Archiv für Juli, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Juli 31st, 2009

München, den 31. Juli (autaro) Wir erinnern uns noch gut an das Conceptcar BMW M1 Hommage, eine bullige, kraftstrotzende Reminiszenz an den legendären BMW M1, den sogar kein geringerer als Andy Warhol einst bemalte. Der knapp fünf Meter lange Supersportwagen wird allerdings nie in Serie gehen. Leider.

Leider? Was die Münchner nun unter dem schlichten Namen M1 Concept auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt präsentieren werden, entschädigt für alles. Optisch ebenfalls eine klare Hommage an den M1 begnügt sich das Conceptcar mit den Abmessungen eines 3er BMW und bietet auf einer Länge con 4,50 m als klassischer 2+2-Sitzer notfalls sogar vier Personen Platz. Doch der Clou kommt erst noch: antriebsseitig setzt BMW erstmals in einem Sportwagen auf Hybridtechnologie. Zwei Elektromotoren, für jede Achse einer, werden mit einem kleinen Verbrennungsmotor kombiniert und sollen so für einen CO2-Ausstoß von unter 100 Gramm pro Kilometer sorgen. Angesichts der postulierten Fahrleistungen, die auf dem Niveau eines 911er Porsche liegen sollen, könnte das die nähere Zukunft der Sportwagen sein. Und in diesem Segment, einer der Kernkompetenzen der blau-weißen Münchner, erwartet man schon sehnsüchtig deren Rückkehr. (autaro)

 

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Juli 30th, 2009

München, den 30. Juli (autaro) Es ist der Dinosaurier unter den Fahrzeugen, kaum ein Serienmodell wurde bzw. wird schon so lange gebaut, wie die G-Klasse von Mercedes. Rein äußerlich ist zwar die kantige, urige Form dieses unglaublich geländegängigen Vehikels geblieben, doch gibt es mittlerweile kaum ein Feature, das nicht auch in modernen Pseudo-Geländewagen, genannt SUV (Sports Utility Vehicle) das Leben versüßt.

Näher am Ur-Modell, als je zuvor

Grund genug für Mercedes, der G-Familie zum Jubiläum ein besonders puristisches Sondermodell zu spendieren, das sich auf die Kerntugenden der G-Klasse konzentriert. Nämlich Schlichtheit, Robustheit und Funktionalität. In der Basis kommt das kantige Urgestein ohne all die Finessen seiner noblen Verwandtschaft, daher. Und wer in der Aufpreisliste jedes Kreuzchen auslässt, muss aufpassen, dass er sein Fahrzeug von außen nicht mit einem gut erhaltenen Modell der ersten Generation verwechselt225. Bereits dieses stand auf Sechzehnzöllern der Breite, lediglich über die seitlichen Einlässe für die Beatmung des Turboladers verfügte der Familienvater der G-Familie noch nicht. Im Innenraum dagegen zeigt sich der Nerv der Zeit, hier kommen die modernen Instrumente und Armaturen der neuesten Generation zum Einsatz. Dafür kuscheln sich die Insassen nicht in weiche, duftende Leder-Fauteuils, oder schmeicheln ihrem Schuhwerk durch weichen Flor. Nein, ganz wie ursprünglich gedacht, kommen hier pflegeleichte Oberflächen und Gummi-Fußmatten zum Einsatz.

Übersichtliche Aufpreisgestaltung

Freilich lässt sich auch das Sondermodell weiter aufrüsten: zwei Offroadpakete lassen sich ordern, zum Preis von 8.330 Euro (Paket 1) oder 14.280 Euro (Paket 2). Ersteres beinhaltet mit schwarzen Alus der Dimension 265/75-16 mit geländegängiger Bereifung auch die kürzere 4,86er Achsübersetzug. Außerdem Kommt eine steifere, begehbare Motorhaube hinzu, Ösen für die Gepäcksicherung im Kofferraum, die klassische Maulkupplung an der vorderen Stoßstange, Schutzgitter für Scheinwerfer und die aufgesetzten Blinker und – wer hätte das in dieser Kombination vermutet: eine Zentralverriegelung. Wer das Offroad-Paket 2 ordert, kommt obendrein noch in den Genuss einer Standheizung und einer Klimaanlage, kann die Außenspiegel elektrisch verstellen und sich die Zeit durch das CD-Radio vertreiben.

Die Motorisierung ist ausreichend

Ein Blick in das Datenblatt lässt gleich zu Beginn Skepsis aufkommen. Hier stehen 2,5 Tonnen Leergewicht dem 183 PS begrenzten Common-Rail-Diesel gegenüber, außerdem ist das maximale Drehmoment ebenfalls auf 400 Newtonmeter begrenzt (zum Vergleich: der G 350 CGI in Serienversion leistet 224 PS und drückt 540 Nm auf die Kurbelwelle). Doch die erste Ausfahrt zeigt, dass der Motor zwar nicht die richtige Wahl für die Bleifuß-Fraktion darstellt, für angemessene Fahrleistungen, insbesondere im Gelände jedoch vollkommen ausreicht. Das Fahrgefühl unterscheidet sich indes deutlich von den eher für die Straße konzipierten serienmäßigen Brüdern. Das Motorgeräusch dringt deutlicher vernehmbar in den Fahrgastraum vor, die Lenkung wirkt weniger Synthetisch, man fühlt sich einfach deutlich näher an der Außenwelt. Außerdem kommt wegen der geänderten Achsübersetzung nicht die aktuelle Siebenstufenautomatik zum Einsatz, was dem Fahrer spürbar längere Schaltpausen beschert. Außerdem entbehrt die Edition Pur ein ESP, was der Fahrer besonders bei zügiger Fahrt durch kurvenreiches Terrain nicht vergessen sollte. Zwar kündigt das Fahrwerk den Grenzbereich gleichmäßig und gutmütig an, doch bereits in schnell durchfahrenen Landstraßen-Kurven ist ein deutliches Reifenquietschen hörbar.

Die G-Klasse hatte schon immer ihren Preis

Wer nun aber denkt, die Edition G 30 Pur sei wegen des Fehlens all der Annehmlichkeiten seiner zivilen Geschwister ein Billigheimer, der Irrt. Schon in der Basis, mit schmalen Reifen und ohne eines der Offroad-Pakete schlägt der Geländewagen mit 59.381 Euro zu Buche. Wer das Offroad-Paket 2 ordert und sich zusätzlich noch für die Hecktür mit zwei Flügeln und eine Metallic-Lackierung entscheidet, muss 75.755 Euro auf den Tisch des Händlers legen. Bedenkt man, dass man für nicht einmal 1.000 Euro mehr auch den wesentliche komfortableren G 350 CDI in Langversion bestellen kann wird eines schnell klar: die Mercedes G-Klasse 30 Pur ist nur selbst ein Purist, sie wurde auch für Puristen aufgelegt. (autaro)

 

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Juli 30th, 2009

München, den 30. Juli (autaro) Es gibt Neuigkeiten von der Marke mit dem blau-weißen Propeller im Emblem. BMWs neuer X3, der voraussichtlich Ende 2010 in den Verkaufsräumen der Händler stehen wird, dreht bereits seine ersten runden auf Deutschlands Straßen. Gut, bislang konnte er nur stark getarnt abgelichtet werden, weswegen über die neue Formgebung nur spekuliert werden kann. Und echte Details sind auch noch nicht aus München an die Öffentlichkeit gedrungen. Aber es lässt sich bereits sagen, dass der Neue eine halbe Nummer größer ausfallen wird und die selbstbewusste, steile Niere tragen wird, mit deren Hilfe bereits der 7er die Machtverhältnisse auf der linken Spur klärt.

Zudem werden die meisten Komfort- und Sicherheitsfeatures aus dem großen Bruder X5 Einzug halten und unter der Haube werden teilweise auch die neuen Aggregate aus dem Luxusmodell, dem BMW 7er, ihren dienst verrichten. Dass BMW von der Start-Stopp-Automatik über die bedarfsgesteuerte Lichtmaschine bis hin zur Bremsenergierückgewinnung alles zur Verbrauchsreduzierung tun wird, darf als selbstverständlich gelten. Worauf aber alle so richtig gespannt sind, ist die Münchner Antwort auf den Hybrid-Trend. Dass die duale Technik im X3 Premiere feiert, gilt zwar nicht als sicher, liegt aber laut Informationen aus gut informierten Kreisen durchaus im Bereich des Möglichen. (autaro)

 

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Juli 29th, 2009

München, den 29. Juli (autaro) Peugeot, einer der größten französischen Autohersteller veröffentlichte heute in Paris (29.07.) seinen Halbjahresbericht. Die Bilanz: desaströs. Während das Ergebnis im Vorjahr mit einem Plus von 1,03 Milliarden Euro noch sehr passabel ausfiel, verbuchte die Marke mit dem Löwen im Emblem bereits im ersten Halbjahr ein operatives Minus von 1,33 Milliarden. Und das trotz verschiedener Maßnahmen, mittels derer auch die Französische Regierung versucht, den automobilen Absatz anzukurbeln. Außerdem profitierte Peugeot auch von der deutschen „Abwrackprämie“, wie die meisten Importeure. Denn diese haben verglichen mit den deutschen Herstellern einen wesentlich höheren Anteil an Kleinwagen im Portfolio, größere Modelle profitieren kaum von der Prämie.

Damit dürfte sich ein klarer Trend abzeichnen. Laut Einschätzungen französischer Experten werde sich der Markt erst 2010, wenn nicht sogar erst 2011 erholen, die Hersteller seien mit Vorsorgemaßnahmen gut beraten. Diesen Ratschlag sollte sich auch Volkswagen, der größte europäische Hersteller zu Herzen nehmen. Zwar profitierte Volkswagen ungewöhnlich stark von der Abwrackprämie und freut sich derzeit über ungebrochen hohe Nachfrage. Doch dürfte sich diese Situation spätestens nach der im Herbst anstehenden Bundestagswahl dramatisch ändern. Und durch die langwierige Übernahmeschlacht mit Porsche hat der Riese unnötig Ressourcen verschwendet und sich um Vorsorgemaßnahmen bislang kaum kümmern können. (autaro)

 

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Juli 28th, 2009

Die große Frage in der Automobilwelt lautet: Welcher Hersteller wird als erster das umweltfreundlichste Automobil der Welt herstellen? Der Schauplatz der großen Schlachten zwischen den führenden Herstellern beschränkte sich bis jetzt auf ein einziges Land, und das wird in den nächsten Jahren vermutlich auch so bleiben: Japan. Zwei Autoproduzenten kämpfen bitter und mit allen Kräften um den Titel „Umweltfreundlichster Autohersteller der Welt“. Während Toyota wenig von Konzeptstudien hält und so schnell wie möglich nahezu jede Entwicklung – von Hybrid-Antrieb über Erdgas bis hin zum Elektromotor – im Automarkt integriert, gibt sich Nissan mit einer Reihe von Studien-Modellen zufrieden. Doch diese zeigen eines: Der zweitgrößte japanische Hersteller hat alle Chancen, den umstrittenen Kampf für sich zu entscheiden.

Der Pivo II als Superstar
Vor etwa vier Jahren präsentierte der Hersteller den Pivo I. Damals lachte man mehr über das Modell als man ernsthaft darüber nachdenken wollte. Nur zwei Jahre später kam jedoch schon die aktuelle Studie, die auf der Tokyo Motor Show als ein Stadtflitzer der Zukunft triumphierte. Der Pivo II bewies einmal mehr, dass Nissan nur sehr selten mit seinen Modellen spielt und dass sogar die innovativsten und mutigsten Entwicklungen sehr schnell praxistauglich gemacht werden können.

Nicht erschrecken!
Wichtig zu wissen ist, dass der Pivo II kein normales Fahrzeug ist; jedenfalls kein Fahrzeug, das man zum jetzigen Zeitpunkt irgendwo treffen kann. Er ist ein Stadtflitzer der Zukunft. Seine Außenansicht ist mehr als ungewöhnlich und bietet optische Anlehnungen an Badespielzeug, Seifenspender oder extravagante Schlüsselanhänger. Die Akzente des Außenraums bilden die vier kleinen Rädchen, die an ausgestreckte Füßchen erinnern. Das City-Auto ist nur 2,6 Meter lang, was sämtliche Parkprobleme sofort in Luft auflöst. Die Kabine ist kugelförmig und verfügt über riesige Fenster, die dem Fahrer nebst Passagieren eine einmalige Rundumsicht ermöglichen. Noch interessanter ist die Tatsache, dass die Karosserie drehbar ist. Dieses Element ist erstaunlicherweise bei vielen Herstellern präsent, was den Gedanken erweckt, dass die Zukunft des Automobils der breiten Rundumsicht gehört und der Möglichkeit, jedes Teil des Fahrzeugs zu jedem Augenblick der Fahrt zu beobachten.

Anspruchsvolle Technik
Im Innenraum wartet der Pivo II mit einer Reihe von technischen Leckerbissen auf, die von Science-Fiction-Meisterwerken inspiriert sind. So übertragen zum Beispiel die Kameras in den A-Säulen ihre Bilder auf Bildschirme auf der Innenseite. Weitere Objektive an Bug und Heck fangen die gesamte Umgebung des Pivo ein und setzen diese zu einem 360-Grad-Bild zusammen. Unsere Beobachtung bestätigt sich nun einmal mehr: Der Fahrer muss ständig wissen, was mit seinem Auto passiert.
Das Highlight im Innenraum ist der Roboter, der die Rolle eines Fahrassistenten übernimmt. Er begrüßt freundlich den Fahrer, informiert ihn über sämtliche Gefahren, über die Temperatur draußen, mögliche Staus, Spritmenge, Defekte und vieles mehr. Doch das ist längst nicht alles: Mit diesem neu geschaffenen Freund kann sich der Fahrer unterhalten. Er kann während der Fahrt Fragen stellen, Musik auswählen und ihm Witze erzählen. Nissan-Ingenieure sind der Meinung, dass die Stimmung des Fahrers enorm zur Sicherheit des Automobils beiträgt.

Noch mehr anspruchsvolle Technik
Nichts weniger als ein 100%iger Elektromotor bewegt das abgefahrene Meisterwerk. Das bedeutet natürlich 0 Gramm CO2 und wenig Kohle für Sprit. Darüber hinaus sucht man hier nach Bremsen, Gaspedalen und Kupplung vergebens. All das übernimmt der Autopilot – die kabellose „drive-by-wire“-Technologie, die inzwischen völlig ausgereift und absolut zuverlässig erscheint. So kann die Zukunft kommen – ohne Abgas, ohne Lenkung und Getriebe, mit einem Roboter-Freund, der sich stets zu Diensten seines Besitzers stellt. Der Pivo II ist ein absolutes Highlight, das durch und durch fasziniert.

 

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Juli 28th, 2009

München, den 28. Juli (autaro) Bisher standen zwei Eigenschaften des Smart CDI in einem gewissen Missverhältnis: die Leistung zur Laufkultur. Was im Vorbeifahren ein wenig an die Klangkulisse eines Kettenpanzers erinnerte, war der 45 PS starke Dreizylinder, der für die Beschleunigung von Null auf 100 km/h sage und schreibe fast 20 Sekunden benötigte.

Die Laufkultur hat sich nicht verbessert, was letztlich der ungeraden Anzahl der drei Zylinder geschuldet ist. Doch die Leistung stieg nun um 20 Prozent auf insgesamt mörderische 54 PS, das maximale Drehmoment immerhin um knappe 16 Prozent. Damit wird der Kleine zwar nicht zur Rakete, doch für den Sprint aus dem Stand auf Landstraßentempo vergehen „nur“ noch 16 Sekunden. Möglich wird die Leistungssteigerung durch eine verfeinerte Kolbengeometrie und durch Eingriffe in die Motorelektronik. In Sachen Beschleunigung, das muss man Der Fairness gegenüber den Maschinenbauern dazusagen, ist nicht zuletzt wegen des automatisierten Getriebes im Prinzip Hopfen und Malz verloren.

Angenehmer Nebeneffekt der Überarbeitung: durch das höhere Drehmoment ließen sich der vierte und der fünfte Gang länger übersetzen, was die Geräuschkulisse bei konstantem Drehzahlniveau senkt und, so sollte man meinen, den Spritverbrauch reduziert. Dieser liegt allerdings unverändert bei 3,4 Litern auf 100 Kilometer. Weiterhin erfüllt der Smart CDI nun die EU-Abgasnorm 5. Damit hat sich die nagelnde Variante des Smart spürbar verbessert. Doch sind 11.790 Euro angesichts der bleibenden Mängel nach wie vor eine Frechheit. (autaro)

 

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Juli 27th, 2009

München, den 27. Juli (autaro) China ging es, das wurde zuletzt sogar seitens der chinesischen Regierung offen zugegeben, ging es bei der geplanten Übernahme der insolventen GM-Tochter Opel hauptsächlich um den Einkauf westlicher Technologien. Zwar ist soviel Offenheit nach etlichen Spionage-Affären, die den Ruf der aufstrebenden Weltmacht stark ramponiert haben, löblich. Doch dass gerade ein weltweit operierender Konzern wie General Motors (GM) hier nicht mitspielen würde, lag auf der Hand. Die Chinesen sind also raus.

Damit verbleiben nur noch zwei Mitstreiter im Rennen: nach wie vor der österreichisch-kanadische Teilezulieferer Magna und der belgische Investmentfonds RHJ International (RHJI). Die Amerikaner bevorzugen RHJI als Vertragspartner, da der Fonds eine Art Rückkaufrecht für GM in Aussicht stellt. Doch hiergegen stellt sich eindeutig die Bundesregierung sowie der Betriebsrat Opels. beide hegen ein berechtigtes Misstrauen gegen die Nachhaltigkeit der Operationen der sogenannten „Heuschrecken“, die hauptsächlich den schnellen Profit im Sinn haben. Für kurzfristige Shareholder-Interessen wie von RHJI steht die IG Metall aber nicht zur Verfügung”, teilte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Berthold Huber in Frankfurt am Sonntag (26.07.) mit. Die Bundesregierung hat insbesondere die Sicherung der Arbeitsplätze im Blick: während Magna insgesamt nur 2.500 Stellen an und will außerdem das Opel-Werk Eisenach bis 2012 einstweilig stilllegen. Und ob es hierbei bleiben wird, darf angesichts der Machenschaften der sogenannten „Heuschrecken“ offen bezweifelt werden. Es steht den Opelanern also eine weitere Zitterpartie ins Haus. (autaro)

 

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Juli 24th, 2009

München, den 24. Juli (autaro) In Deutschland haben sogenannte 125er, also Motorroller mit einem Hubraum von rund 125 Kubikzentimetern, in der Regel zwei Räder. Zwar gibt es mittlerweile auch hier solche mit drei Rädern, wirklich an der Prägung des Stadtbildes sind sie hierzulande aber nicht beteiligt. Schon häufiger begegnet man ihnen in den Großstädten Italiens, seit jeher Ballungszentren zweisitziger, motorisierter Gefährte.

Piaggio hat nun auch die Hybrid-Technik für sich, bzw. seinen dreirädrigen Motorroller, den MP3, entdeckt. Und die Kombination, soviel kann bereits jetzt gesagt werden, ergibt durchaus Sinn. Ein Elektromotor mit 2,6 kW Leistung unterstützt den effizienten 125er Benziner und gewinnt außerdem, eine typische Eigenschaft des Hybriden, beim Bremsen freigewordene Energie zurück und speichert diese. Außerdem handelt es sich um einen sogenannten Plug-In-Hybriden, den man also mittels Stromkabel an der heimischen Steckdose aufladen kann, was wiederum die Reichweite im rein elektrischen Antriebsmodus erweitert. Derart motorisiert schafft der MP3 eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 180 km/h und ermöglicht Reichweiten zwischen 400 und 700 Kilometern. Der Durchschnittsverbrauch ist noch nicht bekannt, dürfte sich allerdings deutlich unterhalbe der Dreiliter-Marke bewegen. Und der Preis: diesen gibt Piaggio erst kurz vor dem Marktstart bekannt, es darf allerdings grob mit 5.000 bis 10.000 Euro gerechnet werden.

Der Piaggio MP3 darf übrigens, ob er nun als Plug-In-Hybrid geordert wird, oder als herkömmlicher Benziner, mit einer herkömmlichen Fahrerlaubnis für PKW (die ehemalige Führerscheinklasse 3) bewegt werden. (autaro)

 

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Juli 23rd, 2009

München, den 23. Juli (autaro) Pünktlich zur Internationalen Automobilausstattung (IAA) 2009 in Frankfurt bringt Mazda die überarbeitete Version seines eigenwilligen viersitzigen Sportwagens RX8. Es bleibt bei den gegenläufig öffnenden hinteren Türen und, Ehrensache, beim Wankelmotor mit seinen Rotationskolben. Damit bleibt Mazda der einzige Autohersteller, der dem glücklosen und an sich genialen Konstruktionsprinzip des Heidelberger Ingenieurs Felix Wankel in einer Großserie die Treue hält.

Auch äußerlich und im Innenraum halten zahlreiche Modifikationen Einzug. Das typische, im vergleich zum Vorgänger deutlich stärker konturierte Mazda-Gesicht trägt nun auch der RX-8, das Heck wurde ebenfalls gestrafft. Darüber hinaus wurde die Karosserie in Sachen Torsionssteifigkeit weiter verbessert und der Innenraum zeigt sich hochwertig und fein verarbeitet wie nie.

Der kapitalen Schwäche des Motors, nämlich dem hohen verbrauch, rückt Mazda mittels eines zweiten Klopfsensors zu Leibe. Ob dies auch so gut funktioniert, wie uns die Ingenieure suggerieren, müssen erste Tests allerdings noch zeigen – Skepsis ist hier durchaus berechtigt. Und schließlich kommt auf dem europäischen Markt nur noch die Top-Version mit 231 PS Leistung und 211 Newtonmeter maximalem Drehmoment zum Einsatz. Für 38.180 Euro bekommt der Fahrer damit die Möglichkeit, das extravagante Vehikel in 6,4 Sekunden von Null auf 100 und im Höchstfall auf bis zu 234 Stundenkilometer zu beschleunigen – das einzigartige Wankel-Gefühl beim ausdrehen der Gänge ist inklusive. (autaro)

 

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Juli 22nd, 2009

München, den 22. Juli (autaro) Bisher kostete eine Mitsubishi Lancer hierzulande wenigstens 19.250 Euro. Zwar bekommt der Kunde für diese Summe eine ordentlich ausgestattete Limousine, die mit ihrem 1,8-Liter muntere 143 PS mobilisiert. Doch wirklich preisgünstig sieht anders aus.

Nun, rund zehn Monate nachdem das erste Fahrzeug vom Hof eines deutschen Händlers rollte, legt Mitsubishi nach: Kombiniert mit dem manuellen Fünfganggetriebe kostet der 1,5-Liter Vierzylinder nun 14.990 PS. Das klingt doch schon ganz anders. Dabei sollten die 109 PS eigentlich völlig ausreichen, Mitsubishi gibt den obligatorischen Sprint von Null auf 100 km/h mit 11,6 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 Sachen. Die Angabe des Durchschnittsverbrauchs mit 6,1 Litern pro 100 Kilometer scheint realistisch – einen behutsamen Umgang mit dem Gaspedal vorausgesetzt.

Und trotz des Kampfpreises ist der Lancer, der für den gleichen Preis sowohl als Limousine als auch in der Fließheck-Variante zu haben ist, kein Sparbrötchen. Bereits die Serienausstattung umfasst mit elektrischen Fensterhebern, elektrisch einstellbaren Außenspiegeln, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, ABS, ESP sowie insgesamt sieben Airbags eigentlich alles, was von einer zeitgemäßen Kompaktlimousine erwartet wird. Und bei dem Preis bleibt sicherlich noch genügend Reserve für eine Klimaanlage oder ein CD-Radio. (autaro)

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