Archiv für Oktober, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Oktober 20th, 2009

München, den 20. Oktober (autaro) Neue Details über den geplanten A1 aus dem Hause Audi werden scheibchenweise bekannt. Klar dürfte inzwischen sein, dass er ab dem Frühsommer des nächsten Jahres vom Band laufen wird, und zwar im Brüsseler Audi-Werk. Der auf der Plattform des aktuellen VW Polo stehende Edelflitzer wird vermutlich zu Preisen zwischen 16.000 und 18.000 Euro zu haben sein und damit preislich leicht über dem VW Golf (Einstiegspreis: 16.500 Euro) positioniert werden. Allerdings bleiben der sportlichen Konzernschwester Audi auch die Einstiegsmotoren vorenthalten, was den hohen Grundpreis ansatzweise rechtfertigen dürfte. Der schwächste A1 dürfte 105 PS leisten, während die Topversion sicherlich auf die 200 PS zusteuern wird. Denkbar wäre hierfür der 1,4-Liter-TSI-Motor, den wir bereits aus dem Seat Ibiza Cupra kennen. Dort leistet er 180 PS.

Bei den Schaltgetrieben setzt Audi, ganz der Philosophie von Konzernmutter Volkswagen folgend, auf Handschalter und Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Klassische Wandlerboxen oder die aus größeren Audimodellen bekannte Multitronic werden nicht zum Einsatz kommen.

Bislang drehen nur stark getarnte Erlkönige ihre Runden auf den Teststrecken. Es wird aber ein Design erwartet, dass dem der Audi A1 Metroproject Quattro-Studie stark ähneln wird, die Audi auf der Tokyo Motor Show präsentierte. Die Modellfamilie A1 wird neben dem Dreitürer auch eine Sportback-Variante mit fünf Türen erhalten, weitere Abkömmlinge sind ebenfalls denkbar. Ein jährlicher Absatz von rund 80.000 Einheiten scheint daher durchaus realistisch. (autaro)

 

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Oktober 19th, 2009

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre. [...]

Da sind sie: Die Flops der Autohersteller, die mitunter zu einer der größten Industriekrisen in der menschlichen Geschichte führten. Es geht nicht nur um schlechte Modelle, sondern auch um unreife Entwicklungen, billige Ausstattung, schlechtes, unpraktisches und phantasieloses Design und ein unschlagbar ungünstiges Preis-Leistungsverhältnis. Alles in allem: Es geht um die schlechtesten Modelle der letzten Jahre.


Top 5: Daewoo Leganza

Dass der Leganza auf Platz 5 landet mag einige Autokritiker überraschen – eine Podestplatzierung wäre durchaus berechtigt. Doch wir haben auch viel schlechtere Modelle entdeckt und reservieren den fünften Platz für das koreanische Sorgekind. Eigentlich ist fast alles, was aus Korea kommt, ein Geheimtipp in solchen Klassierungen, der Leganza ist aber mit Abstand eines der umstrittensten Automobile weltweit. Schlechtes und unästhetisches Design, Interieur mit billigen Materialien und unübersichtlichem Armaturenbrett und eine katastrophale Crash-Statistik – das alles spricht für sich.

Top 4: Jaguar X-Type
Der X-Type erschien in einer Zeit, in der jeder von einer Luxuslimousine träumte. Die Ford-Experten, die auch die traditionsreiche Marke Jaguar verwalten, haben sich entschieden, diesen Traum greifbarer zu machen. Die Entscheidung erwies sich als schlecht: Die Marke Jaguar wurde umgestylt und jeder konnte nun einen X-Type besitzen. Dafür sollte allerdings Ford einiges an Qualität opfern. Unter anderem zeigte sich die neue Motortechnik nicht gerade sehr überzeugend und im Interieur fand man ausschließlich eine Imitation des Luxus, den man normalerweise in einem Jaguar findet.

Top 3: Toyota Echo
Das Modell ist allerdings nur in den USA und Japan erhältlich. Der Grund, warum der durchschnittliche europäische Kunde von diesem japanischen Desaster verschont blieb, liegt ausschließlich an den katastrophalen Verkaufszahlen, die der Echo in der Neuen Welt erzielte. Und das ist tatsächlich kein Wunder: phantasielos in jedem einzelnen Element, der Echo ist das Japan-Klischee par excellance – er strahlt mangelnde Phantasie und Langeweile aus und wen kümmert es, wenn die Technik dann richtig arbeitet. Jede Speise braucht schließlich etwas Salz.

Top2: Chrysler Sebring
Ein amerikanischer Stolz wurde schnell zu einem amerikanischen Flop. Der Sebring, der seine Existenz mit viel Feuerwerk und Pomp in den 90ern startete, war ein starker Kämpfer für die Goldmedaille in dieser Klassierung. Als größte Schwachstelle entpuppte sich … alles: Von dem Motor, der eine fast nicht existierende Power auf die Straße bringt, über das träge Design bis hin zu der domminierenden Hartplastik im Interieur. Chrysler kann es auch viel besser, wie er es in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals gezeigt hat.

Top 1: Smart fortwo
Ist jemand eigentlich überrascht? Für viele Mercedes-Fans kann die Goldmedaille als eine kalte Dusche kommen: Man ist eigentlich daran nicht gewöhnt, schlechte Produkte aus dem Hause Daimler zu erleben, doch der fortwo beweist, dass sogar große Gewinner manchmal Fehler machen. Der fortwo opfert sehr viel von dem Passagierkomfort und warum? Um langweilige 41 PS auf die Straße zu bringen. Auch die Kupplung und daher das allgemeine Fahrverhalten erweisen sich als überraschend schlecht. Noch überraschender ist allerdings die Tatsache, dass fortwo auch eine relativ große Fangemeinde hat: Also dieses Modell ist ein hit-or-miss, man muss es entweder hassen oder lieben, so ein Mittelstand an Emotionen vermittelt das Zwerg nicht.

 

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Oktober 19th, 2009

München, den 19. Oktober (autaro) Bislang konnten sich deutsche Autohändler dank der Abwrackprämie ganz gut über Wasser halten – sollte man meinen. Tatsächlich ist es auch so, dass die Prämie vielen Händlern ein großes Plus bescherte, von dem sie allerdings aller Voraussicht nach auch eine Weile zehren müssen. Andererseits hatte die Angelegenheit auch so ihre Haken, was einige Händler deutlich zu spüren bekamen.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes mussten im Zeitraum von Januar bis Juli 2009 insgesamt 788 Autohändler und Werkstätten das Insolvenzverfahren beantragen. Im Verlgeich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von 22 Prozent. Davon betroffen sind aber keineswegs nur kleinere Betriebe mit geringer Kapitalausstattung. Auch große Firmen wie beispielsweise die Kroymans-Gruppe müssen endgültige ihre Tore schließen. “Das Hauptproblem der Betriebe ist die Refinanzierung“, sagt Arne Joswig vom ZDK-Landesverbrand Schleswig-Holstein. Die Großbanken hatten den meisten ihrer Kunden drastisch die Kreditlinien gekürzt. Außerdem litten viele Händler unter der langsamen Auszahlung der Umweltprämie durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Das Problem: die meisten Händler gingen für ihre Kunden in Vorleistung, da diese die Prämie über 2.500 fest in ihr Budget mit eingerechnet hatten. Für große Autohäuser bedeutete dies teilweise Lasten von über einer Million Euro. (autaro)

 

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Oktober 15th, 2009

München, den 15. Oktober (autaro) Über die ganze Welt verteilt, ächzen Großstädte unter der Last des Straßenverkehrs. Zu wenige Parkplätze, mittlerweile viel zu enge Straßen – vielerorts bleibt nur das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel. Möglicherweise könnte für den Individualverkehr das Zweirad die Lösung sein, schließlich braucht es wesentlich weniger Parkfläche und kann behände durch das Verkehrschaos wieseln. Gerade aus südeuropäischen Großstädten ist das Zweirad nicht wegzudenken, was wäre denn schon Rom ohne seine unzähligen Mopeds und Motorroller?

Indes haben die luftigen Vehikel auch ihre Nachteile, insbesondere hinsichtlich des Insassenschutzes. Einen möglichen Ausweg aus dieser Misere gab BMW bereits mit dem C1, jenem Zweirad, das den Fahrer durch einen Überrollkäfig mit vollwertigem Dach und Anschnallgurt vor Blessuren zu schützen suchte. Leider mit geringem Erfolg. Der C1 wurde mangels Nachfrage 2002 wieder vom Markt genommen. Nun könnte er allerdings wieder auferstehen. Eine aus mehreren Großstädten und Herstellern, darunter auch BMW und Piaggio, Initiative namens „eSUM“ hat sich die Entwicklung zweirädriger Alternativen zur Aufgabe gemacht. BMW erforscht derzeit mit dem C1-E eine weiterentwickelte Version des C1 – natürlich mit Elektromotor. Die Lithium-Ionen-Akkus liefern genügend Energie für 20 Kilowatt für kürzere strecken und sieben Kilowatt für den dauerhaften Einsatz. Das mühelose Mitschwimmen im Stadtverkehr sollte damit kein Problem darstellen. Bei einer robusten Überroll-Konstruktion bleibt es, allerdings wird das Dach wohl einem Käfiggestänge weichen. Es verursachte zu heftige Luftverwirbelungen. Auch angeschnallt wird der Fahrer weiterhin bleiben. Erste Prototypen sollen schon bald Erfahrungen im Alltagsbetrieb, über eine Serienproduktion wird aber frühestens nach dieser Testphase diskutiert. (autaro)

 

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Oktober 14th, 2009

München, den 14. Oktober (autaro) Volkswagen war einer der ersten Hersteller, der Fahrzeuge mit herkömmlichem Verbrennungsmotor durch relativ simple Modifikationen, hauptsächlich an Getriebe und Karosserie, als echte Alternative zum Hybridantrieb positionierte. BlueMotion wurden fortan diese Modelle genannt, zu haben als Polo, Golf oder Passat gegen einen moderaten Aufpreis.

Der neue Golf Blue Motion kommt laut VW mit gerade einmal 3,8 Litern Diesel je 100 Kilometer aus und liegt mit einem CO2-Ausstoß von 99 Gramm pro Kilometer unter der prestigeträchtigen 100er-Marke. Zum Vergleich: das schafft auch Peugeot mit seinem 207 – der ist allerdings eine Fahrzeugklasse weiter unten, also neben dem VW Polo positioniert. Die Maßnahmen, die zur Realisierung dieser Werte ergriffen werden mussten, sind die üblichen: ein System zur Bremsenergie-Rückgewinnung, eine Start-Stopp-System und eine Schaltpunktanzeige. Noch simpler fallen die Änderungen an Karosserie, Getriebe und Fahrwerk aus: verbesserte Aerodynamik, besonders am Fahrzeug-Unterboden. Dazu ein länger übersetzter fünfter Gang und Leichtlauffelgen auf besonders windschlüpfrigen und leichten Felgen. Volkswagen sollte sich einmal mit der Frage beschäftigen, warum es diese Technik den Volumenmodellen vorenthält. Sicher, über die wenig attraktiven Leichtlaufräder ließe sich noch diskutieren. Aber die verbesserte Aerodynamik sollte selbstverständlich sein und Start-Stopp-Systeme oder Systeme zur Bremsenergie-Rückgewinnung sind bei vielen Konkurrenten, sogar aus Fernost, bereits Standard.

Ansonsten braucht der BlueMotion den Vergleich mit dem herkömmlichen Golf 1.6 TDI kaum scheuen. Auch der Spritspar-Golf macht den Sprint von Null auf 100 in alltagstauglichen 11,3 Sekunden und rennt bei Bedarf 190 Sachen. Bestellbar ist er ausschließlich in der einfachsten Ausstattungslinie „Trend Line“ zu einem Preis von 21.650 Euro. Der herkömmliche 1.6 TDI mit einem Verbrauch von 4,6 Litern Diesel kostet mit 20.600 Euro einen guten Tausender weniger. (autaro)

 

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Oktober 13th, 2009

München, den 13. Oktober (autaro) Heute öffnet in München die eCarTec ihre Pforten, die erste internationale Messe für Elektromobilität. Der Schwerpunkt liegt zum einen natürlich auf Elektroautos, wie beispielsweise den Modellen von Tesla oder auf dem Prototypen des neuen Trabi. Andererseits präsentieren Energieversorger, Autovermieter und andere Beteiligte ihre Beiträge zur künftigen Gestaltung der Infrastruktur. Auch ein Preis wird für die fortschrittlichsten Innovationen vergeben, der eCarTec-Award.

In greifbare Nähe will ein Betreiberkonsortium aus Energieversorgern und dem Autovermieter Sixt die elektrische Zukunft in Dänemark rücken. Noch in diesem Jahr soll dort ein Citroën C1 als Elektroversion nebst Ladestation zu mieten sein. Inklusive Wartung, Versicherung und aller sonst anfallenden Kosten für 670 Euro im Monat. Für 2010 ist eine Lösung geplant, die auch außerhalb Dänemarks Elektroautos für 100 Euro monatlich zur Verfügung stellt. Der gefahrene Kilometer kostet dann 25 Cent, eine Anzahlung von einmalig 1.340 Euro wird bei Vertragsschluss fällig. Gerade solche „Flatrate-Angebote“ könnten der elektrischen Mobilität einen ordentlichen Schub verpassen, denn die noch wenig erprobte Technik weckt beim Verbraucher Ängste vor unkalkulierbaren Kosten. (autaro)

 

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Oktober 12th, 2009

München, den 12. Oktober (autaro) Es geht also! Ohne Hybrid-Triebwerke und viel aufwendige Elektronik kann man ein modernes Automobil auch sehr spriteffizient machen. Der neue 320d Efficient Dynamics von BMW beweist, dass Wunder in der Automobilwelt doch passieren und dass ein bis jetzt absoluter Gegner der umweltfreundlichen Technologien, wie die bayerische Nummer eins, auch ein Meisterwerk auf den Markt bringen kann, das unter 5 Liter auf 100 Kilometern schluckt, und das tatsächlich mit einem ganz normalen Verbrennungsmotor. Wohlgemerkt! Die neue 3er Serie soll große und komplexe Aufgaben erfüllen. Zum einen soll sie die Privatkunden wieder in die Autohäuser locken, zum anderen soll sie die Flottenkäufer auf Anhieb überzeugen, damit sie Millionen-Verträge für neue 3er unterschrieben. Schafft es der 320d, alle zu begeistern? Die guten Voraussetzungen sind auf jeden Fall da.

Sportliches Wunder
Die 3er Serie war schon immer sehr erfolgreich. Am Exterieur viel zu ändern, wäre deswegen unnötig. Doch BMW traut sich, einige Elemente einzubauen, die auf jeden Fall eine revolutionäre Strategie für den ansonsten eher konservativen bayerischen Hersteller darstellen. Unter anderem spürt man den Einfluss der Tuning-Branche – der 320d liegt um 15 Millimeter tiefer als die frühere Version. Das beeinflusst nicht nur das Aussehen des Bayern, sondern auch die Abstimmung – diese ist nun sehr komfortabel, macht den Wagen stabil und athletisch zugleich. Der Kühlergrill erhält dadurch eine schöne sportliche Erweiterung nach unten, was den dynamischen Charakter der neuen 3er Serie unterstreichen soll. Typisch für BMW ist die Praxisorientierung jedes Elements. Hier dient nichts ausschließlich der Ästhetik, sondern soll auch die Fahreigenschaften erheblich verbessern. So zum Beispiel die neuen Reifen mit dem extravaganten Felgen-Design. Die Reifen sollen den Rollwiderstand minimieren und die Felgen die Verwirbelungen im charakteristischen Radkasten.

Bahnbrechende Motorentwicklung
Am meisten hat sich natürlich unter der Haube getan. Hier brummt nun auch eine der besten Entwicklungen der letzten Dekaden; ein System, das nicht nur im Produktkatalog von BMW, sondern auf dem weltweiten Automobilmarkt für ordentlich Zündstoff sorgte. Der Schlüssel zum Erfolg des Triebwerks ist die schwer hinzukriegende Kombination aus Leistung, Effizienz und Sparsamkeit. Auf Papier überzeugen die Zahlen nicht, sie begeistern den zukünftigen Besitzer des 320d Efficient Dynamics. Der Motor schluckt lächerliche 4,1 Liter Sprit auf 100 Kilometer, sodass der CO2-Ausstoss von 128 g/km beim normalen 320d auf 109 g/km gesenkt werden kann. Die Skeptiker, die meinen, dass solche Effizienz nur mit Powereinbußen erreicht werden kann, werden schnell eines Besseren belehrt. Ja, richtig, die PS-Zahlen wurden auf 163 reduziert, was aus technischen Gründen für die längere Hinterachsenübersetzung notwendig war. Gleichzeitig steigt aber auch das Drehmoment auf 360 Nm, was die Arbeit des Motors erleichtert und eine sportliche Dynamik auf der Autobahn erlaubt. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Bayer in immer noch befriedigenden 8,2 Sekunden, doch die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ganzen 225 km/h, was ein Minus von lediglich 5 km/h gegenüber dem normalen Modell bedeutet.

Fazit
Der BMW 320d Efficient Dynamics richtet sich an Großkunden, an diejenigen Käuferschichten, die bis vor kurzem von den großen Herstellern völlig ignoriert wurden. Produktmanager Steffen Fiedler bestätigt das: „Dieses Modell richtet sich hauptsächlich an Flottenkunden. Es soll der Leuchtturm der EfficientDynamics-Flotte werden“. Doch das Modell wird mit Sicherheit ein sehr breites Publikum überzeugen können. Die Vergangenheit gehört den Benzin-Dinosauriern, die Gegenwart Automobilen wie dem BMW 320d Efficient Dynamics, die eine bis vor kurzem für unmöglich gehaltene Kombination aus Sparsamkeit und hoher Leistung mit Fahrspaß anbieten. (autaro)

 

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Oktober 12th, 2009

München, den 12. Oktober (autaro) Hierzulande ist die Nobelmarke aus dem Hause Nissan, Infinity, weitgehend unbekannt. In den USA hingegen, wo japanische Autos ohnehin ein sehr hohes Prestige genießen, nennt man Infinity im gleichen Atemzuge wie Lexus, Mercedes oder Porsche. Das direkte Konkurrenzmodell zu den deutschen Platzhirschen in der Oberklasse heißt schlicht M, danach folgt im Namen der Hubraum als zweistellige Zahl. Der M37, also ein 3,7-Liter-Sechszylinder mit einer Leistung von 320 PS, soll ab 2010 auch den deutschen Automarkt erobern, ebenfalls der M56, ein knapp sechs Liter großer V8. Für den europäischen Markt plant Infinity außerdem einen V6-Diesel, der aus den Refalen des Allianz-Partners Renault kommen wird.

Noch ist es fraglich, ob es auch die Hybridversion, der „M35 Hybrid“ auf den europäischen Markt schaffen wird, in den USA wird er jedoch ab 2011 zu haben sein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Vollhybriden, der also über kürzere Strecken bei niedrigen Geschwindigkeiten auch rein elektrisch und damit fast lautlos fahren kann. Ein Feature, dass maßgeblich das Kaufverhalten Technikverliebter beeinflusst, wie neueste Marketingstudien belegen. Dabei wird der Strom für den Antrieb in modernen Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, die sich gegenüber herkömmlichen Schwermetall-Batterien durch höhere Leistung und niedrigeres Gewicht auszeichnen. Außerdem durch eine deutlich höhere Lebensdauer. Leider schweigt sich Nissan hinsichtlich Leistung, Preis oder Verbrauch des neuen Hybrid-Topmodells aus. Billig, soviel kann vorab jedoch gesagt werden, wird der Infinity als Halbstromer sicherlich nicht. (autaro)

 

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Oktober 9th, 2009

München, den 09. Oktober (autaro) Der Kaltstart ist eine der Achillesfersen des Verbrennungsmotors. Er verkürzt die Lebensdauer, erhöht den Schadstoffausstoß und den Verbrauch und tut dem mitfühlenden Fahrer in Ohren weh. Allein der verursachte Mehrverbrauch ist Grund genug für BMW, sich des Problems anzunehmen, bereits seit längerem arbeitet man an der Entwicklung eines sogenannten Latentwärmespeichers. Berechnungen zufolge sollen allein durch eine effiziente Kapselung des Motors und die dadurch begrenzte bzw. verlangsamte Abkühlung gut 0,2 Liter Kraftstoff eingespart werden. Beim Benziner wie beim Diesel.

Erste Prototypen zeigen bereits, dass dieses Vorhaben durchaus funktioniert. Stellt man den warmen Motor ab, hat dieser eine Temperatur von gut 80 Grad Celsius. Während diese ohne Kapselung binnen kürzester Zeit schlicht verschwinden würden, hat der gekapselte Motor selbst nach zwölf Stunden noch eine Temperatur von 40 Grad – genug also, um munter weiter zu schnurren. Statistiken haben ohnehin gezeigt, das nur rund zehn Prozent aller Fahrzeuge im Alltagseinsatz länger als 16 Stunden stehen.

Neben der direkten Verbrauchs- und Schadstoffreduktion birgt das System allerdings noch einen weiteren Vorteil: ein warmer Motor läuft im vergleich zu einem kalt gestarteten wesentlich runder und leiser. Das spart im Idealfall Dämmmaterial und damit Gewicht – und reduziert mithin ebenfalls den Verbrauch. (autaro)

 

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Oktober 8th, 2009

München, den 08. Oktober (autaro) Der neue Polo aus dem Hause Volkswagen ist ein großer Wurf, soviel steht fest. Kaum ein anderes Modell wurde so häufig bestellt, noch bewvor es in den Schauräumen der Händler stand. Nicht nur das unter der Federführung Walter De Silvas entstandene, revolutionär schlichte Design, sondern gerade die sprichwörtliche VW-Qualität machen den Kleinen eigentlich schon zu einem gediegenen Kompakten.

Dass hier noch reichlich Potential steckt, liegt auf der Hand. Bereits 2007 präsentierte Karmann auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt eine offene, viersitzige Version des damals aktuellen Polo. Bereits damals machte sich der Full-Service-Vehicle-Supplier aus Osnabrück große Hoffnungen, einen entsprechenden Auftrag aus Wolfsburg zu erhalten. Diesmal stehen die Chancen für eine Serienversion sehr gut. Volkswagen selbst, so verlautete es aus Manager-Kreisen, berate derzeit über einen Produktionsauftrag für Karmann. Entscheidend seien die Kosten für eine solche Produktion, so ein Manager weiter: “Eine schwarze Null reicht nicht.” Sollte sich die Idee durchsetzen, könnte das Polo Cabriolet ab 2012 bei den Händlern stehen.

Doch auch in Richtung Nutzwert will sich Volkswagen mit dem Polo wieder stärker orientieren. Gab es vom Vorgänger nicht einmal einen Kombi, wird sich dies beim aktuellen Modell wieder ändern. Sogar ein Van, zumindest aber eine Version analog zum Golf Plus ist in Planung. Spätestens jetzt dürfte dann auch klar sein: was früher einmal der Golf war, ist heute der Polo. (autaro)

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