Archiv für Mai, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Mai 14th, 2009

München, den 15. Mai (autaro) Das bisher größte Manko des Elektroautos ist und bleibt die kleine Reichweite. Und wenn man es tatsächlich schafft, ein Auto mit derart vielen und leistungsfähigen Akkus zu bestücken, dass damit angemessene Strecken zurückgelegt werden können, hat man schon das nächste Problem: einmal Volltanken dauert mitunter ca. 12 Stunden.

Das kalifornische Unternehmen Better Place sorgt nun für Schlagzeilen, es entwickelte ein neues System, mit dem man ganz einfach den leeren Akku gegen einen vollen tauschen kann. Getestet wird das System zurzeit in Yokohama, Japan, in Zusammenarbeit mit dem japanischen Autohersteller Nissan. Als Testfahrzeuge wurden mehrer Nissan Qashqai umgebaut, die nun über eine Akku-Einheit im Unterboden verfügen, die als Ganzes getauscht werden kann. Möchte nun ein Fahrer seinen leeren Akku austauschen, fährt er auf eine Rampe in einer Tauschanlage, ähnlich einer Tankstelle und der Fahrt an die Zapfsäule. Der Rest geht nun ganz automatisch, Roboter entfernen die leere Akku-Einheit und stecken eine aufgeladene in das Fahrzeug. Der ganze Vorgang dauert laut Nissan nicht einmal eine Minute und gestaltet sich damit ähnlich unkompliziert wie das Tanken herkömmlichen Kraftstoffes. Noch beschränken sich die Tests auf japanische Großstädte, doch als nächstes sollen sie auf die USA (Kalifornien) und Israel ausgedehnt werden. Sollte sich das System dort bewähren, will Better Place global tätig werden. Der Strom für das Aufladen der leeren Batterien kommt im Moment übrigens über Kollektoren direkt von der Sonne. (autaro)

 

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Mai 14th, 2009

München, den 14. Mai (autaro) MultiAir heißt das neue Einspritzsystem von Fiat, das noch dieses Jahr zum Einsatz kommen soll, zuerst im Alfa Romeo Mito. Dabei steuert nicht mehr die konventionelle Einlass-Nockenwelle den Kraftstoffeinstrom, wie bei Vierventilmotoren üblich. Stattdessen kommt eine elektrohydraulische Ventilsteuerung zum Einsatz, wodurch die Einlassventile nicht mehr abhängig von der Kurbelwelle gesteuert werden. Das erlaubt beliebig lange oder kurze Öffnungszeiten der Ventile und mithin eine optimale Füllung der Zylinder in jeder Situation. Theoretisch kann dem Motor also in jeder Situation, ob nun bei starker Beschleunigung oder nur im Teillastbereich, der optimale Wirkungsgrad entlockt werden.

Laut Fiat senkt diese Technologie den Verbrauch des Motors um bis zu 25 Prozent. Doch auch die Leistungscharakteristik soll sich spürbar verbessern. Das gesamt Leistungsplus soll bei 10 Prozent liegen, das maximale Drehmoment soll im unteren Drehzahlbereich eine Steigerung um 15 Prozent erfahren. Außerdem verbrennt der Motor wesentlich sauberer, kündigten die Italiener an: die Stickoxid-Emissionen sinken um bis zu 60 Prozent, während sich der Ausstoß an Kohlenmonoxyd um ganze 40 Prozent reduzieren soll.

Zum Einsatz kommen soll die neue Technik noch in der Mitte dieses Jahres, zuerst im Alfa Romeo Mito. Nach und nach will Fiat die neue Technologie dann auch in anderen Modellen verbauen und außerdem auch auf Turbo- und Dieselmotoren anwenden. Außerdem stellte Fiat einen neuen MultiAir-Zweizylinder mit unter einem Liter Hubraum in Aussicht, der sowohl als Sauger als auch als Turbo weniger als 80 Gramm Co2 pro Kilometer emittieren soll. (autaro)

 

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Mai 13th, 2009

München, den 13. Mai (autaro) Auf der Barcelona Motor Show präsentierte Seat, die spanische Marke aus dem Volkswagen Konzern, eine weitere Designstudie auf Basis des Seat Ibiza, den Seat Ibiza Bocanegra. Bereits 2008 präsentierten die Spanier eine ähnliche Studie auf dem Genfer Automobilsalon, die allerdings noch nicht ganz so nah an die Serie gerückt war, was zeigt: der Bocanegra (auf Deutsch: schwarzer Mund) wird vermutlich genau so, zumindest aber sehr ähnlich in Serie gehen.

Äußerlich ist das auffälligste Merkmal der schwarze Kühlergrill – nomen est omen. In die deutlich aggressivere Frontschürze wurden auffällige Nebelscheinwerfer integriert, die Kotflügel bekamen ebenfalls eine eigenständige Form. Das Heck wurde weitgehend unverändert vom neuen Serienbruder übernommen, dafür drehen sich in den Radhäusern exklusive 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Währenddessen wartet der Innenraum mit einem speziellen Sportlenkrad, das ein auffälliges „B“ als Logo trägt, auf, daneben trimmen Alupedale auch den letzten Winkel auf sportlich. Technisch passt das Sperrdifferenzial XDS genauso gut ins Konzept wie das famose 7-Gang-DSG aus dem VW-Regal.

Die Variante Bocanegra wird ausschließlich für die Topmodelle Seat Ibiza FR und Seat Ibiza Cupra zu haben sein, in denen der 1,4-Liter-TSI mit 150 bzw. 180 PS (Cupra) seinen Dienst verrichtet. Preise wurden indes noch nicht bekannt gegeben. (autaro)

 

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Mai 13th, 2009

In Zeiten der Wirtschafts-, Finanz- und andauernden Automobilkrise sucht der durchschnittliche Steuerzahler nach Stabilität, nach Oasen der Sicherheit, die die schwierigen Tage etwas angenehmer machen – oder nach Illusionen, mit denen man sich seine eigene Welt kreieren kann, in der man einen Ausweg aus den ständigen finanziellen Sorgen findet. Ist das der Grund, warum die großen Autohersteller auf muskulösere Modelle setzen? Die großen Klassiker der Automobilbranche – von Mercedes über Ford bis hin zu Renault – haben ähnliche Überarbeitungen erfahren. Sie sehen nun alle muskulöser, zuverlässiger und stabiler aus; sie verwandelten sich in richtig starke Partner für stürmische Zeiten. Auch der Volvo S80 D5 erfuhr vor kurzem eine ähnliche Wandlung, die wir uns näher anschauen wollen.

Neu oder alt – ein riesiges Geheimnis
Volvo ist ohnehin für die Zuverlässigkeit seiner Kreationen bekannt. Der Volvo-Fahrer rechnet mit keinen bösen Überraschungen und weiß, dass er sich immer auf die technische Perfektion, Komfortausstattung und das geschmackvolle Design verlassen kann. Hinter den eher unattraktiven Namen, bestehend aus maximal zwei Buchstaben und so mancher Ziffer, verbergen sich absolute Meisterwerke der automobilen Kunst. Der S80 D5 stellt hierbei keine Ausnahme dar. Doch ein Problem beim neuen Modell raubt uns den Schlaf – die Ausdifferenzierung zum Vorgängermodell. Die S80-Produktmanagerin Silvia Gullsdorf verspricht, dass 80 % der Teile im aktuellen S80 neu sind. Was damit gemeint ist, bleibt allerdings unklar. Bedeutet das etwa, dass die Teile nicht von älteren Volvos stammen, oder, dass sie neu entwickelt wurden? Nur Volvo-Spezialisten mit jahrzehnterlanger Karriere können die Unterschiede zum Vorgänger vermutlich erkennen. Der S80 wirkt nun runder, etwas muskulöser als der Vorgänger, die Struktur bleibt jedoch die gleiche, die Akzente auch.

Komfort pur
Die Platzverhältnisse sind im neuen S80 durchaus befriedigend. Größere Passagiere werden zwar ihre Schwierigkeiten haben, werden aber trotzdem überall bequem sitzen. Klein ausgefallen ist wiederum der Kofferraum, der mit nur 480 Litern unterdurchschnittlich zu sein scheint. Das ist aber mit Abstand der einzige Nachteil des neuen Modells. Fahrer und Passagiere dürfen hier keine Bequemlichkeiten vermissen. Ganz praktisch ist das ab Werk erhältliche Navigationssystem, das viele neue Features anbietet und im Cockpit so positioniert ist, wodurch Abblendeffekte minimiert werden.
Wenn man vom Komfort spricht, dann darf man die unzähligen Fahrassistenzen nicht vergessen. Diese genießen bei Volvo stets eine ganz besondere Stellung. Nun findet man im S80 auch das vom Hochleistungsmodell bekannte aktive Fahrwerk, das zweifelsohne zu den besten Entwicklungen der Schweden zählt. Der Fahrer kann dabei zwischen zwei Fahrmodi auswählen, die ihm verschiedene Eigenschaften anbieten – sportlich oder komfortable. Diese Technik macht vor allem die Reise auf schlechteren Straßen viel angenehmer. Die Sensoren des Fahrwerks scannen die Oberfläche der Straße und der Bordcomputer stellt die Dämpfung passend ein, sodass in der Kabine fast nichts von den Unebenheiten ankommt. Und das funktioniert nicht nur auf dem Blatt Papier, sondern vor allem auch in der Praxis. Das aktive Fahrwerk macht auch Kurven deutlich angenehmer. Die Stoßdämpfer werden dann so angesteuert, dass eine optimale Verteilung des Gewichts stattfinden kann und damit ein ausgewogener Kontakt zur Oberfläche erzielt wird.

Der Motor
Das aktive Fahrwerk präsentiert auch das neu, in Zusammenarbeit mit Öhlins Racing AG entwickelte, Four-C-System. Die vier Cs stehen dabei für Continuously Controlled Chassis Concept und erlauben die elektronische Kontrolle eines jeden einzelnen Stoßdämpfers. Doch all diese Technik wäre einfach umsonst gewesen, wenn sie nicht mit leistungsstarken Triebwerken gepaart wäre. Mit dem neuen S80 präsentiert Volvo auch seine jüngste Motorentwicklung – den Fünf-Zylinder-Diesel D5 mit einem Hubraum von 2.521 cm³. Die Leistung steigt nun automatisch auf 205 PS (154 kW) bei 5.000 U/Min. Das maximale Drehmoment liegt bei 420 Nm bei 1.500 bis 4.500 U/min. Somit entpuppt sich der neue S80 als eine Spaß-Vollblut-Limousine, die durchaus sportliches Feeling bietet. Gepaart mit dem einzigartigen Stoßdämpfersystem wird die Limousine zu einer der besten Entwicklungen im europäischen Automobilraum par excellance.

Fazit Nichts fährt wie ein Volvo – diese Wahrheit bestätigt sich einmal mehr auch im neuen S80 D5. Das Automobil bietet eine beeindruckende automobile Technik gepaart mit wilder Motorpower. Auch an die Umwelt scheinen die Schweden zu denken. Durch gezielte Arbeit am Triebwerk schaffen sie es, den Verbrauch auf 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer zu reduzieren. Nicht nur kraftvoll, sondern auch spritsparend – und wieder einmal erfüllt Volvo die Wünsche seiner Kunden.

 

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Mai 12th, 2009

München, den 12. Mai (autaro) Der Zorn auf die US-amerikanische Mutter General Motors (GM) cwar zuletzt groß, nicht nur im Stammwerk Rüsselsheim. Die Opelaner fühlten sich kaputt gespart und von dem amerikanischen Großkonzern und seinen Weltfremden Vorderen im Stich gelassen. Dass nun ausgerechnet aus den USA, nämlich von der GM-Marke Buick, ein Großauftrag kommt, der zumindest kurzfristig die Arbeitsplätze sichern wird, dürfte der Stimmung Auftrieb verschaffen. Nach den Werksferien im Sommer soll in Rüsselsheim der neue Buick LaCrosse produziert werden, der auf der Plattform des Opel Insignia basiert. Buick plant eine Produktion von vorerst 70.000 Einheiten, verteilt auf zwei Jahre. Der Grund: das US-amerikanische Werk Fairfax ist noch nicht auf die Produktion der neuen Plattform umgestellt worden.

Damit zerstreut GM die Ängste speziell der Opelaner. Es wurde nämlich wenige Tage zuvor angekündigt, die Produktion eines Großteils der für den US-amerikanischen Markt vorgesehenen Fahrzeuge in Billiglohnländer Lateinamerikas und Asiens zu verlegen. Zahlreiche Standorte in Australien, Europa und in Kanada wären hiervon betroffen gewesen.

Der Schachzug könnte sich als geschickt erweisen, spekuliert GM doch auf massive finanzielle Hilfe des deutschen Bundes für den Erhalt der Opel-Standorte. Dafür werde GM die Investorensuche für Opel eng mit der deutschen Regierung abstimmten. „Wir brauchen die Unterstützung“ gab GM-Chef Fritz Henderson in Detroit bei einer Telefonkonferenz offen zu. (autaro)

 

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Mai 11th, 2009

München, den 11. Mai (autaro) Nach einem Geheimplan des General Motors Europachefs Carl-Peter Forster könnte die Traditionsmarke Wartburg wieder auferstehen. Diese Informationen traten kürzlich zu Tage, nachdem Bundesaußenminister und SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier am vergangenen Montag dem Thüringischen Opelwerk einen Besuch abgestattet hatte. Steinmeier zeigte sich von den Neuigkeiten sehr angetan, könnten sie doch für die Entstehung von 2.300 neuen Arbeitsplätzen sorgen.

Die Triebfeder für die mögliche Reanimierung der Marke aus dem Osten Deutschlands ist aber nicht etwa Nostalgie. Gesucht wurde nach dem Vorbild von Renault und seiner Billigmarke Dacia ein Vertriebskonzept, über das sich Modelle unterhalb der Opel-Palette vermarkten lassen. Als mögliches erstes Wartburg-Modell ist eine reduzierte Version des in Brasilien angebotenen Chevrolet Corsa. Hierbei handelt es sich um eine Stufenheckversion des Opel Corsa, die möglicherweise als Wartburg für unter 7.000 Euro angeboten werden könnte. Damit wäre sie eine direkte Konkurrenz für Dacia Logan und Sandero, die weit größeren Absatz finden, als zu beginn ihrer Einführung geplant. Ein Hauch von Nostalgie umweht das Konzept indes doch: der neue Wartburg käme als Basismodell mit einem Dreizylinder auf den Markt. Und bis zur Übernahme des Produktionsstandortes im Jahre 1992 wurden hier ebenfalls ausschließlich Dreizylinder gefertigt. (autaro)

 

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Mai 11th, 2009

München, den 11. Mai (autaro) In Zeiten der Wirtschafts-, Finanz- und andauernden Automobilkrise sucht der durchschnittliche Steuerzahler nach Stabilität, nach Oasen der Sicherheit, die die schwierigen Tage etwas angenehmer machen – oder nach Illusionen, mit denen man sich seine eigene Welt kreieren kann, in der man einen Ausweg aus den ständigen finanziellen Sorgen findet. Ist das der Grund, warum die großen Autohersteller auf muskulösere Modelle setzen? Die großen Klassiker der Automobilbranche – von Mercedes über Ford bis hin zu Renault – haben ähnliche Überarbeitungen erfahren. Sie sehen nun alle muskulöser, zuverlässiger und stabiler aus; sie verwandelten sich in richtig starke Partner für stürmische Zeiten. Auch der Volvo S80 D5 erfuhr vor kurzem eine ähnliche Wandlung, die wir uns näher anschauen wollen.

Neu oder alt – ein riesiges Geheimnis
Volvo ist ohnehin für die Zuverlässigkeit seiner Kreationen bekannt. Der Volvo-Fahrer rechnet mit keinen bösen Überraschungen und weiß, dass er sich immer auf die technische Perfektion, Komfortausstattung und das geschmackvolle Design verlassen kann. Hinter den eher unattraktiven Namen, bestehend aus maximal zwei Buchstaben und so mancher Ziffer, verbergen sich absolute Meisterwerke der automobilen Kunst. Der S80 D5 stellt hierbei keine Ausnahme dar. Doch ein Problem beim neuen Modell raubt uns den Schlaf – die Ausdifferenzierung zum Vorgängermodell. Die S80-Produktmanagerin Silvia Gullsdorf verspricht, dass 80 % der Teile im aktuellen S80 neu sind. Was damit gemeint ist, bleibt allerdings unklar. Bedeutet das etwa, dass die Teile nicht von älteren Volvos stammen, oder, dass sie neu entwickelt wurden? Nur Volvo-Spezialisten mit jahrzehnterlanger Karriere können die Unterschiede zum Vorgänger vermutlich erkennen. Der S80 wirkt nun runder, etwas muskulöser als der Vorgänger, die Struktur bleibt jedoch die gleiche, die Akzente auch.

Komfort pur
Die Platzverhältnisse sind im neuen S80 durchaus befriedigend. Größere Passagiere werden zwar ihre Schwierigkeiten haben, werden aber trotzdem überall bequem sitzen. Klein ausgefallen ist wiederum der Kofferraum, der mit nur 480 Litern unterdurchschnittlich zu sein scheint. Das ist aber mit Abstand der einzige Nachteil des neuen Modells. Fahrer und Passagiere dürfen hier keine Bequemlichkeiten vermissen. Ganz praktisch ist das ab Werk erhältliche Navigationssystem, das viele neue Features anbietet und im Cockpit so positioniert ist, wodurch Abblendeffekte minimiert werden.
Wenn man vom Komfort spricht, dann darf man die unzähligen Fahrassistenzen nicht vergessen. Diese genießen bei Volvo stets eine ganz besondere Stellung. Nun findet man im S80 auch das vom Hochleistungsmodell bekannte aktive Fahrwerk, das zweifelsohne zu den besten Entwicklungen der Schweden zählt. Der Fahrer kann dabei zwischen zwei Fahrmodi auswählen, die ihm verschiedene Eigenschaften anbieten – sportlich oder komfortable. Diese Technik macht vor allem die Reise auf schlechteren Straßen viel angenehmer. Die Sensoren des Fahrwerks scannen die Oberfläche der Straße und der Bordcomputer stellt die Dämpfung passend ein, sodass in der Kabine fast nichts von den Unebenheiten ankommt. Und das funktioniert nicht nur auf dem Blatt Papier, sondern vor allem auch in der Praxis. Das aktive Fahrwerk macht auch Kurven deutlich angenehmer. Die Stoßdämpfer werden dann so angesteuert, dass eine optimale Verteilung des Gewichts stattfinden kann und damit ein ausgewogener Kontakt zur Oberfläche erzielt wird.

Der Motor
Das aktive Fahrwerk präsentiert auch das neu, in Zusammenarbeit mit Öhlins Racing AG entwickelte, Four-C-System. Die vier Cs stehen dabei für Continuously Controlled Chassis Concept und erlauben die elektronische Kontrolle eines jeden einzelnen Stoßdämpfers. Doch all diese Technik wäre einfach umsonst gewesen, wenn sie nicht mit leistungsstarken Triebwerken gepaart wäre. Mit dem neuen S80 präsentiert Volvo auch seine jüngste Motorentwicklung – den Fünf-Zylinder-Diesel D5 mit einem Hubraum von 2.521 cm³. Die Leistung steigt nun automatisch auf 205 PS (154 kW) bei 5.000 U/Min. Das maximale Drehmoment liegt bei 420 Nm bei 1.500 bis 4.500 U/min. Somit entpuppt sich der neue S80 als eine Spaß-Vollblut-Limousine, die durchaus sportliches Feeling bietet. Gepaart mit dem einzigartigen Stoßdämpfersystem wird die Limousine zu einer der besten Entwicklungen im europäischen Automobilraum par excellance.

Fazit
Nichts fährt wie ein Volvo – diese Wahrheit bestätigt sich einmal mehr auch im neuen S80 D5. Das Automobil bietet eine beeindruckende automobile Technik gepaart mit wilder Motorpower. Auch an die Umwelt scheinen die Schweden zu denken. Durch gezielte Arbeit am Triebwerk schaffen sie es, den Verbrauch auf 6,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer zu reduzieren. Nicht nur kraftvoll, sondern auch spritsparend – und wieder einmal erfüllt Volvo die Wünsche seiner Kunden. (autaro)

 

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Mai 8th, 2009

München, den 08. Mai (autaro) Bereits in wenigen Tagen, nämlich vom 11. bis 13. Mai findet in Norwegen die Viking Rallye statt. Das besondere an diesem Kräftemessen ist, dass ausschließlich Autos mit Brennstoffzellen-, Hybrid- und reinem Elektroantrieb an den Start gehen dürfen, die außerdem über eine Straßenzulassung verfügen müssen. Runde 550 km lang ist die Strecke mit Start in Oslo und Ziel in Stavanger, die sich in sechs Etappen gliedert. Das gilt allerdings nur für jene Teilnehmer, die sich rein elektrisch fortbewegen. Für die Vertreter der Brennstoffzelle oder des Hybrid-Antriebes umfasst die Strecke 750 Kilometer, die teilweise durch die norwegische Fjordküsten-Region führt und den Fahrzeugen einiges abverlangen wird. Der Veranstalter formuliert das so: “Eine malerische Landschaft, die perfekt geeignet ist, die Praktikabilität von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb zu testen”.

Die Teams setzen die unterschiedlichsten Fahrzeuge ein. Zwar bildet den Hauptanteil der gute alte und mittlerweile wenig spektakuläre Prius von Toyota, doch sind durchaus auch einige echte Exoten dabei. Neben einem Twike, also einer Art Dreirad mit knapp zehn PS Leistung geht beispielsweise ein Elektro-Motorrad an den Start. Und dann sind da natürlich noch der Tesla Roadster, ein Protoscar Lampo, ein Mitsubishi i-MiEV und zahlreiche Neuerscheinungen. Ein deutsches Team hat sein Fahrzeug bisher sogar nur als Zeichnung angemeldet – wir sind gespannt. Ein besonderer Publikums-Magnet wird indes nicht nur die anschließende Messe mit Symposium für Öko-Autos sein. Auch der norwegische Kronprinz Haakon Magnus fährt in einem Ford Focus mit reinem Elektroantrieb mit. (autaro)

 

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Mai 7th, 2009

München, den 07. Mai (autaro) Gerade gestern hatten wir davon berichtet, dass künftig 40 Nissan Altima Hybrid ihren Dienst bei der New Yorker Polizei verrichten werden (s. Autaro-News vom 06. Mai). Die Vorgängermodelle mit ihren Sprit fressenden V6- und V8- Maschinen verbrauchen nun selbst den US-Amerikanischen Behörden zu viel.

Nun kaufte auch die Thüringer Polizei für Einsätze, bei denen Motorleistung eine untergeordnete Rolle spielen, 161 Opel Corsa. Ministerpräsident Dieter Althaus und Innenminister Manfred Scherer nahmen gestern die Kleinwagen, die im Thüringischen Eisenach gefertigt werden, in Empfang. Man entschied sich für die 80 PS starke Motorvariante 1.2 Ecotec. Als Sonderausstattung für den Polizeidienst verfügen die Corsa außerdem über eine Funkvorbereitung für Digitalfunk, einen Unfalldatenspeicher und eine Sondersignalanlage mit Doppelblitztechnik. Wer nun allerdings die Vermutung hegt, hier könne etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, den muss sowohl das Land Thüringen wie auch Opel enttäuschen. Wie überall im deutschen Staatswesen wurde vor der Bestellung eine ordentliche Ausschreibung durchgeführt, Opel machte einfach das beste Angebot. Übrigens werden die Fahrzeuge nicht mehr, wie bisher üblich, geleast. Sie werden stattdessen gekauft und zu günstigen Konditionen finanziert – der marktwirtschaftlich orientierte Privatmann hätte es wohl genauso gemacht. (autaro)

 

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Mai 6th, 2009

München, den 06. Mai (autaro) Es scheint fast so, als hätten mittlerweile auch die US-amerikanischen Behörden ihr Umweltgewissen entdeckt. Bürgermeister Michael Bloomberg und Ray Kelly, Polizeichef von New York, stellten gerade 40 Nissan Altima mit Hybrid-Antrieb in Dienst. Dass dieser Entscheidung allerdings hauptsächlich kühle Berechnung zugrunde liegt, zeigt sich an einem einfachen Beispiel: die bisherige Flotte der New Yorker Polizei besteht hauptsächlich aus Chevrolet Impala und Ford Crown Victoria, allesamt Sprit fressende Ungetüme mit V8 unter der Haube. Ein Nissan Altima mit Hybridantrieb verbraucht gerade einmal die Hälfte, im reinen Stadtverkehr mit ständigem Stop-and-go-Verkehr dürfte die Differenz noch deutlich größer ausfallen. Und da man mittlerweile auch in den USA den raren Kraftstoff nicht mehr aus der Portokasse bezahlt, wird sich der Mehrpreis eines Nissan Altea von rund 1.500 Dollar gegenüber den genannten Schlachtschiffen schnell amortisiert haben. Zunächst laufen 40 Fahrzeuge im Testbetrieb über ein Jahr.

Indes kommen die Behörden um ein Umdenken auch gar nicht mehr herum. Bürgermeister Bloomberg rief nämlich 2008 den so genannten “PlaNYC” aus, mit dessen Hilfe der gesamte CO2-Ausstoß der Stadt New York bis 2017 um 3ß Prozent reduziert werden soll. Wenn nun nach den Taxibetreibern nicht auch die öffentliche Hand und möglichst auch ein Großteil der Bürger beginnt umzudenken, wird dieses ehrgeizige Projekt mit Pauken und Trompeten scheitern. (autaro)

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