Archiv für die ‘Technik’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juni 11th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 11. Juni 2011 (autaro) Der schwedische Hersteller Volvo steht seit jeher in dem Ruf, besonders sichere Autos zu bauen. Daher ist es nur konsequent, dass die Schweden ihr neu entwickeltes System zur Fußgängererkennung demnächst auch auf herumlaufendes Wild ausdehnen wollen. Laut dem Swedish Advisory Council on Accidents Involving Wild Animals haben sich allein im Jahr 2010 über 40.000 Wildunfälle ereignet, mit teilweise fatalen folgen. Besonders dramatisch für die Insassen sind dabei Kollisionen mit großen Wildtieren, wie beispielsweise Elchen in Schweden oder Rotwild in unseren Breiten. Andres Eidehall, Experte für aktive Sicherheitssysteme bei der Volvo Car Corporation fasst zusammen: „Die Technik kombiniert eine Radareinheit und eine Infrarotkamera, die im Zusammenspiel im Verkehr auftretende Gefahrensituationen erkennen und entsprechende Präventionsmaßnahmen einleiten soll.” Konkret bedeutet das, dass der Fahrer akustisch gewarnt wird, sobald sich ein Tier in Reichweite befindet. Reagiert der Fahrer nicht auf dieses Warnsignal, wird automatisch eine Vollbremsung eingeleitet.

Für den Fahrer bedeutet das System eine enorme Erleichterung, denn die meisten Wildunfälle ereignen sich hier wie in Schweden in den Wintermonaten sowie in der Morgen- und Abenddämmerung. Just zu diesen Zeiten ist die Sicht besonders schlecht, weswegen Tiere oft erst kurz vor der Kollision erkannt werden. Das neue System hat indes nicht allein die Vermeidung von Unfällen im Fokus, sondern will im Falle einer Kollision auch die Folgen möglichst unschädlich halten. In den nächsten Jahren will Volvo die Serienreife erreichen. Das dürfte nicht nur Fahrer und Passagiere oder das geschonte Wilde freuen. Auch die Kfz-Versicherung dürfte entlastet werden, was möglicherweise eine günstigere Einstufung bei Haftpflicht- oder Kasko-Versicherung zur Folge haben könnte (hier können Sie Tarife und Fahrzeugmodelle vergleichen).

Besonders knifflig für die Entwickler ist die Programmierung einer Software, die unterschiedliche Tierarten erkennt. Unter anderem besuchte ein Entwicklungsteam von Volvo regelmäßig einen Tierpark und studierte dort das Verhalten unterschiedlicher Wildsorten. Um auch den nachfolgenden Verkehr nicht unnötig zu gefährden, soll das System nur bei drohenden Kollisionen mit größeren Tieren bremsen, die eine tatsächliche Gefahr für die Insassen darstellen. Ein kleineres Wildtier, wie beispielsweise ein Hase oder ein Eichhörnchen hat offensichtlich nicht das Gefahrenpotential, das ein größeres Tier wie ein Hirsch oder ein Elch für den Straßenverkehr birgt. (autaro)

 

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Mai 27th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 27. Mai 2011 (autaro) Bereits in den 1980er Jahren testete der schwedische Autohersteller Volvo Systeme, die mittels eines Schwungrades Bremsenergie auffangen und beim Beschleunigen wieder abgeben konnten. Leider waren diese seinerzeit nicht effizient genug und außerdem zu teuer für eine Serienproduktion. Mittlerweile sind die Schweden aber wieder dabei, diese Technik zu erproben, ab Herbst sollen erste Versuchsfahrzeuge am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Dabei arbeitet das System prinzipiell ähnlich wie herkömmliche Bremsenergie-Rekuperationssysteme, allerdings mechanisch und ohne die Bremsenergie elektrisch zu speichern.

Das System mit der Bezeichnung Flywheel KERS (Kinetic Energy Recovery System) sitzt an der Hinterachse. Bremst der Fahrer seinen Volvo, schaltet sich automatisch der Motor ab und die frei werdende Bremsenergie liefert den Schwung für ein kleines Schwungrad. Mit bis zu 60.000 Touren pro Minute rotiert dieses und kann beim erneuten Beschleunigen seine Energie wieder an die Hinterachse übertragen. Laut Volvo entsteht hierdurch eine zusätzliche Leistung von bis zu 80 PS, zudem steigt das maximale Drehmoment des Motors. Daraus resultiert eine deutlich gesteigerte Beschleunigung, aber auch der normale Fahrbetrieb wird unterstützt. Derek Crabb, Vice President VCC Powertrain Engineering, erklärt: „Durch das neue System wird der Kraftstoffverbrauch deutlich gesenkt. Zudem haben unsere Berechnungen ergeben, dass der Motor bei Fahrten im Rahmen des offiziellen Testzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) etwa die Hälfte der Fahrzeit ausgeschaltet bleiben kann.” Volvo errechnet sich ein Energiesparpotential von bis zu 20 Prozent. Um so effizient wie möglich arbeiten zu können, wird das Schwungrad mit seinem durchmesser von nur 20 Zentimetern aus Kohlefaser hergestellt. Das System wiegt daher nur rund sechs Kilogramm. Zudem arbeitet das Schwungrad, um Reibungsverluste zu mindern, in einem Vakuum.

Durch seine kompakten Maße und das geringe Gewicht könnte Flywheel KERS in praktisch alle Volvo-Modelle integriert werden. Zudem liegt die Serienreife in greifbarer Nähe: „Wir sind zwar nicht die ersten Hersteller, die diese Technik testen. Kein anderes Unternehmen hat bisher jedoch ein Verfahren entwickelt, das an der Hinterachse wirkende System mit einem Frontantrieb zu verbinden. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen und die Entwicklung planmäßig voranschreiten, rechnen wir bereits in wenigen Jahren mit der Einführung des serienreifen Systems“, freut sich Crabb. (autaro)

 

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Mai 17th, 2011

München, den 17. Mai 2011 (autaro) Winfried Kretschmann, der erste grüne Ministerpräsident Deutschlands, will das Thema Elektromobilität ernsthaft angehen. Dabei macht er auch vor dem Fuhrpark der grün-roten Landesregierung nicht halt. Geht es nach ihm, wird diese künftig in sauberen Hybrid- und Elektrofahrzeugen unterwegs sein, statt in spritfressenden Luxuslimousinen mit Acht- oder Zwölfzylinder. Sollte das Beispiel Schule machen, könnte der Steuerzahler hierdurch zusätzlich entlastet werden. Denn die großen Limousinen, in denen Politiker bislang gerne durch die Gemarkungen brausen, verbrennen nicht nur reichlich teuren Kraftstoff. Auch bei der Kfz-Versicherung oder mit Blick auf den Wertverlust schlagen sie sehr üppig zu Buche. Über den Dienstwagen des Ministerpräsidenten selbst war noch nichts zu erfahren. Er reist bislang in einer E-Klasse von Mercedes, die mit Erdgas betrieben wird. Sein übergewichtiger Vorgänger Stefan Mappus (CDU), der nicht zuletzt wegen seiner vehementen Befürwortung der Kernenergie seinen Hut nehmen musste, verbrannte noch mit Freude teures Super in den zwölf Brennräumen seines Mercedes S600 (517 PS) – auf Kosten der Steuerzahler, versteht sich.

Wer nun aber denkt, Mappus wäre mit seiner Fahrzeugwahl ein Einzelgänger, der irrt. Immerhin greifen die meisten Politiker mittlerweile meist zum Diesel. Doch ein Sechs- oder Achtzylinder muss es in der Regel schon sein, wenngleich dieser weniger verbraucht, als ein zwölfzylindriger Benziner. Die Bewegung der Kretschmann-Regierung dürfte jedenfalls so manchen Volksvertreter nachdenklich stimmen und in Sachen Image ein wenig Druck auf die Mitstreiter ausüben.

Dass freilich auch die Bundeskanzlerin oder beispielsweise der Bundesinnenminister im großhubigen Benziner unterwegs ist, wird so mancher der von Kritik betroffenen sicherlich anmerken. In diesem Falle geht allerdings die Sicherheit vor den Umweltschutz. Kanzlerin Merkel fährt als Dienstwagen einen Audi A8, ebenfalls mit Zwölfzylinder, aber eben auch mit der höchsten verfügbaren Sicherheitsstufe. Dieses Schwergewicht will im Ernstfall auch bewegt werden. (autaro)

 

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Mai 10th, 2011

München, den 10. Mai 2011 (autaro) Das Szenario kennen wir aus Science-Fiction-Filmen und Zukunftsvisionen avantgardistischer Professoren des Ingenieurwesens: der Fahrer eines PKW ist im eigentlichen Sinne kein Fahrer mehr, sondern wie die Passagiere auf dem Beifahrersitz oder in der zweiten Reihe ein Mitfahrer. Das Lenken, Gasgeben oder Verzögern erledigt ein Computer, der im Film natürlich auch mit den Insassen spricht. Ganz so schnell und entsprechend futuristisch wird sich die Entwicklung in der Realität freilich nicht vollziehen, aber sie wird einen großen Schritt in diese Richtung gehen. Schon arbeiten Forscherteams aus ganz Europa an Fahrzeugen, die sich komplett selbst steuern. In den nächsten Tagen werden erstmals Konvoi-Fahrten mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern erprobt. “Damit kommen wir langsam in die Nähe realer Geschwindigkeiten”, so Martin Lauer, Projektleiter eines Teams der des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Lauer geht davon aus, dass bereits in wenigen Jahren die ersten Fahrzeuge selbständig durch die Lande navigieren könnten, zumindest auf den Autobahnen. Durch die Vernetzung dieser Autopiloten könnte es möglich werden, den Verkehr deutlich flüssiger zu halten und Auffahrunfälle zu vermeiden. Denn der Verkehr ließe sich so auf Autobahnen nicht nur im Gesamten steuern, die Systeme funktionierten auch beispielsweise bei Nebel und böten damit ein Plus an Sicherheit. Zudem stiege der Komfort und die Zeiteffizienz auf längeren Reisen. Der Fahrer könne sich auf der Autobahn entspannt zurücklehnen und Unterlagen durcharbeiten oder die Zeitung lesen.

Bis die Technik allerdings Einzug in die Serie hält, werden wohl noch einige Jahre vergehen. Insbesondere der Gesetzgeber müsste bis dahin für eventuell auftretende Haftungsfragen nachgezogen haben, für den Fall, dass es trotzdem einmal kracht. Ebenso fraglich wäre die Bewertung eines solchen Falles für die Kfz-Versicherung. Zudem lässt sich die Software zwar für die Autobahn und andere, fließende Verkehrssituationen bereits realisieren. Besondere Probleme sieht Lauer aber in Alltagssituation wie dem Stadtverkehr: “Vor allem die Straßenerkennung in der Stadt mit all den äußeren Einflüssen stellt uns vor große Herausforderungen.”

Die großen Chancen, die die moderne Technik auf diesem Gebiet birgt, werden sicherlich Einzug in unseren Alltag halten. Bereits heute ist eine Reihe von Assistenzsystemen verfügbar, die genau auf jene Technik zurückgreifen, die für ein selbststeuerndes Fahrzeug nötig ist. Moderne Abstandhalte-Tempomaten etwa oder Einparkhilfen, die mittels Radarsensoren und Kameras ihre Umwelt vermessen und aus den erhobenen Daten nahezu in Echtzeit berechnen, ob gebremst, beschleunigt oder wann in welche Richtung eingelenkt werden soll. (autaro)

 

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Mai 3rd, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 03. Mai 2011 (autaro) Mit zwei neuen Ausstattungslinien lockt der schwedische Hersteller Volvo potentielle Kunden in die Schauräume Seiner Händler. Dabei winken dem Käufer nicht nur exklusive Ausstattungsdetails und damit verbunden auch eine besondere Optik seines Volvo. Auch Modifikationen am Fahrwerk und ein besonders sportlicher Trimm ermöglicht eines der beiden Pakete. Flottenmanager und Käufer, die häufig auf einen neuen Volvo umsteigen, müssen sich allerdings keine Gedanken über Rest- und Wiederverkaufswert machen, denn die Sondermodelle verraten sich nicht durch auffällige Schriftzüge oder spezielle Logos. Auch hinsichtlich der Einstufung bei der Kfz-Versicherung oder Wertberechnung bei der Kasko-Versicherung ergeben sich keine Änderungen.

Neu sind die Ausstattungslinien „Executive“ und „R-Design“. Dabei sollen die Executive-Modelle besonders Kunden Ansprechen, die Wert auf einen eleganten Auftritt legen. Währenddessen wollen die R-Design-Modelle besonders Kunden mit einem sportlichen Anspruch überzeugen. Am Beispiel der Oberklasse S80 verfügt die Design-Linie Executive neben der Serienausstattung zusätzlich über so feine Zutaten wie: eine besondere Ambientebeleuchtung, ein Premium-Soundpaket, Echtholzeinlagen, elektrische Sitzverstellung für beide Sitze in der ersten Reihe, verschiedene Leder-Applikationen sowie eine Metallic-Lackierung und besondere Leichtmetallfelgen im 18-Zoll-Format. Zudem nehmen die Passagiere auf den Premium-Polstern in aus Softleder Platz, womit die eigentliche Aufpreisliste dann auch praktisch hinfällig wird.

Das R-Design-Paket, das nahezu für alle Modelle der Schweden verfügbar ist, kommt mit einem besonders straffen Sportfahrwerk und weiteren optischen Details daher. Dazu zählen komplett in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger sowie eine besonders sportive Auspuffanlage. Hinzu kommen Alufelgen, die alleine den R-Modellen vorenthalten beleiben und die erstmals – zum Beispiel beim Crossover XC60 – auch im gewaltigen 20-Zoll-Format erhältlich sind. Spätestens mit den aufgezählten Zutaten hat sich Volvo endgültig vom pragmatischen Kasten-Format und skandinavischer Kühle verabschiedet. Derart emotional und luxuriös kam bisher kein schwedisches Automobil daher – allerdings auch selten ein Kombi, der weniger Wert auf maximale Transportkapazität legte. Speziell mit den Executive- und R-Design-Linien sind Autos der Marke Volvo mittlerweile echte Lifestyle-Produkte geworden. (autaro)

 

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April 26th, 2011

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(Foto: Opel)
München, den 26. April 2011 (autaro) Insgesamt 500 Exemplare wird es zunächst vom Opel Corsa OPC in der „Nürburgring Edition“ geben und damit vom stärksten Opel Corsa aller Zeiten. Dabei beschränken sich die Modifikationen, die eine Leistungssteigerung um 18 PS ermöglichen, keineswegs nur auf Kleinigkeiten, etwa den Eingriff in die Motorelektronik. 210 PS beträgt die Leistung des Rennzwergs, während das maximale Drehmoment von 230 bis 266 Newtonmeter auf 250 bis 280 Newtonmeter stieg. Der Maximalwert ist dabei auch in der Nürburgring Edition als Overboost verfügbar, als nicht dauerhaft. Neben der bereits erwähnten Modifikation am Motormanagement kommt eine neue Abgasanlage zum Einsatz, außerdem wurde auf Kraftstoff mit 100 Oktan umgestellt. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: aus dem Stand auf Tempo 100 geht es in 6,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 Sachen an.

Fahrwerksseitig wurde ebenfalls Hand angelegt. An der Vorderachse verhindert ein Sperrdifferential, dass sich allzu viel Leistung in Gummispuren auf der Fahrbahn auflöst. Dazu kommen ein tiefergelegtes Fahrwerk mit neuer Feder-Dämpfer-Kennlinie und ein neu programmiertes ESP. Damit all dies nicht nach der nächsten Kehre am Brückenpfeiler endet, verzögert den Corsa „OPC Nürburgring Edition“ eine neue Bremsanlage von Spezialist Brembo. Auch das ABS wurde an diese angepasst. Zu erkennen gibt sich die exklusive Fuhre durch neue Farben, eine noch aggressiver dreinblickende Frontoptik, spezielle Alu-Felgen in mattem Grau und eine neue Abgasanlage. Zudem kündet ein Schriftzug in Schwarz-Rot von der legendären Rennstrecke, die namentlich Pate stand. Im Innern finden sich weiße Ziernähte, eine schwarze Spange im Lenkradkranz und ebenfalls „Nürburgring“-Prägungen im Lederbezug der Vordersitze.

Der exklusive Spaß kostet exakt 27.650,- Euro, Vollausstattung praktisch inklusive. Dabei ist noch nicht klar, wie viel vom teuren Super Plus der Power-Corsa pro 100 Kilometer verbraucht. Erfahrungsgemäß kommen recht ordentliche Beiträge zur Kfz-Versicherung und zur Kasko-Versicherung hinzu (hier können Sie vergleichen), jedenfalls ist der „normale“ Corsa OPC hier kein Sparmeister. Spaß ist aber garantiert. (autaro)

 

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April 21st, 2011

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(Foto: Scania)
München, den 21. April 2011 (autaro) Deutschland und der Alkohol, das ist so ein Thema für sich. Genauer: der deutsche Straßenverkehr in Verbindung mit Alkohol. Über 100.000 Autofahrer mussten im vergangenen Jahr ihren Führerschein wegen Trunkenheitsfahrten oder dem berüchtigten „Glas zuviel“ abgeben, zeitweise oder gar bis zum Bestehen des sogenannten Idiotentests. Dabei fehlt häufig nur die kontrollierende Instanz, die betrunkene oder volltrunkene Fahrer daran hindert, mit ihrem Auto loszufahren.

Abhilfe könnte nun ein eingebautes Atemalkohol-Messgerät schaffen, das den Motor des Fahrzeuges wie die Wegfahrsperre für den Diebstahlschutz lahmlegt. Bevor der Fahrer also den Motor starten kann, muss er in ein kleines Gerät pusten. Hatte er zuvor einen Schnaps oder ein Bier zuviel, startet der Motor nicht. Das sogenannte Alkolock wird derzeit auf Antrag der Koalitionsfraktionen aus CDU und FDP vom Bundesverkehrsministerium unter Verkehrsminister Wolfgang Ramsauer geprüft. Derweil scheint bereits klar zu sein, dass sich eine flächendeckende Pflicht zum Einbau eines sogenannten Alkolocks nicht geben wird. Vielmehr soll mit der freiwilligen Installation des etwa 1.000 Euro teuren Gerätes die Möglichkeit gegeben werden, eine Sperrzeit oder ähnliche Strafen zu verkürzen. Auch die Kfz-Versicherungen sollen bereits Interesse bekundet haben, möglicherweise könnte sich der Beitrag zur Haftpflichtversicherung (hier vergleichen!) oder zur Kasko-Versicherung verringern, wenn ein bereits auffällig gewordener Fahrer ein solches Gerät installieren ließe.

Sowohl das Ministerium wie auch verschiedene Interessensverbände steht dem Vorhaben offen gegenüber, darunter auch der Allgemeine Deutsche Automobilklub (ADAC). Von diesem geht allerdings noch einmal die Betonung darauf aus, dass es bei einem freiwilligen Vorhaben bleibt. Zudem geben Experten zu bedenken, dass es sich dabei auch rechtlich um ein sensibles Thema handelt. Wie ist die Situation beispielsweise juristisch zu bewerten, wenn ein betrunkener Fahrer seinen Beifahrer in das gerät pusten lässt, da dieser weniger getrunken und folglich ein geringere Atemalkohol-Konzentration hat? Wer ist in einem solchen Fall Täter und wer Mittäter und handelt es sich überhaupt um einen Straftatbestand? (autaro)

 

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April 19th, 2011

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(Foto: Volvo)
München, den 19. April 2011 (autaro) Bereits zum vierten Mal wurde das Volvo Ocean Race, laut Volvo die „härteste Hochseeregatta der Welt, aufgelegt, was für die Schweden Anlass ist, die maritime Kundschaft mit neuen Sondermodellen in die Schauräume zu locken. Die Sonderedition „Ocean Race“ wartet in den Baureihen V60, XC60, V70 und XC70 mit besonderen Ausstattungspaketen auf und ist mit allen Motorisierungen kombinierbar. Wie üblich kommt der Kunde in den Genuss eines besonderen Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Rein äußerlich kündet ein Ocean Rave Emblem auf dem Ktoflügel von der Besonderheit des Volvo, darüber hinaus stehen zwei exklusive Lackierungen zur Auswahl. Entweder glänzt das maritim angehauchte Fahrzeug in „Ocean Race Blau-Metallic” oder „Electric Silber-Metallic”. Fein geht es auch im Interieur zu, wo entweder Leder in der Farbe „Soft-Beige” oder „Off-Black” der Haut schmeichelt, beides aus dem Segelsport adaptierte Farben. Zudem erinnern die Nähte der Polster durch ihre spezielle Verarbeitung an die Nähte von Segeln. Weitere maritime Features sind die Aluminium-Einlagen „Ocean Race Light” an der Mittelkonsole und die Alumimium-Verstärkungen an den Fußmatten. Spezielle Aluminium-Einstiegsleiste vorn mit Volvo Ocean Race Schriftzug und eine farbangepasste Gepäckraumabdeckung zeugen von weiterer Detailliebe, Besondere Leichtmetallräder, die „von der Bewegung der Ozeanwellen inspiriert wurden“, runden das Bild ab.

Die Preise beginnen bei 31.500 Euro für den Volvo C60 T3 Ocean Race, der neben den genannte Features über eine Leistung von 150 PS verfügt. Das Topmodell der Baureihe leistet als T6 AWD Geartronic 304 PS und kostet 48.100 Euro. Die größeren Baureihen sind unter anderem auch als besonders sparsame e“DRIVe“) Modelle erhältlich, in denen Leichtlaufreifen, Start-Stopp-Automatik und ein System zur Bremsenergie-Rekuperation helfen, unsere fossilen Brennstoffe zu schonen. An der Einstufung bei der Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) ändert sich im Vergleich zu den Serienmodellen nichts, ebenso wenig bei der Kfz-Steuer. (autaro)

 

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April 18th, 2011

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(Foto: Opel Presseservice)
München, den 18. April 2011 (autaro) Mit dem Insignia OPC „Unlimited“ kommt Opel „einem häufig geäußerten Kundenwunsch“ nach, wie Vorstandsmitglied Alain Visser zusammenfasst. Denn die bisher lieferbare OPC-Version des Opel-Topmodells regelte bei 250 Stundenkilometern automatisch ab. Dabei war das Potential des zwangsbeatmeten 2,8-Liter-Sechszylinders mit seinen 325 PS Leistung noch nicht ausgereizt. Wer den schnellsten Serien-Opel aller Zeiten in seine Garage stellten möchte, kommt außerdem in den Genuss eines Fahrertrainings. Dieses findet auf dem Opel-Testgelände in Dudenhofen unter der Federführung von DTM-Legende Joachim Winkelhock statt und ist im Ulimited-Paket inklusive.

Der Rest ist bereits von dem keineswegs langsamen Topmodell aus dem Opel Performance Center (OPC) bekannt: lieferbar als Limousine oder als Kombi, serienmäßig mit manuellem Sechsganggetriebe oder mit einer sechsstufigen Automatik kombiniert. Der Sprint aus dem Stand auf Landstraßenhöchstgeschwindigkeit gelingt der Limousine mit Schaltbox in sechs Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei dieser Version bei den bereits erwähnten 270 Sachen. Zu erkennen gibt sich die „offene“ Variante an neuen Skalen für Tacho und Drehzahlmesser, außerdem kündet ein blauer Schriftzug der Marke Brembo auf den vorderen Bremssätteln. In Planung ist außerdem eine limitierte Version in mattem Schwarz – unter Tunern derzeit ein echter Trend, bei dem eine Folie auf den Lack gezogen wird.

Zu haben ist der Insignia OPC Unlimited für 48.604 Euro, dafür bekommt man die Limousine mit Handschaltung. Verglichen mit der etablierten Konkurrenz aus dem Hause BMW oder Audi, die sich in diesen Bereichen der Höchstgeschwindigkeit bewegt, ein echtes Schnäppchen. Zumal die Ausstattung bereits serienmäßig beinahe alles einfasst, was einem lieb und (in anderen Fällen) teuer ist, Allradantrieb inklusive. Nicht zu übersehen ist freilich der Durchschnittsverbrauch, den Opel mit 10,6 Litern Benzin pro 100 Kilometer angibt, der sich aber mühelos auch auf 15 Liter steigern lässt. Hinzu kommen recht hohe Beiträge für die Kfz-Versicherung (hier können Sie vergleichen) und ein ordentlicher zu erwartender Wertverlust. Doch aus purer Vernunft wird sich einen solchen Opel ohnehin niemand in seine Garage stellen. (autaro)

 

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April 13th, 2011

München, den 13. April 2011 (autaro) Eines der heißesten Eisen aus dem Hause BMW ist seit jeher der M3. Ein bisschen heißer allerdings war stets die besonders leichte CSL-Version, CSL stand dabei für „Coupé Sport Leichtbau“. Der direkte Nachfolger ist das BMW M3 GTS Coupé, das mit 450 PS Leistung und einem Leergewicht von 1.530 Kilogramm für ein sensationelles Leistungsgewicht von 3,4 Kg pro PS und dementsprechende Fahrleistungen sorgt.

Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt schießt BMW nun die viertürige Version des M3 GTS nach und damit quasi den Rennwagen für die ganze Familie. Wie das Coupé verfügt die Limousine über den 4,4-Liter-V8, der allerdings nicht 450 PS sondern mit 440 PS insgesamt zehn Pferdestärken weniger leistet. Dafür kommt bei der Power-Limo das moderne Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz, das die Kraft des Achtenders praktisch zugkraftunterbrechungsfrei auf die Hinterachse loslässt. Eine Sportbremsanlage sorgt neben Reifen der Dimension 255/35 vorne und 285/30 hinten für adäquate Verzögerung, die Beschleunigung von Null auf Tempo 100 dürfte nahe an den 4,4 Sekunden des Coupés liegen. Dieses erreicht auf freier Strecke übrigens eine Höchstgeschwindigkeit von 305 Stundenkilometern. Die Preise für die Limousine stehen noch nicht fest, ebenso wenig die zu erwartenden Kosten für die Kfz-Versicherung. Die Werte, ebenso der Durchschnittsverbrauch, dürften aber ebenfalls nahe bei denen des Coupés liegen – der Dreitürer verbraucht auf 100 Kilometer 12,7 Liter Super Plus, sein Grundpreis liegt bei 136.850 Euro.

Im Gegensatz zum serienmäßigen BMW M3 wird der GTS übrigens direkt auf Kundenwunsch gefertigt und per Einzelabnahme für den Straßenverkehr zugelassen. Die Handgeschmiedeten Leichtmetallfelgen sind dabei neben den besonders aerodynamischen Außenspiegeln und dem auffälligen Dach aus Kohlefaser nicht das einzige Individualisierungsmerkmal, prinzipiell sind den Wünschen des Kunden keine Grenzen gesetzt. (autaro)

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