Archiv für Juli, 2008
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juli 31st, 2008

München, den 31. Juli (autaro) Familien wachsen und damit wachsen natürlich auch die Autos aus der Mittelklasse. Jeder, der sich um mindestens zwei oder drei Kinder kümmern muss, weiß, dass das beste Verkehrsmittel der Van ist. Dieser bietet nicht nur ausreichend Platz für Fahrer und seine Mitreisenden, sondern auch deutlich mehr Sicherheit als eine herkömmliche Limousine. Deshalb erfreuen sich die kleinen Micro-Busse einer enormen Kundenresonanz. Diese inspiriert wiederum die Autohersteller. So brachte VW den Touran auf den Markt, Ford entdeckte den Focus C-Max, Renault hat den Scenic und Opel den Zafira. Was hat aber Peugeot? Den 308. Zur Mittelklassenlimousine 308 gibt es allerdings keine Van-Alternative. Der Grund dafür liegt darin, dass sich die Franzosen nie gut im Genre „Van“ gefühlt haben. Ohne viel zu riskieren, bohren sie dann da, wo sie sich am besten auskennen - eine Kombi-Version des beliebten 308 soll die Van-Lücke im Katalog füllen.
Zumindest preislich ist der 308 SW eine sehr attraktive Lösung im Vergleich zu den Van-Konkurrenten. Der 308 SW kostet genau 16.700 Euro und ist somit nur 600 Euro teurer als der konventionelle Fünftürer. Dafür wurde nicht nur der Kofferraum umgestylt. Die ganze Karosserie ist nun größer geworden und bietet neben zehn zusätzlichen Zentimetern Radstand und eine auf 4,50 Meter gestreckten Karosserielänge auf Wunsch so viele und so variable Sitze wie in einem Van an – nämlich sieben. Das Extra kostet 2000 Euro und ist eine sehr gute Investition: dafür bekommt man in der zweiten Reihe drei einzelne Sitze, die individuell verschoben und justiert oder ganz ausgebaut werden können.
Unter der Haube wartet der 308 SW mit einer für Peugeot üblich breiten Motorenpalette auf, die aus fünf Benzinern und zwei Dieselmotoren besteht. Keiner von denen enttäuscht auch in dieser überarbeiteten Version.

 

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Juli 29th, 2008

München, den 29. Juli (autaro) Junge Fahrer haben es nicht leicht. Gerade nach der Führerscheinprüfung ist die Lust darauf, ein eigenes Fahrzeug zu fahren und zu besitzen, am größten. Gleichzeitig muss man aber gerade als Anfänger mit sehr hohen Versicherungskosten rechnen, was natürlich wie eine kalte Dusche für die Fahrleidenschaft der jüngsten Autobesitzer ist. Bei einer genaueren Beobachtung des Versicherungsmarktes und einem detaillierten Vergleich der verschiedenen Angebote kann man aber durchaus auch einen kostengünstigeren Vertrag abschließen.
Die Gründe für die teuren Prämien liegen eindeutig an dem Unfallrisiko – diese junge Gruppe der Verkehrsteilnehmer verursacht jedes Jahr eine enorme Zahl an Kollisionen auf den Bundesstraßen.
Eine der einfachsten Möglichkeiten, an eine billigere Police zu kommen, wäre, das Fahrzeug als Zweitwagen der Eltern anmelden zu lassen. Viele Assekuranzen bieten für Zweitwagen bessere Einstiegsprozente. Eine andere Alternative ist der umfassende Vergleich aller Versicherer. Wer sich genau informiert, kann kräftig sparen. Von 100 bis 240 Prozent – die Preisspanne ist bei den verschiedenen Anbietern sehr groß. Schlussendlich zählt aber der Preis und gerade bei den Fahranfängern kann dieser bei 240 Prozent sogar billiger sein als bei 100 Prozent. Der beste Tipp, den man bekommen kann, lautet deshalb: Vergleichen und vergleichen. Damit man sicher sein kann, dass man sich für das beste Angebot entschieden hat, sollte man sich so viele Angebote wie möglich einholen. (autaro)

 

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Juli 24th, 2008

München, den 24. Juli (autaro) Sind deutsche Autofahrer Umweltmuffel? So eine hoch interessante Frage versucht eine vor kurzem abgeschlossene Studie zu beantworten, die im Auftrag des des Marktforschungsinstituts LeasePlan durchgeführt wurde. Die Mehrheit der Befragten finden die Nutzung alternativer Verkehrsmittel theoretisch sinnvoll; das gleiche kann aber von dem Verzicht auf die eigene Karosse nicht gesagt werden. Hingegen nehmen die Autofahrer die Automobilindustrie in die Pflicht, wenn es um den Umweltschutz geht. Auch genaue Pläne haben die Autobesitzer hierzulande: Vor allem eine umfangreiche technische Optimierung soll zu weniger Spritverbrauch und schließlich zu nullierten CO2-Werten führen.
Konsequent bleiben die Befragten in ihrer Weigerung auf etwaige persönlichen Privilegien zu verzichten. So sehen sie zum Beispiel auch die staatlich verordneten Umweltmaßnahmen wie die Einführung der City-Maut sehr skeptisch. Auf die Frage, welchen Beitrag der einzelne Autofahrer tatsächlich bereits für den Umweltschutz leistet, geben über drei Viertel der Befragten an, kurze Strcken zu Fuß zurück zu legen anstatt mit dem Auto zu fahren. Immerhin erhöht sich auch die Anzahl der Leute, die bereit sind, in der Zukunft längerfristig auf das Autofahren zu verzichten.
Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen aus der Studie ist allerdings, dass die Deutschen nicht auf Eigenverantwortung setzen, sondern vor allem auf die Innovationskraft der Autoindustrie. (autaro)

 

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Juli 22nd, 2008

Tata fährt mit … Luft

Als Alternative der mühsam entwickelten Elektromobile möchte nun der indische Hersteller Tata den Markt mit einem Wagen revolutionieren, der mit komprimierter Luft fährt.

Vor etwa einem Jahr wurde Tata gegründet und sorgte gleich bei seiner Entstehung für Wirbel in der Autoindustrie durch die Vorstellung des Projekts für ein Auto, das unter 2000 Euro kosten soll. Umweltschützer sahen das damals äußerst kritisch und angesichts der kosmischen Ölpreise scheint das heute fast unnötig zu sein. Automobilfahren wird weiterhin teuer bleiben. Tata arbeitet trotzdem weiter daran.

Das scheint aber längst nichit die einzige Überraschung in Tatas Wundertüte zu sein. Als Antwort auf die Umwelt-Vorwürfe möchte der Hersteller ein Modell auf den Markt bringen, das als Treibstoff nichts anderes als Druckluft verwendet. Das Prinzip ist glasklar: Ein vom Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing hergestellter Druckluftbehälter, den man vor der Fahrt befüllt, setzt einen Kolbenmotor in Bewegung. Gepaart ist diese ausgeklügelte Technologie mit einer äußerst leichten Karosserie, die nur 400 kg auf die Wage bringt. Der Motor des Kleinwagens hat knapp 20 Kilowatt Leistung und soll eine Spitzendgeschwindigkeit von gerade mal 110 km/h auf der Straße. Die alternative Technologie wird durch ein konventioneller Benzinmotor abgesichert, damit das Auto nicht einfach stehen bleibt, wenn einer der Antriebe versagt.

Der Hersteller hat eigenen Angaben zufolge bereits über 30 Millionen Euro in der Entwicklung des Luftautos investiert. Das Projekt wird allerdings von vielen Autoexperten als kritisch gesehen. Auto-Ingenieure behaupten zum Beispiel, dass Druckluft nicht soviel Energie für ein echtes Gebrauchsfahrzeug enthält. Nur die Zukunft wird zeigen, ob sich die Millionen-Investition gelohnt hat.

 

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Juli 18th, 2008

Der VW-Konzern ist inzwischen ein regelrechtes Imperium. Die Werke des Herstellers produzieren Automobile auf Hochtouren und zwar auf allen Kontinenten der Welt. Von Indien und den USA über Brasilien und Südafrika – die zwei Buchstaben V und W sind überall auf frisch gestrichenen, gerade zugelassenen Automobilen zu sehen. In dieser ganzen fast unüberschaubaren Konstellation von Werken und Repräsentanzstellen nimmt Škoda eine ganz besondere Stellung ein. Mit dem Kauf des tschechischen Automobilstolzes gab VW kurz nach der Wende in den frühen 90ern ein Zeichen von sich, dass er den östlichen Nachbarn vertraut und dass er ihr Potenzial zum Wachstum sieht. Getäuscht haben sich die Spezialisten nicht. Škoda ist inzwischen eine eigenständige und sehr erfolgreiche Marke, die sich im Premium- und Mittel-Segment gegen starke Konkurrenten behaupten kann. Mit dem Škoda Superb bestätigt sie diesen Status und versucht sogar neue Käuferschichten zu erobern.

Zuerst die Nachteile. Auf der negativen Seite sollte vor allem das Gepäckraumvolumen erwähnt werden. Lediglich 462 Liter stehen den Reisenden zur Verfügung, was nicht viel mehr als drei Koffer bedeutet. Die umlegbare Rücksitzbank, die man von den früheren Modellen kennt, ist hier aus ungeklärten Gründen nicht mehr zu sehen. Dies geht leider alles auf Kosten des Fahrkomforts. Im Superb fühlen sich Fahrer und seine Insassen äußerst bequem. Die Materialqualität des Interieurs harmoniert perfekt mit den Platzverhältnissen. Die fehlende Fensterrahmenverkleidung soll an die neuen Sparmaßnahmen erinnern, die Škoda vor einigen Monaten ankündigte. Im Superb stört das aber nicht besonders.

Die Triebwerke, die der Hersteller entwickelt hat, sind erste Sahne. Gleich sechs Varianten stehen für den Verkaufsstart bereit – drei Diesel und drei Benziner. Das Leistungsspektrum ist breit und fängt bei den Benzinern mit dem vier-Liter-Aggregat mit 115 PS/85 kW an und endet mit dem V-Sechszylinder, der mit 193 PS/ 142 kW beeindruckende Kraft anbietet.

Škoda hat sich Anfang der 90er vor allem mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis auf dem westeuropäischen Markt durchgesetzt. Dieser Strategie bleibt der Hersteller bis heute treu. Der Superb ist ab 23.000 Euro zu haben. Bei so einem Preis schafft man sich eine Luxuslimousine an, die sich fahren und sehen lässt. Auch die Ausstattung kann mit den Modellen der namhaften Konkurrenten durchaus mithalten. Zu dieser gehören unter anderem ein Touch-Screen-Navigationssystem und Scheinwerfer, die die Straße tempo- und witterungsabhängig ausleuchten.

 

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Juli 18th, 2008

Die westlichen Hersteller zeigen einmal mehr, dass sie nicht gerade flexibel sind, wenn es um die Änderung der Modellkonzeption oder Motorenentwicklung geht. Während die Ölpreise die Rekordhöhen längst überschritten haben und Umweltkatastrophen am laufenden Band folgen, produzieren sie Spritschlucker, die mehr als 15 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Jeder Versuch der Großkonzerne, diese Tendenz zu ändern und so schnell wie möglich auf alternative Antriebe und Treibstoffe umzustellen, sollte deswegen mit Ovationen begrüßt werden. Nicht nur deswegen verdient der Renault Megane Grandtour 1.6 16 V eco² Ethanol 85 unsere Aufmerksamkeit und positive Kritik.

Das Modell kann ohne weitere Bedenken als einer der ersten erfolgreichen Versuche zum Thema ‘Alternative Kraftstoffe’ gefeiert werden. Der offensichtlichste Vorteil ist, dass er Bio-Power zu einem ganz erschwinglichen Preis anbietet. Im Moment kosten die zwei Varianten – mit Ethanol und mit Benzin – gleichviel, und zwar genau 19.000 Euro. Damit das alles noch attraktiver aussieht, schnürt Renault den Megane eco² mit Sonderausstattungen wie etwa Klimaanlage und Tempopilot, wodurch ein Preisvorteil von 2.640 Euro erzielt wird.

An der Motorpower hat sich tatsächlich nichts geändert. Das Triebwerk leistet 77 kW/ 105 PS, was für die kompakte und gut stilisierte Limousine eine völlig ausreichende Kraft und phantastisches Fahrverhalten bedeutet. Nun kommen wir aber zu dem ganz besonderen Punkt, der das Modell noch attraktiver macht – der Spritverbrauch. Unter 8 Liter Sprit braucht der Öko-Franzose, um seine volle Kraft auf der Autobahn zu entfalten. Dabei geht es natürlich um eine Mischung aus Ethanol und herkömmlichem Benzin. Die neue Motorisierung bezeichnet der Hersteller als „Flexible Fuel Vehicle“ und das soll bedeuten, dass sich das Auto mit beliebigen Ethanol-Konzentrationen bis zu 85% fahren lässt. Ein weiterer finanzieller Schub bekommt der Besitzer des Renault Megane Grandtour 1.6 16 V eco² von der deutschen Regierung selbst. Ein Liter von dem wertvollen Treibstoff kostet im Moment 91 Cent pro Liter.

Ein Problem könnte die Tatsache sein, dass es in Deutschland immer noch eine sehr begrenzte Anzahl von Tankstellen gibt, die den begehrten Treibstoff anbieten. Europaweit sind sie noch weniger. Das soll sich allerdings schon bald ändern, versprechen Händler und Umweltminister. Ethanol gilt zum jetzigen Zeitpunkt als die alternative Energiequelle mit dem größten Potenzial und Großkonzerne im Öl-Geschäft versprechen künftig die Investitionen in ihn enorm zu vergrößern.

 

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Juli 18th, 2008

Der Partner gehört seit Jahren zum festen Teil des Peugeot-Produktkatalogs. Ausgerechnet mit diesem Modell fing die Offensive des traditionsreichen französischen Herstellers im Nutzfahrzeuge-Segment an, die sich als höchst erfolgreich entpuppt hat. Die Kundenresonanz ist immer noch enorm und heute gibt es den Partner in den unterschiedlichsten Varianten – als Freizeitautomobil für Großfamilien, als effizienter Partner von Kleinunternehmen sowie als praktisches leichtes Nutzfahrzeug für allerlei Transportaufgaben. Nun kommt eine weitere Version des beliebten Wagens auf den Markt, die ihn in einem hoch modernen und noch attraktiveren Licht präsentieren soll.

Als größter Vorteil der Neuauflage muss zunächst das Ladevolumen erwähnt werden. Bei den zwei Modellvarianten, die an den Start gehen, stehen dem Kunden 3,3 m³ (bei 4,38-Meter-Länge) bzw. 3,7 m³ (bei 4,63-Meter-Länge) zur Verfügung. Die intelligente Konzeption der Linienführung erlaubt, das gesamte Ladepotenzial des Peugeot-Meisterwerks zu nutzen. Das ist ein Vorteil, den man nicht unbedingt in allen Nutzfahrzeugen genießen darf.

Der neue Partner soll zu einem richtigen Freund seines Fahrers bei der Erledigung der täglichen Verpflichtungen werden. Der Hersteller legt einen deutlichen Akzent auf die Praxistauglichkeit, die sich auch in jedem Detail bemerkbar macht: zum Beispiel mit den komplett verkleideten Seitenwänden des Gepäckraums oder mit einem Ladeboden, der durch einen Kunststoffbelag geschützt wird. Der Innenraum bietet auch zahllose Ablagemöglichkeiten: sämtliche Handschuhfächer verstecken sich auf der Beifahrerseite, in der Mittelkonsole, in der Mitte des Armaturenbretts und sogar hinter dem Lenkrad.

Die Technik harmoniert perfekt mit dem effizienten Design. Für die Premiere hat der Hersteller gleich vier Motorvarianten vorbereitet – ein Benzin- und drei Diesel-Aggregate stehen zur Wahl. Beste Leistung liefern der 16V-vier-Zylinder und der stärkste Diesel, der von einem 1,6-HDI-FAP-Motor angetrieben wird. 90 PS und 66 kW stehen bei diesen französischen Meisterwerken zur Verfügung. Im Segment der Nutzfahrzeuge mag das nicht so spektakulär klingen – doch in der Praxis erweisen sich diese Zahlen als völlig überzeugend. Bei der Konstruktion des neuen Partner wurden nur hochwertige und moderne Materialien verwendet, die das Gewicht der Karosserie enorm erleichtern. Sogar bei vollem Gepäckraum scheint der Motor nicht sonderlich beansprucht zu sein.

 

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Juli 18th, 2008

Von Lancia gibt es nun was Neues – nicht nur Carla Bruni, sondern auch eine Auffrischung des italienischen Klassikers Delta. Bis jetzt konnte sich die Fiat-Tochter vor allem mit dem bestechenden Design ihrer Entwicklungen einen Namen machen – Stil und Modebewusstsein sind seit mehreren Jahrzehnten ein Markenzeichen von Lancia. Doch die Motorpower und die technische Qualität blieben dabei etwas auf der Strecke. Mit der neuen Modellpalette soll sich das alles nun ändern. Der neue Delta setzt auf jeden Fall hohe Standards in Fahrdynamik und Sicherheit und präsentiert gleichzeitig umweltfreundliche und effiziente Antriebstechnologien.

Mit seinen stattlichen Dimensionen und einem Radstand von 2,70 Metern positioniert sich der Italiener an der Obergrenze des Kompaktsegments. Am Äußeren fällt vor allem der markante Frontgrill auf, der ein mächtiges Gefühl vermittelt. Dieses wird von dem breiten Lufteinlass und den ausdrucksstarken Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht abgerundet. Das Außendesign ist durchaus harmonisch und bricht zum Teil mit der konservativen Ästhetik, mit der sich Lancia in den letzten Jahren identifizierte, ohne dabei zu extravagant zu wirken.

Im Fahrzeuginneren herrscht der für die Marke übliche Stil. Die Verkleidungs- und Bezugsmaterialien machen klar und deutlich, dass es sich bei dem neuen Delta um eine besondere Limousine handelt, die ihre Käufer beeindrucken will. Der Hersteller hat sich für die hoch qualitativen Produkte von Alcantra und Benova® entschieden, die nicht nur für Komfort, sondern auch für Exklusivität sorgen.

Nun aber zum heiklen Punkt – die Motortechnik. An den Start geht der neue Delta mit drei Triebwerk-Variationen: Zwei Turbojet-Benziner mit 88 kW/ 120 PS und 110 kW/ 150 PS sowie eine Turbodieselausführung 1.6 Multijet mit 88 kW/ 120 PS. Die Leistung ist für das Kompaktsegment nicht gerade beeindruckend – die starke deutsche und französische Konkurrenz hat hier mindestens einige PS mehr anzubieten. Doch das, was demnächst erscheinen soll, wird den Käufer überzeugen. Geplant sind nämlich drei potente Neuentwicklungen, allesamt mit Euro-5-Abgasstatus – die beiden Dieselvarianten 2.0 Multijet (121 kW/ 165 PS) und 1.9 Twinturbo Multijet (140 kW/ 190 PS) und der Hightech-Benziner 1.8 Di Turbojet mit Direkteinspritzung (147 kW/ 200 PS).

Neu für Lancia sind die diversen ultra-modernen Fahrassistenzen, die die Arbeit des Motors unterstützen und für ein beispielloses Handling sorgen. So erhöht etwa die Drehmoment-Linearisierung „Linearizing Torque Feedback“ (LTF) bei hoher Querbeschleunigungen das Widerstandsmoment am Lenkrad und dadurch die Fahrzeugkontrolle, während die Drehmomentregelung „Torque Transfer Contro“ (TTC) in Kurven zusätzliches Antriebsmoment vom inneren auf das Äußere Antriebsrad verlagert.

Die Käufer von Lancia Delta sucht man vergeblich unter den erfolgreichen, viel engagierten, gut verdienenden Geschäftsmännern. Das sind eher die Business-Künstler, für die nicht so sehr die Leistung, sondern das Erlebnis zählt.

 

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Juli 18th, 2008

Der Lamborghini Reventon wurde bereits zur Legende, bevor er überhaupt auf den Markt kam. Zunächst mal ist sein Preis schon absolut legendär: 1.200.000 Euro kostet das italienische Meisterwerk. Damit ist dem Käufer aber auch zugleich der Zutritt zum „Club Reventon“ gesichert – einem Club der Superreichen mit weltweit nur 20 Mitgliedern.
Tatsächlich werden Sage und Schreibe 22 Lamborghini Reventon produziert. 20 Fahrzeuge werden an ausgewählte Kunden geliefert, eins ist für Probefahrten reserviert und das letzte wird im Lamborghini Museum in der Nähe von Bologna ausgestellt.

Der Lamborghini Reventon wird von einem 12-Liter-Motor angetrieben. Aus dem 6,5 Liter großen Hubraum kommen 650 PS und über 660 Nm Drehmoment. In 3,4 Sekunden beschleunigt der Wagen von 0 auf 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 340 km/h.

Diese ungeheuren Kräfte werden durch ein E-Gear-Getriebe, das auch bei Formel-1-Boliden zum Einsatz kommt, im Zaum gehalten. In der Mitte des Cockpits ist ein G-Force-Meter integriert. Dieses Gerät, das man sonst nur in Flugzeugen findet, zeigt genau an, wie stark die Kräfte sind, die auf den Fahrer einwirken.

Auch das Design des Reventon ist außergewöhnlich:

Die Türen öffnen sich natürlich nach oben – das Markenzeichen von Lamborghini darf man schließlich hier nicht vermissen.

Die Schweller tragen einiges zur Fahrleistung bei: Auf der Fahrerseite ist der eine opulent ausgeformt, um die Anströmung des Ölkühlers zu steigern. Auf der rechten Fahrzeugseite ist das Teil aber glattflächig, weil er nur die Unterbodenströmung unterstützen muss.

Die Ausstattung des Innenraums erinnert an ein Flugzeug-Cockpit: Leuchtende Knöpfe und eine Vielzahl von Instrumenten, um die unglaubliche Fahrleistung zu kontrollieren, und drei TFT-Flüssigkristall-Flachbildschirme runden die Super-Jet-Optik ab.

Und die Ähnlichkeiten sind kein Zufall. Für dieses außergewöhnliche Automobil ließen sich die Entwickler von Kampfjets wie dem Tornado oder der F 22 Raptor inspirieren.

 

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Juli 18th, 2008

Spät, viel zu spät kommt der Ford Kuga auf den Markt. Die großen Konkurrenten haben vor Jahrzehnten ihre Modellpaletten auf die SUVs erweitert und können jetzt, wenn das Geschäft in diesem Segment boomt, von ausgearbeiteten Marktnischen und Stammkunden profitieren. Das SUV von Ford hat es schwer. Es muss nicht nur einen Platz in diesem sehr erfolgreichen, dafür aber auch hart umkämpften, Segment für sich machen, sondern auch beweisen, dass Ford etwas mehr als zuverlässige und immer hoch konservative Fahrzeuge zu bieten hat.

Der Gesamteindruck vom Kuga ist erstmal recht positiv. Seit neuem spielt bei Ford das Design eine führende Rolle. Wenn früher die Produkte des Herstellers nicht unbedingt aufdringlich erscheinen wollten und irgendwie in der Masse verloren gingen, scheinen die hauseigenen Ingenieure nun deutlich mutiger geworden zu sein. Diesen Mut sieht man auch definitiv beim Kuga. Dieser basiert auf der Studie Iosis, die auf der letzten IAAF präsentiert wurde. Das Exterieur wird von der sog. Kinetic-Design-Linie dominiert, die ein sicheres Fahrverhalten und optimale Fahrdynamik gewährleistet.
Das Interieur bietet durchaus Vielfalt und Dynamik. An den Start gehen zwei Ausstattungsvarianten. Empfehlenswert ist vor allem die teurere, die viel geschmackvoller und harmonischer stilisiert ist. In der billigeren Ausstattungslinie herrscht Kunststoff-Dominanz und eine bunte Farbmischung, die ästhetisch etwas belastend wirkt. Ansonsten ist der Innenraum geräumig und bietet exzellente Platzverhältnisse – bis zu fünf Erwachsene fühlen sich hier wohl und können ohne Einschränkungen die Fahrt genießen.

Für die Premiere hat der Hersteller nur eine Motorvariante vorgesehen. Die mangelnde Abwechslung kompensiert der Hersteller mit herausragender Qualität. Mit einer Leistung von 136 PS und einem bei 2000 Umdrehungen pro Minute anliegenden maximalen Drehmoment von 320 Nm bietet das Kuga-Triebwerk eine respektable Performance. Den Sprint von 0 bis 100 km/h schafft das SUV in nur 10,7 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h ist zwar unauffällig, dafür sind aber Traktion und Handling hervorragend und erlauben dem Fahrer, das gesamte Kraftpotenzial seines Geländewagens zu erforschen. Und nun kommen wir zu dem Punkt, bei dem der Kuga die Konkurrenz schlägt – der Spritverbrauch. Nur 6,4-Liter Diesel schluckt der Wagen auf 100 km.

Für den Preis von 28.500 bekommt man ein SUV, das sich auf jeden Fall – auch gegenüber der Konkurrenz - sehen und fahren lässt.

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