Archiv für November, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

November 30th, 2009

München, den 30. November (autaro) Bislang konnten sich Autos, die mit Flüssiggas (LPG) befeuert werden, kaum gegen ihre etablierte Konkurrenz mit herkömmlichem Benziner oder Selbstzünder durchsetzen. Und das obwohl der Staat noch bis ins Jahr 2018 satte Steuervergünstigungen garantiert und der Liter LPG derart subventioniert nur rund 60 Cent kostet. Selbst Diesel, wenngleich billiger als Benzin, kostet noch gut das Doppelte. Auch Gegenargumente wie ein zu kleines Tankstellennetz oder Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit konnten in den letzten Jahren zerstreut werden. Bleibt als gewichtigstes Gegenargument der Preis, denn eine Nachrüstung kostet in der Regel mehrere Tausend Euro, während werksseitig kaum Fahrzeuge mit der Spartechnik ausgerüstet werden.

Die Werkslösung wirkt unausgegoren

Eine Ausnahme bildet der Ford Fiesta LPG, mit dem Ford seine Gas-Flotte jüngst nach unten erweiterte. Ebenfalls mit LPG-Anlage lieferbar sind der Ford Mondeo, Ford C-Max, und der Ford Focus. Im Fiesta befindet sich ein Gastank mit bis zu 33 Liter Fassungsvermögen, der crashgünstig in der Mulde für das Reserverad untergebracht wurde, das daraufhin einem Reifenreparaturset weichen musste. Dies ist jedoch nicht das einzige Provisorium: betankt werden nämlich beide Kraftstofftanks, also auch der für Benzin, über denselben Einfüllstutzen. Tankt man, wie es die Regel ja eigentlich vorsieht, Gas, muss man stets einen Adapter auf den Tank fitzeln. Liegt dieses Ärgernis hinter dem Fahrer, ist die gute Laune erneut in Gefahr. Denn die Tankanzeige berücksichtigt lediglich den Inhalt des Benzintanks, während der Inhalt des Gastanks lediglich über vier mickrige Leuchtdioden mitgeteilt wird. Außerdem liegen diese außerhalb des Blickfeldes zwischen Schaltknauf und Handbremse – wo übrigens auch von Benzin- auf Gasbetrieb umgeschaltet wird. Lässt man seine Finger vom Schalter, erledigt der Fiesta das Umschalten auf Benzinbetrieb selbst, sobald der Gastank leergefahren wurde. Das geschieht mitunter schneller als erwartet, denn LPG weist eine geringere Energiedichte auf, als konventionelles Benzin. Im Gasbetrieb ermittelten wir einen Durchschnittsverbrauch, der mit knapp 9,5 Litern mehr als zwei Liter über dem Benzinverbrauch lag, der mit 7,1 Litern für einen Kleinwagen bereits nicht als bescheiden gelten darf. Ein Glück, dass der Leistungsabfall kaum zu spüren ist, Ford gibt 92 PS für den Gas- und 96 PS für den Benzinbetrieb an.

Der Motor: Fahrspaß geht anders

Der 1,4-Liter-Vierzylinder arbeitet eigentlich in beiden Modi eher zäh, wer zügig fortkommen möchte, muss oft zum Schaltknüppel greifen. Das ist zwar dank der sauberen Führung der Fünfgang-Box keine Strafe, treibt aber das Geräuschniveau des brummigen Motors und zudem den Verbrauch in die Höhe. Den Rest kennen und schätzen wir bereits aus anderen Modellen der Baureihe: ein ungewöhnlich agiles Fahrverhalten, bei dem auch der Komfort nicht auf der Strecke bleibt. Ordentliche Sitze für alle vier Personen, auch wenn der Platz im Fond naturgemäß ein wenig eng ausfällt. Den größten Sprung hat Ford aber sicherlich in Sachen Verarbeitungsqualität und Materialauswahl gemacht. Sicher, verglichen mit einem VW Polo kommt auch der Fiesta eher grobschlächtig daher, aber Klappergeräusche oder unsaubere Spaltmaße scheinen in Köln der Vergangenheit anzugehören. Ebenfalls weniger gewöhnungsbedürftig als erwartet: das Cockpit, in dem auf den ersten Blick eher die Funktion der Form folge, als umgekehrt.

Der Mehrpreis rechnet sich bereits nach 60.000 km

Bei den Kosten schlägt schließlich die Stunde des Ford Fiesta 1.4 LPG. Zwar ist der Wagen mit einem Grundpreis von 15.490 Euro knapp 2.000 Euro teurer als sein Benzinbetriebener Bruder (ab 13.500 Euro). Doch rechnet man die Ersparnis an der Tankstelle mit ein, hat sich dieser Mehrpreis bereits nach knapp 60.000 Kilometern relativiert. Und ab diesem Zeitpunkt spart man Kilometer für Kilometer bares Geld. Bei einem Diesel rechnet sich der ganze Spaß für gewöhnlich erst deutlich später. Hinzu kommt, dass Sowohl Steuern als auch die Versicherung nicht höher ausfallen, als bei einem vergleichbaren Benziner – auch dies ist wieder ein Vorteil im direkten Vergleich mit dem Diesel. Wer also das eine oder andere Provisorium in Kauf nimmt, kann mit dem Fiesta 1.4 LPG durchaus glücklich werden. (autaro)

 

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November 30th, 2009

München, den 30. November (autaro) Die letzte Schlagzeile dieser Art lasen wir, als der VW Golf des amtierenden Papstes, vormals Karl Josef Ratzinger, im Internet bei Ebay versteigert wurde. Das Fahrzeug brachte letztlich 188.938,88 Euro und damit ein Vielfaches seines tatsächlichen Marktwertes ein.

Nun kam auch der Wagen von Bernd Stromberg, Protagonist der gleichnamigen Comedy-Serie auf Pro7 unter den Hammer. Zwar schwang sich der Preis nicht in derartig schwindelerregende Höhen auf, wie der des Papst-Golfes. Doch sind 36.800 Euro für einen Subaru Legacy, Baujahr 1992, ebenfalls ein stolzer Preis. In der Schwacke-Liste, nach der Gebrauchwagenkäufer den Preis ihrer Fahrzeuge ermitteln, stehen ähnliche Fahrzeuge mit rund 1.000 Euro Restwert.

Der aktuelle Halter hatte den Subaru mit über 130.000 Kilometern auf der Uhr von der Produktionsfirma Brainpool gekauft und dann eine Weile selbst gefahren. Schließlich entschloss er sich zur Versteigerung des Kultobjektes – den Erlös will er dem Kinderhilfswerk „Arche“ in Berlin zukommen lassen. (autaro)

 

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November 27th, 2009

München, den 27. November (autaro) Bereits vor der Bundestagswahl im September dieses Jahres hatte die zu diesem Zeitpunkt amtierende Bundesregierung das ehrgeizige Ziel erklärt, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen. Doch der „Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität“, wie ihn die Regierung spröde nannte, kam bislang nicht so recht in die Gänge. Insbesondere bei der Verteilung der Kompetenzen fehlte die Klarheit, zuständig waren bisher mehrere Ressorts wie das Bundesamt für Wirtschaft, für Verkehr, für Forschung und für Umwelt.

Da nun das Ausland droht, dem Vorreiter Deutschland seine Spitzenreiterrolle streitig zu machen (alleine die USA planen Investitionen in Höhe von rund 20 Milliarden US-Dollar), sieht sich die aktuelle Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel offensichtlich in der Defensive. Und will die Kompetenzen künftig bündeln. So ist eine eigene „Geschäftsstelle Elektromobilität“ unter der Federführung eines hohen Ministerialbeamten in Planung, der sich entweder im Wirtschafts- oder im Verkehrsministerium bewegen wird. Möglich wäre allerdings auch eine Tandemlösung. Des weiteren plant Angela Merkel für das kommende Frühjahr einen eigenen Gipfel zum Thema Elektromobilität, wie im Anschluss an die Kabinettssitzung auf Schloss Meseberg bekanntgegeben wurde. Ob es schon bald auch zu einer Aufstockung der geplanten Investitionssumme von derzeit 1,4 Milliarden Euro kommen werde, blieb allerdings bislang offen. Experten sagen allerdings ähnliches voraus, nicht zuletzt auch wegen des großen Konkurrenzdruckes aus China – in Fernost scheint ebenfalls ein Umdenken stattzufinden. Und sei es auch nur um des Profites Willen, denn mit ökologisch einwandfreier Mobilität lässt sich wohl bereits in naher Zukunft viel Geld verdienen. (autaro)

 

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November 26th, 2009

München, den 26. November (autaro) MG ist ein Akronym für „Morris Garages“ und Rover ist nicht nur den Briten als der größte Autohersteller des Königreiches in Erinnerung. Die Marke selbst war der Nachfolger der ehemals staatlichen British Leyland und hat wohl eine der turbulentesten Entwicklungen in der Geschichte der Automobilhersteller überhaupt hinter sich. Schließlich, nachdem auch Riesen wie BMW sich an dem Konzern verschluckt hatten, ging das komplette Unternehmen nebst Markenrechten für MG an die Nanjing Automobile Corporation nach China, die Namensrechte für Rover gingen überraschend an den Tata-Konzern nach Indien.

Die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), eine Gruppe von chinesischen Automobilherstellern, verkündete nun auf der Guangzhou Auto Show den Start einer Fließheck-Limousine, auch für den Europäischen Markt. Diese wird den Namen MG 6 tragen und hat irgendwie ein wenig Ähnlichkeit mit dem Opel Insignia oder dem Mazda 6. Ab Ende 2010 wird sie für den europäischen Markt vom MG-Werk in Birmingham vom Band laufen. Indes sind technische Daten noch so gut wie keine verfügbar, außer ein paar Außenmaßen. Der Fünfsitzer wird 4,65 Meter lang, 1,83 Meter breit und 1,48 Meter hoch sein. In China wird er übrigens bereits im Januar des nächsten Jahres auf Kundenfang gehen, in Europa stehen insbesondere der spanische und der britische Automobilmarkt im Visier der MG-Strategen, denn dort verkauften sich Modelle der Marken MG und Rover bislang am besten. (autaro)

 

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November 25th, 2009

München, den 25. November (autaro) Auf dem chinesischen Automarkt geht General Motors (GM) eigenständige Wege, nämlich unter dem Label Buick. Auf der Guangzhou Auto Show feiert der Buick Excelle XT und damit sozusagen der Zwillingsbruder des Opel Astra Weltpremiere.

In die Showrooms der Verkäufer wird der kleine Buick bereits im nächsten Jahr kommen, allerdings nicht als einfaches Derivat des Opel Astra. Sondern als mehr oder weniger eigenständige Entwicklung – zumindest möchte GM das die Weltöffentlichkeit gerne Glauben machen. Die bisherige Markenpolitik unter dem Dach des Mutterkonzerns bestand im Wesentlichen darin, ein und dasselbe Modell mit unterschiedlichen Logos auszustatten und entsprechend zu vermarkten, was sich aus Marketingsicht als sehr ungeschickt erwies. So wurde im Falle des Buick Excelle XT das GM Design Center in Shanghai mit der Anpassung des Designs beauftragt, während die Technische Modifikation unter der Federführung des GM Pan Asia Technical Automotive Center (PATAC) stattfand. Für den Laien sichtbar ist hinsichtlich des Designs allerdings nicht viel verändert worden, es sticht lediglich der eigenständige Kühlergrill im üppigen Buick-Chromstil ins Auge. Komplett überarbeitet wurde hingegen das Interieur, das mit komplett anderen Farben und Materialien speziell auf den Geschmack der Chinesen getrimmt wurde.

Außerdem wurden die Motoren speziell für den chinesischen Markt abgestimmt. Die drei Benziner, die nur in Kombination mit einer Sechsstufenautomatik lieferbar sind leisten 116 und 135 PS, die aufgeladene Topversion 184 PS. Darüber hinaus stellt die Topversion ein maximales Drehmoment von 235 Newtonmetern zur Verfügung, das sich mittels Overboost sogar kurzzeitig auf 266 Newtonmeter steigern lässt. (autaro)

 

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November 24th, 2009

München, den 24. November (autaro) Bislang konnten Autos für den US-amerikanischen und kanadischen Automarkt kaum groß genug sein. Vor allem schwere SUV und Pickups waren beliebt, oder eben große und stark motorisierte Limousinen. Kompaktautos vom Format eines VW Golf oder Opel Astra konnte man hingegen lange suchen, Kleinwagen wie VW Polo oder Opel Corsa erst recht. Selbst der Ford Fiesta und damit ein Amerikaner wurde von Ford nicht auf dem heimischen Markt angeboten. Das soll sich nun ändern.

So wird der Ford Fiesta auf der L.A. Auto Show erstmals auch dem amerikanischen Publikum präsentiert und als umweltfreundliche Alternative gerade für die Stadt angeboten. Die Stufenheck-Version des kommenden Opel Astra, die hierzulande vermutlich erst 2012 kommen wird, wird als Chevrolet Cruze angeboten und auch die Japaner, haben sich Gedanken gemacht. Verkauften sich auf dem US-Markt bislang besonders viele Oberklasse-Limousinen wie Toyota Camry, Lexus GS und LS oder Infiniti, bietet Mazda schon in naher Zukunft erstmals den Mazda 2 an.

Ob sich tatsächlich auch ein großer Teil der amerikanischen Kundschaft für die neue Art zu sparen erwärmen können wird, bleibt fraglich. Einen kleinen Marktanteil werden die Kompakten trotzdem auch bald in USA haben, denn auch dort spürt man mittlerweile die gestiegenen Spritpreise. Außerdem kommen neue Denkanstöße vor allem von den Herstellern selbst. Diese hatten sich nicht zuletzt auch durch das Festhalten am spritsaufenden Monster an den Rand des Ruins, in vielen Fällen sogar direkt in die Insolvenz gewirtschaftet. (autaro)

 

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November 23rd, 2009

München, den 23. November (autaro) Für Konzernmutter Volkswagen war Skoda sicherlich der größte Wurf der vergangenen Jahre. Innerhalb kürzester Zeit mauserte sich der marode Hersteller aus Tschechien zum Kassenschlager mit dem Ruf, Qualität made in Germany zu bieten – zum kleinen Preis. Und das gilt selbst für das automobile Oberhaus, in dem der neue Skoda Superb selbst alten Hasen wie der E-Klasse von Mercedes frech den Fedehandschuh vor die Reifen wirft.

Kein echtes SUV
Bereits auf den ersten Blick wird deutlich, dass der Octavia Scout sich eher als Kombi mit Geländeeigenschaften begreift, denn als trendiges SUV. Trotz angedeutetem Unterfahrschutz beträgt die Bodenfreiheit nur 17,9 Zentimeter, über steile Hügel oder durch tiefes Gelände kommt man damit nicht. Vertraut wirkt auch die breite, weit öffnende Heckklappe, die den Zugang zu einem vergleichsweise großen und ebenen Laderaum freigibt. Hier passt praktisch alles rein, von etlichen Zentnern Zement aus dem Baumarkt bis zum Wochenendeinkauf bei IKEA. Außerdem verträgt der Skoda auch ordentlich Gewicht, satte 577 Kilogramm dürfen zugeladen werden. Ein weiteres Plus sind die dicken, unlackierten Plastikstoßfänger. Sie verleihen dem Skoda nicht nur eine leicht martialische Optik, sondern stecken auch mühelos kleine Parkrempler weg, ohne dass der Tscheche danach direkt in die Werkstatt muss.

Bewährte 4Motion-Technik
Unterhalb der Sichtlinie kommt beim Octavia Scout die bewährte 4Motion-Technik aus dem VW-Regal zum Einsatz. Das System mit elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung verteilt im Extremfall bis zu 85 Prozent der Kraft an die Vorder- oder Hinterachse und kommt dank gezielter Bremseingriffe ohne Differentialsperre aus. Damit ist der Octavia Scout für das Gröbste gerüstet, kann problemlos auch einmal über Feld, Wald und Wiesen gejagt werden und diktiert trotzdem keinen Verzicht auf Komfort oder PKW-übliches Fahrverhalten. Überhaupt wird sein Haupteinsatzort, wie im Falle der meisten SUV auch, ja ohnehin die Straße sein, mit seinem Allradantrieb wird er hauptsächlich im Schnee oder beim ziehen schwerer Hänger auftrumpfen.

Fahrwerk und Motor überzeugen
Den Innenraum kennen wir aus dem herkömmlichen Skoda Octavia – oder von den meisten Volkswagen, wird so manch einer frotzeln. Alles ist sauber verarbeitet und die Auswahl der Materialien geriet für dieses Preissegment besonders hochwertig. Mustergültig ist auch die Bedienung und die Sicherheitsausstattung, die serienmäßig von ABS über ESP bis hin zu einer Fülle von Airbags alles bietet, was der Markt heute hergibt. Und an Komfort-Features bietet die Aufpreisliste ebenfalls fast alles an, was heutzutage Stand der Dinge ist. Die große Stunde allerdings schlägt mit dem Benziner, einer der beiden wählbaren Antriebsvarianten. Während der Zweiliter-TDI mit Common-Rail-Technik und 140 PS Leistung zwar für munteren Vortrieb sorgt und mit einem niedrigen Durchschnittsverbrauch glänzen kann, geht er deutlich vernehmbar und nicht ohne Vibrationen zu Werke. Der kultivierte 1,8-Liter-Vierzylinder mit Benzin-Direkteinspritzung hingegen ist ein Muster an Kultiviertheit. Außerdem stellt er bereits ab 1.500 Touren sein maximales Drehmoment von 250 Newtonmetern zur Verfügung, was für souveränen Durchzug in allen Lebenslagen sorgt. Den gut 1,5 Tonnen schweren Skoda beschleunigt das Triebwerk in 8,4 Sekunden von Null auf Tempo 100 und lässt ihn mit etwas Anlauf über 210 Sachen rennen. Dass sich der Motor auch bei hoher Reisegeschwindigkeit akustisch nie in die Vordergrund drängt, freut dabei ebenso wie sein vergleichsweise geringer Durst. 7,8 Liter je 100 Kilometer (das entspricht einer CO2-Emission von 182 Gramm pro km) dürfen für einen Allradler dieses Kalibers als durchaus annehmbar gelten. Rechnet man nun noch die günstige Versicherungseinstufung und die großen Wartungsintervalle mit ein, können die 28.090 Euro Anschaffungspreis für den Skoda Octavia Scout 1.8 TSI beinahe als Schnäppchen aufgefasst werden. Den Diesel bekommt man übrigens gegen einen geringen Zuschlag für 29.490 Euro. (autaro)

 

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November 23rd, 2009

München, den 23. November (autaro) Über vierzig Jahre lang, nämlich von 1948 bis 1990 baute Citroën seine legendäre „Ente“. In Stückzahlen ausgedrückt, bedeutet das mehr als fünf Millionen verkaufte 2CV. Fans des Kultautos dürfen sich nun auf die Wiederauferstehung freuen, Citroën plant eine eigenständige Variante auf Basis des C3. Dabei soll das Vehikel die Kerntugenden des 2CV fortführen, auch wenn es vorerst keine Rolldach-Konstruktion, einst beliebtestes Erkennungsmerkmal der Ente, geben wird. Der Preis soll sich nämlich mit rund 13.000 Euro in sehr moderaten Bereichen bewegen – viel Auto für wenig Geld.

Das Design wird sich stark an der Studie REVOLTe orientieren, die Citroën auf der diesjährigen IAA in Frankfurt präsentierte und die für Begeisterung beim Publikum sorgte. Anders als die Studie wird die zukünftige Ente aber nicht über einen Hybridantrieb, sondern über konventionelle Verbrennungsmotoren verfügen. Geplant sind Dreizylinder-Benziner mit einer Leistung von 70 bis 100 PS sowie ein Diesel, ebenfalls mit gut 70 PS. Optisch wird sich die Neuauflage des Kultmobils zwar an der legendären Ente orientieren, trotzdem wird der neue, bislang DS2 getaufte Flitzer wie ein modernes Auto daherkommen. Stärkste Stilelemente sind die wuchtigen, an alte Kotflügel erinnernden Radhäuser sowie die typische Form der Rückleuchten. (autaro)

 

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November 20th, 2009

München, den 20. November (autaro) Volkswagen versucht derzeit, mit einer wahren Sondermodell-Flut die angestaubten Modelle aus dem Portfolio anzukurbeln. So folgt auf den Fox, der bereits als Sondermodell „Style“ mit attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis um Käufer buhlt, der New Beetle „Black-Orange“. Dabei handelt es sich um eine Kleinserie, die in der Metallic-Lackierung Red Rock, also in Orange, oder in Schwarz bestellt werden kann. Dabei spart der Kunde gegenüber der Serienversion dank üppiger Mehrausstattung bis zu 3040 Euro ein.

Neben den Leichtmetallfelgen „Sarasota“ im 17-Zoll-Format bekommt der Kunde ab einem Preis von 22.550 Euro für die Limousine diverse weitere Features. Darunter ein dreispeichiges Lederlenkrad und Sportsitze und darüber hinaus eine Leder-Schaltmanschette und Fußmatten mit farblich passenden Ziernähten. Außerdem sorgt eine Pedalerie aus Aluminium für die besonders sportliche Note.

Doch auch komfortseitig hat das Sondermodell, das übrigens auch als Cabriolet erhältlich ist, einiges zu bieten: Neben CD-Radio und Klimaanlage sind elektrische Fensterheber, eine fernbedienbare Zentralverriegelung und eine Mittelarmlehne mit an Bord. Wie lange der New Beetle, der sich zuletzt nicht mehr besonders gut verkaufen wollte, überhaupt noch in der Angebotspalette aus Wolfsburg verweilen wird, ist nicht geklärt. So bleibt schließlich die Frage, ob das Sondermodell „Black-Orange“ als Schlachtruf oder als Hilfeschrei zu interpretieren ist. (autaro)

 

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November 19th, 2009

München, den 19. November (autaro) Ab Februar 2010 steht der neue Fiat Doblo in den Verkaufsräumen der Fiat-Händler, geordert werden kann er schon ab nächstem Monat. Spätestens dann werden auch die Preise feststehen, auf die sich die Italiener bislang noch nicht festlegen konnten. Fest steht allerdings bereits jetzt, dass der praktische Transporter viel Platz für relativ wenig Geld zur Verfügung steht. In der Länge wächst der Doblo um 14 Zentimeter auf 4,39 Meter und bietet so entweder sieben Personen Platz. Oder, wenn die beiden hinteren Sitze herausgenommen werden, fünf Personen und zusätzlich eine Stauraum von gigantischen 790 Litern. Außerdem kommt der Doblo in deutlich modernerem Design und dank riesiger Glasflächen auch wesentlich übersichtlicher daher. Insgesamt sieht er nun aus wie ein PKW und nicht mehr wie ein Transporter, den man mit menschengerechten Sitzen bestückt hat.

Auch unter der Haube gehen die Italiener einen großen Schritt weiter in Richtung Zukunft. Der neu entwickelte 1,3-Liter-Multijet-Diesel leistet ausreichende 90 PS und kann mit einem CO2Ausstoß von gerade einmal 129 Gramm pro Kilometer glänzen – beachtlich für ein Fahrzeug dieser Größe. Weitere Leistungsstufen mit 105 und 135 PS stehen außerdem zur Verfügung. Zu dem 95-PS-Benziner gesellt sich später noch eine Variante, die unter dem Namen „Natural Power“ sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas befeuert werden kann. Die Sicherheitsausstattung darf als komplett bezeichnet werden, sie umfass neben sechs Airbags, ABS und ESP auch einen Berganfahr-Assistenen. Und auch Komfortfreunde müssen nicht darben, gegen Aufpreis wird es eine Klimaautomatik mit individuell regelbarer Luftstromverteilung geben, ebenso wie die gängigen Komfort-Features, die wir in herkömmlichen PKW schätzen.

Für Handwerker und andere Gewerbetreibende wird es außerdem eine Transporter-Version namens Fiat Doblo Cargo geben, die auf die hinterseitige Verglasung verzichtet und eine deutlich höhere Zuladung ermöglicht. Außerdem lassen sich Verionen mit Ladepritsche oder Kühlaufbau ordern. (autaro)

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