mit Range Extender in Deutschland an, folgen werden dann im nächsten Jahr Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Großbritannien und die Niederlande sowie Belgien und Luxemburg. Opel Vorstand Alain Visser: “Der Einsatz des Opel Ampera im Tagesgeschäft von Europcar ist ein weiterer Beweis dafür, dass unser Elektroauto mit verlängerter Reichweite voll praxistauglich ist – und das auch bei der Verwendung als Flottenfahrzeug im harten Mietwagenalltag.” Insbesondere im Bereich gewerblich genutzter Fahrzeuge könnte sich der Ampera so schnell einen Namen machen, denn hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit bestehen noch immer Vorbehalte in der öffentlichen Meinung.

Europcar bietet seinen Kunden zudem eine besondere Einweisung für den Opel Ampera an. Speziell ausgebildete Mitarbeiter erklären den Kunden, wie sie den Ampera an der Steckdose aufladen können und welche Besonderheiten es sonst zu beachten gibt. In der kurzen Einweisung, die etwa zehn Minuten dauern soll, wird dem Fahrer außerdem erklärt, wie er sich besonders energiesparend fortbewegt und auf welchen Etappen der Ampera seine technischen Vorteile besonders effizient ausspielen kann. Auch die diversen Anzeigen und Illustrationen im Innern und auf dem zentralen Display werden kurz erklärt, wobei der Ampera von versierten Kunden auch beinah intuitiv bedient werden kann.

Was ein Tag oder ein Wochenende im Opel Ampera bei Europcar kosten wird, wurde noch nicht bekanntgegeben. Wie üblich dürfte aber die die Kfz-Versicherung, insbesondere die Kasko-Versicherung bereits im Paket enthalten sein – bei einem Listenpreis von über 40.000 Euro sollte ansonsten eine optionale Versicherung mit abgeschlossen werden. Dass der Ampera auch in der Miete etwas teurer ausfallen dürfte, als beispielsweise ein Opel Astra, liegt auf der Hand. Der Fahrer kann allerdings, sofern keine Langstrecken geplant sind, über die niedrigen Kilometerkosten für die elektrische Energie wieder richtig viel Geld sparen. Und sich außerdem als echter Pionier fühlen. (autaro)

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