Archiv für Januar, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 15th, 2009

München, den 15. Januar (autaro) Jedes Jahr, zur Automesse in Detroit, treffen sich Fachjournalisten aus den USA, aber auch aus vielen anderen Ländern, um das „Car of the Year“ zu wählen. Dass Fortschritt und Verbrauchsreduktion auch in der Welt der Fachjournalisten teilweise noch Fremdwörter sind, zeigt sich dieses Jahr wieder einmal deutlich.

Dass in den USA ein Umdenken begonnen hat und man kleinere und verbrauchsgünstigere Fahrzeuge mittlerweile zumindest entwickelt, sorgt auf unserer Seite des Atlantik für Beruhigung. Da mag es allerdings besonders verwundern, dass auf der Detroit Motor Show überwiegend große, spritfressende Fahrzeuge nach bisherigem amerikanischem Vorbild zum „Car of the Year“ gewählt wurden. So fuhr der neue Genesis, Hyundais einstieg in die Luxusklasse, die begehrte Trophäe nach Hause, ein Fahrzeug mit V6- und V8- Benzinern die bis zu 375 PS leisten. Immerhin kam in einer anderen Kategorie der Ford Flex auf Platz 2, der auch mit umweltfreundlichem Bio-Ethanol betrieben werden kann. Ebenfalls unter den Bestplatzierten befand sich der VW Jetta TDI, der in den USA mit einem NOx-Katalysator vertrieben wird und damit wirklich das Prädikat „Umweltfreundlich“ verdient. Das alte Bild bot sich hingegen wieder in der Truck-Sparte: hier bekamen den ersten und zweiten Preis der Ford F-150 bzw. der Dodge Ram und mit diesen wieder einmal Fahrzeuge, deren Kraftstoffverbrauch weit jenseits dessen liegt, was in der heutigen Zeit noch vernünftig gerechtfertigt werden kann. (autaro)

 

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Januar 12th, 2009

München, den 12. Januar (autaro) Die neue E-Klasse von Mercedes ist ein viel versprechendes Modell und eine kleine Revolution für den Produzenten. In Zeiten großer finanziellen Schwierigkeiten hat sich der bekannteste Hersteller der Welt dazu entschlossen, die Modelllinie komplett neu zu gestalten. Das ist natürlich verwunderlich. Die Designslinie mit den charakteristischen, traditionsreichen Akzenten, die eben immer das unverwechselbare Signal ausstrahlen – „Das ist ein Mercedes“ – hat mehrere Krisen überlebt. Warum meinen die Ingenieure, dass sie diese nicht meistern wird? Die Frage bleibt unbeantwortet.
Wir möchten nicht falsch verstanden werden. Die neuste Variante der E-Klasse ist durchaus ein gelungenes Upgrade. Das Modell strahlt Souveränität, gezähmte Extravaganz und exklusiven Geschmack aus. Der Wagenkörper ist kantiger als die sonstigen Modelle im Katalog des Stuttgarter Unternehmens. Weitere Akzente stellen die hinteren Kotflügel, die scharfen Linien der Karosserie und die eckigen Scheinwerfer dar. Eine bestimmte Anlehnung an dem Ponton-Mercedes aus den fünfziger wird nur den richtigen Mercedes-Fans auffallen.
Der Startpreis ist bei 41.591 Euro festgelegt und positioniert sich somit im obersten Preissegment der Mittelklasse. Für einen Mercedes ist das zwar keine Überraschung. Die Frage ist allerdings, ob der Kunde heutzutage unbedingt Klasse zeigen will. Der Verkaufsstart im März wird letztendlich alle Fragen beantworten. (autaro)

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