Archiv für Februar, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 27th, 2009

München, den 27. Februar (autaro) Die schwedische Traditionsmarke Saab hat Insolvenzantrag gestellt. Stück für Stück wurde sie von ihrem Mutterkonzern General Motors (GM) zugrunde gespart und zum Schluss sollte der schwedische Steuerzahler die Zeche zahlen.

Trotz des gestellten Insolvenzantrages soll die Produktion bei Saab allerdings weitergehen, dies beschloss am 20. Februar 2009 der Aufsichtsrat. Eine Möglichkeit, die Imageträchtige Marke zu retten, sieht man in einer möglichen Kooperation mit Opel, einem weiteren Stiefkind von GM. 2008 verkaufte Saab rund 94.000 Autos, derzeit sind dort gut 4.000 Mitarbeiter beschäftigt. Kenner der Branche mutmaßen, GM wolle mit dem eiligen Insolvenzantrag vor allem erreichen, dass Zulieferer die hohen Schulden der Marke stunden oder in der Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit gar erlassen. Die konservative schwedische Tageszeitung „Svenska Dagbladet unterstellt indes, GM wolle der schwedischen Regierung lediglich „Geld aus den Rippen leiern“ und habe daher sofort den Insolvenzantrag gestellt. Die schwedische Regierung zeigt sich in Verhandlungen mit dem Mutterkonzern jedoch unnachgiebig, die Manager flogen mit leeren Koffern zurück nach Detroit. Unterdessen will ein deutscher Saabhändler aus Dresden die Individualisten-Marke retten. Er rettete den Verein Rescue Saab, dem mit einer Aufnahmegebühr von 50 bis 500 Euro beigetreten werden kann. Ziel ist es, eine Summe von 150 Millionen Euro zu sammeln und dadurch interessierten Investoren klarzumachen, dass Saabfahrer und Fans sich mit ihrer Marke identifizieren. Bei einer Übernahme durch Investoren würden die Vereinsmitglieder Aktionäre, bei einem Scheitern der Aktion erhielten sie ihr Geld natürlich zurück. Auch prominente Saabfahrer, darunter Bill Gates, Stefan Raab oder Jay Leno wurden angeschrieben. (autaro)

 

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Februar 26th, 2009

München, den 26. Februar (autaro) Wie ernst es bereits jetzt um Teile der Automobilindustrie steht, zeigt die Tatsache, dass immer mehr Hersteller ihre Teilnahme an Automessen absagen. Eine der renommiertesten Messen ist die IAA, die gerade eine Absage von Daihatsu und Nissan erhielt.

Für die Messeveranstalter der Internationalen Automobilausstellung (IAA) bleibt nur zu hoffen, dass dieser Trend nicht allzu lange anhält. Nach Mitsubishi sagten kurzerhand auch Daihatsu und Nissan ihre Teilnahme an der IAA ab, aus Kostengründen. “Wir fokussieren uns in diesem Jahr auf Genf, wo wir die Neuheiten 370Z, Pixo und Cube zeigen”, so der Chef von Nissan Deutschland, Michael Bierdümpfl. Auf der Auto Mobil International (AMI) in Leipzig wird Nissan hingegen mit einem kleinen Stand vertreten sein. Im Falle Daihatsu hätte es aber ohnehin nicht viel zu präsentieren gegeben, einziger Eyecatcher wäre ein Facelift des Daihatsu Terios gewesen.
Damit ist Nissan der bisher größte Hersteller, der sich von der IAA zurückzieht. Begonnen hatte dieser Trend auf der Detroit Motor Show im Januar. Nissan und Infiniti, beides Marken, die den größten Teil ihrer Fahrzeuge in die USA exportieren, sagten ihre Teilnahme kurz vor Beginn der Ausstellung ab. (autaro)

 

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Februar 26th, 2009

München, den 23. Februar (autaro) Probleme, Probleme, Krisen und noch mehr Probleme – wohin das Auge reicht. Die Automobilindustrie kämpft verzweifelt gegen einen katastrophalen Ausgang der kritischen Situation. Alle wichtigen Märkte scheinen eingebrochen zu sein. Doch ein Hersteller zeigt sich wiederum optimistisch. BMW rechnet mit einem Ende des freien Falls in der zweiten Hälfte des Jahres.
Der Vertriebsvorstand des bayerischen Herstellers Ian Robertson erwartet ab Juni 2009 eine Erholung auf dem US-Automarkt. Er ist der Meinung, dass die Maßnahmen der Regierung spätestens dann die ersten Erfolge zeigen werden. „Ich gehe davon aus, dass sich der US-Markt als Erster erholt. Die Wende könnte dort schon im zweiten Halbjahr beginnen“, sagte er dem Handelsblatt.
Alle deutschen Hersteller sind von der Krise getroffen. Ein Absatzminus von 25% gegenüber dem Vorjahr verzeichneten die großen Konkurrenten aus München, Stuttgart und Ingolstadt. BMW kündigte, wie auch alle deutschen Hersteller, Kurzarbeit für seine größten Werke an. Letzten Freitag veröffentlichte der Hersteller auch die Unternehmensergebnisse für das Jahr 2008. Trotz zwei Gewinnwarnungen erreichte das Unternehmen ein „deutlich positives Jahresergebnis“. Mit einem Plus von elf Prozent zogen die Münchner den Markt nach oben. (autaro)

 

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Februar 20th, 2009

München, den 20. Februar (autaro) In Sachen Diesel hat sich bei Volvo nicht viel getan in letzter Zeit. Endlich hat man nun seine beiden Fünfzylinder-Diesel überarbeitet und schickt diese mit mehr Leistung und reduziertem Verbrauch ins Rennen.

Eigentlich ist es ganz einfach: es gibt den Volvo Fünfzylinder Diesel fortan entweder mit einem oder zwei Turboladern, ersterer heißt 2.4 D, letzterer versteht sich als High Performance Diesel und hört auf den Namen D5. Von nur einer Turbine beatmet leistet der Schwede 175 PS, als D5 immerhin 205 PS (maximales Drehmoment: 420 Nm). Den D5 kennen wir bereits aus der Limousine S80, ab Frühjahr 2009 steht sie auch in den Modellen XC60, V70 und XC70 zur Verfügung. Laut Volvo verbraucht der Motor im S80 6,4 Liter auf 100 km, was einem CO2-Ausstoß von 164g/km entspricht.
Der 2.4D, immerhin 29 PS schwächer, soll insgesamt noch knauseriger mit dem teuren Heizöl umgehen: im S80 gibt Volvo den Durchschnittsverbrauch mit 5,9 Litern pro100 km an, das wären 155 g CO2/km.
Alle anderen Karosserievarianten liegen aufgrund der ungünstigeren Aerodynamik und des höheren Gewichst nur geringfügig darüber. Die Preise für die neuen Selbstzünder gibt Volvo in den nächsten Tagen bekannt. (autaro)

 

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Februar 19th, 2009

München, den 19. Februar (autaro) Die Bundesregierung bekämpft den schwächelnden Absatz der Autoindustrie mit immer größeren Subventionspaketen. Damit diese wirken und der Überblick nicht verloren geht, fordert der Haushaltsausschuss nun präzisere Informationen. Und sperrt bis dahin 500 Millionen Euro, die für die Entwicklung alternativer Antriebskonzepte vorgesehen waren.

Insgesamt handelt es sich sogar um 800 Mio. Euro, von denen 500 Mio. für die Mobilitätsforschung vorgesehen seien, so Steffen Kampeter, Haushaltspolitiker der CDU/CSU-Fraktion. Die bisherige Darstellung der Bundesregierung lasse kaum erkennen, wofür das Geld im Einzelnen verwendet werden solle, weswegen dem Bundesrechnungshof ein umfassender Auftrag zur Prüfung erteilt worden sei.
Ferner geht es dem Gremium darum, Missbrauch bei der Abwrackprämie einzudämmen, Kampeter will „die anständigen Bürger fördern, und nicht Missbrauch Tür und Tor öffnen“. So fordert die Union dass eine Prämie erst dann ausgezahlt wird, wenn der Antragsteller einen Nachweis über eine Neuzulassung sowie die Verschrottung des Altfahrzeuges und die Entwertung des Kraftfahrzeugbriefes erbringen kann. Sollte die Bundesregierung also in Details nachbessern, zeigt man sich optimistisch, dass das größte Konjunkturprogramm in der deutschen Nachkriegsgeschichte verabschiedet werden kann. (autaro)

 

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Februar 16th, 2009

Die Top 5 Mißerfolge der Automobilindustrie. Ob laut, spritschluckend oder Liebling der Kfz-Werkstätten − hier finden Sie die schlimmsten Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte!

München, den 16. Februar (autaro) Sie haben es bestimmt gut gemeint, die Autohersteller! Die fünf Automodelle, die es in unsere aktuelle Klassierung geschafft haben, sind an sich nicht schlecht. Manche von ihnen wurden sogar mit Preisen gekrönt und zum „Auto des Jahres“ ernannt. Das ändert aber sowohl wenig an ihrem Status in der Automobilgeschichte als auch an der Tatsache, dass sie zu den peinlichsten Niederlagen des jeweiligen Herstellers gehören. Und bitte nicht wundern – die meisten Worse-Ever-Cars kommen aus den USA. Das liegt daran, dass der amerikanische Markt schon immer eine Herausforderung war. Mal Muscle Cars, mal elegante Limousinen, mal große SUVs – den Überblick kann man da nur schwer behalten. Das zwingt die großen Hersteller dazu, manchmal durchaus extravagante Lösungen anzubieten. Sie verändern leicht ein in Europa erfolgreiches Modell und verkaufen es in der Neuen Welt – natürlich als völlig neue Kreation. Das Ergebnis ist …. meistens einfach nur peinlich – ein Hauch von Nichts.
And the Oscars go to…

Nummer 5: Renault AllianceHeute ist Renault mehr als erfolgreich. Der Siegeszug der Marke erobert immer neue geografische Areale, doch vor etwa 20 bis 30 Jahren sah das noch ganz anders aus. Die wilde Konkurrenz des Europas der 70er und 80er zwang Renault dazu, neue Modelle am laufenden Band zu produzieren, um diese dann wiederum quasi-erfolgreich in Marokko, Algerien oder Ägypten zu verkaufen. Aus dieser Ära kommt auch der Renault Alliance, der eigentlich speziell für den US-Markt entwickelt wurde. Das Adverb „speziell“ ist dabei sehr übertrieben. Hinter der kantigen Fassade des Modells versteckt sich – und zwar nicht sehr erfolgreich – das Modell Renault 9 Sedan, der in Europa bereits zu den mehr als reifen Modellen gehörte. Sogar für Anfang der 80er war die Motorkraft von 60Ps einfach lächerlich. Die Verkaufszahlen „stiegen“ schnell nach dem Verkaufsstart auf 0.

Nummer 4: Ford ThunderbirdAn sich keine schlechte Idee – ein neues Modell des erfolgreichen Thunderbird zu relaunchen, das zweifelsfrei zu den Klassikern nicht nur der Ford-, sondern der gesamten Automobilgeschichte gehört. 2002 war das Automobil fertig und der Hersteller startete eine adäquate PR-Aktion. Diese katapultierte den zweisitzigen Sportler mit Klassik-Flair immerhin zum Trend-Auto des Jahres in Asien und den USA. Dann gab es aber die ersten Auslieferungen. Das lukrative Preis-Leistungsverhältnis entpuppte sich als eine technische und finanzielle Falle. Der Motor bot alles andere als sportliche Leistung. So überzeugte auch der Preis von 40.000 US-Dollar nicht mehr. In kürzester Zeit war es dann aus für das Projekt „Thunderbird“.

Nummer 3: Chevrolet VegaAuch der Chevrolet Vega schaffte es nicht nach Europa. Dafür war er aber in den USA, Kanada und Asien durchaus eine Nervensäge. 1971 kletterte das Modell auf ungeklärte Art und Weise auf den Olymp der Auszeichnungen. Es erhielt den Titel „Car of the Year“, nur um etwa vier Jahrzehnte später auf jedermanns Liste der schlechtesten Autos aller Zeiten zu landen. Das Problem des Vega ist … eigentlich alles – das langweilige und träge Design, der schwache und laute, extrem spritschluckende Motor und der zu hohe Preis. Außerdem konnten sich die Chevrolet-Mechaniker anscheinend nie von ihren Kreationen trennen, denn der Vega landete serienweise ständig in den Werkstätten des Herstellers. Bald war es kein Spaß mehr und die Handbremse des Projekts musste dringend gezogen werden.

Nummer 2: Cadillac CateraNun, auch ein weiterer Riese der amerikanischen Autoindustrie schafft es in die Top 5 der schlechtesten Autos aller Zeiten zu kommen – mit dem Catera, einer durchaus merkwürdigen Kreation. Was haben sich die Amerikaner dabei gedacht? Die Antwort auf diese Frage gehört zu den größten Mysterien der Weltgeschichte, etwa neben Stonehenge oder den ägyptischen Pyramiden. Inspirieren lassen haben sie sich vom Schwester-Konzern innerhalb des GM-Imperiums – vom Opel Omega MV6. Als Grundgedanke nicht schlecht, denn der Catera sollte die Positionen der Amerikaner gegenüber europäischen Konkurrenten wie BMW oder Mercedes stärken. Cadillac ließ den Catera zunächst in Deutschland bauen. Nach einigen verschwindend kleinen kosmetischen Manipulationen am Opel Omega machen, verkaufte Cadillac das Automobil dann aber stolz in den USA als eine eigenständige Entwicklung. Unfair und nicht unbedingt vorausschauend. Das Modell entpuppte sich als eine bare Enttäuschung – in jeder Hinsicht. Technisch war es Welten vom Opel Omega entfernt. Wie die Amerikaner das überhaupt geschafft haben, wenn sonst alles andere zu knapp 100% identisch mit dem Deutschen ist, ist ein weiteres Mysterium aus dem Hause Chevrolet.

Nummer 1: Ford Mustang IIAuch die diesmalige Nummer eins ist ein gekröntes Automobil. 1974 wurde der Ford Mustang II zum Trend Car oft he Year ernannt – ein durchaus renommierter Titel. Erschienen ist der Mustang II mitten in der ersten Ölkrise, die die Welt Mitte der 70er bewegte. Ford präsentierte das Automobil als eine Revolution – spritsparend und doch kräftig. Klingt das nicht bekannt? Um seine protzende Kraft zu unterstreichen, verkaufte ihn der Hersteller als zweite Serie seines legendären Mustang – eines der ersten Muscle Cars in der Automobilgeschichte. Als reinen Betrug qualifizierten die Käufer den neuen Mustang. Das klingt wohl auch bekannt, oder? Die Motorkraft ließ keine Wünsche offen – im buchstäblichen Sinne – sie war einfach ein Leidenschaftskiller. Das Design zeigte sich auch phantasielos und uninspiriert. (autaro)

 

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Februar 16th, 2009

München, den 16. Februar (autaro) Mit so einem Erfolg haben sogar die größten Optimisten mit Sicherheit nicht gerechnet. Die Abwrackprämie entpuppt sich als eine wahre Sensation für die gesamte Branche – kleine und große Hersteller berichten von Rekordzuwächsen für die Monate Januar und Februar, die eigentlich recht ruhig sein sollten. Das Prinzip der Abwrackprämie ist bekanntlich einfach: Wer ein mindestens neun Jahre altes Fahrzeug zur Verschrottung gibt, bekommt für den Kauf eines neuen Wagens 2.500 Euro. So einfach wie das Prinzip auch ist, findet es natürlich auch seine Kritiker.
Immer lauter werden zum Beispiel die Stimmen, die davor vorwarnen, dass es dank der Abwrackprämie zu Engpässen auf dem Gebrauchtwagenmarkt kommen kann. Die Autoexperten sehen aber keine Basis für solche Ängste: „Die Sorge, dass es bald keine Billigautos für Einsteiger mehr gibt, ist unbegründet“, bestätigte Helmut Blümer vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. In Deutschland habe es stets einen Überschuss an Gebrauchtwagen gegeben, die nach Osteuropa oder Afrika exportiert wurden, machte Blümer klar. Die Autoexperten erwarten einfach keinerlei Konsequenzen für den Gebrauchtwagenmarkt, zumindest keine negativen. Ein Preisanstieg wird auf dem Bereich wegen dem erhöhten Neuwageninteresse auch nicht erwartet. (autaro)

 

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Februar 13th, 2009

München, den 13. Februar (autaro) Neue Automobile von Dacia sind immer kleine Sensationen. Der rumänische Hersteller erweitert seine Modellpalette konsequent und bietet inzwischen Fahrzeuge in fast allen Segmenten. Viel Ladevolumen zu einem herausragenden Preis-Leistungsverhältnis – das sind die Schlüsseleigenschaften der neuen Entwicklungen Logan Express und Logan Pick-up.
Beide Modelle basieren, wie auch der Name verrät, auf der Erfolgslimousine Logan. Dabei offeriert der Logan Express ein Ladevolumen von 2.500 Litern und bei dem Logan Pick-Up passen 300 Liter in der Kabine.
Beim Logan Express ist das Frachtabteil dank der konventionellen Ladetüren im hinteren Bereich des Fahrzeugs von beiden Seiten zugänglich. Die Flügeltüren sind im Verhältnis 1:2 aufgeteilt, was Zugang von allen Seiten des Fahrzeugs ermöglicht.
Die Ladefläche beim Logan Pick-Up bietet Dimensionen von 1,807 Meter Länge und 1,37 Meter Breite. Diese ist auch mit vielen Zurrösen ausgestattet, wobei sich vier davon auf den Ladeflächenwänden befinden und sechs auf dem mit Kunststoff verkleideten Ladeboden befinden.
Unter der Haube findet man alt bekannte und absolut verlässliche Triebwerke. Zwei Benziner mit 55 kW/ 75PS bzw. 64 kW/ 87 PS und zwei Diesel mit 50 kW/ 68PS bzw. 63 kW/ 86 PS geen an den Start. (autaro)

 

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Februar 12th, 2009

München, den 12. Februar (autaro) Die Abwrackprämie zeigt erfreulich Ergebnisse. Die 2500 Euro als Anreiz für einen Neuwagenkauf haben das Geschäft in den Autohäusern und bei den Autobauern spürbar belebt. Die Initiative erfreut sich großer Kundenresonanz sowohl bei den Produzenten als auch bei den Umweltschutzorganisationen. Aus diesem Grund hört man immer wieder Stimmen, die für die Verlängerung der Aktion plädieren. Vor allem Volkswagen setzt sich für eine Ausdehnung des Zeitraumes und Erhöhung der von der Regierung zur Verfügung gestellten Summe.
„Es wäre unser Wunsch, dass die Abwrackprämie verlängert wird“, zitierte die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ den VW-Chef Martin Winterkorn. Auch Opel will auf eine Verlängerung drängen. Die Politiker sind aber anderer Meinung – 2500 Euro für einen Neuwagenkauf gibt es nur bis Ende 2009. „Wenn innerhalb der Industrie solche Vorschläge gemacht werden, sind sie dumm“, waren die Worte des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD im Bundestag.
Die Regierung hat 1,5 Milliarden Euro für die Aktion vorgesehen und mehr als das soll es nicht geben. Damit lassen sich die Prämien für 600.000 Neuwagen auszahlen. Somit soll das Autogeschäft kurzfristig optimiert werden, damit die Arbeitsplätze bei den Autobauern gesichert bleiben. (autaro)

 

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Februar 11th, 2009

München, den 11. Februar (autaro) Der Automobilkäufer von heute ist ein nur schwer zu durchschauendes Wesen. Er setzt inzwischen nicht mehr einzig auf ein technisches Feuerwerk oder auf kosmische PS-Zahlen, die sich inzwischen selbstverständlich und zu gefühlten Tausenden aus dem Motor erahnen lassen. Interessiert ist er auch nicht mehr an Luxusmaterialien und Sonderausstattungen, deren Anwesenheit sich gleichwohl von alleine versteht. Wonach sucht also der Käufer von heute? Unzählige Studien und Marktforschungsumfragen zeigen eindeutig, dass Individualität der wichtigste Entscheidungspunkt ist. Eine Individualität, die möglichst wenig kostet, fast kein Kohlendioxid in die Atmosphäre pustet und durch technische Perfektion und Innovation beeindruckt. Nur drei Faktoren, die aber gleich 90% der Automobilhersteller weltweit aus dem Rennen katapultieren. Wer bleibt? Vielleicht ein Toyota, ein Nissan, vielleicht noch ein Chrysler oder Volvo und auf jeden Fall einige Jaguars. Der britische Traditionshersteller weiß ganz genau, wie man prätentiöse Kunden für sich gewinnt und sie dann sogar noch mehr verwöhnt.
Beim Jaguar S-Type handelt es sich um kein richtiges Debüt – das Modell wurde in seiner jetzigen Variation Ende 2006 vorgestellt. Da waren wir aber leider mit anderen Modellen beschäftigt und konnten uns dem edlen Briten nicht ungeteilt widmen. Jetzt ist es aber soweit und bei uns steht er – wie es ein jedes Highlight verdient – im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dass der S-Type ein richtiger Automobilstar ist, scheint unbestritten. Seine Karosserie ist beeindruckend und vereint Luxus mit Kultiviertheit und Agilität. Als Basis für das Außendesign haben die Jaguar-Ingenieure ein Oldsmobile verwendet. Die grazilen, noblen Linien werden aber durch markante Akzente kreiert und aus der Vergangenheit in die Zukunft überführt, wie etwa durch die deutlich prägnante V-Linie in der Motorhaube oder durch die schnörkellos gehaltenen Fronstoßanfänger. Das Ergebnis ist beeindruckend – der S-Type zeigt eine vor allem ästhetisch schöne Linie, eine Linie zwischen Erinnerung und Erwartung, Stil und Avantgarde, Zeitlosigkeit und Modernität.
Doch der Brite ist nicht nur schön, sondern auch durchaus leistungsfähig. Bevor wir uns auf die technischen Daten konzentrieren, sollten wir einige Punkte zum allgemeinen Bau der Karosserie erwähnen. Daran wurde anscheinend lange und präzise gearbeitet. Der S-Type präsentiert nun eine Ergonomie und aerodynamische Eigenschaften, die man bisher noch in keiner Limousine gesehen hat. Im Innenraum erkennt man einmal mehr die Liebe zum Detail. Bei der Auswahl der Materialien hat der Käufer die Qual der Wahl und eigentlich mehr als genug Spielraum für seine Individualität. Nur ein Beispiel: Bei den Holzapplikationen darf der Kunde zwischen Bronze Madrona, grau gebeiztem Vogelaugenhorn und klassischem Wurzelholz wählen. Das gleiche gilt eigentlich bei allen sonstigen Elementen – Fußmatten, Sitzen, Spiegeln, Scheinwerfern, Tapezierung usw.
Mit dem S-Type präsentiert Jaguar auch seine jüngste Entwicklung – den 8-Zylinder V-Diesel, der als eine Kombination zwischen dem NSA-Konzern, Ford und eben Jaguar entwickelt wurde. Das Triebwerk zeigt sich durchaus überzeugend, mehr als das ist allerdings nicht drin. Richtig schnell ist die edle Limousine nicht. Schließlich sollen die wahren Gentlemen die Fahrt genießen. Bei 250 km/h liegt die Spitze. Bis zu dieser Grenze kann der Fahrer aber eine beispiellose Fahrkultur genießen. Ihm stehen 291kW/ 395 PS zur Verfügung sowie ein Drehmoment von 541 Nm ab 3.500 U/min. Den Charakter einer Raubkatze zeigt der S-Type vor allem bei der Beschleunigung – von 0 auf 100 km/h geht es in 5,6 Sekunden – eine durchaus beeindruckende Leistung für einen Motor, der knapp zwei Tonnen zu schleppen hat. Das Geheimnis liegt dabei in der elektronischen Dämpferregelung CATS, die dafür sorgt, dass der Jaguar auch dynamischen Fahrsituationen jederzeit gewachsen ist.
Für den ganzen Luxus, den der S-Type bietet, hält sich sein Preis durchaus in Grenzen – ab 71.200 Euro ist die edle britische Limousine zu haben. Bedenken sollte man, dass die Briten immer gerne eine sehr üppige Basisausstattung anbieten, damit man auch wirklich nichts vermisst. An diesem S-Type muss allerdings noch gearbeitet werden. Vor allem der Spritverbrauch könnte ruhig um drei bis vier Liter von den jetzigen 12,7 L/100 km verringert werden. Aber auch in seiner jetzigen Verfassung ist der S-Type ein Fest für Augen und Seele. (autaro)

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