Archiv für September, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

September 16th, 2009

München, den 16. September (autaro) Geht es nach dem Willen Ronald Gerschewskis, Geschäftsführer des sächsischen Spezialfahrzeugbauers Indikar, wird der Trabant nT, die moderne Interpretation des legendären Sachsenring Trabant, bereits Ende 2012 auf Deutschlands Straßen rollen. Mit der sogenannten „Rennpappe“ der ehemaligen DDR hat der moderne Trabant nT indes praktisch nichts gemein – vom Design einmal abgesehen.

Unter der Haube verrichtet kein stinkender Zweitakter seine Arbeit, sondern ein Elektromotor. Der neue Trabi ist als Zweitwagen für die Kurz- und Mittelstrecke konzipiert, sicherlich aber hauptsächlich für die Stadt. Und die ganze Familie soll darin Platz finden. Für den Verkaufspreis peilt Gerschewski rund 20.000 Euro an, was ” die Akzeptanzschwelle für breite Teile der Bevölkerung” sei. Mit modernen Lithium-Ionen Akkus lässt sich derzeit eine Reichweite von gut 160 Kilometern realisieren, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei reisetauglichen 130 Sachen.

Noch handelt es sich um ein Konzept. Die Entwickler und Geldgeber, darunter auch der bekannte fränkische Miniaturbauer Herpa, suchen nun nach einem Investor für die Großserie. Laut Gerschewski werden rund 30 Millionen Euro benötigt, die sowohl von einem Autohersteller als auch von einem Energieversorger stammen könnten. (N)ostalgie hin oder her, ein alltagstaugliches Elektroauto zu diesem Preis sollte auf jeden Fall gebaut werden. (autaro)

 

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September 15th, 2009

München, den 15. September (autaro) Bereits die zweite Generation des Ford C-Max, ursprünglich gegen Fahrzeuge wie Renault Scénic oder Seat Altea positioniert, läuft erfolgreich vom Band. Um den Absatz weiter zu vergrößern, bekommt er nun einen Bruder, den Grand C-Max. Dieser erhält einen deutlich längeren Radstand und ermöglicht so nun bis zu sieben Personen das Reisen in einem Fahrzeug.

Damit die Passagiere der zweiten und dritten Sitzreihe auch in engen Parklücken problemlos ein- und aussteigen können, verfügt der Grand C-Max bediseitig über große Schiebetüren. Die Einzelsitze der zweite Reihe verfügen laut Ford über einen „ausgesprochen pfiffigen“ Mechanismus, der den Zugang in die dritte Reihe durch das komplette Versenken eines Sitzes ermöglicht. Mit wenigen Handgriffen zu einem ebenen Laderaum umbauen lassen sich freilich alle hinteren Sitze. Der Rest sind klassische Van-Zutaten: jede Menge Platz und Variabilität, unzählige Stauchfächer und Ablagen, hohe Sitzposition, niedrige Ladekante und bei demontierten Plätzen sechs und sieben ein gigantischer Kofferraum. Das Cockpit gestaltet sich indes ähnlich futuristisch wie das des neuen Ford Fiesta. Was auf den ersten Blick stylish und unübersichtlich anmutet, funktioniert jedoch in Praxis recht gut und erfordert wenig Gewöhnung.

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die heute ihre Pforten bereits für die Presse öffnete, wird die seriennahe Studie vorgestellt. Die Basismotorisierung stellt wie im kleineren Bruder auch der 1,6-Liter- Vierzylinder-Ottomotor namens “EcoBoost”, der mit Turboaufladung dem klassischen Downsizing-Konzept folgt. Es werden jedoch auch weitere Benziner und Diesel bestellbar sein. 2010 soll das Raumwunder in den deutschen Verkaufsräumen stehen und 2011 sogar in den USA angeboten werden. (autaro)

 

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September 15th, 2009

München, den 15. September (autaro) Sie gehören nicht zu den Fahrern, die einfach die Bequemlichkeit und Praxistauglichkeit vorziehen. Sie möchten bei jeder Bewegung beeindrucken und Perfektion ist für Sie das wichtigste Prinzip Ihrer Lebensphilosophie. Dabei verfügen Sie gleichzeitig über viel Geld und sind bereit, dieses in alles Mögliche zu investieren. Auf der anderen Seite gehört [...]

München, den 15. September (autaro) Sie gehören nicht zu den Fahrern, die einfach die Bequemlichkeit und Praxistauglichkeit vorziehen. Sie möchten bei jeder Bewegung beeindrucken und Perfektion ist für Sie das wichtigste Prinzip Ihrer Lebensphilosophie. Dabei verfügen Sie gleichzeitig über viel Geld und sind bereit, dieses in alles Mögliche zu investieren. Auf der anderen Seite gehört das Automobil zu denjenigen Dingen, mit denen Sie sich völlig identifizieren können. Sie fühlen sich angesprochen? Dann sind Sie höchst wahrscheinlich Fahrer eines dieser fünf Fahrzeuge, die wir in unserer aktuellen Top 5-Klassifizierung berücksichtigt haben.
Natürlich handelt es sich dabei nur um die 5 teuersten Serienfahrzeuge. Unikate wie Bugatti oder Rolls Royce haben wir dabei nicht berücksichtigt. Schließlich soll der Traum nur einen Handgriff entfernt sein und nicht aus einer surrealen Welt kommen, die man nie erreichen kann. Nein, das sind die fünf teuersten und exklusivsten Fahrzeuge, die sich jeder durchschnittliche Arbeitnehmer schließlich irgendwann einmal leisten kann. Genießen Sie es!

5. Porsche 911 Turbo Cabrio
Ausgestattet mit einem der besten Motoren in der Automobilindustrie weltweit ist der Porsche 911 Turbo ein kleiner Star zwischen den großen Konkurrenten. Unter der Haube des perfekt aussehenden Stuttgarters brummt ein 3,6-Liter-Sechszylinder-Turbo-Triebwerk mit ganzen 500 PS. Dieses katapultiert den Sportwagen in nur 3,4 Sekunden auf 100 km/h. So eine Maschine zu besitzen ist nicht nur mit Spaß verbunden, sondern auch mit Kosten – 11,7 Liter Sprit schluckt er auf 100 Kilometer und der Basispreis liegt bei 157.057 Euro. Wenn ein durchschnittlicher deutscher Arbeitnehmer einige Jahre auf Essen und Urlaub verzichtet, kann er sich den 911 Turbo doch irgendwann vielleicht leisten.

4. Audi R8
Relativ jung ist die Ingolstädter Tradition im Bereich der Supersportwagen, doch die Entwicklungen von Audi konnten sich schnell auf dem internationalen Markt etablieren. Der R8 ist inzwischen zu einem glänzenden Flaggschiff des Unternehmens geworden. Mit diesem Wagen kann man nicht unbemerkt bleiben. Das macht auch die Kosten durchaus spürbar – Kleidung, Frisuren, Kosmetik (denn im R8 muss man unbedingt gut aussehen), dazu noch 1 Euro pro gefahrenem Kilometer für Sprit. Ja, der 525 PS starke Motor schluckt rund 13,7 Liter auf 100 Kilometer. Der Basispreis liegt bei 142.400 Euro, die sich dann aber auf jeden Fall auszahlen – der R8 wird automatisch zum Zentrum der Aufmerksamkeit.

3. Mercedes Benz CL 65 AMG
Mercedes okkupiert eigentlich die ersten drei Plätze der Entwicklungen, die einfach unglaublich sind. Der CL 65 AMG ist ohne Zweifel eines der schönsten Fahrzeuge in dem weltweiten Automobilkatalog aller Hersteller. Geschwungene Linien, ein äußerst dezentes, dabei aber auch gleichzeitig sehr modernes Profil und der markante Kühlergrill sind einige der Elemente, die den CL 65 AMG augenfällig machen. 219.555 Euro kostet der Basis CL 65 – nicht gerade billig, doch auch gleichzeitig eine Investition in das eigene Image, das sich irgendwann einmal auszahlen wird.

2. Mercedes Benz S65 AMG
Auch die Silber-Medaille geht nach Stuttgart. Unter der Haube des S65 brummt ein phantastischer 6-Liter V12, der die an sich brav aussehende Limousine innerhalb von Sekundenbruchteilen in eine wilde sportliche Bestie verwandelt. Die Grenzen des technischen Könnens scheint Mercedes mit diesem Modell längst nicht erreicht zu haben. Das Triebwerk bietet solche Parameter an, die sich auf dem Papier fast wie ein Science-Fiction-Roman lesen. Innerhalb von 4,4 Sekunden fährt man mit dem S65 mit 100 km/h und diese unglaubliche Beschleunigung scheint für den Stuttgart gar keine Herausforderung zu sein. Für etwas mehr als 200.000 Euro erhält man die stärkste Serien-Limousine der Welt.

1. Mercedes SL 65 AMG Black Series
Der absolute Gewinner in Schönheits-, Motor- und sonstigen Wettbewerben ist zweifelsohne der SL 65 AMG Black Series der Stuttgarter. An diesem Meisterwerk ist alles exklusiv – so viel Kohlefaser sieht man bei anderen Sport-Limousinen selten. Auch das Design beeindruckt mit der Kombination aus extravaganten und sportlichen Charakterzügen mit Mercedes-typischer Reife, Gelassenheit und Eleganz. Unter der Haube findet man den exklusiven 6-Liter V12 mit 670 PS. 3,8 Sekunden sind hier notwendig um Tempo 100 vom Stillstand zu erreichen. Der Basispreis der Black Series liegt bei für diese Qualität und Exklusivität moderaten 327.250 Euro. (autaro)

 

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September 14th, 2009

München, den 14. September (autaro) Es war eine große Show, als Ferdinand Piëch, der damalige Vorstandsvorsitzende des Volkswagen-Konzerns, im April 2002 mit dem VW L1 nach Wolfsburg zur Hauptversammlung fuhr. Widrige Witterungsverhältnisse machten die medienwirksame Fahrt zur Zitterpartie, doch letztlich erreichte Herr Piëch sein ehrgeiziges Ziel: einen Durchschnittsverbrauch von einem Liter Diesel auf 100 Kilometer.

Die Studie von 2002 war ein Einzelstück für mehrere Millionen Euro, an eine Serienproduktion nicht zu denken. Dies könnte sich allerdings in näherer Zukunft ändern. Denn die Wolfsburger stellen ihre zweisitzige Studie auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt vor, die nächste Woche ihre Pforten öffnen wird. Die Studie verfügt über einen 36 PS starken Zweizylinder-Diesel und ein extrem schnell schaltendes, siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe und soll mit 1,49 Litern Diesel im Mittel auskommen. Ermöglicht wird dies unter anderem durch das geringe Gewicht von knapp unter 500 kg und eine hervorragende Aerodynamik. Für letztere wurden Fugen und Kanten auf ein Mindestmaß reduziert, die beiden Passagiere sitzen hintereinander in der 3,80 Meter langen „Zigarre“ und können sogar noch Gepäck unterbringen. Sogar die Außenspiegel fielen dem Windkanal zum Opfer, sie wurden durch Videokameras ersetzt, die ihr Bild auf ein zentrales Display projizieren. Selbstverständlich hat auch diese Studie ihren Preis, nicht zuletzt wegen der reichlich verbauten Kohlefaser und anderer technisch aufwendiger Lösungen. Eine Serienproduktion stand jedoch noch nie so nahe bevor wie dieses Jahr. Wir sind gespannt. Und freuen uns auf die IAA. (autaro)

 

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September 12th, 2009

München, den 12. Septe,ber (autaro) Fisker Automotive Corporation gehört zu denjenigen Herstellern, die von dem aktuellen Öko-Wahn profitieren konnten. Mit nur einem Modell, das bei dem Detroiter Automobilsalon zum ersten Mal vorgestellt wurde, konnte sich der Hersteller auf einer großen Weltbühne etablieren. Der Fisker Karma verwandelte sich bei seinem Debüt innerhalb von wenigen Sekunden in einen absoluten Star und überzeugte weltweit die Kundschaft. Der Verkauf läuft gerade ausgezeichnet und die Auslieferung des Serienmodells beginnt Mitte 2010 – ein guter Grund, warum der Fisker Karma als Öko-Auto des Monats gefeiert werden soll.

Weit vom Prius
Der Toyota Prius ist bekanntlich die Ikone der Öko-Fahrzeuge, das erste Serienfahrzeug mit Hybridantrieb und zweifelsohne das erfolgreichste Modell in der „grünen“ Automobilszene. Ein Vergleich mit dem Elektro-Japaner ist aus diesem Grund unverzichtbar. Dabei können eigentlich die zwei Fahrzeuge nicht unterschiedlicher sein. Während der Prius auf Purismus und Klarheit setzt, ist der Fisker Karma ein Eye-Catcher par excellance. Die Limousine des ambitionierten Fahrzeugentwicklers Henrik Fisker vermittelt sportliche Extravaganz, Stärke und Dynamik zugleich. Die Limousine bietet eine Länge von 4,98 Metern, eine Breite von 1,98 Metern und eine Höhe von nur 1,31 Metern an. Das spricht zeugt von Sport-Charakter a lá Mercedes SL 65 AMG oder Audi R8 (wobei der Fisker Karma doch etwas größer als der Ingolstädter ist).

Komfort pur!
Nicht dass der Prius nicht komfortabel genug sei. Ganz im Gegenteil, doch der Besitzer von Fisker Karma wird von seiner Limousine richtig verwöhnt. Exklusivität hat das Sagen im Innenraum – hochwertige Materialien, äußerst bequeme Sitze und viel Platz für alle Passagiere – das sind Qualitäten, die man sogar von einigen etablierten Verbrennungsmotor-Limousinen nicht erwarten kann.

Öko-Motor
Wenn es allerdings um Hybrid-Fahrzeuge geht, ist der wichtigste Parameter die Arbeit des Motors. Wie bei allen üblichen Hybrid-Fahrzeugen stehen auch hier zwei Fahrmodi zur Wahl. Rein mit dem Benzin-Triebwerk fährt der Fisker Karma wie eine brillante Sportlimousine. Innerhalb von sechs Sekunden ist Tempo 100 erreicht und mit 200 km/h die Spitzengeschwindigkeit. Die Elektro-Partie besteht aus ganzen zwei Triebwerken mit einer Kraft von insgesamt 296 kW. Die Rolle des Energiespeichers erfüllt eine Lithium-Ionen-Batterie, die alle 80 Kilometer an die Steckdose will, wenn man ausschließlich elektrisch fährt.
Fazit
Wie bereits angemerkt, kann man den Fisker Karma schon jetzt bestellen, doch die Warteliste ist inzwischen so lang, dass man mit bis zu einem Jahr Wartezeit rechnen muss. Das liegt vor allem daran, dass das Modell, das übrigens in Norwegen serienmäßig hergestellt werden soll, eine Reihe von phantastischen Vorzügen anbietet und eine Lücke im weltweiten Automobilkatalog schließt. Zu den ausgesprochenen Vorzügen des kalifornischen Hybrids zählt auch der moderate Basispreis, der bei 87.900 Dollar liegt. (autaro)

 

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September 12th, 2009

München, den 12. September (autaro) Diesmal dachten wir, wir werden einfach Spaß haben und mit einer Ikone unter den Sportwagen zumindest für eine Weile unterwegs sein. Eine Ikone ist die Corvette auf jeden Fall. Gefeiert in Filmen und Werbe-Spots, der starke Amerikaner ist inzwischen zum Inbegriff der wilden Sportlichkeit und des extravaganten, zukunftsweisenden Designs geworden. Gleichzeitig sind alle Modelle von Corvette höchst umstritten, vor allem in Europa. Auf dem Alten Kontinent hat der Sportwagen sowohl treue Fans, die auf die Qualitäten des Amerikaners schwören, als auch überzeugte Gegner, die ihn wohl nie von ihrer schwarzen Liste streichen werden. Wir sind unvoreingenommen und schauen uns den ZR1 an.

Ein Modell für die US-Kundschaft
Angesprochen sollen sich mit dieser Version vor allem die US-Kunden fühlen. So einen Eindruck hinterlässt zumindest das Außendesign. Die neue Corvette wirkt wie aus einem Guss – ein Charakterzug, den die Amis zu schätzen wissen. Typische Corvette-Akzente fehlen hier nicht – so sind alle Linien geschmeidig und dezent, keine rechteckigen Elemente fallen ins Auge und die Aerodynamik ist hervorragend. Viele Karbon-Teile – darunter das Dach, die vorderen Kotflügel, die Motorhaube und die kleine Spoilerlippe – geben ein klares Signal: Die Corvette ist moderner geworden, ohne ihre klassischen Wurzeln zu verleugnen

Müdes Interieur
Etwas belanglos erscheint dagegen das Fahrzeuginnere. Auffällig sind unter anderem die äußerst unbequemen Sitze, an denen noch gearbeitet werden muss, wenn die Corvette die europäischen Konkurrenten schlagen will. Liebe Corvette-Ingenieure, vergesst nicht, dass Eure Kunden immer auf besten Stühlen und exklusiven Möbeln sitzen! Etwas Komfort ist deshalb auf jeden Fall notwendig! Auch das Armaturenbrett zeigt sich müde und ohne irgendwelche Highlights – Phantasie war allerdings nie eine starke Seite der amerikanischen Designer.

Ready to fly!
Die negativen Seiten der neuen Corvette konzentrieren sich allerdings ausschließlich im Interieur. Unter der Haube erwartet uns ein mächtiges Spektakel – ein ausgereifter Sport-Motor, der die Fans der hohen Geschwindigkeiten auf Anhieb begeistern wird. 6,2 Liter Hubraum, 476 kW/ 647 PS sowie acht Brennräume mit Kompressoraufladung – das liest sich fast wie ein Märchen. So eine Maschine zu fahren ist ein unvergessliches Gefühl. Im oberen Drehzahlbereich fragt man sich, wie das Auto immer noch am Boden bleibt. Doch die Corvette bleibt auf dem Boden und zwar immer stabil. Etwas straff ist das Kurvenverhalten, was auch typisch für US-Fahrzeuge ist. Alles andere ist aber perfekt und unvergessliches Abenteuer. In nur 3,6 Sekunden erreicht das amerikanische Geschoss Tempo 100 und erst bei 330 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Die richtigen Vorzüge der neuen Corvette kann man in diesem Sinne nicht auf der Autobahn neben einem BMW oder Mercedes zur Schau stellen, sondern ausschließlich auf dem Nürburgring, wo sich der wilde US-Sportler zu Hause fühlt.

Das Beste zum Schluss!
Die große Frage, die hängen bleibt, ist, wieviel dieser ganze Spaß kostet. Hier muss man sich auf Schock-Preise gar nicht vorbereiten: Die neue Corvette ist ab 135.990 Euro zu haben und wird somit zu einem der leistungsstärksten und günstigsten Sportwagen weltweit. Für 2009 hat der Hersteller nur 50 Einheiten für Europa vorgesehen, 2010 sollen aber deutlich mehr dazu kommen. (autaro)

 

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September 11th, 2009

München, den 11. September (autaro) Die Rollenverteilung im hause Fiat ist klar. Während die Konzernmutter mehr oder weniger den Volumenmarkt abdeckt, bemüht sich Alfa Romeo besonders um sportlich orientierte Kunden und Lancia bedient die Freunde des Edlen.

Besonders extravagant soll es auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main zugehen. In Zusammenarbeit mit dem Frauenmagazin „Elle“ entwickelten die Italiener ein Showcar, den Lancia Ypsilon Elle. Der Edelflitzer erhält ein Passagiere auf edlem Alcantara Platz nehmen dürfen. Ferner künden innen wie außen „Elle“-Logos von Exklusivität, ebenso wie zentrale “Easy Chrome”-Konsole. Ab 2010 soll eine entsprechende Edition, natürlich limitiert, verkauft werden. Noch einen Tick exklusiver wird es im Lancia Musa zugehen, der als Sonderedition “Poltrona Frau” präsentiert wird. Der Name dieser traditionsreichen Manufaktur steht weltweit für qualitativ höchstwertiges Leder und genau dieses wird dem Muso in drei wählbaren Farben beschert. Kombinieren kann man diese mit elf abgestimmten Außenfarben. Unter der Haube wird als einzige Motorierung der 1.6 Multijet 16V Diesel mit seinen 120 PS Leistung zur Wahl stehen. Was der Spaß kosten soll, wurde noch nicht verraten. Chic hatte in Italien allerdings schon immer seinen Preis.

 

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September 10th, 2009

München, den 10. September (autaro) Zwei dinge, die wohl die wenigsten Menschen über Lotus, den traditionsreichen Sportwagenbauer aus Großbritannien wissen dürften: die Autoschmiede befindet sich bereits seit 1996 in malaysischer Hand, unter Führung des Autoherstellers Proton. Und neuerdings baut man dort nicht mehr nur noch besonders leichte und effiziente Sportwagen, sondern auch einen extrem leichten und daher effizienten Range Extender.

Dieser Range Extender, also ein kleiner Verbrennungsmotor, der die Batterie eines Elektroautos lädt, könnte in dem für 2010 angekündigten Proton GEN2 EVE zum Einsatz kommen. Ursprünglich war der Proton GEN2 EVE jedoch als klassischer Hybrid geplant und wäre damit der erste seiner Klasse aus Malaysia.

Den neuen Range Extender präsentiert Proton auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt, wo er auch das Interesse anderer Autohersteller wecken soll. Es handelt sich dabei um einen 1,2-Liter-Dreizylinder mit 47 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 107 Nm. Der Clou an dem kleinen Kraftpaket ist das geringe Gewicht (gerade einmal 56 kg) und die kompakten Abmessungen. Motorblock, Zylinderkopf und Auspuffkrümmer werden komplett aus einem Stück gegossen, was neben dem Gewicht auch die Anzahl der zu verbauenden und im Zweifelsfalle zu reparierenden Teile reduziert. (autaro)

 

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September 9th, 2009

München, den 09. September (autaro) Was im Hause Volkswagen äußerst erfolgreich unter dem Namen „BlueMotion“ firmiert, trägt bei Konzerntochter Seat den Namen „Ecomotive“. Die Rede ist von Fahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor, die dennoch sparsam mit dem Sprit, in beiden Fällen mit dem Diesel umgehen.

Seat bietet nun die drei Modelle Ibiza, Leon und Altea mit dem brandneuen 1,6-Liter-TDI aus dem VW-Regal an. Das bekannte Aggregat leistet dank Common-Rail-Technik 105 PS und kommt in konventionellen Modellen mit fünf bis sechs Litern Diesel je 100 Kilometer aus. Der Clou in den Ecomotive-Modellen ist jedoch die verbesserte Aerodynamik in Verbindung mit Leichtlaufreifen, einer Start-Stopp-Automatik und einem System zur Bremsenergie-Rückgewinnung. Dazu kommen dann noch moderate Eingriffe in die Motorelektronik und ein weiter gespreiztes Getriebe – voila! Laut Seat verbraucht der Ibiza Ecomotive im Mittel nur 3,8 Liter was einer CO2-Emission von sensationellen 99 Gramm pro Kilometer entspräche. Damit liegt der Kompakte auf Augenhöhe mit dem Toyota Prius, allerdings gänzlich ohne Elektromotor oder schwere Akkus. Verglichen mit dem keineswegs durstigen Vorgängermodell wurde hier eine Ersparnis von rund 20 Prozent realisiert.
Im Falle des etwas schwereren Sea Leon, der übrigens die beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h erreicht, beträgt der Durchschnittsverbrauch 4,5 Liter, entsprechend einem CO2-Ausstoß von 4,5 Litern Diesel. (autaro)

 

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September 8th, 2009

München, den 08. September (autaro) Für unkonventionelle und preiswerte Raumwunder sind die Franzosen seit jeher berühmt, nicht zuletzt seit Renault Rapid und Co. Für die junge Familie oder all jene eben, die jede menge Variabilität zum kleinen Preis möchten, steht nun eine weitere Alternative bei den Händlern: der Peugeot Bipper Tepee.

Die technische Basis stellt, das lässt leider auch das Design erahnen, ein Lieferwagen. Ausgestattet mit fünf überaus kommoden Sitzgelegenheiten und den beiden riesigen Schiebetüren zeigt sich schnell: hier finden Kind und Kegel Platz und angemackte Türen gibt es selbst in engen Parklücken nicht. Außerdem bleibt noch ein mehr als großzügiger Kofferraum. Zur Auswahl stehen ein 68 PS starker Diesel oder ein 73 PS-Benziner. Beide Motorisierungen sind ausreichend, wobei der Diesel das spürbar leichtere Spiel mit der Fuhre hat, insbesondere bei starker Beladung.

12.910 Euro verlangt Peugeot für den Benziner in Serienausstattung. Diese umfasst neben einer Servolenkung und der Zentralverriegelung nebst Funkfernbedienung auch vier Airbags. Unverzeihlich ist hingegen die Tatsache, dass ein Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) weder für zusätzliches Geld noch für gute Worte zu haben ist. Während die Schwestermodelle des gemeinschaftlich entwickelten Projektes, der Citroen Nemo und der Fiat Fiorino Qubo bereits auf den Straßen unterwegs sind, kann der Peugeot erst jetzt bestellt werden. Vielleicht hat sich das Warten für den Einen oder Anderen sogar gelohnt. Denn der Peugeot kostet genau 80 Euro weniger als seine Geschwister. (autaro)

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