Archiv für August, 2008
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

August 29th, 2008

München, den 29. August (autaro) Jedes Jahr erlebt die Regionalstruktur der Autoversicherung einen kräftigen Umbau. In diesem Jahr sind die Änderungen relativ wenige im Vergleich zu den Jahren zuvor – immerhin verbleiben knapp 64 Prozent der bisher 434 Zulassungsbezirke nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV) in der gleichen Haftpflicht-Regionalklasse.
Unter allen Städten Deutschlands dürfen sich die Einwohner von Zwickau am meisten freuen – der Landkreis rutschte in den Statistiken um ganze vier Klassen nach unten. Die Korrektur verdanken die Bundesbürger der jüngsten Kreisgebietsreform in Sachsen. Ab dem 1. August 2008 gehören zum Landkreis Zwickau die bisherigen Kreise Chemnitzer Land und Zwickauer Land, die dementsprechend zwei Klassen herauf- bzw. herabgestuft.
Die Klassenaufteilung für die Kaskoversicherungen erlebt noch weniger Änderungen – 82 Prozent der Zulassungsbezirke behalten ihre Einstufung aus dem Vorjahr. Mehr als zehn Prozent werden allerdings günstiger eingestuft. Die unvorteilhafteste Änderung erleben die Bezirke Görlitz und Stollberg, die jeweils zwei Klassen hochgestuft werden. (autaro)

 

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August 28th, 2008

München, den 28. August (autaro). Große Ambitionen sind gut – sie motivieren und geben Kraft. Doch manche von denen sind viel zu mutig, müssen korrigiert werden und bringen nichts außer herbe Enttäuschung. Das sollte kürzlich auch die japanische Nummer eins – Toyota – erfahren. Für 2009 hat der Hersteller die Produktion von 10.000.000 Automobile geplant, musste dieses Ziel aber kippen. Als Grund dafür wird die schwache Nachfrage in Nordamerika angegeben.
Als Toyota das Ziel von 10 Mio. Autos vor einigen Monaten ankündigte, waren alle Konkurrenten geschockt – bis jetzt hatte es niemand geschafft, diese Produktionszahl zu erreichen. Die Prognose war allerdings auch eine konsequente Folge aus der systematisch geführten Wachstumspolitik. Nicht nur verkaufen sich die umweltfreundlichen Entwicklungen des Produzenten weltweit exzellent, sondern auch die Tochterunternehmen profitieren von der einzigartigen Unternehmensstruktur und -organisation. Zu der Konzerngruppe zählen unter anderem der Lastwagenbauer Hino Motors und der Kleinwagenhersteller Daihatsu Motor. Der globale Absatz wurde für das kommende Jahr auf 10,4 Mio. Einheiten festgelegt, musste aber auf 9,7 Mio korrigiert werden. Immerhin bedeutet diese Zahl ein Plus von 200.000 Autos im Vergleich zum Jahr 2008.
Der US-Markt ist eine der wichtigsten Bühnen für den japanischen Giganten, dieser wird aber seit Monaten von einer schieren Kreditkrise und dem hohen Ölpreis geplagt. Finanzexperten haben gehofft, dass sich der Markt zu Beginn des nächsten Jahren zu erholen anfängt. Angesichts den Absatzkorrekturen von Großkonzernen wie Toyota ist aber diese Erwartung geplatzt. (autaro)

 

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August 25th, 2008

München, den 25. August (autaro) Lange, sehr lange hat es gedauert bis diese Nachricht endlich mal in die Öffentlichkeit präsentiert wurde: Nach langem Zögern will nun auch BMW AG Elektroautos produzieren. Die Arbeit der hauseigenen Ingenieure hat sehr gute Ergebnisse gezeigt, die eine gute Hoffnung für die Produktion von abgas- und spritfreien Autos gibt. Der Vorstandsvorsitzende des Herstellers teilte vor kurzem mit: „Wir haben uns deshalb entschieden, ein Fahrzeug mit Elektroantrieb zu bauen.“ Die Entwicklung steht in einer anscheinend sehr fortgeschrittenen Phase, denn derzeit läuft bereits ein Test mit dem Kleinwagen Mini.
Die Studie wurde von der vor kurzem initiierten Arbeitsgruppe „Project i“ durchgeführt. Diese zeichnet für die Entwicklung von Fahrzeugkonzepten mit niedrigen Emissionswerten verantwortlich zeichnet. Bis jetzt hatten die Münchner Ingenieure Probleme vor allem mit dem Energiespeicher und den Reichweiten, was zu der langen Verzögerung geführt hat. Der Münchner Konzern ist unter den letzten großen europäischen Automobilherstellern, die die Produktion von Elektrofahrzeuge angekündigt haben. Damit reagiert das Unternehmen auch auf die sehr strengen Vorgaben, die von Brüssel festgelegt wurden. Die Europäische Union will nämlich die Automobilkonzerne mit hohen Geldstrafen belegen wenn Neuwagen mehr CO2 ausstoßen als erlaubt. (autaro)

 

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August 21st, 2008

München, den 21. August (autaro) GPS-Geräte sind inzwischen unentbehrlich – in wenigen Sekunden findet man den Weg zum nächsten Geschäftstermin oder die Route zum Urlaubshotel auf Mallorca. Das Problem solcher Gadgets war bisher allerdings der Preis – sogar bei einer harten Konkurrenz kosten die Geräte immer noch sehr viel. Auf die muss man auch noch aufpassen – sie müssen immer aus dem Auto demontiert werden, denn sonst kann es zu Krach mit der Versicherung kommen. Doch damit ist jetzt endlich Schluss. Eine Vielzahl moderner Handys bieten die tolle Kombination zwischen Handy und einem GPS-Gerät, das man auch ganz bequem sowohl im Auto als auch wenn man zu Fuß unterwegs ist verwenden kann.
Der Kauf eines solches Geräts ist auf jeden Fall empfehlenswert. Oft kostet es weniger als eine reine GPS-Anwendung und ist deutlich praxistauglicher. Vor dem Kauf sollte man sich allerdings sehr gut informieren. Das GPS-Handy sollte am besten über ein System mit „On Board-Lösung“ verfügen. Dabei ist alles was für eine GPS-Verbindung benötigt wird, direkt auf dem Handy vorhanden. Solche Handys kosten zwar mehr, sind aber deutlich einfacher zu bedienen und sind nicht mit Folgekosten verbunden, die durch das Downloaden von verschiedenen Softwares entstehen können.
Darüber hinaus ist eine stabile Handy-Halterung zwingend notwendig. Hierzu empfiehlt sich ein Blick in das Zubehörprogramm der Handyhersteller oder von Zubehörspezialisten. (autaro)

 

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August 19th, 2008

München, den 19. August (autaro) Von den Neuerscheinungen auf dem Automobilmarkt werden Sachen erwartet, die vor nur drei Jahren als absolute Science-Fiction-Romane vorgekommen wären. Sparsam, abgasfrei und möglichst unter 2000 € Gesamtpreis. Hat jemand gelacht? Solche Autos gibt es tatsächlich schon und die Konkurrenz bei denen wird allerdings immer schärfer. Das Segment wurde von dem indischen Hersteller Tata initiiert und noch bevor das Modell Nano auf den Markt erschienen ist, sorgt er für einen Weltrummel.
Renault und Nissan möchten auch nicht lange warten bis sie auch ihr Wort zum Thema „Billigst-Autos“ gesagt haben. Ab 2011 soll ihre Entwicklung zunächst nur auf dem indischen Markt im Verkauf sein, dann aber auch in weiteren Arealen. In der Basisausführung soll das Modell 2500 US Dollar kosten oder unter 1600 Euro und somit billiger als der Nano, der mit 100 Euro mehr ein fast völlig anderes Preissegment darstellt.
Der japanische Nissan-Sprecher Tomo Nagami machte klar: „Der ULC ist als Familienauto konzipiert. Er bekommt einen Benzinmotor, es wird kurz nach dem Serienstart aber auch einen Dieselmotor geben. Zur Kraft-Übertragung dient ein Viergang-Schaltgetriebe“. Die Abkürzung ULC steht für Ultra-Lowcost-Car und bezeichnet am besten die neue Entwicklung – vor allem auf den Preis müsste man schauen. (autaro)

 

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August 14th, 2008

München, den 14. August (autaro). Der positive Effekt der Rußpartikelfilter für die Umwelt wird immer noch skeptisch von den Experten betrachtet. Die Regierung fördert die Verwendung der abgasreduzierenden Teile mit einer Steuervergünstigung, verlangt aber den Nachweis für das einwandfreie Funktionieren des Teiles. Nicht allzu selten kommt es aber eben zu Komplikationen. So informierte vor kurzem das Magazin „Auto Motor und Sport“ darüber, dass die Bundesregierung den Haltern von Diesel-Autos mit mangelhaften Nachrüst-Rußfiltern der Hersteller GAT, Bosal und Tenneco mit der rückwirkenden Streichung der steuerlichen Förderung des Einbaus droht.
Die Anzahl der betroffenen Fahrzeughalter ist schwer einzuschätzen. Alleine im Jahr 2007 wurden etwa 45.000 unwirksame Filter nachgerüstet. Hintergrund der Drohung ist allerdings die immer noch niedrige Austauschquote bei den mangelhaften Filtern. Bislang haben sich nur wenige Tausend Fahrer den kostenlosen Einbau eines neuen Abgasreinigers zunutze gemacht haben. (autaro)

 

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August 12th, 2008

München, den 12. August (autaro) Die Menschheit scheint verzweifelt nach alternativen Treibstoffen zu suchen – Rapsöl, altes Öl aus der Fritteuse, Biomasse, Wasserstoff und Sonnenenergie, Ethanol und Bio-Diesel – mit all das haben wir bereits versucht, unsere Karossen in Bewegung zu bringen. Manchmal war das Ergebnis akzeptabel, manchmal – ein absoluter Flop. Seit einer Ewigkeit erzählen Wissenschaftler davon, dass man auch ganz gut mit Alkohol fahren kann. Vodka statt Benzin – das hört sich nicht gerade schlecht an. Seit Anfang des Jahres steigt nämlich die Nachfrage nach Automobilen, die mit Spirituosen fahren können. Im ersten Halbjahr wurden 2700 Pkw zugelassen, die sowohl mit 85-prozentigem Ethanol, mit Superbenzin oder jeder beliebigen Mischung der beiden Kraftstoffe betrieben werden können. Und diese Zahl beeindruckt, denn im gesamten Jahr 2007 wurden nur 2200 Autos vom gleichen Typ verkauft.
Der stärkste Produzent solcher Automobile in Deutschland ist Ford, dem 80 Prozent des gesamten Marktanteils angehören. Die Kölner haben seit Anfang des Jahres 2.169 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft. Ganze fünf Baureihen aus dem Produktkatalog lassen sich mit dem alternativen Treibstoff fahren – Mondeo, S-Max, Galaxy, Focus und C-Max.
Bio-Ethanol gibt es momentan an rund 200 Tankstellen deutschlandweit. Der Literpreis liegt zum jetzigen Zeitpunkt bei 1,20 Euro. (autaro)

 

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August 7th, 2008

München, den 7. August (autaro) Wirtschaftsprognosen sind immer so eine Sache – gehen kaputt wenn man es am wenigsten erwartet. Warum sich Geländewagen immer noch exzellent verkaufen, ist zum Beispiel ein Mysterium, dass nicht mal von den größten Wirtschaftsspezialisten enthüllt werden kann. Teure Benzinpreise, noch teure Wartungskosten und monströse Parkprobleme in der Stadt – die Käufer scheinen sich davor nicht abzuschrecken. Wie lange noch? Autoexperten sind sich inzwischen einig, dass nur noch eins die Zukunft der Autobestien retten kann – die Brennstoffzelle.
Vor allem die Japaner scheinen sehr nahe am Ziel zu sein. Nissan möchte bis 2015 sein Flaggschiff – den X-Trail – mit einer starken Brennstoffzelle ausstatten. Die Forschung und die Tests laufen gerade auf Hochtouren. Das Produkt bietet inzwischen eine immense Power von 122 PS und stellt schon aus dem Stand eine immense Kraft von 280 Nm Drehmoment zur Verfügung. Etwas unspektakulär ist vielleicht die Anzahl der Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h – 14,2 braucht nämlich der Öko-Japaner. Diese soll aber in den nächsten Jahren deutlich verbessert werden.
Dabei sollte man auch erwähnen, dass sich ein Automobil mit Elektromotor gar nicht wie ein normales Fahrzeug fährt. Unter der Haube herrscht eine Ruhe, die man von konventionellen Fahrzeugen nicht kennt. Auch der Geruch deutet darauf hin, dass hier nichts anderes als reines Wasser verbrannt wird. (autaro)

 

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August 5th, 2008

München, den 5. August (autaro) Das Pressezentrum des bayerischen Herstellers BMW kündigte an, dass die Gewinnziele des Unternehmens für das laufende Jahr drastisch nach unten korrigiert werden müssten. Das ist der zweite Multi-Milliarden Auto-Konzern nach Daimler, der die Finanzprognosen mitten im Geschäftsjahr korrigiert. Der Grund für die Korrekturen liegt natürlich in dem abgeschwächten US-Markt und dem mangelnden Kaufinteresse der Yankees.
Für 2008 prognostiziert BMW nicht mehr 3,8 Milliarden Gewinn vor Steuern, sondern nur noch 2,2 Milliarden Euro. Auch bei der korrigierten Zahl gibt es eine Neben-Erklärung „wenn der Umsatz stabil bleibt“. Als weitere Faktoren, die zur Korrektur beigetragen haben, findet man unter anderem ’schlechte Geschäfte mit Gebrauchtwagen’, ‘der schwache Dollar-Kurs’, und ‘explodierende Rohstoffpreise’. Darüber hinaus ließ sich die Geschäftsführung die Tür für weitere Minus-Verbesserungen offen. Die Krise werde sich laut den Finanzexperten des Unternehmens anpeilen, zumindest für die nächsten ein bis zwei Jahre. Das ist natürlich für die Bayer schlecht, denn in den USA wird jedes fünfte Auto aus dem Hause BMW verkauft. (autaro)

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