Archiv für die ‘Top 5’ Kategorie
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 21st, 2010

München, den 21. Mai (autaro) Autoevents sind überall, darunter billige, teure, bunte, graue, langweilige und höchst aufregende. Die Automobilwelt hat einen übervollen Terminkalender. Kaum ist die eine Ausstellung zu Ende gegangen, dann ist es schon wieder Zeit, die Koffer für die nächste zu packen. Das Publikum ist riesig, die Presse kann kaum noch [...]

München, den 21. Mai (autaro) Autoevents sind überall, darunter billige, teure, bunte, graue, langweilige und höchst aufregende. Die Automobilwelt hat einen übervollen Terminkalender. Kaum ist die eine Ausstellung zu Ende gegangen, dann ist es schon wieder Zeit, die Koffer für die nächste zu packen. Das Publikum ist riesig, die Presse kann kaum noch Platz für gute Spots finden. Krise? Ja, aber nicht bei den Automobilausstellungen. Deshalb haben wir uns entschieden, die fünf besten Ausstellungen der Welt zu bestimmen. Berücksichtigt wurden vor allem solche Events, die für den durchschnittlichen europäischen Besucher zugänglich sind. Besonders interessante Events aus Thailand oder Vietnam, kann man in diesen Top 5 deshalb nicht. Hier sind sie also, die Top 5 für den Monat Mai.
Top 5: AMI Leipzig
Die AutoMobil International findet jedes Jahr in Leipzig statt – nicht unbedingt die spannendste Touristendestination, aber als automobile Hauptstadt der Welt hat Leipzig auf jeden Fall etwas zu bieten. Ein Markenzeichen dieser Ausstellung ist die Nähe zum Automobil. Hier kann man nämlich alles anfassen. Eingecremte Hostessen und hochnäsige Geschäftsmänner sucht man hier vergebens. Die AMI ist die Automobilausstellung für das Volk, weshalb sie immerhin auf Platz 5 zu finden ist. Warum konnte die AMI nicht besser positioniert werden? Die Antwort ist ganz einfach: Die Ausstellung kann kaum mit dem Angebot der anderen Konkurrenten mithalten. Präsentiert werden hier unter anderem die großen deutschen Hersteller. Köstlichkeiten und Raritäten aus anderen Ecken der Welt sind hier nur eingeschränkt zu finden.

Top 4: Genfer Automobilsalon
Jedes Jahr im März startet der Genfer Automobilsalon die Saison der Automobilausstellungen. Hier gibt es für jeden etwas – wunderschöne Stadtaussichten und bahnbrechende, automobile Leckereien. Der Genfer Automobilsalon ist aber der absolute Gegensatz zur AMI. Während man sich in Leipzig frei mit allen Ausstellungsstücken fotografieren lassen kann, geht es in Genf ganz anders zu. Dort werden die Autos sorgfältig gepflegt und gesondert vom Publikum ausgestellt. Tuning-Meisterwerke haben hier in der Regel wenig verloren.

Top 3: Motor Show Essen
In den letzten Jahren erntete die jährliche Motor-Show in Essen viel Kritik. Bemängelt wurden unter anderem das immer magerer werdende Angebot, die Organisation und das Rahmenprogramm. Doch die Essener Ausstellung hat immer noch viel zu bieten. Ein absolutes Plus ist die informelle Atmosphäre – hier scheinen alle Freunde zu sein, das Duzen ist Gang und Gebe und die Ausstellungsstücke sind nicht nur zum Bewundern, sondern auch zum Erkunden da.

Top 2: Tuning World Bodensee
Jedes Jahr im Mai wird der Bodensee zu einer internationalen Hauptstadt der Automobilwelt. Die Tuning World Bodensee ist zweifelsfrei ein Höhepunkt des automobilen Jahres. Perfekte Organisation, reichhaltiges Rahmenprogramm und viele getunte Meisterwerke – das sind die unangefochtenen Vorteile der exklusiven Veranstaltung. Die Tuning World Bodensee hat auch mit Sicherheit dazu beigetragen, dass Tuning zu einem riesigen Geschäft auf der internationalen Bühne wurde. Alles, was die Veranstalter herausfinden, wird zu einem riesigen Erfolg. Sogar der dubiose Contest zur Miss Tuning genießt eine herausragende Popularität.

Top 1: IAA Frankfurt
Eigentlich war das so nicht beabsichtigt, aber vier von fünf Veranstaltungen, die hier angeführt werden, finden in Deutschland statt. Das liegt entweder daran, dass Deutschland weltweit als Symbol der internationalen Automobilindustrie gilt, oder einfach daran, dass die anderen europäischen Länder nur wenige Auto-Messen zu bieten haben. Die IAA in Frankfurt der unangefochtene und absolute Renner unter den Autoveranstaltungen weltweit. Hier werden die großen Premieren gefeiert, hier treffen sich die Genies der Auto-Industrie, führende Politiker und prominente Popstars. In Frankfurt wird einem klar, welche Macht die automobile Industrie eigentlich besitzt. Perfekt organisiert, uneingeschränkt aufregend und in jeder Hinsicht hochkarätig – die IAA ist die einsame Spitze der Automobilwelt. (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie [...]

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie vor breit machende Automobilkrise überstanden. Inzwischen ist Tuning ein Synonym für automobile Kunst. Die namhaften Anbieter in diesem Bereich überzeugen mit einer sehr hohen Qualität der angebotenen Optimierungsmaßnahmen. Und seit kurzem bieten sogar die großen Automobilhersteller eigene Tuning-Linien. Deswegen widmen wir unsere aktuelle Top5-Klassierung ausgerechnet dem Tuning. Die 5 besten Tuning-Modelle weltweit – sie sind originell, phantasievoll, kräftig und laut. Viel Spaß!

Top 5: JE Design Seat Leon
Seat gehört vielleicht nicht unbedingt zu den innovativsten Herstellern der Welt und sein Stolz – der Leon – ist ganz bestimmt keine bahnbrechende Revolutionsentwicklung. Etwas Aufregendes aus diesem Modell zu machen, ist daher eine große Herausforderung, die der renommierte Tuner JE Design mit Bravour geschafft hat. Der brave Seat Leon verwandelt sich durch eine extreme Tieferlegung und den Ansatz von Kotflügeln, Seitenspoilern und Sporträdern in eine kleine Bestie. Die Motorpower steigt auf unglaubliche 244 PS, die unvergessliche Momente auf der Autobahn versprechen.

Top 4: Rieger Volkswagen Scirocco
Im Gegensatz zum Leon ist der Scirocco an sich ein sehr interessantes Modell, das als Brücke zwischen der Mittelklasse-Limousine und den sportlichen Modellen fungiert. Interessant ist, dass Rieger diese Balance zwischen Sportlichkeit und konventioneller Fahrweise beibehält. Das Modell ist zwar tiefergelegt, doch nicht allzu extrem und die Optimierungen, die der Tuner vornimmt, sind dezent und gut fokussiert. Die Struktur des getunten Meisterwerks ist so ausgelegt, dass der Akzent auf den bahnbrechenden, riesigen Flügeltüren liegt. Das Body-Kit von Rieger ist mit Abstand eines der besten Tuning-Produkte auf dem derzeitigen Automobil-Markt.

Top 3: Novitec Rosso Ferrari F430 Race
Was will man denn an einem Ferrari tunen? Das Auto sieht auch ohne jeden Eingriff phantastisch und aufregend aus. Doch Novitec schafft es durchaus, zu begeistern. Nichts Überflüssiges, kein Kitsch, nur Geschmack und dezente Überzeugung. Der Tuner befasst sich vor allem mit dem Triebwerk. Das Automobil schafft so eine Spitzengeschwindigkeit von satten 348 km/h und das Tempo 100 innerhalb von 3,5 Sekunden; eine Zeitspanne, die nicht einmal ausreicht, um sich einen ruhigen Atemzug zu gönnen.
Top 2: Hamann Porsche 911 Turbo
Dieses Modell und das dazugehörige Tuning-Kit haben ein Manko – die Flügel-Türen. Natürlich ist das eine persönliche Meinung, aber die passen irgendwie gar nicht zum Gesamtbild des ansonsten perfekt stilisierten Porsche. Die weiße Lackierung erweist sich ebenso als exzellente Wahl wie der wild daherkommende Front-Spoiler. Doch die richtigen Highlights verstecken sich unter der Haube. Der Motor schafft nun dank Hamann eine beeindruckende Kraft von 630 PS – mehr als das kann man sich vermutlich gar nicht wünschen.

Top 1: Edo Lamborghini Murcielago Audiger
Hinter diesem Modell stecken enorm viel Arbeit und einige prominente Namen. Christian Audiger entwickelte das Design für den deutschen Hersteller und Audiger ist ein lebender Mythos in der Automobilwelt. Sein Talent dafür, den Geist eines jeden Automobils zu spüren sieht man auch an diesem Lamborghini. Alles ist perfekt – die geschwungenen Linien, die perfekt integrierten Spoiler, die matte Lackierung. Edo Competition kümmert sich dagegen um den Motor und schafft den schnellsten Lamborghini auf der Welt. So eine Entwicklung zu fahren, ist der Traum vieler Autoenthusiasten. Doch der Hersteller bietet sie in einer sehr limitierten Auflage, um den exklusiven Charakter des Tuning-Meisterwerks zu unterstreichen. (autaro)

 

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Februar 4th, 2010

München, den 4. Februar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E [...]

München, den 4. Februar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E – das bedarf nicht viel Phantasie. Doch scheint es sich dabei gleichzeitig um eine recht gelungene und erfolgreiche Strategie zu handeln – keine Zungenakrobatik für die Kunden, keine extravaganten Namen, die niemandem was zu sagen haben und keine Risiken, was das Image eines bestimmten Modells betrifft. Jeder weiß, wie wichtig es ist, einen guten, inspirierenden und innovativen Namen für ein Automodell zu finden. Es geht hier nicht nur um eine Kombination aus Buchstaben oder Lauten, sondern um Trendsetting, Marketing und das Gesicht einer Autokreation. Aus diesem Grund haben wir hier die fünf schlechtesten Namen ausgewählt und klassiert.

Top 5: Subaru B9 Tribeca
Nichts gegen Tribeca an sich. Denn viele wissen natürlich, dass Tribeca ein teures und vornehmes Viertel in Lower Manhattan ist. Soweit, so gut. Doch Tribeca ist auch der Name eines Bombenfliegers, der im Zweiten Weltkrieg massiv eingesetzt wurde. Subaru meint mit dem Modellnamen wohl eher besagtes Viertel in Manhattan – Verwirrung ist damit jedoch trotzdem gestiftet. Darüber hinaus bekommt das Modell den Beinamen B9; ein Zusatz, der nicht unbedingt viel des Automobils preisgibt.

Top 4: Toyota Yaris
Der weltweit führende Autohersteller sollte es eigentlich besser wissen. Die Modellnamen in Japan werden nach einem klaren und doch sehr langweiligen Prinzip entwickelt – es gibt eigentlich kein Prinzip. Melodisch muss es klingen und exotisch muss es auch sein. Für alles andere wird die Qualität sorgen, meinen die Ingenieure. Doch ein wenig eigener Stil schadet nie. Yaris bedeutet soviel wie gar nichts und obwohl das Modell zu den absoluten Verkaufssensationen gehört, ist sein Name einfach nur enttäuschend.

Top 3: Ford Aspire
„Aspire“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „etw. anstreben“ und an sich ist das keine schlechte Strategie. Ambitionen schaden in der Automobilwelt niemandem. Das Problem ist nur, dass dieses Ford-Modell mit Abstand zu den langweiligsten Entwicklungen in der Geschichte der Fahrzeugindustrie gehört. Mit 63 PS Maximalpower hat der Besitzer dieses „Meisterwerks“ nicht wirklich viel Platz für Ambitionen. Als ob der Wagen selbst sagt: „Ja, ich weiß, dass du eigentlich was Cooleres fahren willst, aber du hast keine andere Wahl“.

Top 2: VW Sharan
Der Wolfsburger Konzern ist eigentlich ein absoluter Gewinner in unserer Top 5-Klassierung. Wie VW an die Namen seiner Modelle kommt, ist uns immer noch ein absolutes Rätsel. „Sharan“ bedeutet auf nur einer Weltsprache etwas. Auf Bulgarisch heißt „Sharan“ so viel wie Karpfen. Ja genau, der Fisch, das fette, schlüpfrige Tier, das vornehmlich in schmutzigen Wässern zu finden ist. Das VW-Modell verdient eigentlich diesen Namen, da auch der VW Karpfen zu den langweiligsten Modellen auf dem europäischen Markt gehört.

Top 1: VW Touareg
Zu dem Namen dieses Automobils habe ich eine Geschichte: Als ich vor zwei Jahren in den USA war, lernte ich eine Frau aus Hong Kong kennen. Sie war sehr lustig, ansonsten recht gewöhnlich und vielleicht ein bisschen langweilig. Sie liebte Peanut-Butter in rauen Mengen, interessierte für Oper und mochte Fotografie. Ergibt das einen Sinn? Nein! Auch der Name des Wolfsburger SUVs wurde wahrscheinlich von einer ähnlichen Geschichte inspiriert. Er bedeutet nichts, sagt nichts und führt nirgendwohin, einfach eine zufällige Konstellation aus Buchstaben. Na, toll! (autaro)

 

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Januar 24th, 2010

München, den 24. Januar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E [...]

München, den 24. Januar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E – das bedarf nicht viel Phantasie. Doch scheint es sich dabei gleichzeitig um eine recht gelungene und erfolgreiche Strategie zu handeln – keine Zungenakrobatik für die Kunden, keine extravaganten Namen, die niemandem was zu sagen haben und keine Risiken, was das Image eines bestimmten Modells betrifft. Jeder weiß, wie wichtig es ist, einen guten, inspirierenden und innovativen Namen für ein Automodell zu finden. Es geht hier nicht nur um eine Kombination aus Buchstaben oder Lauten, sondern um Trendsetting, Marketing und das Gesicht einer Autokreation. Aus diesem Grund haben wir hier die fünf schlechtesten Namen ausgewählt und klassiert.

Top 5: Subaru B9 Tribeca
Nichts gegen Tribeca an sich. Denn viele wissen natürlich, dass Tribeca ein teures und vornehmes Viertel in Lower Manhattan ist. Soweit, so gut. Doch Tribeca ist auch der Name eines Bombenfliegers, der im Zweiten Weltkrieg massiv eingesetzt wurde. Subaru meint mit dem Modellnamen wohl eher besagtes Viertel in Manhattan – Verwirrung ist damit jedoch trotzdem gestiftet. Darüber hinaus bekommt das Modell den Beinamen B9; ein Zusatz, der nicht unbedingt viel des Automobils preisgibt.

Top 4: Toyota Yaris
Der weltweit führende Autohersteller sollte es eigentlich besser wissen. Die Modellnamen in Japan werden nach einem klaren und doch sehr langweiligen Prinzip entwickelt – es gibt eigentlich kein Prinzip. Melodisch muss es klingen und exotisch muss es auch sein. Für alles andere wird die Qualität sorgen, meinen die Ingenieure. Doch ein wenig eigener Stil schadet nie. Yaris bedeutet soviel wie gar nichts und obwohl das Modell zu den absoluten Verkaufssensationen gehört, ist sein Name einfach nur enttäuschend.

Top 3: Ford Aspire
„Aspire“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „etw. anstreben“ und an sich ist das keine schlechte Strategie. Ambitionen schaden in der Automobilwelt niemandem. Das Problem ist nur, dass dieses Ford-Modell mit Abstand zu den langweiligsten Entwicklungen in der Geschichte der Fahrzeugindustrie gehört. Mit 63 PS Maximalpower hat der Besitzer dieses „Meisterwerks“ nicht wirklich viel Platz für Ambitionen. Als ob der Wagen selbst sagt: „Ja, ich weiß, dass du eigentlich was Cooleres fahren willst, aber du hast keine andere Wahl“.

Top 2: VW Sharan
Der Wolfsburger Konzern ist eigentlich ein absoluter Gewinner in unserer Top 5-Klassierung. Wie VW an die Namen seiner Modelle kommt, ist uns immer noch ein absolutes Rätsel. „Sharan“ bedeutet auf nur einer Weltsprache etwas. Auf Bulgarisch heißt „Sharan“ so viel wie Karpfen. Ja genau, der Fisch, das fette, schlüpfrige Tier, das vornehmlich in schmutzigen Wässern zu finden ist. Das VW-Modell verdient eigentlich diesen Namen, da auch der VW Karpfen zu den langweiligsten Modellen auf dem europäischen Markt gehört.

Top 1: VW Touareg
Zu dem Namen dieses Automobils habe ich eine Geschichte: Als ich vor zwei Jahren in den USA war, lernte ich eine Frau aus Hong Kong kennen. Sie war sehr lustig, ansonsten recht gewöhnlich und vielleicht ein bisschen langweilig. Sie liebte Peanut-Butter in rauen Mengen, interessierte für Oper und mochte Fotografie. Ergibt das einen Sinn? Nein! Auch der Name des Wolfsburger SUVs wurde wahrscheinlich von einer ähnlichen Geschichte inspiriert. Er bedeutet nichts, sagt nichts und führt nirgendwohin, einfach eine zufällige Konstellation aus Buchstaben. Na, toll! (autaro)

 

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Januar 10th, 2010

München, den 10. Januar (autaro) Wir lieben Autos – sportliche, alltägliche, langweilige, herzzerbrechende, teure und billige, große und kleine, bunte und graue, getunte oder von der Stange – wir lieben einfach Autos. Zum Ende des Jahres haben wir uns auch was ganz besonderes überlegt – eine Klassierung der Extra-Klasse – die 5 aufregendsten Automobile, die [...]

München, den 10. Januar (autaro) Wir lieben Autos – sportliche, alltägliche, langweilige, herzzerbrechende, teure und billige, große und kleine, bunte und graue, getunte oder von der Stange – wir lieben einfach Autos. Zum Ende des Jahres haben wir uns auch was ganz besonderes überlegt – eine Klassierung der Extra-Klasse – die 5 aufregendsten Automobile, die zur Zeit auf dem Markt kursieren. Für viele sind sie immer noch nur ein Traum, für viele werden sie auch für immer ein Traum bleiben, doch unsere Klassierung möchte nun die Vision von den besten Autokreationen der letzten Jahre etwas greifbarer machen. Hier sind sie – der Stolz der weltweiten Autoindustrie.

Nummer 5: Maybach 62S
Dieses Exemplar macht sich sowohl in der Dschungel der Autoindustrie als auch in unserem Top 5 auf jeden Fall bemerkbar. Sie werden zum Schluss sehen warum. Der Maybach 62S ist zweifelsohne eine der besten Entwicklungen aus dem Hause Daimler. Es handelt sich um eine absolute automobile Perfektion – vom Design über den Komfort bis hin zu den kleinen Details wie die Lederbezüge der Sitze oder dem kleinen Kühlschrank im Handschuhfach. Alles passt, nichts ist zu viel, alles ist zugleich klassisch und extravagant, perfekt und aufregend.

Nummer 4: Bugatti Veyron
Bugatti darf in keiner Liste der aufregendsten Autos fehlen und das aus einem ganz einfachen Grund – die Marke hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Symbol der automobilen Power und Schönheit etabliert. Bugatti setzt bekanntlich auf Exklusivität. Die letzte Version des Meisterwerks Veyron wurde in einer limitierten Auflage von nur 300 Einheiten produziert. Und Exklusivität ist das Schlüsselwort wenn es um den neuen Veyron geht. Eine Million Euro kostet das Schmuckstück und dafür bekommt man ein Meisterwerk der sportlichen Kunst. Erst wenn man die PS-Zahl liest, versteht man wie sich das Automobil auszahlen wird. Unglaubliche 1001-PS stehen dem Fahrer zur Verfügung und das bedeutet nicht mal eine Sekunde Langeweile auf der Autobahn, auf dem Nürburgring, nicht mal in der hauseigenen Garage.

Nummer 3: Ferrari 458 Italia
Die neuste Kreation des italienischen Sportmeisters bekommt die Bronze-Medaille. 4,5 Liter Hubraum, acht Zylinder, 570 PS, V8-Zylinder-Benziner – das alles wird für den durchschnittlichen Fahrer nur eine Illusion bleiben, denn genauso märchenhaft ist auch der Preis von rund 200.000 Euro und der Verbrauch von 13,3 Liter Sprit auf 100 km. Wer aber einmal einen Ferrari gefahren ist, will nie wieder aussteigen und hier ist auch warum – in 3,4 Sekunden schafft der Italiener die 100 km-Marke und die Spitzengeschwindigkeit liegt bei stolzen 325 km/h.

Nummer 2: Porsche CTR3
Natürlich ist das eine sehr subjektive Klassierung, viele Autoenthusiasten wären mit dieser Podestplatzierung für den kraftvollen Stuttgarter nicht einverstanden, aber für uns ist der CTR3 das aufregendste Automobil aus dem Hause Porsche. Aufregend ist hier eigentlich alles – von den 700 PS, die dem Fahrer zur Verfügung stehen, über das flache, super-aerodynamische Design bis hin zu dem Basispreis von 452.000 Euro. Der CTR3 ist einfach der Inbegriff des automobilen Abenteuers.

Nummer 1: Lamborghini Reventon
Der unangefochtene König der Automobile, Lamborghini, weiß einfach wie man leben, fahren und genießen soll. Die Besitzer von dem neuen Reventon müssen sich glücklich schätzen, nicht weil sie je 1,2 Millionen Euro dem italienischen Meister gezahlt haben, sondern weil sie zu den 20 auserwählten Menschen gehören, die einen Reventon in ihrer Garage parken dürfen. Wer einmal die Kraft des Zwölfzylindermotors im italienischen Prachtstück gehört hat, der ist für immer für die Lamborghini-Kollektion gewonnen. Es geht hier nicht um automobile Perfektion, es geht um das Autofahren in seiner aufregendsten Form, es geht um die Aufregung selbst, um das ultimative Abenteuer auf vier Rädern. (autaro)

 

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Oktober 19th, 2009

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre. [...]

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre.


Top 5: Daewoo Leganza

Dass der Leganza auf Platz 5 landet mag einige Autokritiker überraschen – eine Podestplatzierung wäre durchaus berechtigt. Doch wir haben auch viel schlechtere Modelle entdeckt und reservieren den fünften Platz für das koreanische Sorgekind. Eigentlich ist fast alles, was aus Korea kommt, ein Geheimtipp in solchen Klassierungen, der Leganza ist aber mit Abstand eines der umstrittensten Automobile weltweit. Schlechtes und unästhetisches Design, Interieur mit billigen Materialien und unübersichtlichem Armaturenbrett und eine katastrophale Crash-Statistik – das alles spricht für sich.

Top 4: Jaguar X-Type
Der X-Type erschien in einer Zeit, in der jeder von einer Luxuslimousine träumte. Die Ford-Experten, die auch die traditionsreiche Marke Jaguar verwalten, haben sich entschieden, diesen Traum greifbarer zu machen. Die Entscheidung erwies sich als schlecht: Die Marke Jaguar wurde umgestylt und jeder konnte nun einen X-Type besitzen. Dafür sollte allerdings Ford einiges an Qualität opfern. Unter anderem zeigte sich die neue Motortechnik nicht gerade sehr überzeugend und im Interieur fand man ausschließlich eine Imitation des Luxus, den man normalerweise in einem Jaguar findet.

Top 3: Toyota Echo
Das Modell ist allerdings nur in den USA und Japan erhältlich. Der Grund, warum der durchschnittliche europäische Kunde von diesem japanischen Desaster verschont blieb, liegt ausschließlich an den katastrophalen Verkaufszahlen, die der Echo in der Neuen Welt erzielte. Und das ist tatsächlich kein Wunder: phantasielos in jedem einzelnen Element, der Echo ist das Japan-Klischee par excellance – er strahlt mangelnde Phantasie und Langeweile aus und wen kümmert es, wenn die Technik dann richtig arbeitet. Jede Speise braucht schließlich etwas Salz.

Top2: Chrysler Sebring
Ein amerikanischer Stolz wurde schnell zu einem amerikanischen Flop. Der Sebring, der seine Existenz mit viel Feuerwerk und Pomp in den 90ern startete, war ein starker Kämpfer für die Goldmedaille in dieser Klassierung. Als größte Schwachstelle entpuppte sich … alles: Von dem Motor, der eine fast nicht existierende Power auf die Straße bringt, über das träge Design bis hin zu der domminierenden Hartplastik im Interieur. Chrysler kann es auch viel besser, wie er es in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals gezeigt hat.

Top 1: Smart fortwo
Ist jemand eigentlich überrascht? Für viele Mercedes-Fans kann die Goldmedaille als eine kalte Dusche kommen: Man ist eigentlich daran nicht gewöhnt, schlechte Produkte aus dem Hause Daimler zu erleben, doch der fortwo beweist, dass sogar große Gewinner manchmal Fehler machen. Der fortwo opfert sehr viel von dem Passagierkomfort und warum? Um langweilige 41 PS auf die Straße zu bringen. Auch die Kupplung und daher das allgemeine Fahrverhalten erweisen sich als überraschend schlecht. Noch überraschender ist allerdings die Tatsache, dass fortwo auch eine relativ große Fangemeinde hat: Also dieses Modell ist ein hit-or-miss, man muss es entweder hassen oder lieben, so ein Mittelstand an Emotionen vermittelt das Zwerg nicht.

 

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September 15th, 2009

München, den 15. September (autaro) Sie gehören nicht zu den Fahrern, die einfach die Bequemlichkeit und Praxistauglichkeit vorziehen. Sie möchten bei jeder Bewegung beeindrucken und Perfektion ist für Sie das wichtigste Prinzip Ihrer Lebensphilosophie. Dabei verfügen Sie gleichzeitig über viel Geld und sind bereit, dieses in alles Mögliche zu investieren. Auf der anderen Seite gehört [...]

München, den 15. September (autaro) Sie gehören nicht zu den Fahrern, die einfach die Bequemlichkeit und Praxistauglichkeit vorziehen. Sie möchten bei jeder Bewegung beeindrucken und Perfektion ist für Sie das wichtigste Prinzip Ihrer Lebensphilosophie. Dabei verfügen Sie gleichzeitig über viel Geld und sind bereit, dieses in alles Mögliche zu investieren. Auf der anderen Seite gehört das Automobil zu denjenigen Dingen, mit denen Sie sich völlig identifizieren können. Sie fühlen sich angesprochen? Dann sind Sie höchst wahrscheinlich Fahrer eines dieser fünf Fahrzeuge, die wir in unserer aktuellen Top 5-Klassifizierung berücksichtigt haben.
Natürlich handelt es sich dabei nur um die 5 teuersten Serienfahrzeuge. Unikate wie Bugatti oder Rolls Royce haben wir dabei nicht berücksichtigt. Schließlich soll der Traum nur einen Handgriff entfernt sein und nicht aus einer surrealen Welt kommen, die man nie erreichen kann. Nein, das sind die fünf teuersten und exklusivsten Fahrzeuge, die sich jeder durchschnittliche Arbeitnehmer schließlich irgendwann einmal leisten kann. Genießen Sie es!

5. Porsche 911 Turbo Cabrio
Ausgestattet mit einem der besten Motoren in der Automobilindustrie weltweit ist der Porsche 911 Turbo ein kleiner Star zwischen den großen Konkurrenten. Unter der Haube des perfekt aussehenden Stuttgarters brummt ein 3,6-Liter-Sechszylinder-Turbo-Triebwerk mit ganzen 500 PS. Dieses katapultiert den Sportwagen in nur 3,4 Sekunden auf 100 km/h. So eine Maschine zu besitzen ist nicht nur mit Spaß verbunden, sondern auch mit Kosten – 11,7 Liter Sprit schluckt er auf 100 Kilometer und der Basispreis liegt bei 157.057 Euro. Wenn ein durchschnittlicher deutscher Arbeitnehmer einige Jahre auf Essen und Urlaub verzichtet, kann er sich den 911 Turbo doch irgendwann vielleicht leisten.

4. Audi R8
Relativ jung ist die Ingolstädter Tradition im Bereich der Supersportwagen, doch die Entwicklungen von Audi konnten sich schnell auf dem internationalen Markt etablieren. Der R8 ist inzwischen zu einem glänzenden Flaggschiff des Unternehmens geworden. Mit diesem Wagen kann man nicht unbemerkt bleiben. Das macht auch die Kosten durchaus spürbar – Kleidung, Frisuren, Kosmetik (denn im R8 muss man unbedingt gut aussehen), dazu noch 1 Euro pro gefahrenem Kilometer für Sprit. Ja, der 525 PS starke Motor schluckt rund 13,7 Liter auf 100 Kilometer. Der Basispreis liegt bei 142.400 Euro, die sich dann aber auf jeden Fall auszahlen – der R8 wird automatisch zum Zentrum der Aufmerksamkeit.

3. Mercedes Benz CL 65 AMG
Mercedes okkupiert eigentlich die ersten drei Plätze der Entwicklungen, die einfach unglaublich sind. Der CL 65 AMG ist ohne Zweifel eines der schönsten Fahrzeuge in dem weltweiten Automobilkatalog aller Hersteller. Geschwungene Linien, ein äußerst dezentes, dabei aber auch gleichzeitig sehr modernes Profil und der markante Kühlergrill sind einige der Elemente, die den CL 65 AMG augenfällig machen. 219.555 Euro kostet der Basis CL 65 – nicht gerade billig, doch auch gleichzeitig eine Investition in das eigene Image, das sich irgendwann einmal auszahlen wird.

2. Mercedes Benz S65 AMG
Auch die Silber-Medaille geht nach Stuttgart. Unter der Haube des S65 brummt ein phantastischer 6-Liter V12, der die an sich brav aussehende Limousine innerhalb von Sekundenbruchteilen in eine wilde sportliche Bestie verwandelt. Die Grenzen des technischen Könnens scheint Mercedes mit diesem Modell längst nicht erreicht zu haben. Das Triebwerk bietet solche Parameter an, die sich auf dem Papier fast wie ein Science-Fiction-Roman lesen. Innerhalb von 4,4 Sekunden fährt man mit dem S65 mit 100 km/h und diese unglaubliche Beschleunigung scheint für den Stuttgart gar keine Herausforderung zu sein. Für etwas mehr als 200.000 Euro erhält man die stärkste Serien-Limousine der Welt.

1. Mercedes SL 65 AMG Black Series
Der absolute Gewinner in Schönheits-, Motor- und sonstigen Wettbewerben ist zweifelsohne der SL 65 AMG Black Series der Stuttgarter. An diesem Meisterwerk ist alles exklusiv – so viel Kohlefaser sieht man bei anderen Sport-Limousinen selten. Auch das Design beeindruckt mit der Kombination aus extravaganten und sportlichen Charakterzügen mit Mercedes-typischer Reife, Gelassenheit und Eleganz. Unter der Haube findet man den exklusiven 6-Liter V12 mit 670 PS. 3,8 Sekunden sind hier notwendig um Tempo 100 vom Stillstand zu erreichen. Der Basispreis der Black Series liegt bei für diese Qualität und Exklusivität moderaten 327.250 Euro. (autaro)

 

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August 2nd, 2009

München, den 2. August (autaro) An sich sind die Modelle in unserer aktuellen Top 5-Klassifikation nicht schlecht – sie bieten eine respektable Leistung für einen angemessenen Preis. Doch das Äußere muss dringend erneuert werden. Es handelt sich um einige der am schlechtesten aussehenden Modelle, die mit etwas Feinarbeit in ein neues Leben aufbrechen könnten. Dabei [...]

München, den 2. August (autaro) An sich sind die Modelle in unserer aktuellen Top 5-Klassifikation nicht schlecht – sie bieten eine respektable Leistung für einen angemessenen Preis. Doch das Äußere muss dringend erneuert werden. Es handelt sich um einige der am schlechtesten aussehenden Modelle, die mit etwas Feinarbeit in ein neues Leben aufbrechen könnten. Dabei ist uns völlig bewusst, dass Schönheit eine äußerst subjektive Kategorie ist und es steht außer Frage, dass die hier vorgestellten Modelle ihre Fangemeinden haben. Doch bei aller Umsicht und Lieb handelt es sich um einige der langweiligsten Designstudien der Automobilbranche weltweit. Da zeigt sich schnell, dass Langeweile zum Alptraum werden kann. Hier sind die 5 nötigsten Facelifts in der weltweiten Automobilbranche.

Top 5: Ford Scorpio
Ford Europa und Ford Amerika haben wenig miteinander zu tun. Die beiden Marken entwickeln und vermarkten ihre Modelle eigenständig und verfolgen nur ein klares Prinzip – die US-Fords sollen für die europäische Kundschaft nicht erhältlich sein und umgekehrt. Im Falle des aktuellen Ford Scorpio ist das eine gute Sache. Das Automobil bietet eines der schrecklichsten Gesichter in der Automobilbranche weltweit. Basierend auf dem Klassiker Ford Granada, zeigt der Scorpio eine extravagante – im schlechtesten Sinne des Wortes – Figur. Dabei ist alles andere am Modell absolut perfektioniert – respektable Motorpower gepaart mit einem komfortablen Salon und qualitativer Verarbeitung der verschiedenen Elemente.

Top 4: BMW 7er Serie
Die absolute Überraschung in dieser Klassifikation ist die 7er BMW Serie aus dem Jahr 2001. Das Flaggschiff der Bayern, das die Sternstunde des Star-Designers Chris Bangle auszeichnete, ist nichts anderes als eine hässliche Bestie. Die Hässlichkeit macht sich vor allem in der inkonsistenten Struktur des Exterieurs bemerkbar. Bangle wollte mit diesem einen Modell wohl alles aus einmal zeigen – geschwungene und eckige Linien, gepaart mit fragwürdigen Aerodynamik-Akzenten. Das Ergebnis aus solch chaotischer Kombinatorik ist jedoch eindeutig und so gar nicht chaotisch – ein optisches Desaster.

Top 3: Saab 9-5
Der 9-5 entpuppte sich kurz nach seinem Debüt als das Sorgenkind der Schweden. Trotz der perfekten Technik und des phantasievollen Innenraums, zeigte sich das Modell als eine zu extravagante Designentscheidung für den ansonsten durch seine klassische Linie bekannten Hersteller. Facelifts reihten sich eines nach dem anderen kurz nach der Premiere, doch keines schaffte es, den Schweden in eine bessere und appetitlichere Form zu bringen. Das Problem: altmodisch – der 9-5 wäre ein Super-Automobil in den frühen 90ern, doch heute sind seine großmaßstabsgetreuen Linien, langweilige Scheinwerfer und die fragwürdigen Aerodynamik-Elemente nicht unbedingt mehr ästhetisch. Alles andere an dem schwedischen Meisterwerk ist jedoch erste Sahne.

Top 2: Fiat Multipla
Auch hier taucht der Name Chris Bangle auf. Fiat darf bei einer solchen Klassifizierung eigentlich nicht fehlen und, siehe da, Fiat bekommt die Silbermedaille. Die Italiener sind bekannt für die trägen Exterieurs, wobei der neue Cinquecento eine nennenswerte Ausnahme ist. Der Multipla ist aber ein ganz besonderes Modell im Produktkatalog der Italiener. Langeweile, die für das Leben gefährlich ist, strömt von jedem Element dieses Cross-Over-Projekts. Die kantigen Linien vermitteln eine längst vergessene und für die dynamische Zeit, in der wir leben, höchst problematische Ästhetik. Schade einfach, dass die technische Ausstattung des Automobils so leistungsstark und absolut ansprechend ist.

Top 1: Subaru Imprezza
Die Krone gehört zweifelsohne dem Subaru und seinem Meisterwerk Imprezza, das sich immer noch einer enormen Popularität erfreut. Das Hauptproblem: Einfach kein Gefühl für Harmonie und Einklang zwischen den verschiedenen Elementen. Front und Heck scheinen zu zwei ganz unterschiedlichen Modellen zu gehören. Und dabei gilt auch das Motto aller asiatischen Hersteller: Hier regiert die Langeweile. Ob getrennt oder zusammen, sämtliche Elemente des Imprezza sind einfach katastrophal langweilig, düster und phantasielos. Sogar nach drei Facelifts schafft es Subaru nicht, sein Modell etwas akzeptabler zu machen. Dank einer beispiellosen Technik verkauft sich das Modell jedoch sehr gut. (autaro)

 

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Juni 5th, 2009

München, den 5. Juni (autaro) Sie sind im Moment eine absolute Sensation und die ungeschlagenen Beststeller auf dem Markt. Die Kleinwagen machen gerade die Runde und die Hersteller, die ihr Potenzial übersehen haben, berichten ständig von tragischen Umsatzzahlen und pessimistischen Prognosen. Auf dem europäischen Automobilmarkt finden sich inzwischen unzählige Mini-Autos mit unterschiedlichster Größe, Design, Praxistauglichkeit [...]

München, den 5. Juni (autaro) Sie sind im Moment eine absolute Sensation und die ungeschlagenen Beststeller auf dem Markt. Die Kleinwagen machen gerade die Runde und die Hersteller, die ihr Potenzial übersehen haben, berichten ständig von tragischen Umsatzzahlen und pessimistischen Prognosen. Auf dem europäischen Automobilmarkt finden sich inzwischen unzählige Mini-Autos mit unterschiedlichster Größe, Design, Praxistauglichkeit und Fahreigenschaft. Welche Kriterien spielen bei der Auswahl eine Rolle? Auf diese Frage kann kein Autoexperte eine definitive Antwort geben. Es ist schließlich eine ganz persönliche Entscheidung. Entsprechend fällt auch unsere Klassifizierung der besten fünf Kleinwagen auf dem deutschen Markt aus. Der Sympathiefaktor spielt dabei eine große Rolle. Wichtig sind für uns auch der Preis, Spritverbrauch, Verkaufszahlen und technisches Potenzial.

Platz 5: Peugeot 207
Der Peugeot 207 kann ruhig als der Riese in diesem Segment bezeichnet werden. Und das ist auch gleich sein großer Vorteil. Platz gibt es hier für alles – überfüllte Einkaufstüten, ein paar kleinere Koffer, zwei Erwachsene mit Hund und Kind. Man fühlt sich hier wohl und man kann die Fahrt durchaus genießen. Der Franzose ist auch ein toller Begleiter auf etwas längeren Reisen, fühlt sich bequem auf der Autobahn an und passt perfekt in schmale Städtestraßen. Parken sollte eigentlich auch kein Problem sein. Das größte Plus ist aber das Design. Die Löwenmarke ist ja auch ohnehin für ihre Ästhetik bekannt und der 207 ist die Krönung dieser schönen Tradition. Das Automobil macht sich sofort bemerkbar und enttäuscht auch hartnäckige Individualisten nicht.

Platz 4: VW Polo
Der Polo ist ein umstrittenes Modell. Als Zwischending wird er oft bezeichnet, und das aus gutem Grund – im Produktkatalog der Wolfsburger positioniert er sich ungemütlich zwischen dem kleineren Fox und dem geräumigeren Golf. Das ist auf jeden Fall eine heikle Situierung, denn die Kunden, die mehr Finanzen zur Verfügung haben, würden sich eher für den Golf entscheiden und diejenigen, denen die kleineren Dimensionen wichtiger sind, wählen den Fox. Der Polo ist aber eine sehr gut gelungene Entwicklung. Das Design ist schlicht, gleichzeitig aber auch elegant. Die Basisausstattung ist üppig und die Motorisierung ist erste Sahne. Polo-Kunden schwören auf dieses Modell, was aussagekräftig genug sein sollte.

Platz 3: Mini
Der kleine Stolz von BMW hätte es eigentlich noch besser schaffen können, wäre nicht der etwas (über)teuere Preis. Bis auf die rund 20.000 Euro, die man für den Ex-Engländer und aktuellen Bayer einstecken muss, ist alles an dem edlen Mini bis ins kleinste Detail perfektioniert. Das Design knüpft an die lange Geschichte, auf die das Modell zurückblickt, an. Auf der Straße sitzt er perfekt, sieht edel und elegant aus. Ein absoluter Vorteil ist die perfekte Motorisierung, deren Stärke sogar mit manchen Großlimousinen zu vergleichen ist.
Platz 2: smart
Ja, der smart schafft es auf Platz 2. Der absolute Kleinstwagen hat inzwischen ein eigenes Segment im allgemeinen Automobilkatalog für sich geschafft. Das Modell ist aber auch eine der umstrittensten Entwicklungen der Automobilindustrie. Viele Gegner, die alles an dem swatch-Auto bemängeln und genauso viele Fans, die es unendlich loben, stellen die zwei gleichstarken Kampflager dar. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Smart ist auf jeden Fall zu teuer für seine Dimensionen – für ein Vehikel ohne Gepäckraum und mit nur zwei Sitzen sind 20.000 Euro natürlich zu viel. Andererseits ist der Wagen das perfekte City-Auto – Parken, schmale Städtestraßen und Staus sind für den wendigen Micro-Mercedes absolut kein Problem. Dazu kommt der sehr niedrige Spritverbrauch, der eine schöne Abrundung der ganzen smart-Geschichte unterstützt.

Platz 1: Fiat 500
Viele Worte braucht der kleinste Fiat nicht – er ist der absolute Gewinner in seinem Segment. Ein originelles und sehr ästhetisches Design gepaart mit perfekter Technik – das sind die Faktoren, die sich als entscheidend für den klaren Sieg entpuppen. Mit der Wiedergeburt des Cinquecento kehrte Fiat endgültig in das große Spiel zurück. Publikum und Presse sind gleichwohl vom eleganten City-Wagen angetan. Ein geheimer Vorteil ist der Preis von knapp 10.000 Euro, der den ersten Platz mit noch einem starken Argument unterstreicht.

 

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Februar 16th, 2009

Die Top 5 Mißerfolge der Automobilindustrie. Ob laut, spritschluckend oder Liebling der Kfz-Werkstätten − hier finden Sie die schlimmsten Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte!

München, den 16. Februar (autaro) Sie haben es bestimmt gut gemeint, die Autohersteller! Die fünf Automodelle, die es in unsere aktuelle Klassierung geschafft haben, sind an sich nicht schlecht. Manche von ihnen wurden sogar mit Preisen gekrönt und zum „Auto des Jahres“ ernannt. Das ändert aber sowohl wenig an ihrem Status in der Automobilgeschichte als auch an der Tatsache, dass sie zu den peinlichsten Niederlagen des jeweiligen Herstellers gehören. Und bitte nicht wundern – die meisten Worse-Ever-Cars kommen aus den USA. Das liegt daran, dass der amerikanische Markt schon immer eine Herausforderung war. Mal Muscle Cars, mal elegante Limousinen, mal große SUVs – den Überblick kann man da nur schwer behalten. Das zwingt die großen Hersteller dazu, manchmal durchaus extravagante Lösungen anzubieten. Sie verändern leicht ein in Europa erfolgreiches Modell und verkaufen es in der Neuen Welt – natürlich als völlig neue Kreation. Das Ergebnis ist …. meistens einfach nur peinlich – ein Hauch von Nichts.
And the Oscars go to…

Nummer 5: Renault AllianceHeute ist Renault mehr als erfolgreich. Der Siegeszug der Marke erobert immer neue geografische Areale, doch vor etwa 20 bis 30 Jahren sah das noch ganz anders aus. Die wilde Konkurrenz des Europas der 70er und 80er zwang Renault dazu, neue Modelle am laufenden Band zu produzieren, um diese dann wiederum quasi-erfolgreich in Marokko, Algerien oder Ägypten zu verkaufen. Aus dieser Ära kommt auch der Renault Alliance, der eigentlich speziell für den US-Markt entwickelt wurde. Das Adverb „speziell“ ist dabei sehr übertrieben. Hinter der kantigen Fassade des Modells versteckt sich – und zwar nicht sehr erfolgreich – das Modell Renault 9 Sedan, der in Europa bereits zu den mehr als reifen Modellen gehörte. Sogar für Anfang der 80er war die Motorkraft von 60Ps einfach lächerlich. Die Verkaufszahlen „stiegen“ schnell nach dem Verkaufsstart auf 0.

Nummer 4: Ford ThunderbirdAn sich keine schlechte Idee – ein neues Modell des erfolgreichen Thunderbird zu relaunchen, das zweifelsfrei zu den Klassikern nicht nur der Ford-, sondern der gesamten Automobilgeschichte gehört. 2002 war das Automobil fertig und der Hersteller startete eine adäquate PR-Aktion. Diese katapultierte den zweisitzigen Sportler mit Klassik-Flair immerhin zum Trend-Auto des Jahres in Asien und den USA. Dann gab es aber die ersten Auslieferungen. Das lukrative Preis-Leistungsverhältnis entpuppte sich als eine technische und finanzielle Falle. Der Motor bot alles andere als sportliche Leistung. So überzeugte auch der Preis von 40.000 US-Dollar nicht mehr. In kürzester Zeit war es dann aus für das Projekt „Thunderbird“.

Nummer 3: Chevrolet VegaAuch der Chevrolet Vega schaffte es nicht nach Europa. Dafür war er aber in den USA, Kanada und Asien durchaus eine Nervensäge. 1971 kletterte das Modell auf ungeklärte Art und Weise auf den Olymp der Auszeichnungen. Es erhielt den Titel „Car of the Year“, nur um etwa vier Jahrzehnte später auf jedermanns Liste der schlechtesten Autos aller Zeiten zu landen. Das Problem des Vega ist … eigentlich alles – das langweilige und träge Design, der schwache und laute, extrem spritschluckende Motor und der zu hohe Preis. Außerdem konnten sich die Chevrolet-Mechaniker anscheinend nie von ihren Kreationen trennen, denn der Vega landete serienweise ständig in den Werkstätten des Herstellers. Bald war es kein Spaß mehr und die Handbremse des Projekts musste dringend gezogen werden.

Nummer 2: Cadillac CateraNun, auch ein weiterer Riese der amerikanischen Autoindustrie schafft es in die Top 5 der schlechtesten Autos aller Zeiten zu kommen – mit dem Catera, einer durchaus merkwürdigen Kreation. Was haben sich die Amerikaner dabei gedacht? Die Antwort auf diese Frage gehört zu den größten Mysterien der Weltgeschichte, etwa neben Stonehenge oder den ägyptischen Pyramiden. Inspirieren lassen haben sie sich vom Schwester-Konzern innerhalb des GM-Imperiums – vom Opel Omega MV6. Als Grundgedanke nicht schlecht, denn der Catera sollte die Positionen der Amerikaner gegenüber europäischen Konkurrenten wie BMW oder Mercedes stärken. Cadillac ließ den Catera zunächst in Deutschland bauen. Nach einigen verschwindend kleinen kosmetischen Manipulationen am Opel Omega machen, verkaufte Cadillac das Automobil dann aber stolz in den USA als eine eigenständige Entwicklung. Unfair und nicht unbedingt vorausschauend. Das Modell entpuppte sich als eine bare Enttäuschung – in jeder Hinsicht. Technisch war es Welten vom Opel Omega entfernt. Wie die Amerikaner das überhaupt geschafft haben, wenn sonst alles andere zu knapp 100% identisch mit dem Deutschen ist, ist ein weiteres Mysterium aus dem Hause Chevrolet.

Nummer 1: Ford Mustang IIAuch die diesmalige Nummer eins ist ein gekröntes Automobil. 1974 wurde der Ford Mustang II zum Trend Car oft he Year ernannt – ein durchaus renommierter Titel. Erschienen ist der Mustang II mitten in der ersten Ölkrise, die die Welt Mitte der 70er bewegte. Ford präsentierte das Automobil als eine Revolution – spritsparend und doch kräftig. Klingt das nicht bekannt? Um seine protzende Kraft zu unterstreichen, verkaufte ihn der Hersteller als zweite Serie seines legendären Mustang – eines der ersten Muscle Cars in der Automobilgeschichte. Als reinen Betrug qualifizierten die Käufer den neuen Mustang. Das klingt wohl auch bekannt, oder? Die Motorkraft ließ keine Wünsche offen – im buchstäblichen Sinne – sie war einfach ein Leidenschaftskiller. Das Design zeigte sich auch phantasielos und uninspiriert. (autaro)

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