Archiv für Mai, 2008
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 20th, 2008

Grüne Politik bayerischer Art

BMW setzt auf Umweltfreundlichkeit. Diese soll aber möglichst ohne Hybrid-Antriebe gehen. Der Hersteller möchte in der Zukunft neben der Sonnenenergie auch die Motoren-Abwärme zur Stromerzeugung an Bord nutzen.

Die Experten der bayerischen Marke Nummer eins haben festgestellt, dass bei den konventionellen Verbrennungsmotoren nur ein Drittel der Kraftstoffenergie zur Fortbewegung umgesetzt wird. Alles andere verpuffe als Abwärme. Nun soll auch dieser Teil in Energie verwandelt werden. Zu diesem Zweck wird in den Auspuff einen thermoelektrischen Generator eingebaut, der die Wärme abfängt und dann in Energie umwandelt. Die Entwickler behaupten, dass somit rund 1000 Watt gewonnen werden können. Würde diese Energie ins Bordnetz eingespeist und zudem zum Beispiel Motor und Klimaanlage beim Kaltstart mit der Abwärme vorgeheizt, könne der Verbrauch im realen Betrieb um fünf Prozent gesenkt werden.

Auch das Solardach gehört nicht mehr nur zum Science-Fiction-Roman. Mit einer speziellen Anlage, die die Sonnenenergie abfängt, kann eine Stromleistung von 200 Watt erzielt werden. Damit ließe sich die Starterbatterie laden und der Verbrauch um mindestens 0,3 Liter auf 100 Kilometer reduzieren.

 

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Mai 19th, 2008

Biosprit-Regelung E10 gescheitert

In der Automobilbranche dreht sich alles um die Umwelt – die Rohstoffe sind knapp und die Klimakatastrophen sind häufiger denn je. Die Weltregierungen versuchen durch verzweifelte Maßnahmen, das Chaos zu verhindern und die weitere Verschärfung der Krise vorzubeugen. Doch das alles scheint unkoordiniert zu sein – Gewerkschaften, Automobilclubs und vor allem die gesamte Autoindustrie währt sich gegen sämtliche Abgaswerte, die die Umweltministerien vorschlagen.

Vor kurzem ist auch die Biosprit-Regelung E10 gescheitert, die eben vorsah, dass der CO2-Grenzwert bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer reduziert werden soll. Der Entwicklungsvorstand von Daimler Thomas Weber sagte vor kurzem dem Autoportal ‘Autogazette’: „Wir sind entschlossen, diese Vorgaben zu erreichen. Allerdings kann dieses Ziel aus unserer Sicht nicht vor 2015 erreicht werden, da rund 60 Prozent der Autos aller Hersteller, die 2012 auf den Markt kommen werden, heute bereits entwickelt sind.“ Die Grenzwerte, die von der EU festgelegt wurde, seien zwar realistisch, man sollte allerdings längere Übergangszeiten einplanen: „Es geht ja nicht um den Wegfall der Biokraftstoffe, sondern um das entsprechende Einführungsszenario. … Wir brauchen einen harmonisierten Einsatz zwischen Deutschland und den restlichen europäischen Staaten“, sagte Weber im Interview.

 

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Mai 13th, 2008

Tuning World Bodensee zeigte, dass sich heutzutage Tuning nicht mehr als Leistungsoptimierung versteht, sondern vor allem die Optik des Automobils umfasst

Die Tuning World Bodensee zeigte, dass sich heutzutage Tuning nicht mehr als Leistungsoptimierung versteht, sondern vor allem die Optik des Automobils umfasst. Die Umweltproblematik blieb allerdings auch nicht vernachlässigt und eine Reihe von Anbietern zeigten Entwicklungen, die zukunftsweisend und praktisch anwendbar sind.

Was die optischen Veredlungen angeht, setzen die Anbieter eher auf dezente, gut stilisierte Änderungen an der Karosserie. Es geht nicht nur um Schönheit und Sportlichkeit oder eben um Extravaganz, sondern vor allem um Aerodynamik und Sicherheit. Das heißt, dass die großen Tuner verstärkt nach Lösungen suchen, die das Fahrverhalten des Automobils wirklich verbessern. Einige Hersteller zeigten jedoch, dass man nicht völlig in der Unauffälligkeit versinken möchte. Das erkannte auch Mathias Albert, der Sprecher des deutschen Verbandes für Automobiltuning und – zubehör: „Das technische Tuning hat schon immer eine untergeordnete Rolle gespielt – die Hauptrolle übernimmt das optische Tuning“, und gibt konkrete Beweise: „Beim Felgendesign wird verstärkt mit Lacken gespielt“

 

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Mai 13th, 2008

Renault Bajaj ULC

Renault hat vor kurzem durch sein Pressezentrum angekündigt, dass er in Indien ein Modell entwickeln und vermarkten will, das dem Tata Nana Konkurrenz machen soll. Das Automobil wird in Kooperation mit Nissan und dem indischen Auto- und Motorradhersteller Bajaj entwickelt. Der neue Wagen soll bis 2011 fertig sein und unter 1600 Euro kosten. Das Projekt trägt den Arbeitstitel ULC und soll in Chakan im Bundesstaat Maharaschtra hergestellt werden. Nach Renaults Plänen soll der jährliche Absatz 400.000 Einheiten erreichen.

Renault bestätigt seine Positionen als einer der führenden Hersteller der Weltindustrie. Vor einigen Monaten wurde bekannt, dass die hauseigenen Ingenieure bereits sehr erfolgreich an elektrischen Autos arbeiten, die zuerst in Israel auf den Markt gebracht werden sollen. Die viel kritisierte Kooperation mit Nissan erweist sich gerade als eine absolut erfolgreiche Entscheidung – der französische Konzern sichert sich damit eine solide technische und wirtschaftliche Unterstützung.

 

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Mai 10th, 2008

Škoda Superb

Škoda Superb

Der VW-Konzern ist inzwischen ein regelrechtes Imperium. Die Werke des Herstellers produzieren Automobile auf Hochtouren und zwar auf allen Kontinenten der Welt. Von Indien und den USA über Brasilien und Südafrika – die zwei Buchstaben V und W sind überall auf frisch gestrichenen, gerade zugelassenen Automobilen zu sehen. In dieser ganzen fast unüberschaubaren Konstellation von Werken und Repräsentanzstellen nimmt Škoda eine ganz besondere Stellung ein. Mit dem Kauf des tschechischen Automobilstolzes gab VW kurz nach der Wende in den frühen 90ern ein Zeichen von sich, dass er den östlichen Nachbarn vertraut und dass er ihr Potenzial zum Wachstum sieht. Getäuscht haben sich die Spezialisten nicht. Škoda ist inzwischen eine eigenständige und sehr erfolgreiche Marke, die sich im Premium- und Mittel-Segment gegen starke Konkurrenten behaupten kann. Mit dem Škoda Superb bestätigt sie diesen Status und versucht sogar neue Käuferschichten zu erobern.

Zuerst die Nachteile. Auf der negativen Seite sollte vor allem das Gepäckraumvolumen erwähnt werden. Lediglich 462 Liter stehen den Reisenden zur Verfügung, was nicht viel mehr als drei Koffer bedeutet. Die umlegbare Rücksitzbank, die man von den früheren Modellen kennt, ist hier aus ungeklärten Gründen nicht mehr zu sehen. Dies geht leider alles auf Kosten des Fahrkomforts. Im Superb fühlen sich Fahrer und seine Insassen äußerst bequem. Die Materialqualität des Interieurs harmoniert perfekt mit den Platzverhältnissen. Die fehlende Fensterrahmenverkleidung soll an die neuen Sparmaßnahmen erinnern, die Škoda vor einigen Monaten ankündigte. Im Superb stört das aber nicht besonders.

Die Triebwerke, die der Hersteller entwickelt hat, sind erste Sahne. Gleich sechs Varianten stehen für den Verkaufsstart bereit – drei Diesel und drei Benziner. Das Leistungsspektrum ist breit und fängt bei den Benzinern mit dem vier-Liter-Aggregat mit 115 PS/85 kW an und endet mit dem V-Sechszylinder, der mit 193 PS/ 142 kW beeindruckende Kraft anbietet.
Škoda hat sich Anfang der 90er vor allem mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis auf dem westeuropäischen Markt durchgesetzt. Dieser Strategie bleibt der Hersteller bis heute treu. Der Superb ist ab 23.000 Euro zu haben. Bei so einem Preis schafft man sich eine Luxuslimousine an, die sich fahren und sehen lässt. Auch die Ausstattung kann mit den Modellen der namhaften Konkurrenten durchaus mithalten. Zu dieser gehören unter anderem ein Touch-Screen-Navigationssystem und Scheinwerfer, die die Straße tempo- und witterungsabhängig ausleuchten.

 

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Mai 5th, 2008

die Veranstaltung setzt Maßstäbe nicht nur beim Tuning-Angebot

absolute Highlights sorgen für aufregende Momente

100.000 Besucher bewunderten mehr als 1.000 veredelte Fahrzeuge und 19 Weltpremieren an den vier Messetagen der diesjährigen Tuning World Bodensee. Die Bilanz beweist einmal mehr, dass die Veranstaltung mittlerweile zu den größten und wichtigsten Autoforen Europas gehört. 250 Aussteller präsentierten ihre Meisterwerke in zehn Messehallen und im sonnigen Freigelände. Projektleiter Dirk Kreidenweiß zeigte sich mehr als begeistert von den Ergebnissen: „Der Optimismus der Branche war deutlich spürbar. In zahlreichen Gesprächen betonten die Firmenvertreter immer wieder, dass sie im internationalen Dreiländereck gute Geschäfte machen können.“

Inzwischen setzt die Veranstaltung Maßstäbe nicht nur beim Tuning-Angebot und der Reichweite der Produkte, sondern auch bei der Gestaltung des Rahmenprogramms. Die Ausstellung wird nämlich von einer Reihe von zusätzlichen Informationsevents, Demonstrationen und Partys begleitet. Bei der diesjährigen Ausgabe verwandelten sich die Auftritte des Drift-Profi Olaf Commijs und der Breakdance-Weltmeister Flying Steps in absolute Highlights und sorgten für aufregende Momente. Genauso spektakulär war die Wahl der neuen Miss Tuning. Der Schönheitswettbewerb ist inzwischen europaweit bekannt und erfreut sich in Deutschland einer enormen Popularität. Diesmal gewann die 25-jährige Daniela Grimm aus Goslar, die sich gegen 300 Mitbewerberinnen durchsetzte.

Das Fazit ist mehr als klar – der Tuning-Markt bietet immer größere Möglichkeiten und kann von der Automobilbranche nicht unterschätzt werden. Dies bestätigte auch das riesige Medieninteresse: 426 Journalisten aus 14 Nationen, darunter 16 Filmteams wurden in der Presseabteilung registriert. „Was wir hier in vier Tagen an Presseaufmerksamkeit erreicht haben, ist unbezahlbar“, meint Gerhard Köngseder, Geschäftsinhaber von Königseder Tuning.

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