Archiv für die ‘Verbrauch und Emission’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 19th, 2011

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München, den 19. Oktober 2011 (autaro) Geht es um den Flottenverbrauch oder um den Durchschnittsverbrauch einzelner Modelle, ist BMW so etwas wie der heimliche Vorreiter in der Autobranche. Unter dem Anglizismus Efficient Dynamics haben die Münchener als erste begonnen, ihre Modellpalette konsequent auf Effizienz zu trimmen, noch bevor die Preise für Benzin und Diesel im Rahmen der letzten Wirtschaftskrise durch die Decke schossen. Seither geht die Abmagerungskur weiter – und offensichtlich durch alle Modellfamilien.

So bekommt künftig auch die obere Mittelklasse, namentlich der BMW 5er neue Vierzylinder-Motoren, auch wenn Sechs- und Achtzylinder weiterhin verfügbar sind. Die bislang erhältlichen Reihensechszylinder-Benziner mit drei Liter Hubraum in Gestalt des 523i und 528i fallen aus dem Programm, stattdessen kommen der 520i und 528i mit aufgeladenen Vierzylinder-Benzinern. Diese schöpfen aus zwei Litern Hubraum 184 PS oder 245 PS und verbrauchen laut BMW nur noch 6,4 bis 7 Liter im Falle des 520i bzw. 6,5 bis 7,1 Liter im Falle des 528i. Außerdem spart der Fahrer dank des kleineren Hubraums etliche Euro Kfz-Steuer im Jahr, ob sich der 5er künftig bei der Typklasse der Kfz-Versicherung anders positionieren wird, muss hingegen abgewartet werden (hier können Sie alle Modelle vergleichen). Wirklich eingefleischte Fans der legendären Reihensechszylinder aus München müssen hingegen auch künftig keinen Verzicht üben. Ein neuer Benzin-Direkteinspritzer mit 272 PS und drei Litern Hubraum sorgt im 530i bei ebenfalls ordentlichem Durchschnittsverbrauch für standesgemäße Fahrleistungen. 7,4 bis 7,8 Liter Benzin fließen laut BMW durch die sechs Brennkammern des 530i und sorgen für den typischen, turbinenartigen Lauf, den Kenner so an den Reihensechsern aus Bayern schätzen. Schließlich gibt es noch eine Neuigkeit für all jene, die zwar lieber einen 5er Touring fahren, dabei aber nicht auf das Bollern eines V8 verzichten wollen. Der 550i mit 407 Biturbo-PS ist küpnftig auch als Kombi lieferbar, sprintet in 5,1 Sekunden von Null auf Tempo 100 und verbraucht laut BMW auf 100 Kilometer 10,7 Liter Super.

Neben dem sparsamten Fünfer, dem 520d Efficient Dynamics Edition kommt bei den Selbstzündern noch ein weiterer Vierzylinder zum Einsatz. Der 525d ersetzt den bisherigen Dreiliter-Sechszylinder und schöpft aus nun vier Zylindern und zwei Litern Hubraum beachtliche 218 PS. Ebenfalls imposant erscheint das maximale Drehmoment von 450 Newtonmetern – der Sprint aus dem Stand auf 100 Sachen passiert in sieben Sekunden, den Verbrauch geben die Baxern mit 4,8 bis 5,3 Liter Diesel je 100 Kilometer an. (autaro)

 

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Oktober 12th, 2011

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(Foto: Daimler AG)
München, den 12. Oktober 2011 (autaro) Mercedes ist im Begriff, die Trinksitten seiner Flotte auf Vordermann zu bringen. Mit verblüffendem Erfolg. Bestes Beispiel ist der 250er Diesel, der aus 2,2 Litern Hubraum 204 PS und 500 Nm schöpft und mit seinen vier Zylindern nun sogar die S-Klasse (6,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer) und die große M-Klasse (7,7 Diesel durchschnittlich) auf Trab bringt und die Dickschiffe zu echten Sparmeistern macht. Da ist es nur konsequent, dass der sparsame Ehrgeiz auch vor der hauseigenen Edelschmiede AMG nicht halt macht und den high performance Boliden aus Affalterbach das Sparen beibringt. Als erstes radikales Beispiel kommt der neue SLK 55 AMG daher, der nun aus 5,5 Litern Hubraum 422 PS schöpft und ein maximales Drehmoment von 540 Nm auf die Kurbelwelle drückt. Damit sprintet der offene Zweisitzer binnen 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und setzt dem Spaß erst bei elektronisch abgeregelten 250 Sachen ein Ende.

Die Kehrseite der Medaille: trotzdem der Zweisitzer mit Metallklappdach keineswegs als Leichtgewicht bezeichnet werden kann (alleine der gewaltige V8 wiegt 187 Kilogramm) verbraucht er im Drittelmix nur 8,4 Liter Super auf 100 Kilometer. Damit bläst der Roadster 195 Gramm CO2 pro Kilometer in Luft, was angesichts der Fahrleistungen durchaus in Ordnung geht. Um sie Spitzenleistung mit adäquaten Verbrauchswerten zu kombinieren, griffen die Ingenieure tief in die Trickkiste. Der neue Achtzylinder verfügt über Benzin-Direkteinspritzung mit 200 bar Druck und strahlgeführter Verbrennung mit Piezo-Injektoren. Außerdem über Kennfeld gesteuerte Zylinderabschaltung, , Vierventiltechnik mit kontinuierlicher Nockenwellenverstellung, eine Verdichtung von 12,6 : 1, Stopp-Start-System und Generatormanagement – und erreicht dabei Maximaldrehzahlen von über 7000 Umdrehungen.

Von der Zylinderabschaltung bekommt der Fahrer im Alltag ebenso wenig mit wie von den anderen Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion. Wird im Teillastbereich gefahren, läuft der SLK 55 AMG nur auf vier Zylindern, fordert der Fahrer Leistung, schalten sich in Bruchteilen einer Sekunde die anderen Brennkammern hinzu. Neben den im vergleich zum Vorgänger deutlich gesunkenen Kraftstoffkosten gefällt der Neue durch eine günstigere Kfz-Steuer. Die Kfz-Versicherung bewegt sich in etwa auf dem bekannten Niveau, auch die Beiträge zur Kasko-Versicherung sollten sich im gleichen Feld einpendeln (hier können Sie umfassend vergleichen). Fazit: einen derartigen Fahrspaß bei gleichzeitig ruhigem Umweltgewissen hatte man bislang noch in keinem Mercedes. Wenn die Schwaben so weitermachen, hat der Verbrennungsmotor vielleicht doch noch eine Zukunft. (autaro)

 

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Oktober 4th, 2011

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München, den 04. Oktober 2011 (autaro) Wie sich die Zeiten ändern, sieht man unter anderem an folgendem Beispiel: kaufte man vor rund 20 Jahren einen BMW M5 und damit sozusagen die sportliche Referenz in der Oberklasse, bekam man 340 PS. Das war damals eine kleine Sensation, zumal fünf Personen bequem Platz fanden und und mit abgeregelten 250 Sachen durch die Gemarkungen fliegen konnten. Der Durchschnittsverbrauch? Irgendwas jenseits der zehn Liter auf 100 Kilometer – damals durchaus konkurrenzfähig und keineswegs besonders durstig. Und heute? Ein M5 hat mittlerweile 560 PS, fährt abgeregelt über 300 Sachen und verbraucht noch immer in etwa das Gleiche wie der 340-PSler von 1992.

Nun bringt BMW wieder einen Fünfer mit 340 PS Systemleistung. Und der Verbrauch? 6,4 Liter pro 100 Kilometer, zumindest bei montierten Spritspar-Reifen. Das Zauberwort heißt wie so oft Hybrid. Beim ActiveHybrid 5 kommt der bekannte 306-PS-Reihensechser mit drei Litern Hubraum zum Einsatz und bekommt Unterstützung durch einen 55-PS-Stromer. Als sogenannter Vollhybrid kann der 5er damit bis zu vier Kilometer und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h rein elektrisch und nahezu lautlos fahren. Damit ist das Kraftpaket aus München die schnellste Vollhybrid-Limousine der Welt. Der Clou ist das besonders effiziente Energiemanagement des Bayern, das auch bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h noch das sogenannte Segeln zulässt. Segeln bedeutet, dass der Benziner abschaltet und von der Antriebswelle abgekoppelt wird, gleichzeitig aber Nebenaggregate wie der Bremszylinder am Leben gehalten werden. In Kombination mit der besonders effizienten Achtstufen-Automatik und einer optimierten Aerodynamik ist BMW hier fast die Quadratur des Kreises gelungen. 5,9 Sekunden braucht der Sparmeister aus dem Stand auf Tempo 100 und Schluss ist, wie auch beim M5 von 1992, erst bei abgeregelten 250 Sachen.

Derart schnell bei einer solchen Umweltverträglichkeit war man bislang in einem Auto nicht unterwegs. All das dürfte seinen Preis haben – den verraten die Münchener noch nicht. Dass auch die Kfz-Versicherung bezahlt und ein gewisser Wertverlust ausgeglichen werden will, kann durch den geringen Verbrauch sicherlich nur teilweise wieder ausgeglichen werden. (autaro)

 

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September 12th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 12. September 2011 (autaro) Seit dem Kauf durch die Chinesen, namentlich durch den Autohersteller Geely, scheint es Volvo sichtbar gut zu gehen. Zumal im Vergleich zu Zeiten, in denen die schwedische Traditionsmarke noch im Portfolio des US-Riesen Ford feststeckte. Zwar hat sich Volvo noch radikaler vom Kasten-Pragmatismus verabschiedet, der noch in den 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends so typisch war für die sicherheitsbewussten Schweden. Doch der Kundschaft gefällt das, die Zulassungszahlen steigen.

Um diese Entwicklung weiter auszubauen, folgt Volvo mit der Künftigen Produktpalette künftig dem Europäischen Trend zum SUV. Die Strategen gehen sogar soweit, den aktuellen C30 und damit einen der avantgardistischsten Kompakten aus dem Programm zu streichen und durch ein kompaktes SUV zu ersetzen. Als XC40 soll der Möchtegern-Geländewagen mit erhöhter Sitzposition und Allradantrieb als Option in die deutschen Schauräume rollen. Das Design wird der Studie „Volvo Universe“ sehr ähnlich sehen, neben insgesamt sparsameren Benzinern und Diesel-Motoren ist zudem eine Version mit Plug-In-Hybrid in Planung. Die Tatsache, dass Volvo insbesondere im aktuellen C30 verstärkt alternative Antriebskonzepte verfolgt und unter Anderem reine Elektromotoren entwickelt, muss indes nicht verwundern. Die Technologie lässt sich auch in andere Karosseriekonzepte übertragen.

Ab 2014 kann schließlich auch das große SUV aus Schweden, der XC90, in aktualisierter Form erwartet werden. Der Nachfolger des bereits seit 2ßß2 gebauten und immer wieder renovierten Siebensitzers wird größer, soll aber trotzdem weniger verbrauchen als die aktuelle Baureihe. Zudem wird eine Flut neuartiger Assistenzsysteme das Leben des Fahrers erleichtern und möglicherweise auch die Unfallstatistik des Riesen verbessern. Verglichen mit anderen SUV liegt der allradgetriebene Volvo zwar hinsichtlich der Kfz-Versicherung noch recht günstig, insgesamt bewegen sich SUV aber schon am oberen Ende der Skala und verursachen dadurch beträchtliche laufende Kosten (hier geht’s zum Vergleich). Ein reduzierter Durchschnittsverbrauch würde die Gesamtbilanz mithin günstiger ausfallen lassen. (autaro)

 

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September 6th, 2011

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(Foto: Peugeot)
München, den 06. September 2011 (autaro) In Sachen Hybridantrieb gehen die Franzosen, namentlich die zum PSA-Konzern gehörige Marke Peugeot, einen Sonderweg. Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor birgt für Peugeot nicht das Sparpotential, das sich mit der Kombination aus Diesel und Elektromotor erreichen lässt. Denn zum einen hat der Diesel einen höheren Wirkungsgrad als der Benziner, es wird also mehr Energie in Vortrieb umgewandelt, anstatt in Abwärme zu verpuffen. Und zum anderen verfügen die Franzosen über ein besonderes Know-how bei den Selbstzündern, die HDI-Maschinen von Peugeot gehören zu den Besten ihrer Art.

Nachdem nun schon seit Jahren vom Full-Hybrid-Diesel die Rede ist und scheibchenweise Details bekannt wurden, wird endlich die Serienversion des Peugeot 3008 Hybrid4 auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt stehen. 200 PS liefert die Kombination aus einem 163 PS starken Diesel, der die Vorderräder antreibt und einem Stromer, der seine 37 PS an die Hinterachse schickt. Das Ergebnis ist neben der Full-Hybrid-Antriebstechnologie, die das Fahrzeug auch rein elektrisch bewegen kann, eine neue Form des Allradantriebs. Bislang gibt es so etwas jedenfalls nicht auf dem Markt. Peugeot verspricht einen Durchschnittsverbrauch von gerade einmal 3,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer entspricht. Das ist angesichts des Platzangebots, das der 4,38 Meter lange Van bietet, eine kleine Sensation. Zumal der Franzose neben den Insassen bei jeder Fahrt auch noch seine schwere Nickel-Metallhybrid-Batterie transportiert. Beeindrucken soll zudem die Antriebscharakteristik, denn die beiden Motoren stemmen zusammen ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern auf die Straße. Das Datenblatt belegt, dass der Hybrid4 ordentlich Bums hat: von Null auf Tempo 100 geht es in 8,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit wird mit 190 km/h angegeben. Außerdem funktioniert die rein elektrische Fahrt bis zu einer Länge von 4 Kilometern und bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h. Beispielsweise im Stadtverkehr kann der Fahrer den Modus „ZEV“ wählen und fährt dann bis die Batterie erschöpft ist, rein elektrisch und nahezu lautlos. Daneben stehen die Fahr-Modi „4WD“ (alle Räder werden angetrieben) sowie „Sport“ und „Auto“ zur Wahl.

Beim Preis geben sich die Franzosen ausgesprochen realistisch. 34.150 Euro werden für den 3008 HYbrid4 99g fällig, inklusive einer umfassenden Serienausstattung mit Klimautomatik, Tempomat und vielen weiteren Annehmlichkeiten. Im 3008 ab 36.150 Euro sind außerdem 17-Zoll-Alus, ein Festplatten-Navi und sogar ein Head-up-Display inklusive. Zudem hat sich Peugeot für seinen Hybrid4 etwas ganz besonderes einfallen lassen: „bei der Fahrzeugübergabe erhalten Kunden eine detaillierte Einweisung und in der Einführungsphase einen Gutschein für ein ADAC-Spritspartraining, das spezifisch auf HYbrid4-Vorteile abgestimmt ist.“ Zum fairen Grundpreis gesellen sich neben den niedrigen Kraftstoffkosten sehr niedrige Tarife bei der Kfz-Versicherung (hier geht’s zum Vergleich) und die Kfz-Steuer fällt dank der guten Emissionswerte ebenfalls überschaubar aus. Für Individualisten mit grünem Gewissen oder Familien mit viel Platzbedarf ist der Peugeot 3008 Hybrid4 damit ein wirklich gutes Angebot und eine erstzunehmende Alternative zu den bisher auf dem Markt erhältlichen Benzin-Hybriden. (autaro)

 

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September 5th, 2011

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(Foto: BMW)
München, den 05. September 2011 (autaro) Als einer der ersten Premium-Hersteller weltweit hat BMW angefangen, seine Flotte konsequent auf Sparkurs zu trimmen. Unter dem Begriff Efficient Dynamics gehörten die Münchener zu den Pionieren bei Start-Stopp-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung, das Motto lautete Sparsamkeit, ohne dabei den Fahrspaß aus den Augen zu verlieren. Dass sich BMW damit sogar schrittweise vom legendären Reihensechszylinder verabschieden würde, den in den kleinsten Baureihen nun ein doppelt aufgeladener Vierzylinder ersetzt, ist dabei nur konsequent.

Im 5er BMW kommt nun auch der neue Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner zum Einsatz und ergänzt die Modellpalette, die weiterhin auch Sechs- und Achtzylinder umfasst. Im 520i leistet der Vierzylinder 184 PS und stemmt ein maximales Drehmoment von 270 Nm auf die Kurbelwelle, im 528i sind es gar 245 PS und 350 Nm. Die Preise beginnen für den 520i bei 39.900 Euro für die Limousine und bei 42.550 für den Touring, der 528i kostet als Limousine 44.600 und als Touring 47.250 Euro. Die sparsamste Möglichkeit die Business-Class aus Bayern zu fahren, ist der neue 530d Efficient Dynamics. Der Zweiliter-Turbodiesel ist nur als Limousine lieferbar, leistet 184 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Nm. Als Verbrauch gibt BMW gerade einmal 4,5 Liter Diesel pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer gleichkommt. Was den Interessierten angesichts dieser Verbrauchswerte aufmerken lässt, sind die Fahrleistungen. Die sparsame Limousine rennt bis zu 231 Sachen und erledigt den Sprint von Null auf Tempo 100 in 8,2 Sekunden. Zu haben ist das Kraftpaket für 40.950 Euro, damit ist es 550 Euro teurer als der herkömmliche 520d, der auch als Touring geordert werden kann. Der neue Über-Diesel hält das Kürzel 535d und schöpft nun aus drei Litern Hubraum und sechs Zylindern stattliche 313 PS (Drehmoment: 630 Nm). Und wer es schließlich so richtig krachen lassen will, greift zum neuen BMW M5. Der Nachfolger des Fünfliter-Zehnzylinders muss auf zwei Zylinder verzichten, wird dafür jedoch doppelt beatmet. Aus 4,4 Litern Hubraum schöpft der Achtzylinder 560 PS und wird zudem deutlich sparsamer als sein Vorgänger.

Damit deckt der 5er von BMW nahezu das komplette Spektrum dieser Klasse ab. Erwartet wird in Bälde ein Hybrid-Antrieb, bis dahin ist vom sparsamen Business-Diesel bis hin zum 560-PS-Boliden alles verfügbar. Unterschiede ergeben sich freilich bei den Typklassen der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und auch die Besteuerung fällt stark unterschiedlich aus. (autaro)

 

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September 2nd, 2011

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(Fotos: Lexus Media)
München, den 02. September 2011 (autaro) Mit gleich zwei Premieren, einer Weltpremiere und einer Europa-Premiere, wird Lexus auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vertreten sein. Die Weltöffentlichkeit kann zum ersten Mal die neue Generation des Lexus GS 450h bestaunen, nach Europa kommt erstmalig der Kompakte CT 200H F-Sport. Damit untermauern die Japaner einmal mehr ihre Vorreiter-Rolle auf dem Gebiet des Hybrid-Antriebes, den sie in ein ausgesprochen edles Äußeres packen.

Mit dem GS 450h präsentiert Lexus die zweite Generation der „Gran-Turismo-Limousine der Lexus-Familie“, die in Sachen Leistung ebenso einen Sprung gemacht hat, wie beim Verbrauch. Sie zeigt außerdem als jüngstes Modell, welche Design-Sprache künftig bei Lexus gesprochen wird. „L-Finesse“ nennen die Designer diese, sie ergänzt laut Lexus ein noch dynamischeres Fahrerlebnis mit einem weiteren Plus an Sicherheit. Seine Europa-Premiere feiert der CT 200h F-Sport, die besonders dynamische Variante des kompakten CT 200h. Der edle Bruder des Toyota Prius kommt mit Sportfahrwerk und dynamischerem Design, soll aber ebenfalls zu den sparsamsten Vertretern seiner Klasse gehören.

Ob Lexus es schaffen wird, seinen Marktanteil in Deutschland und Europa weiter auszubauen, wird die Zeit zeigen. Die Karten waren für die Japaner jedenfalls nie besser gemischt. Zwar greifen deutsche Autofahrer hierzulande wesentlich häufiger zur etablierten Konkurrenz a la Audi, BMW oder Mercedes, zumal auch diese mittlerweile überwiegend Hybriden im Portfolio haben. In den USA aber hat Lexus mit der deutschen Konkurrenz längst gleichgezogen. Bei den Kosten nehmen sich die Konkurrenten untereinander wenig, ein paar Tausender Differenz sind in dieser Klasse ebenfalls kein kaufentscheidendes Argument. Auch hinsichtlich der laufenden Kosten durch Kraftstoffverbrauch, Kfz-Steuer oder Kfz-Versicherung ergeben sich im Premium-Segment kaum Impulse, die einen Käufer vom einen Autohaus ins andere locken. Es entscheiden vielmehr Prestige der Marke und persönlicher Geschmack, außerdem freilich das Antriebskonzept. Und hier greifen gerade die Deutschen gerne zum großhubigen Diesel – den Lexus in der Luxusklasse nicht im Programm hat. (autaro)
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Juni 10th, 2011

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(Foto: Ford)
München, den 10. Juni 2011 (autaro) Wie die meisten seiner Konkurrenten, setzt auch Ford beim Ziel der Verbrauchsreduktion nicht allein auf E-Antrieb oder die Hybridtechnik. Auch die Kölner haben erkannt, dass im Verbrennungsmotor noch einiges an Sparpotential steckt, das Zauberwort heißt Downsizing. Damit ist ein kleinerer Hubraum gemeint, für entsprechende Leistung sorgt statt großer Brennräume ein Turbolader. Bei Ford heißt die Technologie EcoBoost, die ab 2012 nach unten erweitert wird.

Dann nämlich kommt ein neuer EcoBoost-Motor mit nur einem Liter Hubraum und drei Zylindern. Es verfügt über Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung, außerdem ist die Ventilsteuerung variabel. Laut Ford wird der kleine Dreizylinder in etwa so leistungsstark sein wie ein 1,4-Liter-Vierzylinder, allerdings „bei deutlich geringerem Verbrauch“. Genaue Werte werden noch nicht in Aussicht gestellt, es kann aber laut Ford mit einer CO2-Emission von unter 100 Gramm pro Kilometer gerechnet werden. Die Entwicklung obliegt in erster Linie Fords technischem Zentrum im britischen Dunton, gebaut wird der Motor dann unter anderem in Köln. Seine Premiere wird der neue Spar-Motor übrigens im neuen Modell B-Max (s-Foto) feiern, der ebenfalls im Jahr 2012 seine Weltpremiere haben wird. Zu erwarten sind neben dem geringen Verbrauch auch günstige Beiträge zur Kfz-Versicherug und dank des niedrigen CO2-Ausstoßes und des kleinen Hubraums eine niedrige Besteuerung. Was der kleine Van auf Basis des Ford Fiesta kosten wird, ist allerdings ebenfalls noch offen.

Die bereits erwähnten Sparten, darunter vor allem den Hybridantrieb, will Ford indes nicht unbesetzt lassen. Bislang verkauft das Unternehmen jährlich rund 35.000 Hybridfahrzeuge, allerdings noch nicht in Europa. Es handelt sich um die Limousine Ford Fusion und den Geländewagen Escape. Europa soll sich ab nächstem Jahr besonders für den aktuellen Ford C-Max erwärmen, der dann in zwei Hybrid-Versionen auf den Markt kommt. (autaro)

 

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Juni 7th, 2011

München, den 07. Juni 2011 (autaro) Bei BMW geht es rund in letzter Zeit. Mit alten Traditionen wird gebrochen, es wird teilweise neue Modellbezeichnungen geben und sogar der Sockel des Reihensechsers, bislang Parade-Motor der Münchener, wackelt. So müssen Fans des turbinenartigen Kraftentfaltung im neuen 1er auf einen Sechszylinder verzichten, zum Einsatz kommen nur noch aufgeladene Vierzylinder. Dass diese jedoch bei genauerem Hinsehen (und Hinhören) keinen wirklichen Verzicht darstellen, zeigt bereits der neue Power-Vierzylinder im BMW X3 2.8i. An anderen Merkmalen wird, zumindest noch in dieser Generation, noch festgehalten: darunter der obligatorische Heckantrieb.

Die Sache hat außerdem einen angenehmen Nebeneffekt. So sparsam wie die künftige Modellgeneration war bisher noch keine Baureihe aus dem Hause BMW. Dazu tragen neben ausgefeilter Motorentechnik das serienmäßige Start-Stopp-System und eine Anlage zur Regeneration der Bremsenergie bei. Außerdem, auch das ist in dieser Klasse einzigartig, kann gegen Aufpreis eine Achtstufen-Automatik geordert werden. Ansonsten wird serienmäßig über ein manuelles Sechsganggetriebe geschaltet. Über den sogenannten Fahrerlebnisschalter kann der Fahrer die Gangart des Kompakten auf seine Bedürfnisse trimmen. Wird beispielsweise großer Wert auf Effizienz und Umweltschonung gelegt, wählt der Fahrer den Eco Pro Modus. Sodann schaltet der 1er Sitzheizung, Klimaanlage und andere Verbraucher auf Sparkurs und informiert den Fahrer im Display über die eingesparte Energie.

Trotz Längenwachstum und moderater Gewichtszunahme im Vergleich zum Vorgänger fällt der Verbrauch günstiger aus. Die beiden Twin-Turbo-Benziner 116i (136 PS) und 118i (170) begnügen sich durchschnittlich mit 5,8 Litern Super pro 100 Kilometer und das bei einem Sprint von Null auf Tempo 100 in nur 7,4 Sekunden beim 118i. Allerdings wird der Neue auch teurer: 23.850 Euro wird mit dem 116i der billigste Benziner kosten, 25.950 Euro der günstigste Selbstzünder im 116d. Dafür sind Zutaten wie ein CD-Radio und eine Klimaanlage mittlerweile serienmäßig mit an Bord. Auf der nächsten IAA in Frankfurt wird BMW den neuen 1er vorstellen und möglicherweise einen Ausblick auf folgende Motorvarianten geben. (autaro)

 

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Juni 6th, 2011

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München, den 06. Juni 2011 (autaro) Wer sich binnen der letzten zehn Jahre einen Kühlschrank, eine Waschmaschine oder ähnliches gekauft hat, kennt die Energie-Effizienz-Klassen, die von A bis G reichen und farblich skaliert sind. Eigentlich ist das bereits eine kleine Mogelpackung, denn oberhalb von „A“ gibt es noch effizientere Kategorien, nämlich beispielsweise „A+“ und “A++”. Wer sich nicht umfassend informiert hat und glaubt, mit einem „A“ den höchsten technischen Stand gekauft zu haben, ist bereits reingefallen.

Ähnlich wie bei solchen Haushaltsgeräten soll es künftig auch mit Autos funktionieren, so will es die Bundesregierung. Ab Herbst sollen die neuen Etiketten auch auf Neuwagen kleben, allerdings geht Deutschland – wie sollte es auch anders sein? – einen anderen Weg, als die europäischen Nachbarn. Denn um schweren und durstigen Modellen, wie sie besonders häufig in Deutschland produziert werden, keinen Wettbewerbsnachteil zu bescheren, richtet sich die Einstufung nicht schlicht nach dem Verbrauch oder dem damit verbundenen CO2-Ausstoß. Denn dann wäre ja sofort klar, wo die Reise eines Mercedes S600 oder BMW 760Li hingeht. In Deutschland wird es ein kompliziertes Verhältnis zwischen Gewicht und Verbrauch geben, das für jedes Modell extra errechnet wird. Noch ist nicht jedes Detail geklärt, es steht aber zu erwarten, dass auch Luxuslimousinen mit großem Diesel zumindest in die Nähe eines A+ oder A kommen werden, auch wenn sie erheblich mehr Kohlendioxid in den Äther blasen, als es ein Auto müsste. Auch der Bundesrat muss dem Beschluss noch zustimmen.

Das Fahrzeug-Bewertungsunternehmen Eurotax-Schwacke hat derweil die zehn effizientesten Fahrzeuge auf dem deutschen Markt ermittelt. Darunter befinden sich ausschließlich Diesel- und Hybridfahrzeuge, kein einziger Benziner findet sich im Ranking. Vertreten sind Klein- und Kompaktfahrzeuge der Marken Audi, Lexus, Peugeot, Skoda, Toyota, Volkswagen und Volvo. Da die vertretenen Modelle, die meist auf Zusätze wie „BlueMotion“ oder „DRIVe“ hören, in der Regel einen Zuschlag kosten, sollte man vor dem Kauf mit dem spitzen Bleistift rechnen. Meist lohnt sich der Aufpreis und man hat ihn dank des niedrigen Verbrauchs, der kleinen Beiträge zur Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und günstiger Kfz-Steuern schnell wieder amortisiert. Nicht in jedem Falle rechnet sich aber die Anschaffung und ergibt in manchen Fällen erst ab beträchtlichen jährlichen Kilometer-Leistungen einen Sinn. (autaro)

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