Archiv für April, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

April 30th, 2009

München, den 30. April (autaro) Das ist ein neuer Rekord! Der ehemalige Rennfahrer Gerhard Plattner hat es tatsächlich geschafft, mit nur einer Tankfüllung vom Spanischen Martorell bei Barcelona bis in die Göttinger Innenstadt zu fahren. Das bedeutet eine Distanz von exakt 1562 Kilometern mit einem Tankinhalt von 45 Litern Diesel – Durchschnittsverbrauch: 2,9 Liter pro 100 Kilometer.

Der eigentliche Plan fußte in einer Wette gegen den Rennfahrer-Kollegen Hans-Joachim Stuck. Dieser hielt gegen die Behauptung Plattners, er könne es in einem Seat Ibiza TDI von Barcelona bis nach Frankfurt am Main schaffen. Hierzu hätte er den Durchschnittsverbrauch des Seat, der bereits mit sensationellen 3,7 Litern angegeben wird, auf 3,3 Liter reduzieren müssen. Da er aber auf unter drei Liter kam, fuhr er kurzerhand an der Mainmetropole vorbei und weiter nach Göttingen. Dort nahm ihn sein Wettgegner in Empfang und musste sich auch direkt an das Begleichen seiner Wettschuld machen, indem er den von der Fahrt gezeichneten Ibiza eigenhändig mit Wasser und Schwamm wieder auf Hochglanz brachte. Und dabei sei er nicht einmal geschlichen. “Auf den Autobahnen in Spanien und Frankreich bin ich meist 110 km/h gefahren. Und in den Kasseler Bergen waren es auch schon mal 130 km/h“, so der freudestrahlende Fahrer. Und eine elementare Erkenntnis gibt er uns auch mit auf den Weg: “Man kann die tollsten Spartechnologien entwickeln – der Autofahrer muss sie aber auch nutzen.” (autaro)

 

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April 29th, 2009

München, den 29. April (autaro) Dass sich koreanische Autohersteller mittlerweile zur veritablen Konkurrenz, nicht etwa nur für japanische Importeure, gemausert haben, ist nichts Neues. Doch mittlerweile wird nicht mehr allein über den Preis zum Kauf animiert, sondern es verlassen immer mehr wirklich attraktiv und eigenständig gestylte Autos die Fertigungshallen von Kia und Co. Eines von diesen ist das gerade auf der New York International Auto Show vorgestellte Coupé, der Kia Forte Coup. Die Front zeichnet ein zweigeteilter Kühlergrill, zusammen mit schmalen, schlitzartigen Scheinwerfern. Das Heck wird ebenfalls von sehr schlanken Rücklichtern, einem Doppelendrohr und einem auffälligen Diffusor geprägt.

Vorerst wird der Forte Koup nur in den USA angeboten, ob er später auch nach Europa exportiert wird, ist in Korea noch nicht abschließend geklärt. So hat der amerikanische Kunde vorerst die Wahl zwischen zwei Motorvarianten, zwischen einem Zweiliter Benziner mit 156 PS oder einem 2,4-Liter Benziner mit 173 PS Leistung. Dass es hierbei nicht bleiben muss, zeigte Kia bereits 2008 in verschiedenen Prototypen des Kia Forte. Der Kia Forte LPI Hybrid ist sogar einer der ersten Prototypen weltweit, in dem ein Elektromotor einem Verbrennungsmotor mit Flüssiggas als Antriebsquelle zur Seite gestellt wird. (autaro)

 

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April 29th, 2009

München, den 29. April (autaro) Vor etwa einem Jahr präsentierte der Stuttgarter Exklusiv-Hersteller das Studien-Modell F 700, um seine Visionen zu den Themen „Zukunftsdesign“ und „alternative Antriebstechnologien“ konkreter darstellen zu können. Bei letzterem Thema war das Modell nicht gerade die lang erwartete automobile Revolution und doch ist die Entwicklung immer noch in aller Munde. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den F 700 als Öko-Auto des Monats vorzustellen.

Diesotto?
Der Umweltcharakter der Mercedes-Studie wird nicht etwa von einem Elektro- oder Hybrid-Motor verkörpert, sondern von einer bahnbrechenden Kombination aus Diesel- und Benzin-Triebwerk. Warum das denn? – könnte man an dieser Stelle fragen. Zugegeben, uns ist es auch zum Teil ein Rätsel. Dennoch wollen wir den Versuch wagen, die Mercedes-Ingenieure zu verstehen. Die zwei überaus bewährten Verbrennungsmotoren der Automobilindustrie bieten zwei gänzlich unterschiedliche Vorteile: Während die Benziner schadstoffarm sind, sind die Diesel-Aggregate spritsparend. Die Kombination dieser zwei Prinzipien ist eine gute Idee und wird entsprechend im „Diesotto“-Konzept verwirklicht. Die Frage ist allerdings, ob das wirklich umweltfreundlich ist. Der bekannte Abgas-Geruch ist beim F 700 durchaus prominent. Die Chemie-Experten werden wahrscheinlich die schädlichsten Stoffe aus dem Auspuff der Stuttgarter Studie rauskratzen können. Ob Mercedes weiterhin Zeit und Geld in solche Motor-Studien investieren soll, werden wir den Wirtschaftsexperten überlassen müssen. Eines ist allerdings sicher – Geschichte wird Mercedes mit dieser Technologie nicht schreiben.
Dabei ist die Technologie recht kompliziert. Insgesamt arbeiten drei Batterien tatkräftig unter der Haube und neben den Diesel- und Benzin-Motoren brummt hier wohlgemerkt auch eine Elektrobatterie, die allerdings nur zur Unterstützung der zwei Verbrennungsaggregate dient. Die Leistung erreicht 238 PS und dazu kommen die 20 PS des Hybrid-Moduls. Der Spritverbrauch wird somit auf 5,3 Liter Benzin auf 100 km minimiert, womit das Modell locker die ab 2014 geltende Abgasnorm Euro 6 erreicht.

Wo stecken die Vorteile?
Anders sieht es allerdings mit dem Design aus. Daran wurde anscheinend kräftig gearbeitet, denn das Ergebnis ist bahnbrechend. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass jede neue Designentwicklung bei Mercedes eine echte Herausforderung ist. Die Ingenieure müssen eine Balance zwischen Extravaganz, Modernität und den klassisch idiomatischen Mercedes-Markenzeichen ausloten. Beim F 700 ist ihnen das mit Sicherheit gelungen.
Beeindruckend sind vor allem die Türen, die sich wie bei manchen Tuning-Kreationen nach oben öffnen lassen. Atemberaubend sind auch die seitlichen Linien der Karosserie. Das Karosseriedesign nennt Mercedes „Aqua Dynamic“ und diese Bezeichnung entspricht dem Stil der Limousine perfekt – die Formensprache drückt sich mit weichen, fließenden Gesten aus, die eine freie Luftströmung ermöglichen. Der Mercedes bleibt aber Mercedes und der markante Kühlergrill mit dem Stern-Emblem bleibt weiterhin ein Akzent im Designprogramm.
Im Innenraum herrscht eine Atmosphäre a lá Star Treck. Auffallend sind die Reverse-Sitze im Fond, die den Passagieren dort eine Position entgegen der Fahrtrichtung erlauben. Elemente aus der Science-Fiction-Historie sind auch die 3-D-Monitore, die vor dem Beifahrersitz installiert wurden. Sie unterhalten und geben wichtige Informationen über das Wetter und die Straßensituation.
Völlig zukunftsweisend ist auch das „Prescan-System“. Dieses liefert wichtige Informationen über die Oberfläche und stellt die Parameter des Motors passend ein. Der Fahrer braucht sich um nichts kümmern – denn der Computer erledigt eigentlich alles für ihn. Die Daten der Sensoren werden vom elektrohydraulischen Fahrwerk „Active Body Control“ überarbeitet. Dieses verstellt wiederum die Dämpfer, um schon vor einer Bodenwelle den maximalen Federungskomfort bereitzustellen.

Fazit
Der F700 ist vielleicht nicht unbedingt das beste Umwelt-Auto der Welt, gehört aber zweifelsohne zu den besten Automobilkreationen der Industrie. Vereint sind hier Extravaganz und Praxistauglichkeit, Komfort und technische Revolution. Mercedes möchte nicht mit unanwendbarem Schnickschnack beeindrucken, sondern ausschließlich sinnvolle Extras präsentieren, die demnächst in viele Serienmodelle integriert werden sollen. Die Antriebstechnologie bedarf allerdings mehr Arbeit und Phantasie. (autaro)

 

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April 28th, 2009

München, den 28. April (autaro) Bisher profitierte kaum ein deutscher Hersteller so wenig von der staatlichen Umweltprämie, wie Mercedes-Benz, oder eben neuerdings die Daimler AG. Die Kunden stürzten sich auf kleine, kostengünstige Modelle, die vorzugsweise sogar aus dem Ausland importiert wurden. So musste sich Daimler also selbst etwas einfallen lassen und legte für die A-Klasse als preiswertesten Vertreter der Modellpalette ein attraktives Sondemodell, die Special Edition 2009 auf. Das Sondermodell bleibt auf eine Stückzahl von 5.500 Modellen limitiert und bietet dem Kunde3n einen Preisvorteil von immerhin 36 Prozent – auf die Summe der Extras, versteht sich.

Äußerlich kommt die A-Klasse als Special Edition 2009 deutlich edler daher, als die Basis: ein schwarz glänzender Kühlergrill kündet hier ebenso von mehr Liebe zum Detail wie die silbern glänzenden Leichtmetallräder in der Größe 195/55 R16. Außerdem hat der Kunde die freie Wahl aus der Metallic-Farbpalette und kann auf kleinen Labels immer wieder den Namen „Special Edition“ nachlesen. Im Inneren geht es ebenfalls sehr fein zu. Grau eingerahmte, schwarze Velours-Fußmatten schmeicheln Haut und Auge, ebenso wie das Lederlenkrad und die in Leder geschlagenen Griffe von Schaltung und Handbremse. Außerdem kommt die A-Klasse mit speziellen Zierteilen in glänzendem Schwarz daher. Für Erleichterung im Alltag sorgt das CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung für das Telefon sowie das Licht- und Sichtpaket. Und Vielfahrer freuen sich besonders über das Sitzkomfort-Paket mit Sitzkissenneigungsverstellung und Lordosenstütze sowie Höhenverstellung für Fahrer- und Beifahrersitz. Los geht es ab 21.628 Euro für den A 160 „Special Edition 2009“, für ein paar Euro mehr bekommt der Kunder aber selbstverständlich auch die größeren Motoren. (autaro)

 

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April 28th, 2009

München, den 28. April (autaro) Tuning ist heutzutage ein Begriff in der Automobilindustrie, der sich am dynamischsten und dramatischsten ändert. Vor zehn Jahren verband man damit vor allem die Vorstellung jagender Polizeiwagen oder schmutziger, dunkler und illegaler Werkstätten in kleinen verrauchten Garagen. Nur einige Jahre brauchten die großen Anbieter in diesem Segment, um sich endgültig von diesem unangenehmen Beigeschmack zu trennen. Getunt wird heute alles, von jedem und zwar auf einem sehr hohen technischen Niveau, von dem Automobil, Fahrer und unter anderem auch die Umwelt profitieren.
Wenn man die zwei wichtigsten Namen im Tuning-Geschäft in Deutschland nennen sollte, kommt man weder an der Veranstaltung Tuning-World Bodensee noch am edlen Anbieter Carlsson vorbei. Ausgerechnet Carlsson hat sehr viel für das positive Image des Auto-Aufmotzens beigetragen – mit geschmackvollen Änderungen am Design und immer legalen Maßnahmen am Motor brachte er die upgegradeten Karossen vor einigen Jahren ans Tageslicht. Deshalb widmen wir uns diese Woche einer der jüngsten Entwicklungen des namhaften Tuners.

Vor-/Nachteile
Als Basis der neuen Entwicklung dient die aktuelle C-Klasse. Von Carlsson darf man auch eigentlich nichts anderes erwarten, denn der Hersteller ist ausschließlich auf’s Aufmotzen der Stuttgarter Meisterwerke spezialisiert. Die Wahl des Herstellers ist keinesfalls bedeutungslos – die C-Klasse ist jedoch an sich kein absoluter Liebling und muss immer noch harte Kritik runterschlucken. Es gibt Bereiche, in denen kein Tuning helfen kann. So zum Beispiel bei den Platzverhältnissen. Diese sind in der originalen C-Klasse nicht gerade üppig und in der Carlsson-Variante können sie auch keine Optimierung erfahren. Warum sich der Tuner nicht um bequemere Sitze gekümmert hat, bleibt dahingestellt. Anscheinend plädieren hier beide Anbieter für eine fast masochistische Rückengymnastik, denn unbequemer fühlen sich nur wenige Sitze in der heutigen Automobilbranche an.
Warum sich Carlsson mit der weit und breit dominierenden Hartplastik nicht befasst hat, bleibt auch ein Rätsel. Hier sind dringende und umfassende Lösungen gefragt, die man von Carlsson anscheinend nicht bekommen würde. Womit sich der Tuner allerdings befasst, ist das Lenkrad. Dieses wirkt nun sportlicher und sitzt fester in der Hand. Das Alcantra-Leder vermittelt ein edles Feeling und noble Klasse.
Von draußen
Bemängeln kann man an der C-Klasse zwar einiges, doch nichts am Außendesign. Die Limousine wurde von den führenden Designern der Automobilindustrie entwickelt – von der Mercedes-Design-Werkstatt – und das macht sich sofort bemerkbar. Carlsson weiß das zu schätzen und fügt nur kleine Details hinzu, die dezente Akzente setzen. So wirken zum Beispiel die geänderten Schürzen und Schweller samt poliertem Kühlergrill-Einsatz sportlicher, ohne dabei den Gesamteindruck zu trüben. Sportlich und gleichermaßen unprätentiös. Das beweist einmal mehr, dass die Carlsson-Spezialisten sehr wohl wissen, wann man „Stop!“ sagen sollte.

Unter der Haube
Tuning verbindet man vor allem mit Motorpower und diese darf man beim Carlsson CD22 nicht vermissen. 204 PS stehen dem Fahrer zur Verfügung. Nicht gerade üppig, würden Sie meinen, und vor allem wenn man bedenkt, dass diese Kraft ein Ergebnis aus aufwendigem Chip-Tuning ist. Doch Fahrspaß wird man auf jeden Fall erleben. Das Triebwerk zeigt sich durchaus drehfreudig und die Kraftentfaltung ist sogar explosiv. Die Motorgeräusche tragen zum Power-Feeling bei. Unterstützt wird die Arbeit der Maschine von Sportfedern, Tieferlegung und Spezialbereifung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 239 km/h und den Sprint von 0 auf 100 schafft der CD22 in etwas langweiligen 7,4 Sekunden. Doch aufgepasst: Sein richtiges Potenzial entfaltet der Carlsson-Motor erst im höheren Drehzahlbereich. Deshalb braucht er für den Sprint von 80 auf 180 km/h etwas weniger als 7 Sekunden.

Unter’m Strich
Der edle Tuner hat etwas von der Motorkraft geopfert, um den Spritverbrauch reduzieren zu können. So entpuppt sich das Meisterwerk als eine durchaus umweltfreundliche Maschine, denn 6,1 Liter auf 100 km sind bei der Leistung wirklich respektabel. Dabei ist das Chip-Tuning gar nicht so teuer und kostet nur 1452 Euro. Teuer wird es allerdings, wenn man sich vom Katalog mit Zusatzausstattung verführen lässt. Schürzen, Schweller, Sitze, Felgen, Spoiler – die Summe kann leicht 10.000 Euro übersteigen, wenn alles in die Tüte kommen soll. (autaro)

 

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April 27th, 2009

München, den 27. April (autaro) Eines der bislang größten Probleme mobiler Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen scheint nun gelöst, zumindest aber optimiert worden zu sein. Bislang wurde das Beweisfoto nämlich nur von vorn geschossen, zu sehen waren also das Nummernschild des Fahrzeuges und, zumindest im Optimalfall, das Gesicht des Fahrers. Doch was tun, wenn beispielsweise ein Motorrad geblitzt wird? Denn Motorräder haben nur ein Nummernschild, das am Heck angebracht ist und konnten daher mit den üblichen bildgebenden Verfahren nicht verfolgt werden. Ein weiteres Problem ergab sich durch den Winkel, in dem das Aufnahmegerät zum Fahrzeug positioniert wird: im unsgünstigsten Falle kann das Gesicht des Fahrers nämlich durch die A-Säule seines Fahrzeuges oder aber durch hinter der Windschutzscheibe montierte Gegenstände, z.B. ein Navigationsgerät, verdeckt werden.

Abhilfe soll nun das neue “Poliscan Speed” der Firma Vitronic schaffen. Das Gerät verfügt über eine zweite Kamera, die über W-LAN mit dem Hauptgerät verbunden ist und individuell positioniert werden kann. Nahezu zeitgleich lassen sich somit auch Fotos von hinten oder von der Seite aufnehmen. So ließe sich in kleinen Straßen auch der Verkehr in beiden Richtungengleichzeitig überwachen, verriet Vitronic-Sprecher Lucas Goebel. Die ersten Geräte sollen in Kürze eingesetzt werden und feiern ihre Premiere voraussichtlich in Schmitten, einer Gemeinde im Hessischen Taunus. Laut Goebel haben die erhobenen Bilddaten vor Gericht bestand, endgültig wird dies aber vermutlich erst durch den ersten Gerichtsprozess entschieden werden. (autaro)

 

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April 24th, 2009

München, den 24. April (autaro) Was bei der Konzernmutter Volkswagen unter dem Namen BlueMotion firmiert und auch bei anderen Marken wie Mercedes (Blue Efficiency) längst Einzug gehalten hat, bekommt nun auch der Audi A4. Das Konzept ist eigentlich einfach. Man nehme die Serienversion eines effizienten Dieselmotors und statte diese mit einer Start-Stop-Automatik aus. Dazu kommt eine um fünf Prozent längere Achsübersetzung, eine modifizierte Motorelektronik, Leichtlaufreifen im Format 205/60 R 16 sowie ein System, das frei werdende Bremsenergie in elektrische Energie umwandelt und diese dann wieder dem Bordnetz zuführt. Außerdem senke man die Karosserie um 20 Millimeter ab und verkleide den Unterboden aerodynamisch – voila! Allerdings verzichtet Audi auf eine Bezeichnung, die das modische „Blue“ enthält und nennt sein Spritspar-Modell schlicht A4 2.0 TDI e. Wir ahnen es: das e steht für economy, auf Deutsch also für Wirtschaftlichkeit.

Gegenüber dem herkömmlichen A4 muss sich der Fahrer eines 2.0 TDI e kaum in Verzicht üben. Mit 136 PS leistet er gerade einmal vier PS weniger als der serienmäßige Bruder. Damit sprintet er von Null auf Landstraßentempo in 9,5 Sekunden und rennt bei Bedarf 215 km/h schnell. Die eigentliche Sensation aber ist der Verbrauch. Die Limousine begnügt sich im Durchschnitt mit 4,6 Litern Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von sehr guten 119 Gramm pro Kilometer entspricht. Beim Kombi sind es 4,9 Liter, das entspricht 129 Gramm emittiertem Kohlendioxyd pro Kilometer. Das überzeugende Paket lässt sich ab sofort bestellen und kostet 30.800 Euro bzw. 32.800 Euro, wenn man sich für den Kombi entscheidet. (autaro)

 

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April 23rd, 2009

München, den 23. April (autaro) Die von Volkswagen bereits im Jahr 2007 vorgestellte Mini-Modellfamilie wird ab 2010, möglicherweise auch erst ab 2011 im Tschechischen VW-Werk in Bratislava gebaut. Dies teilte VW-Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn Anfang der Woche mit. “Unsere Mannschaft bei Volkswagen in der Slowakei ist optimal auf die erforderliche Flexibilität zur Fertigung der neuen New Small Family vorbereitet. An unserem Standort in Bratislava werden bereits heute erfolgreich vier Marken unter einem Dach gefertigt”, so Winterkorn.

Bekannt sind bisher nur zwei geplante Versionen der kleinen Baureihe, der dreitürige Up! Und der fünftürige Space Up! Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es auch eine Elektrovariante auf Basis des Space Up! geben, der dann konsequenterweise Space Up! Blue motion, oder eben ähnlich heißen sollte. Als sicher gilt indes auch, dass die Namensgebung komplett geändert werden wird, allerdings erst kurz vor dem Marktstart. Ebenso beschlossene Sache sind Ableger der Modellreihe für die Konzerntöchter Seat und Skoda. Damit wäre die “New Small Family” komplett, denn Audi wird vermutlich eigenständige Wege mit aufwendiger Aluminium-Bauweise gehen. Am Standort Bratislava freut man sich bereits jetzt: die “New Small Family” sichert dort rund 1.500 Arbeitsplätze. (autaro)

 

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April 22nd, 2009

München, den 22. April (autaro) Dem Golf Variant spendiert Volkswagen nun auch ein Facelift und damit die charakteristische neue VW-Front. Außerdem erhält er die neue Armaturentafel mit den feinen Chromeinfassungen und der dezenten weißen Hintergrundbeleuchtung, die wir bereits aus dem Passat CC kennen. Das aufdringliche Blau mit den knallroten Zeigern scheint bei VW dem Aussterben preisgegeben zu sein. Währenddessen bleibt das Heck nahezu unverändert, ebenso wie das enorme Fassungsvermögen von 550 bis 1.495 Liter Gepäck.

Außerdem halten Features Einzug, mit denen der kleine Bruder bereits seit Markteinführung für Begeisterung sorgt: die adaptiven Dämpfer sorgen auf Wunsch nun auch im Variant für die drei verschiedenen Kennlinien von Comfort bis Sport während der Wagen auf Wunsch nun auch nahezu selbstständig einparkt. Das große Navigationssystem mit Touchscreen ist allerdings vorerst nicht erhältlich. Ansonsten beschränken sich die Optimierungsmaßnahmen auf Kleinigkeiten am Fahrwerk, tatsächliche Radikalschläge finden nur in der Motorenpalette statt. So ersetzen hoch effiziente Dieselmotoren mit Common-Rail-Technik und 1,6 Litern Hubraum die bisherigen 1,9-Liter-Maschinen. Wahlweise mit 90 und 110 PS. Darüber bleibt der bekannte 2.0 TDI mit 140 PS im Programm, mit 170 PS ist er vorerst nicht erhältlich. Dafür auf Wunsch aber mit dem Allradantrieb 4Motion. Bei den Benzinern bleibt vorerst alles beim Alten, ein neuer 115 PS starker 1.6 Bi-Fuel für Benzin- und Flüssiggasbetrieb wird jedoch nicht lange auf sich warten lassen. Der Startpreis wird weiterhin bei rund 18.000 Euro liegen. (autaro)

 

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April 21st, 2009

München, den 21. April (autaro) Bereits im März dieses Jahres beteiligte sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung das Emirat Abu Dhabi mit 1,95 Milliarden Euro an der Stuttgarter Traditionsmarke Daimler. Damit verfügt der Golf-Staat über einen Anteil von 9,1 Prozent und ist dicht gefolgt von Kuwait (6,9 %) der bislang größte ausländische Aktionär.

Mit diesen Beteiligungen habe Daimler seine finanzielle Stärke verbessern können, so Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche. Auf der Shanghai Motor Show gab Zetsche weiter bekannt: “Wir haben in der Vergangenheit Kontakte mit möglichen Investoren aus China gehabt und diese Gespräche sind nicht grundsätzlich abgebrochen”. Es steht also zu erwarten, dass Zetsche auf der Such nach weiteren Investoren auch in China, namentlich bei dem chinesischen Staatsfonds CIC fündig werden könnte. CIC-Chef Lou Jiwei gab am vergangenen Wochenende bereits bekannt, er habe in Europa „viele gute Chancen identifiziert“ und wolle in Europa „einige vorsichtige Investitionen tätigen, in einem angemessenen Umfang.” (autaro)

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