Archiv für September, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

September 29th, 2009

München, den 29. September (autaro) Nun gut, die Überschrift deutet auf Extravaganz. Auch der Name klingt unbekannt, „Figo“ steht in etwa für „Cool“. Wo? In Indien. Dort wird der Ford Figo künftig gebaut. Allerdings keineswegs als Auto für Individualisten, sondern vielmehr als Volumenmodell für das Volk. Der indische Automarkt ist gemeinsam mit dem chinesischen der schnellstwachsende weltweit. Kein Wunder, dass auch Ford eine Scheibe von diesem Kuchen abhaben möchte. Bislang fand sich allerdings in der Modellpalette kein passendes Vehikel, weswegen eigens für den indischen Markt ein neues Modell konzipiert wurde.

Der Figo zielt genau in die Klasse der Kleinst- und Kleinwagen, die in Indien einen Marktanteil von über 70 Prozent haben. Der Kleine erhält die Plattform des aktuellen Ford Fiesta, verwendet aber im Übrigen hauptsächlich Teile älterer Modelle – das spart Kosten. So verwundert es auch nicht, dass er optisch eher an das letzte Modell des Ford Fiesta erinnert, ohne dabei jedoch sonderlich altmodisch daherzukommen. Preise liegen bislang nicht vor, dürften sich allerdings deutlich unterhalb derer europäischer Modelle bewegen. Gespart wird freilich auch an der Ausstattung, bedauerlicherweise insbesondere an der Sicherheitsausstattung. Um die geplanten 200.000 Einheiten pro Jahr kostengünstig produzieren und absetzen zu können, investierte ford gerade knapp 500 Millionen Dollar in das Werk im indischen Chennai. (autaro)

 

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September 28th, 2009

München, den 28. September (autaro) Fisker, eines der progressivsten Unternehmen in Sachen alternative Antriebstechnologien, erhält einen Niedrigzinskredit über 528,7 Millionen Dollar, also umgerechnet rund 320 Millionen Euro. Damit will die US-Regierung die Entwicklung eines Plug-In-Hybriden, quasi als Vorstufe zum reinen Elektroauto, fördern. Geplant ist ein Kompaktwagen, der vier Personen Platz bieten soll und auf den Namen NINA hören wird. Außerdem wird ein Teil des Kredits für den Sportwagen Karma verwendet, der bereits länger im Gespräch ist und von dem auch bereits Prototypen gezeigt wurden. Die Akkus des Sportlers werden von einem 2,0-Liter-Turbo-Motor mit 209 PS Leistung geladen, wodurch sich eine Reichweite von gut 450 Kilometern ergibt. Allerdings kann der Verbrauch des Karma mit durchschnittlich 3,5 Litern Super je 100 Kilometer keinesfalls als mustergültig gelten. Vermutlich wird der NINA daher mit einem schwächeren Elektromotor ausgestattet sein, womöglich wird auch ein kleinerer Range Extender verwendet.

Für die US-Regierung geht es allerdings nicht nur um die Umwelt. Studien zufolge wird das Projekt rund 5.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Außerdem haben Amerika und Europa den Wettbewerb um die Marktführerschaft auf dem Gebiet der umweltfreundlichen Antriebstechnologien gerade erst eröffnet. Und Japan liegt in diesem Rennen bereits eine gute Wagenlänge weiter vorn. (autaro)

 

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September 25th, 2009

München, den 25. September (autaro) Auch Audi, in diesem Falle der aktuelle A3, kommt in den Genuss des neu entwickelten 1.6-Liter-Diesels mit Common-Rail-Technik aus dem Volkswagen-Regal. Auf dem Papier bedeutet das: 105 Pferdchen, eine maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern und laut Werksangabe ein Durchschnittsverbrauch von nur 4,1 Litern Diesel auf 100 Kilometer – und damit eine CO2-Emission von nur 99 Gramm pro Kilometer.

Dass an diese Werksangaben nur mit einer ordentlichen Portion Optimismus geglaubt werden kann, ist bekannt. Hier haben die Hersteller leider das Vertrauen der Kunden verspielt. Machen wir also den Test. Zuerst fällt auf, wie leise und vibrationsarm der neue Motor läuft, die ungehobelten Manieren eines 1,9 TDI mit Pumpe-Düse-Technik scheinen in Ingolstadt endgültig der Vergangenheit anzugehören. Auch die Kraftentfaltung gestaltet sich harmonisch, der von damals gewohnte Drehmoment-Tritt ins Kreuz bleibt aus. Im gut gedämmten Innenraum muss man mittlerweile ohnehin raten oder auf den Drehzahlmesser schauen, wird man nach der Art der Antriebsquelle gefragt. Schon bald zeigt sich, dass Audi die Werksangabe wohl nicht schöngerechnet hat: bei extrem sensiblem Gasfuß lässt sich ein Durchschnittsverbrauch von 3,5 Litern realisieren. Machen wir den test im Stadtverkehr, wo Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-System weitere Vorteile bringen: 3,8 Liter sind es, bei moderater Fahrweise ohne dass man sich zum mobilen Tempolimit macht. Grandios! Und wer es eilig hat, kann im Bedarfsfalle auch mit Tempo 190 zum nächsten Termin rauschen. (autaro)

 

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September 24th, 2009

München, den 24. September (autaro) Geht es um sportliche Business-Limousinen, denkt der deutsche Autofahrer unwillkürlich an den 5er von BMW. Keine andere Marke bietet in dieser Klasse ein dermaßen leichtfüßiges Handling kombiniert mit hervorragendem Komfort und passablem Platzangebot. Damit das so bleibt, kommt Anfang 2010 der neue 5er als Limousine und im Herbst dann auch als Touring. Als Gran Tourismo (GT) mit vier Einzelsitzen, Van-artigem Platzangebot und vielen Technikkomponenten aus dem 7er ist die neue Generation bereits zu haben.

Um das Sportkleid der Limousine nicht auszuleiern, wächst der Neue um moderate zwei Zentimeter auf 4,86 Meter. Neben sämtlichen technischen Innovationen aus dem 7er, angefangen beim Spurhalteassistenten bis hin zur Aktivlenkung mit selbstlenkender Hinterachse, wird der 5er auch deutlich sparsamer. Das Efficent Dynamics-Programm mit intelligentem Energie-Management und Bremsenergie-Rückgewinnung bekommt ein Start-Stopp-System, das nun auch mit Automatik- bzw. Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden kann. Außerdem wird es einen abgespeckten 520d geben, der dank optimierter Aerodynamik und weiter gespreiztem Schaltgetriebe mit lediglich 4,1 Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommen soll.

Apropos Motoren: es versteht sich von selbst, dass im 5er nur die Sahnestücke der Bayern ihr Werk verrichten werden. Unter anderem sind dies der neue 535i mit 306 PS Leistung und der 530d mit 245 PS. Darunter wie darüber wird es freilich eine ganze Reihe von Alternativen geben, bis hin zum M5 mit Achtzylinder und vermutlich bis zu 600 PS Leistung. (autaro)

 

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September 23rd, 2009

München, den 23. September (autaro). Mit dem Super-Sportler Audi R8 Spyder möchten die Ingolstädter bei der diesjährigen IAA die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Audi gehörte ohnehin nie zu den moderaten Herstellern, die sich gerne in einer Messeecke verstecken und einfach darauf warten, dass diejenigen, die sich speziell für die Autos mit den vier Ringen interessieren, vorbeischauen. Nein, das ist der Audi-Stil ganz bestimmt nicht. Die Bayern gehen auf die Kunden zu – mit neuen Modellen, die auch neue Dimensionen in Sachen Geschwindigkeit und Sportlichkeit eröffnen. Das passiert auch mit dem neuen R8 Spyder, der erst ab Frühjahr 2010 auf den Markt kommen wird, doch jetzt schon für Aufregung in Frankfurt sorgt.

Ein deutsch-italienisches Kind
Der R8 Spyder ist das Kind einer deutsch-italienischen Liebesbeziehung. Audi hat anscheinend einige schöne Abende mit Lamborghini verbracht. Die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Spinnen – dem R8 und dem Gallardo Spyder – sind nicht zu übersehen. Dabei handelt es sich nicht um bloße Copy-Paste-Aktion, sondern viel mehr um „sich inspirieren lassen“ und um die Suche nach einem unvergleichbar sportlichen Gefühl, das beide Modelle jetzt uneingeschränkt vermitteln. Das Profil des R8 gibt sich ganz im Stil des Gallardo – sportlich und luxuriös, elegant und dynamisch, klassisch und extravagant zugleich. Das konnten früher nur die Italiene, jetzt können es auch die Ingolstädter. Ähnlich wie bei dem Gallardo ist auch bei dem Bayern das mächtige V10-Triebwerk im Heck verborgen. Die Front-Partie und gibt klare Signale: Hinter der Haube versteckt sich ein Raubtier, das unbedingt zeigen will, was es kann.
Großartiger auch das perfekte Verdeck, das technisch und auch optisch völlig ausgereift ist. In knapp 20 Sekunden öffnet und schließt sich das Dach und dabei muss man nicht anhalten, sondern kann sogar mit einer maximalen Geschwindigkeit von 50 Km/h fahren.

Die Fahreigenschaften
Noch ist der R8 Spyder nur ein Messe-Exponat. Zum Testfahren steht er bislang nicht zur Verfügung, was das Urteil über seine Fahreigenschaften sehr schwierig macht. Doch das Design der Karosserie und die technischen Daten verraten, dass es sich bei dem neuen Ingolstädter um einen Hochleistungsportler handelt. Audi gehört ohnehin zu den Herstellern, die keine Kompromisse bei der technischen Perfektion ihrer Entwicklungen kennen. Das Design der Karosserie lässt vermuten, dass die aerodynamischen Verhältnisse exzellent sind. Die geschwungenen Linien und der lange Radstand von 2,65 Metern deuten auf eine wilde sportliche Leistung.
Der Motor stammt nicht aus den eigenen Laboratorien, sondern aus den Werkstätten der Lamborghini-Meister in Sant‘ Agatha. Der 5,2-Benzindirekteinspritzer bringt ganze 525 PS auf der Straße. Das ist Power, die man sich kaum vorstellen kann. Auch die sonstigen Parameter scheinen aus einer anderen Welt zu kommen. Die Höchstleistung steht dem Fahrer bei 8000 U/Min zur Verfügung, das maximale Drehmoment liegt bei 530 Nm. In 4,1 Sekunden katapultiert sich der bayerische Spyder auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit von 313 Km/h können als technischer Etappensieg betrachtet werden.

Fazit
Bei der jüngsten Entwicklung handelt es sich um ein Produkt harter Arbeit und innovativer Technologie. Nicht unterschätzt werden darf die Arbeit an dem Gesamtgewicht von nur 1,7 Tonnen. Damit man auf diese Zahl kommt, sollte man modernste Materialien einsetzen. Und tatsächlich – bei der Fertigung des neuen Spyder dominieren wertvolle Stoffe wie Aluminium und Carbon.
Der Basispreis liegt bei „moderaten“ 156.400 Euro, womit der Ingolstädter in der unteren Sektion der Porsche-Klasse Platz nimmt. Enttäuschen wird er seinen neuen Besitzer nicht. Begeistern? Das sehen wir im Frühjahr 2010.

 

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September 22nd, 2009

München, den 22. September (autaro) Alles hätte so schön werden können: ein Elektroauto für nur 12.000 Euro, für 15.000 Euro die Luxusversion mit so ziemlich allem, was man lieb und gerne hat. Es liegen bereits über 500 Vorbestellungen auf den Schreibtischen der Luis AG, die den Free dieser Tage ausliefern wollte. Nun kommt die Hiobsbotschaft, in Form einer offiziellen Stellungnahme des Unternehmens: “Die Luis AG hat kurzfristig entschieden, die Produktion des Free von der chinesischen Produktionsstätte abzuziehen. Sie sucht zurzeit einen neuen Partner in Europa für die Fertigung des Elektro-Kleinwagens”. Laut Schätzung des Geschäftsführers Jan Luis wird sich die Auslieferung dadurch um gut neun Monate verschieben.

Bei genauerem Hinsehen wird dieser Umstand Experten freilich wenig überraschen. Die Begründung liefert Luis sofort: “Dissonanzen mit dem chinesischen Produktionspartner bei der Einhaltung der vorgegebenen Qualitätsstandards”. Oder auf Deutsch: die Dinger sind einfach dermaßen schlampig gefertigt, dass man sie in Deutschland nicht verkaufen kann. Damit stellt sich auch die Frage, ob der Free zum bisher angepeilten Preis produziert werden kann. Wenn ja, hat er nach wie vor das Zeug, das Bild deutscher Großstädte nachhaltig zu prägen. Wenn nein, könnte es für das Projekt eng werden. Denn dass es sich beim Free um einen Kompromiss handelt, wird sich auch bei passabler Verarbeitungsqualität nicht ändern. 11,5 PS und veraltete Schwermetall-Akkus lassen sich sicherlich verkaufen. Aber nicht deutlich über 12.000 bzw. 15.000 Euro Grundpreis. (autaro)

 

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September 21st, 2009

München, den 21. September (autaro) Kaum eine alternative Antriebsquelle erfreut sich dieser Tage einer solchen Beliebtheit, wie der Elektromotor. Antrittsstark, von den Akkus abgesehen nicht zu teuer, nahezu geräuschlos und praktisch Emissionsfrei. Praktisch. Auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt teilte E.on, einer der vier großen deutschen Energieversorger, der Weltöffentlichkeit eine andere Bilanz mit: zugrunde wird der Rechnung der CO2-Ausstoß aller Kraftwerkstypen des Herstellers im Mix gelegt. Und unter dem Strich stehen 75 Gramm Kohlendioxyd pro gefahrenem Kilometer. Damit unterbietet der Elektromotor zwar deutlich die derzeit sparsamsten Benziner, Diesel oder Hybridmodelle. Ein wirkliches Wunder und das Allheilmittel für unser gebeuteltes Weltklima ist er jedoch nicht. Allein die von der Europäischen Union ab 2012 vorgeschriebene Höchstgrenze von 120 Gramm pro Kilometer unterbietet er deutlich und wird daher vermutlich in naher Zukunft der Favorit der Politiker bleiben.

Dass im Bereich der Energiegewinnung nicht alles Gold ist, was glänzt, wissen wir bereits. So kostet beispielsweise die Herstellung einer Solarzelle dermaßen viel Energie, dass sich eine solche (finanziell wie ökologisch) erst nach einer gewissen Betriebsdauer zu rechnen beginnt. Auch hier gibt es zum Elektromotor – und insbesondere auch zu den obligatorischen Akkus – noch keine verlässlichen Zahlen. Bevor sich nun aber die europäischen Regierungen vorschnell auf den E-Antrieb abonnieren, sollte auch dieser Aspekt sorgfältig geprüft werden. (autaro)

 

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September 18th, 2009

München, den 18. September (autaro) DRIVe heißen bislang die besonders umweltfreundlichen Modelle der kleineren Volvo-Baureihen, allen voran der CO2-Sparmeister Volvo C30 DRIVe, der im Schnitt mit knapp vier Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommt. Für 2012 ist eine Plug-in-Hybridversion geplant, die diesen Wert auch mit Benzin als Brennstoff erreichen, wenn nicht gar unterbieten soll. Außerdem bietet diese den Vorteil, dass im Stadtverkehr auch über eine anschauliche Strecke rein elektrisch und damit emissionsfrei und nahezu geräuschlos gefahren werden kann.

Gänzlich auf Elektrizität wird Volvo mit dem Modell C30 BEV (Battery Electric Vehicle) setzen. Dieses wird über die doppelte Ladekapazität des Hybriden verfügen und mit seinen 24 Kilowattstunden eine Reichweite von gut 150 Kilometern realisieren. Das klingt zwar zunächst nicht besonders üppig. Laut Volvo fahren allerdings rund 90 Prozent aller Europäer weniger als diese 150 Kilometer pro Tag, die Reichweite dürfte also im Normalfalle genügen. Auch die Spitzengeschwindigkeit von gut 130 km/h kann man durchaus als alltagstauglich bezeichnen, zumal im Ausland, wo praktisch überall nicht schneller gefahren werden darf. Ein Haar in der Suppe ist allerdings noch die Zeit, die für einen kompletten Ladezyklus benötigt wird: an einer haushaltsüblichen Steckdose (230V, 16A) muss der Kleine etwa acht Stunden stehen, bis die volle Kapazität wieder abgerufen werden kann. Doch auch hier stehen mit Schnellladegeräten Lösungen in Aussicht. (autaro)

 

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September 18th, 2009

München, den 18. September (autaro) Die diesjährige IAA wird ganz im Zeichen der Sportwagen stehen. An sich ist diese Tatsache auf jeden Fall überraschend. Während die großen Hersteller angeblich verzweifelt nach alternativen Antriebstechnologien suchen, investieren sie auch weiterhin kräftig in protzige Spritschlucker und teure Karossen, die mit PS-Zahlen begeistern wollen. Für das diesjährige Automobilevent schlechthin hat auch Mazda sein Meisterwerk und sportliches Flaggschiff generalüberholt. Der RX-8 möchte neue Käuferschichten erobern – ein guter Grund dafür, dass wir ihn uns näher anschauen.

Der große Gewinner
Der RX-8 gehört zu den Ikonen des weltweiten Automobilgeschäfts. Vor etwa sechs Jahren brachte ihn Mazda auf den Markt und erntete damit weltweit beeindruckende Erfolge. Inzwischen fahren rund 170.000 Einheiten des asiatischen Supersportlers auf den internationalen Autobahnen, 9.500 Exemplare davon sind auch in Deutschland live zu erleben. Die Kollektion von Automobilpreisen ist auch beachtlich – ganze 45 internationale Trophäen hat der Japaner in seinem Museum. Kein Wunder also, dass der Hersteller dieses Meisterwerk immer jugendlich und top-aktuell erhalten will.
Der neue RX-8 besticht mit seinem modernen Design, das die alten Vorzüge und charakteristischen Linien gleichzeitig bewahrt. Der Wankel-Rotor ist weiterhin der Akzent am Außendesign. Dieser kommt in Form eines „Power-Domes“ daher und schmückt die aus teurem Aluminium gefertigte Motorhaube. Tolle Ideen sind die prägnanten vorderen Kotflügel sowie die weiteren Aerodynamik-Elemente, die das Gesicht des RX-8 auf eine gleichzeitig extravagante und dezente Art modellieren.

Verbesserte Aerodynamik
Die aktuellen Entwicklungen im Segment der Sportwagen zeigen eindeutig, dass Aerodynamik eine besonders wichtige Rolle spielt. Die Mazda-Ingenieure haben das eingesehen und verwandeln ihr Meisterwerk in eine stabile sportliche Maschine, die den Luftfluss zu nutzen weiß. Das neue Modell setzt Maßstäbe in den Punkten Fahrstabilität und niedrigerer Auftrieb dank aerodynamischer Elemente. Jedes Element ist perfekt ausgewählt, entwickelt und in der Gesamtstruktur integriert. Ein besonderes Lob verdienen hier die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit 225/40 R19-Bereifung, die perfekt in den bulligen und weit ausgestellten Radkästen sitzen.

Die Motorisierung
Anstatt auf PS-Zahlen setzt Mazda beim neuen RX-8 auf technische Perfektionierung. Der Motor zeigt sich ohne viel Kraftspritzen drehfreudiger und dynamischer als vorher. An den Zahlen hat sich wenig verändert: den Sprint von 0 auf 100 schafft der Japaner weiterhin in 6,4 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit erreicht die alt bekannten 234 Km/h. Manche Sport-Fanatiker würden sich nicht besonders begeistert zeigen, doch der RX-8 verfügt über ein phänomenales Triebwerk, das jede Reise leicht zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Das liegt vor allem an dem markantesten Charakterzug des Mazda-Meisterwerks – dem Kreiskolbenmotor, den man ausschließlich in dem RX-8 zu diesem Preis erstehen kann.

Fazit
Der neue RX-8 überrascht auf jeden Fall – die Neuerungen findet man nicht da, wo man sie sucht – nämlich wie bei allen anderen Herstellern, unter der Haube, sondern vor allem am Außendesign. Die Mazda-Entwickler geben sich mit leichten Änderungen anscheinend nicht zufrieden. Sie möchten zuerst das schwierigste – die Aerodynamik und das Exterieur – optimieren, um sich das Leichtere später anzuschauen. Angesichts dieser Strategie wird der RX-8 erneut zu einem Highlight auf der IAA werden. (autaro)

 

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September 17th, 2009

München, den 17. September (autaro) Das Signal ist klar: die Bundesregierung setzt zur Bekämpfung der CO2-Emissionen künftig vermehrt auf den Elektroantrieb. Da dieser allerdings noch in den Kinderschuhen steckt und daher noch relativ teuer ist, plant die Regierung die Einführung einer Prämie. Käufer, die sich in den Jahren 2012 bis 2014 für den Kauf eines elektrisch angetriebenen Fahrzeuges entscheiden, will der Staat mit 3.000 bis 5.000 Euro fördern. Dies teilte Staatssekretär Matthias Machnig am Mittwoch, dem 16. September, im Rahmen einer Pressekonferenz mit.

Der Plan ist unter Anderem das Ergebnis einer von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen McKinsey-Studie, die sich damit beschäftigt, wie man den E-Antrieb schneller auf seinen Weg bringen könne. Die Förderung könne in Form einer Prämie direkt stattfinden, oder durch steuerliche Vergünstigungen. Letztlich müsse die anfängliche Kostenschwelle überwunden werden, denn der Grund für die hohen Kosten sind die momentan noch geringen Stückzahlen der Elektroautos. Je mehr Käufer sich gleichzeitig für ein solches entscheiden, desto günstiger wird es auch in der Anschaffung. Knackpunkt ist insbesondere der hohe Preis für moderne, leistungsfähige Akkus, ohne die sich keine realistische Reichweite der umweltfreundlichen Fahrzeuge realisieren lässt. (autaro)

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