Archiv für Juni, 2008
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juni 18th, 2008

Rückruf: Mercedes-Benz CL-Coupé

Rückruf: Mercedes-Benz S-Klasse

Mercedes-Benz muss die Baureihen S-Klasse und CL-Coupé wegen Problemen mit der Elektronik zurück in die Werkstatt rufen. Die Spezialisten warnen davor, dass im Extremfall ein Ausfall der Frontscheinwerfer, Blinker, Wischer und Mittelkonsolen-Beleuchtung droht.

Ein fehlerhaftes Elektronik-Bauteil kann die Funktion der Frontscheinwerfer, der Blinker, des Scheibenwischers sowie der Beleuchtung lahmlegen. Das sind natürlich keine erfreulichen Nachrichten, doch der Hersteller verspricht, dass er sich sorgfältig um die Montage und Reparatur der Teile kümmern wird.

Es handelt sich anscheinend um ein ernsthaftes Problem, denn im Extremfall kann die elektrische Lenkradverstellung komplett ausfallen. Betroffen sind zwischen Oktober und November 2007 gebaute S-Klassen sowie CL-Coupés. In diesen Einheiten wurde gerade ein Transistor im Steuergerät verbaut, der wegen falscher Lagerung streiken kann. Der Hersteller konnte keine genauen Angaben über die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge nennen. Die Halter werden persönlich von Mercedes angeschrieben. Die Reparatur soll knapp eine Stunde dauern.

 

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Juni 16th, 2008

Revolution: Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug Toyota FCHV-adv

Große Nachrichten auf dem Umweltfront scheinen nur aus Asien zu kommen – genauer gesagt von Toyota. Vor kurzem berichtete das Pressezentrum des japanischen Herstellers, dass die hauseigenen Ingenieure einen großen Fortschritt bei der Entwicklung des Brennstoffzellen-Fahrzeugs gemacht haben, an dem sie seit mehreren Jahren arbeiten. Nun kommt die neuste Generation des Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeugs FCHV-adv rund 830 Kilometer mit nur einer Tankfüllung.

Ein viel größeres Hindernis als die Reichweite des Aggregates stellte allerdings der Kaltstart des Motors dar. Bei niedrigen Temperaturen bildete sich eben in dem Motor Wasser, was zu elektrischen Störungen führen könnte. Dieses Problem ist nun auch beseitigt. Die Brennstoffzelle des Studien-Modells arbeitet jetzt auch bei Temperaturen bei unter 30 Grad Celsius absolut zuverlässig. Sie ermöglicht somit eine Alltagstauglichkeit die bisher nur Benzin-, Diesel- und Hybrid-Antrieben zugesprochen wurde.

Das Fahrzeug wurde bereits ausführlichen Erprobungen in Japan, den USA und Kanada unterzogen. Getestet wurde es in kalten sowie in ganz warmen Regionen, um Daten für die Weiterentwicklung des Systems zu erhalten.

 

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Juni 10th, 2008

Audi ABT R8

Audi ABT R8

Audi ABT AS4

Audi ABT AS4

ABT-Tuning ist mittlerweile ein prominenter Name unter den deutschen Tuning-Anbietern. Dieser Ruf bestätigte sich einmal mehr auf der diesjährigen Tuning World Bodensee, die Anfang Mai in Friedrichshafen stattfand. ABT zeigte sich sehr gut vorbereitet und präsentierte ein Tuning-Spektakel der Superlative. Im Blickpunkt standen diesmal ganze drei Automobile, die sich schnell zu richtigen Eye-Catcher im gesamten Event etablierten.

Ein echter Traumwagen ist zum Beispiel der ABT R8. Seine Stärke ist auf jeden Fall die Motorpower, die sich auch am Äußeren des Wagens bemerkbar macht. Das Aussehen täuscht nicht. Das extravagante Bodykit wurde von den Kemptener Motorsport-Technikern perfekt auf die Gewichts- und Leistungsbedingungen des edlen Boliden hin optimiert.

Für die Premium-Mittelklasse hat ABT den AS4 entwickelt. Das Fahrzeug setzt auf eine sportliche Dynamik, die völlig innovative Maßstäbe bei der Designsführung ankündigt. Noch beeindruckender ist der 4-Rohr-Endschalldämpfer, der nicht nur einen harmonischen Sound zu produzieren weiß,, sondern auch gut mit der Gesamtsilhouette des Wagens harmoniert.

Etwas ganz Neues ist die Improvisation zum Thema Tiguan, mit der ABT erneut beweist, dass ihm alles in Sachen Tuning gelingt. Hier ist wieder die Sportlichkeit das führende Prinzip und diese macht sich in allen Elementen des Kits bemerkbar – von den überabreiteten Leuchten, über die Stoßschalldämpfer bis hin zu den Interieursvorschlägen. Der Anbieter ist es sich bestens bewusst, dass hohe Motorleistung immer kontrolliert werden soll. In diesem Sinne sorgen auch die Fahrwerkskomponente und die ABT Bremsanlagen für bestes Handling und das Maximum an Traktion und Verzögerung in jeder Situation.

 

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Juni 9th, 2008

Renault und Nissan expandieren in Indien

Renault und Nissan haben den Grundstein für ein neues Werk in Chennai, Hauptstadt des indischen Bundesstaates Tamil Nadu, gelegt. Dies berichtete das Pressezentrum des französischen Herstellers. Der Produktionsstart ist für 2010 geplant und die Produktionskapazität wurde bei 400.000 Einheiten pro Jahr festgelegt. Die Fahrzeuge aus diesem neuen Werk werden ausschließlich für den indischen und im kleineren Rahmen für den weiteren asiatischen Markt produziert. Die Nachricht bestätigt einmal mehr die Expansionsvorhaben der zwei mächtigen Automobilproduzenten in Indien. Das Land erlebt ein Wirtschaftsboom, der sich laut Finanzexperten auch in den nächsten Jahrzehnten anhalten wurde. Dementsprechend ist auch der Bedarf an Kraftfahrzeugen enorm.

Speziell für den indischen Markt plant Renault die Produktion mehrerer Modelle auf der erfolgreichen Logan-Basis. Zudem entwickelt das Unternehmen neue Fahrzeuge, die speziell auf die Kundenansprüche indischer Autofahrer abgestimmt sind. Vor kurzem machte auch eine weitere Nachricht von Renault die Runde: Der Hersteller wolle in Indien ein Billigstauto mit einem Preis von weniger als 2000 Euro vermarkten. Anscheinend ist das neue Werk für die Produktion von diesem Modell bestimmt.

 

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Juni 3rd, 2008

Öko-Tuning – die große Illusion

Öko-Tuning ist eine reine Geldverschwendung – das sagt die Fachzeitschrift „Auto Bild“. Die Aussage basiert auf einem Vergleichstest, der von den Experten der Zeitschrift durchgeführt wurde. Dabei wurden sechs Spritspar-Geräte berücksichtigt. Die Studie wurde Mitte April durchgeführt und Ende des Monats veröffentlicht. Das Urteil der Fachexperten ist eindeutig: Keines der Verfahren senkte den Treibstoffverbrauch.

Dabei wurden bei der Untersuchung eine breite Auswahl an Geräten getestet, die aktuell auf dem Markt zu haben sind. Die Palette ist reichhaltig und umfasst ganz herkömmliche Entwicklungen sowie richtig extravagante Lösungen. Zu der zweiten Gruppe gehören zum Beispiel die Magneten, die den Verbrauch durch positiv beeinflusste Moleküle senken soll. Der ganze Spaß, der übrigens von dem Hersteller Zimnol stammt, kostet nicht mehr als 20 Euro und die Installation erfolgt ganz einfach. Dieses konnte aber nichts an dem Verbrauch des Testwagens (Skoda-Octavia) ändern. Genauso ergebnislos erwies sich auch der Versuch mit dem Luftstromoptimierer von Fuel 24 und mit dem System von ESPA zur Erhöhung des Drehmoments.

Ganz neu auf dem Markt sind solche Entwicklungen, die durch Softwareeingriffe in das Steuergerät die Leistung erhöhen und gleichzeitig den Verbrauch senken sollen. Erfüllt wurde nur der eine Teil der Aufgabe – der Spritverbrauch hat sich lediglich erhöht.

Die Experten kommen zu dem Beschluss, dass das größte Sparpotenzial beim Fahrer selbst liegt – durch das richtige Fahrverhalten lassen sich auch ohne Umbau bis zu 15% Kraftstoff sparen.

 

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Juni 2nd, 2008

Biodiesel erntet in letzter Zeit immer mehr Kritik. Die aktuelle Ausgabe der National Geographic Deutschland widmet einen ausführlichen Artikel dem Thema Ölreserven. In diesem wird deutlich gezeigt, dass Biodiesel nicht das Potenzial besitzt, den Ölbedarf abzudecken. Die Nachteile des Kraftstoffes fasste aber am deutlichsten der Vorstandssprecher der Österreichischen grünen Partei in der Sendung „Voralberg heute“ zusammen. „Der Biodiesel ist eine Falle und ein großer Bioschwindel“, sagte er. Für die Herstellung des Kraftstoffes würden enorme Regenwaldgebiete zu Opfer fallen. Die Nahrungsmittelspekulation würde zudem angeheizt und Lebensmittel würden teurer, sagte noch der Politiker.

Die Biodiesel-Odyssee endet aber nicht mit der Aussage des Politikers. Vor kurzem wurde auch die Regelung verabschiedet, die besagt, dass der Anteil von Biodiesel ab dem Jahr 2009 von derzeit fünf auf sieben Volumenprozent steigt. Der ADAC wollte schnell eventuelle Missverständnisse ausräumen und bestätigte, dass die Änderung zu keinen negativen Folgen für den Motor führen wird. Doch die „Bild am Sonntag“ fragte den Experten Walter Geier vom TÜV-Süd danach, wie sich diese Änderung auf die Motorpower auswirken kann. Dieser äußerte sich kritisch: „Es gibt keine Garantie dafür, dass eine Erhöhung der Diesel-Beimischung auf sieben Prozent nicht zu mehr Ausfällen führen kann“.

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