Archiv für September, 2008
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

September 25th, 2008

München, den 25. September (autaro) Eine lange kriminelle Auto-Odyssee endete vor kurzem in Berlin. Zwei Automechaniker aus dem Viertel Teltow sind nach einer relativ langen Ermittlungszeit verhaftet worden. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie mehrere Porsche-Sportwagen und Edel-Motorräder gestohlen und in Teilen verkauft haben. Das Interessante und zugleich Dramatische in diesem Fall ist, dass die beiden auf Porsche-Automobile spezialisiert waren und konnten deshalb mit Fachwissen und hochprofessionell die Automobile demontieren, alle Teile in bestem Zustand abbauen und anschließend als Originalteile für einen sehr hohen Preis verkaufen.
Doch nicht nur an Sportlimousinen schienen die zwei Täter interessiert zu sein. In der Garage des Hauptverdächtigen fanden die Ermittler ein gestohlenes Motorrad des Typs Honda Repsol. Sein jüngerer Kollege hat sich mit einem italienischen Meisterwerk der Marke Ducato zufrieden gegeben, das auch nicht ihm gehörte. Dazu wurde viel Einbruchswerkzeug entdeckt.
In einer Werkstatt am Rande von Nunsdorf entdeckten die Beamten auch weitere drei Fahrzeuge, darunter einen im Mai in Berlin gestohlenen Rennwagen im Wert von 240.000 Euro. Alle drei gefundene Autos konnten den Tätern aus Berlin zugeordnet werden. Die Arbeit der Polizei erschwerte sich von der Tatsache, dass die meisten Fahrzeuge in ihre Einzelteile zerlegt waren. Die genaue Höhe der Schaden muss noch kalkuliert werden, vorläufige Einschätzungen bewegen sich zwischen 350.000 Euro und 750.000 Euro. (autaro)

 

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September 22nd, 2008

München, den 22. September (autaro) Die japanische Nummer eins macht sich breit in Indien. Die Toyota Motor Corporation (TMC) kündigte vor kurzem an, dass die den Baubetrieb an der zweiten Toyota-Produktionsstätte in Indien aufgenommen hat. In der Nähe der pittoresken Ozeanstadt Bangalore im südlichen Bundesstaat Bengaluru soll das Projekt als Joint Venture mit dem indischen Konzern Kirslokar Group vollzogen werden. TMC und Kirslokar Group arbeiten seit 1997 erfolgreich zusammen. Alleine im Jahr 2007 wurden von Toyota Kirslokar Motor Private Limited (TKM) 52.000 Fahrzeuge der Modell Corolla und Innova produziert.

2010 sollen die ersten Einheiten vom Band des Werks rollen. Die maximale Kapazität wurde auf 100.000 Pkw pro Jahr festgelegt. Jetzt schon wurde allerdings bekannt gegeben, dass in dem neuen Werk ein Kleinwagen entwickelt und hergestellt werden soll. Dabei handelt es sich um ein völlig neues Modell, entwickelt nach einer innovativen und neuartigen Konzeption als gemeinsames Projekt der zwei Hersteller. Die Automobile, die in der neuen indischen Werkstatt produziert werden, würden sich laut Toyota mit einer sehr hohen Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Produkten mit niedrigen CO2-Emissionen, die auch erneuerbare Energiequellen wie Biomasse, Solar- und Windkraft verwenden. (autaro)

 

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September 19th, 2008

Peugeot 308 RC Z

Peugeot 308 RC Z

Peugeot 308 RC Z

Im Rahmen der Automobilmesse in Lissabon kündigte der Generaldirektor von Automobiles Peugeot Jean-Philippe Collin an, dass der Hersteller das Concept-Car 308 RC Z in Serie produzieren will. Das Serienmodell des rassigen 2+2-sitzigen Sportcoupés wird bei der IAA 2009 in Frankfurt, also zwei Jahre nach der offiziellen Präsentation, vorgestellt. Ab Frühjahr 2010 soll das Automobil auch bei den Händlern sein.

Bei der ersten öffentlichen Premiere faszinierte das Automobil mit seinem innovativen und zum Teil provokanten Design. Es handelte sich um ein Coupé mit Stufenheck, das moderne, originelle und ausgewogene Proportionen bietet. Das Automobil verkörpert auf eine dezente Art alle Charakterzüge, die Peugeot weltweit so erfolgreich gemacht haben – Sportlichkeit, perfekte Qualität und unverwechselbares Design.

Na ja, das alles ist gut und schön – die wichtigste Rolle aber, die dieses Modell zu erfüllen hat, ist die offizielle Ankündigung der Modellpalettenerweiterung. Im Rahmen des Aktionsplans „CAP 2010“ (aus Französisch für Kunde, Beschleunigung, Produkt) soll das gesamte Angebot im Premium-Segment bis 2010 erneuert werden. Das Programm erschöpft sich allerdings nicht nur mit der Ausarbeitung von neuen Fahrzeugmodellen, sondern schließt auch die Einführung neuer Produktionstechnologien- und Einheiten mit ein.

 

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September 18th, 2008

München, den 18. September (autaro) Am 26. August feierte der neue Lexus Weltpremiere. Als Geburtsort wurde die russische Hauptstadt gewählt, die auch zu den größten und erfolgreichsten Bühnen für die Lexus-Automobile weltweit zählt. Bei der jüngsten Entwicklung des Top-Ingenieurteams handelt es sich um eine Limousine mit permanentem variablem Allradantrieb. Der Name Lexus LS 460 AWD („All-Wheel -Drive“) mag nicht so harmonisch und musisch klingen, versteckt aber eigentlich eine der besten Automobilentwicklungen, die in den letzten Jahren präsentiert wurden.
Das Triebwerk wurde eigentlich mit kleinen Änderungen direkt aus dem Schwestermodell LS 600h übernommen. Da machte es einen durchaus positiven Eindruck; laut Toyota muss es in diesem Modell aber wirklich zum Glanz kommen. In beiden Fahrzeugen wird das Drehmoment standardmäßig zu 40 Prozent auf die Vorderachse und zu 60 Prozent auf die Hinterachse verteilt, variiert aber automatisch, wenn die aktuelle Fahrsituation dies erfordert. Angetrieben wird die neue Allradvariante der größten Lexus Baureihe von einem 4,6-Liter V8-Benzintriebwerk mit 280 kW / 381 PS.
Zugleich präsentiert Lexus in Moskau auch eine Konzeptstudie eines neuen Sportwagens. Jegliche Details möchte der Hersteller noch nicht verraten – es soll sich allerdings um ein völlig neues Automobilkonzept handeln. (autaro)

 

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September 15th, 2008

München, den 15. September (autaro) Laut Verkehrsclub Deutschland ist der Toyota Prius auch im Jahr 2008 das umweltfreundlichste Auto, das auf den heimischen Straßen fährt. Somit bestätigt das erste und erfolgreichste Öko-Modell in der Weltgeschichte seine Spitzenstellung in der Rangliste der zugelassenen Automobile. Die Hybridlimousine belegt in der Umweltliste des VCD mit 6,71 Punkten den ersten Platz, wie das Pressezentrum des japanischen Herstellers vor kurzem berichtete. Gleichzeitig wird der Prius auch in der Kategorie „umweltfreundlichstes Familienauto“ als Sieger gefeiert, was einmal mehr die enorme Praxistauglichkeit und die breite Einsatzpalette des Modells bestätigt.
Dabei ist der Prius eine absolute Ausnahme in der Liste des Verkehrsclubs. Unter den ersten 10 Modellen ist nur der Toyota-Wagen ein Großfahrzeug; bei allen anderen handelt es sich um Kleinwagen. Auch in der Bewertung des Umweltengagements der einzelnen Hersteller wurde Toyota als beste Marke ausgezeichnet. Hier wird neben der Produktion auch die Umweltkommunikation bewertet. “Der Hersteller hat erkannt, dass die Umweltperformance… sehr wichtig ist und investiert konsequent in Umweltmanagement und -kommunikation” lobt der VCD. (autaro)

 

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September 11th, 2008

München, den 11. September (autaro) Dass die Prädikate „öko“ und „grün“ sehr oft als Marketingtricks verwendet werden, steht außer Frage. Eine weitere aktuelle Studie belegt, dass angeblich umweltfreundliche Autos wenig Gutes für die Umwelt und viel Schlechtes für das Konto tun. Der Test, durchgeführt vom britischen Fernsehsender Channel 4, ergab, dass sich die Käufer von „grünen“ Fahrzeugen nicht auf die Herstellerangaben verlassen können. Berücksichtigt wurden acht Modelle, die als „sparsam“ vermarktet werden:

  • Golf BlueMotion
  • Toyota Aygo
  • Fiat 500 1.2
  • Škoda Fabia Greenline
  • BMW 118d
  • Honda Civic Hybrid
  • Mini Cooper Diesel
  • Ford Focus Econetic

Alle acht wurden auf der gleichen Teststrecke in der Nähe von London eingesetzt, um feststellen zu können, ob sie die von den Herstellern angegebenen Werte auch erreichen können.
Das Ergebnis ist schlichtweg katastrophal: Keines der Modelle kam an die vom Hersteller angegebenen Normwerte heran. Der Mehrverbrauch lag zwischen 0,4 und 1,4 Liter über den Zahlen. Immerhin kann man als Gewinner den Golf Blue Motion bezeichnen, der den geringsten Mehrverbrauch von lediglich 0,4 Liter auf 100 km aufweisen konnte. Auf dem anderen Ende der Tabelle findet man die Modelle Honda Civic, Ford Focus Econetic und Fiat 500, die deutlich mehr verbrauchen, als das was sie auf Papier aufzeigen konnten. (autaro)

 

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September 8th, 2008

München, den 8. September (autaro) Die Brennstoffzelle feiert einen triumphalen internationalen Einmarsch. Das erste Fahrgastschiff mit Brennstoffzellenantrieb surrt ab sofort über die Gewässer von Hamburg. Der Name des futuristischen Bootes ist „FCS Alsterwasser“. Dieses wurde innerhalb eines EU-geförderten Pilotprojekts entwickelt. Gleichzeitig stellt das Schiff ein innovatives Designskonzept vor und kann zum Beispiel für niedrige Brücken sogar sein Dach absenken.
Bei der Erstvorstellung des Superschiffs sagte der Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee „Hamburg schreibt einmal mehr Technologiegeschichte“. Geschichte schreibt die Stadt auf jeden Fall – anstatt mit dem teuren und sehr schmutzigen Diesel wird das Riesenboot mit reinem Wasserstoff in Bewegung gesetzt. Somit ist nicht nur der Umwelt geholfen. Nun können die Besucher einen klaren Ausblick geniessen, der von dem schwarzen Diesel-Dampf und dem belastenden Geruch der Abgase nicht getrübt wird. Die „Alsterwasser“ wird im regulären Betrieb der Alster-Touristik GmbH als Fahrgastschiff eingesetzt. (autaro)

 

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September 4th, 2008

München, den 4. September (autaro) CO2-Ausstoß kostet immer mehr. Unternehmen, Konsumenten und der Staat rechnen jährlich mit extrem hohen Kosten, die dann in Umwelt-Technologien investiert werden. Doch diese Investitionen werden laut Mathias Krahl, Energieexperte beim Unternehmensberater Boston Consulting, gar nicht sinnvoll eingesetzt. „Eine Tonne CO2 mittels Solarenergie zu vermeiden kostet 700 Euro. Eine Tonne CO2 abzuscheiden und unter der Erde zu speichern kostet 60 Euro. Letzteres ist die einzige Möglichkeit, die ökologisch und ökonomisch Sinn macht“, sagt Krahl.
Der Fachexperte ist fest davon überzeugt, dass die alternativen Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne irgendwann die fossilen Träger ganz ersetzen werden. Dafür braucht die Weltwissenschaft allerdings mindestens noch fünfzig Jahre. Bis dahin werden Übergangslösungen gebraucht. Eine Notlösung für die Zwischenzeit ist eben das Kohlendioxid in leeren Öl- oder Gasfelder zu speichern. So können rund 15 % der Emissionen beseitigt werden. Eine solche Technologie lohnt sich vor allem bei kalorischen Kraftwerken und großen Industrieanlagen. (autaro)

 

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September 1st, 2008

München, den 1. September (autaro) Die Elektro-smarts kommen bald und aus dem Grund ist Umbau geplant. Für 2009 sind die ersten Einheiten von den neuen Elektromodellen des Super-Miniwagens geplant. Diese befinden sich momentan in der letzten Entwicklungsphase und sollen bald auch serienreif sein. Das Beste an den neuen Modellen ist, dass sie genau so viel Leistung auf der Straße bringen, wie vergleichbar große Benzin- oder Dieselautomobile. Die Elektrotriebwerke müssen aber auf irgendeine Weise geladen werden und hier kommt RWE zum Einsatz. Die zwei Konzerne - Daimler und RWE - wollen insgesamt 500 Ladestationen in Berlin sowie in weiteren deutschen und europäischen Metropolen einrichten. Eine Aufladung soll rund 2 Euro kosten, was mit Abstand den billigsten Kilometerpreis bedeutet.
Die Reichweite der Akkus liegt bei 150 km im Straßenverkehr. Die Produktionskosten sind allerdings immer noch sehr hoch. Daimler ist deshalb ganz vorsichtig bei der Produktionsintensität und plant zuerst nur 150 Einheiten in Deutschland zu verkaufen. Insgesamt soll ein Kontingent von etwa 1.000 Fahrzeuge auf mehrere europäische Metropole verteilt werden. (autaro)

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