Archiv für Dezember, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 31st, 2009

München, den 31. Dezember (autaro) Die Redaktion von Autaro blickt auf ein bewegtes Jahr 2009 zurück. Insbesondere auf dem Gebiet der alternativen Antriebstechnologien und im Bereich der CO2-Emission scheint endlich der entscheidende Denkanstoß gegeben worden zu sein – so zynisch es klingt: der Wirtschaftskrise sei Dank. Das zeigt sich einerseits in den Zulassungsstatistiken, aber auch in dem Bestreben der Regierungen, dem Elektroantrieb auf die Überholspur zu helfen. Andererseits zeigt es sich in der schwindenden Akzeptanz spritfressender Prestigeobjekte, leider aber auch in Extremen: in keinem Jahr zuvor wurden in Deutschland so viele Autos angezündet, darunter hauptsächlich Fahrzeuge der Luxusklasse.

Nutzen wir den Wind und machen das Beste daraus, 2010 wird mit Sicherheit ein noch spannenderes Jahr für die Autonation Deutschland.

Die Redaktion von Autaro wünscht all Ihren Lesern alles Gute und stets freie Fahrt im neuen Jahr! (autaro)

 

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Dezember 30th, 2009

München, den 30. Dezember (autaro) Im Nachhinein lässt sich der unglaubliche Ansturm auf die staatliche Umweltprämie, im Volksmund: „Abwrackprämie“ kaum noch nachvollziehen. Denn seit die Fördertöpfe leer sind, winken dem Konsumenten Rabatte über Rabatte, die Autoindustrie ist sehr wohl in der Lage, auf die gesunkene Nachfrage zu reagieren.

Durchschnittlich liegen die Skonti der Händler in Deutschland bei rund 19 Prozent. Doch die Spitzenwerte, die von der Statistik gerundet werden, liegen jenseits der 30 Prozent. Das hat natürlich auch zur Folge, dass der Gebrauchtwagenmarkt belastet wird, insbesondere jüngere Gebrauchte verkaufen sich derzeit eher träge. Anders sieht das wiederum bei den sogenannten taktischen Zulassungen aus, also bei Kurz- und Tageszulassungen. Laut Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer wurden über 20 Prozent der im November zugelassenen Fahrzeuge auf diese Art mit hohen Preisnachlässen weiterverkauft. Völlig klar ist auf jeden Fall eines: die Umweltprämie hat den Verkauf derart angeheizt, dass viele Käufer den Autokauf vorgezogen haben. Mit dem Effekt, dass die Nachfrage für 2010 deutlich unter den Erwartungen bleiben wird. Leidtragende sind die Hersteller, allen voran aber auch die Händler. Und diese werden mit Rabatten um sich werfen, dass es nur so rauscht. Man beachte: in den genannten Zahlen wurden lediglich offizielle Nachlässe und Sonderaktionen der Hersteller oder größerer Händlergruppen berücksichtigt. Wieviel der Konsument tatsächlich an der Ladentheke herausfeilscht, darüber gibt es kaum verlässliche Zahlen.
Autokäufer werden sich aller Voraussicht nach im kommenden Jahr vorkommen, als führen sie ins Schlaraffenland. (autaro)

 

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Dezember 29th, 2009

München, den 29. Dezember (autaro) Mit vergleichsweise geringem Aufwand erreichen die BlueMotion-Derivate der Volumenmodelle aus Wolfsburg vergleichsweise gute Verbrauchswerte. Dabei unterscheiden sich die tatsächlichen BlueMotion-Modelle nochmals von den zivilen Geschwistern, die aber mit einem BlueMotion-Paket geordert werden können. Letztere unterscheiden sich von ihren Seriengeschwistern ebenfalls durch: eine verbesserte Aerodynamik, reibungsoptimierte Gelenkwellen, Leichtlaufreifen, eine längere Getriebeübersetzung sowie ein Start-Stopp-System.

Geht es um diese vergleichsweise simple Technik, ist Volkswagen so etwas wie der Pionier auf diesem Gebiet: bereits Anfang der Achtziger Jahre fuhren VW unter der Bezeichnung „Formel E“, die insbesondere durch die verlängerte Getriebeübersetzung mit geringeren Verbrauchswerten glänzten. Dann kamen “Umweltdiesel”-Golf und Golf Ecomatic mit Schwungnutzautomatik und Start-Stopp-System. Und schließlich der mit horrendem Aufwand modifizierte Lupo TDI 3L, der zwar tatsächlich nur um die drei Liter Diesel verbrauchte, mit einem Grundpreis jenseits der 30.000 Mark aber einfach zu war.

Nun scheint die Zeit reif für das Wolfsburger Sparkonzept. Und es gibt kaum einen größeren Hersteller, der nicht ein ähnliches Konzept im Programm hat. Der Golf BlueMotion kündigt einen Verbrauch von 3,8 Litern Diesel je 100 Kilometer an, obwohl er eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h und die Stammtisch-Beschleunigung in rund zehn Sekunden ermöglicht. Und das alles auch noch ohne Verzicht auf Komfort oder Alltagstauglichkeit. Zum Preis von 22.415 Euro. Dabei erfordert der Golf allerdings einen sensiblen Gasfuß und die Beachtung der elektronischen Schaltempfehlung. Wer Leistung abfordert und zügig unterwegs sein möchte, hat auch schnell einmal einen Durchschnittsverbrauch von sechs Litern auf der Uhr stehen. Der genannte Wert lässt sich aber mit ein wenig Vernunft und Feingefühl im Alltag erreichen, mit vier Litern ist man ohne Verzicht unterwegs. Beachtlich und durchaus ein Erfolgsbeweis für das Konzept BlueMotion. (autaro)

 

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Dezember 28th, 2009

München, den 28. Dezember (autaro) Für den PSA-Konzern, namentlich also für Citroen und Peugeot, hängt viel am Volumenmodell 207 bzw. 208. Der 208 wird ab 2012 den 207er ersetzen – während übrigens der 206 als überaus erfolgreiches Vorgängermodell zu Dumpingpreisen weiter verkauft wird.

Und wie bei der europäischen Konkurrenz steht vor allem eines im Vordergrund: die Reduktion der CO2-Emissionen. Ob es Hybrid- oder reine E-Versionen geben wird, ist noch nicht klar. Sicher hingegen ist, dass Downsizing und damit auch die Verkleinerung der Zylinderzahl bei den Verbrennungsmotoren konsequent fortgesetzt werden. Der 208 wird also auch ein dreizylindriges Herz erhalten, allen Bedenken hinsichtlich Laufkultur und Geräuschentwicklung zum Trotze.

Ansonsten wird das Design des Vorgängers 207 im Wesentlichen fortgesetzt, wenngleich es durch auffällige Kanten in den Radhäusern deutlich an Profil gewinnen wird. Außerdem wird es wie im Falle der Vorgänger 206 und 207 eine offene Version geben. Außerdem einen Kombi und möglicher Weise auch einen Mini-Van. (autaro)

 

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Dezember 23rd, 2009

München, den 24. Dezember (autaro) Neureiche Russen können den Kombat T98 bereits seit 2006 kaufen, bislang wurden gut 40 Stück des von der Armouring Group entwickelten Vehikels an den Mann gebracht. Laut Firmengründer Dmitri Parfenow aus Tallinn handelt es sich um den sichersten Personenwagen der Welt, die Kunden sind in erster Linie Geschäftsleute. Je nach Panzerstufe und Ausstattung variiert das Gewicht des Ungetüms zwischen 3,7 und über 5 Tonnen.

Klar dass eine derartige Masse auch adäquat motorisiert sein will, zumal der Kombat naturgemäß so windschlüpfrig daherkommt wie eine amerikanische Kühl-Gefrier-Kombination. Ein 6,6-Liter-V8-Diesel mit einer Leistung von 365 PS schiebt den T98 an und stemmt ein maximales Drehmoment von über 700 Newtonmetern auf die Kurbelwelle. Der Neureiche von Welt wird freilich zur benzinbetriebenen Alternative greifen, einem 8,1-Liter-V8 mit 340 PS Leistung. Hinsichtlich des Durchschnittsverbrauches hält sich die Armouring Group bedeckt. Für den Diesel wird ein Richtwert von ca. 20 Litern pro 100 Kilometer angegeben. Das Tankvolumen beträgt übrigens 140 Liter, der Fahrer des Benziners (oder sein Chauffeur) geht mithin des Öfteren das Sicherheitsrisiko einer Tankpause ein.

Das bis zu 200 km/h schnelle Ungetüm wird je nach Wunsch in den Schutzklassen B2 bis B7 ausgeliefert, zu Preisen ab 130.000 Euro. Ab 2010 will die Armouring Group auch eine für den europäischen Markt ausgelegte Version vermarkten. Zwar bewerten Experten die Erfolgsaussichten hierzulande eher skeptisch. Doch den einen oder anderen Käufer, der solch ostentativ zur Schau gestellten Reichtum nicht per se für ein Sicherheitsrisiko hält, wird der Kombat T98 wohl auch hier finden. (autaro)

 

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Dezember 22nd, 2009

München, den 22. Dezember (autaro) Im September 2009 präsentierte Volvo den ersten rein elektrisch betriebenen C30. Man sah diesem Prototypen allerdings noch an, dass es sich lediglich um einen serienmäßigen C30 mit allerhand provisorischen Modifikationen handelte, von einer Serienfertigung war der Kompakte noch weit entfernt.

Auf der Detroit Motor Show 2010, die am 11. Januar ihre Tore öffnet, wird Volvo nun die zweite Stufe in Sachen Elektromobilität zünden. Bei der Studie handelt es sich wieder um einen Volvo C30, der allerdings deutlich mehr Nähe zu einer möglichen Serienversion zeigt. Dem Fahrer werden lediglich die Geschwindigkeit und der aktuelle Stromverbrauch angezeigt, auf Wunsch allerdings auch weitere Informationen über ein zentrales Multifunktionsdisplay. Mit seinem praktisch geräuschlosen E-Motor sprintet der Schwede in alltagstauglichen zehn Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer und rennt bis zu 130 Sachen. Die Reichweite von 150 Kilometern soll für 90 Prozent der Europäer vollkommen ausreichen. Allerdings dauert ein kompletter Ladezyklus an der heimischen Steckdose noch bis zu acht Stunden. Volvo arbeitet an einer Schnellladelösung für die moderne Lithium-Ionen-Batterie.

An dem Projekt ist auch der schwedische Energieversorger Vattenfall beteiligt. Dieser liefert sauberen Ökostrom und beteiligt sich an einer geplanten Testflotte. Diese wird wenigstens 50 Fahrzeuge umfassen und soll ab 2011 in einem zweijährigen Dauereinsatz wertvolle Erfahrungen im Alltagsbetrieb sammeln. Außerdem beteiligt sich Vattenfall mit mindestens 15 Millionen Euro an den Entwicklungskosten des Projektes. (autaro)

 

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Dezember 21st, 2009

München, den 21. Dezember (autaro) Hierzulande weitestgehend unbekannt, baut die Dr Motor Company aus Süditalien bereits seit drei Jahren ein SUV. Den Dr5. Dabei bedient sich das Unternehmen des ehemaligen Rennfahrers und Autohändlers Massimo Di Risio vieler Teile aus dem fernen China. Fertigungspartner ist der Automobilbauer und Autoteilezulieferer Chery.

Nun präsentiert die Dr Motor Company ihren neuesten Coup, den Dr1. Dabei handelt es sich um einen kompakten Viersitzer, mit einer Länge von 3,59 Metern. An der Entwicklung war auch maßgeblich der traditionsreiche Karosseriebauer Bertone beteiligt, der bislang insbesondere durch den Bau feiner Cabriolets von sich Reden machte. Für den Antrieb sorgt ein 1,3-Liter-Benziner mit einer Leistung von 84 PS. Dieser kann auch mit Autogas betrieben werden, was die laufenden Kosten erheblich senkt. Antreten soll er speziell gegen die etablierte Konkurrenz im Tiefpreissegment, namentlich unter anderem gegen Fahrzeuge wie Dacia Sandero und Co. Das dürfte zwar zunächst nach keinem leichten Unterfangen klingen, bedenkt man den Einstiegspreis von 11.330 Euro. Doch der Blick in die aufgelistete Serienausstattung macht schnell klar, dass der Kunde auch einiges an Gegenwert bekommt. Von der Metalliclackierung über Leichtmetallfelgen ist rein äußerlich alles serienmäßig mit drin. Im Innenraum dürfen sich Fahrer wie Passagiere über die serienmäßige Klimaanlage und eine Radio-CD-Anlage freuen. Außerdem sind serienmäßig elektrische Fensterheber, eine fernbedienbare Zentralverriegelung sowie ein Ultraschall-Parksensor mit an Bord.

Der Dr1 soll der Dr Motor Company helfen, die Fertigungszahlen mindestens zu verdoppeln. Dafür wurde eigens ein neues Werk in Isernia gebaut. Außerdem ist ein Ausbau des Händlernetzes von 70 auf 100 Verkaufsstellen geplant. (autaro)

 

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Dezember 21st, 2009

München, den 21. Dezember (autaro) Spätestens seit dem Erscheinen des aktuellen 7ers freut man sich wieder auf Neuerscheinungen der Marke mit dem weiß-blauen Propeller in der Niere. Bei BMW fließen die Formen wieder, die Proportionen stimmen, man sieht den Produkten ihre Dynamik wieder an. Und diesem Beispiel folgt auch der neue 5er, der in wenigen Wochen ausgeliefert wird. Bestellbar ist er freilich jetzt schon, parallel kann aber auch noch sein Vorgänger bestellt werden – zu wahren Schnäppchen-Preisen.

Knapp drei Meter Radstand

Die Form gefällt auf Anhieb, egal von welcher Seite man die neue Business-Limousine betrachtet. Dabei bemerkt man kaum, dass der 5er auf eine Außenlänge von 4,90 Meter gewachsen und damit sogar länger als eine E-Klasse von Mercedes geworden ist (4,87 m). Sehr gestreckt und dynamisch kommt der Bayer daher, was nicht zuletzt seinem langen Radstand (2,97 m) und den kurzen Karosserieüberhängen zu verdanken ist. Frontal zeigt die große, steile Niere, wohin der Hase läuft und das Heck bildet mit dem neuen Leuchtendesign auch nachts einen unverwechselbaren und harmonischen Abschluss.

Der Innenraum ist vom Feinsten

Wer im Fünfer Platz nimmt, sieht, wo all die Euros hingewandert sind. In dieser Klasse setzt BMW ab sofort Maßstäbe, was seit Erscheinen des 5er GT zu erwarten stand. In dieser Klasse bewegen sich Materialauswahl und Verarbeitungsqualität erwartungsgemäß ohnehin auf hohem Niveau, verglichen mit dem 5er kommt die Konkurrenz dagegen beinahe bürgerlich daher. Das beginnt bei Details wie den Rundinstrumenten mit Black-Pannel-Technik, geht über die zahlreichen feinen Details in Chrom, Aluminium oder Edelholz und endet bei satt ratenden Rädchen und Schaltern – hier ist wirklich alles premium. Tadellos ist auch die Bedienung, selbst am überarbeiteten iDrive gibt es nichts mehr zu kritisieren. Und wie wir es von BMW bis zum letzten Fünfer gewohnt waren, neigt sich die mächtige Mittelkonsole wieder leicht dem Fahrer zu. Der 5er ist wieder der Sportler unter den feinen Limousinen der Oberklasse. Darüber hinaus lässt sich eine Unzahl an Assistenzsystemen ordern, die das Fahren noch entspannter und sicherer gestalten helfen. Neuigkeiten wie “permanente Speedlimit-Anzeige mit Navigation gekoppelt, Nightvision mit Personenerkennung, Head-up-Display, jetzt in Farbe, Surround-View“ und so weiter, klärt 5er-Projektleiter Josef Wüst auf. Darüber hinaus parkt der 5er auf Wunsch automatisch ein und das bereits erwähnte Surround-View-System bietet Sicht auf sämtliche Hindernisse in 270 grad um das Auto herum. Dass das High-Tech-Vehikel außerdem über eine selbst mitlenkende Hinterachse verfügt (gegen Aufpreis, versteht sich), wundert seit Erscheinen des 7ers eigentlich kaum noch. Und ist in dieser Klasse trotzdem eine weitere Premiere.

Perfekte Ergonomie

Das wirklich tolle daran ist, wie unauffällig der 5er mittels sämtlicher genannter Systeme den Fahrer unterstützt. Dieser kann sich in die perfekt und tausendfach verstellbaren Komfortsitze einpassen (2260 Euro extra) und dem Fahrspaß hingeben. In der Sportversion ist die perfekt arbeitende Achtstufenautomatik auch über Paddel am Lenkrad bedienbar, auch wenn manuelle Eingriffe allenfalls dem Spieltrieb dienen. Von Umwelt und Motor bekommt der Fahrer praktisch nichts mit, außer einem dezenten und sportlichen Wohlklang. Selbst der von uns in der Vorserienversion getestete 530d mit 245 PS fühlt sich an wie ein Sportwagen. 540 Newtonmeter Drehmoment tun ihr Übriges und beschleunigen die Limousine in nur 6,3 Sekunden von Null auf 100 Sachen. Die Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 250 km/h ist in dieser Klasse Standard, der angegebene Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern Diesel jedoch eine kleine Sensation. (autaro)

 

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Dezember 18th, 2009

München, den 18. Dezember (autaro) Nicht nur ein neues Elektroauto für zwei Personen, sondern gleich ein komplett neues Verkehrskonzept stellt die Firma Rinspeed auf dem Genfer Autosalon 2010 vor. Der UC (Urban Commuter) soll nach dem Willen von Firmenchef Frank Rinderknecht nämlich längere Strecken in einem eigens entwickelten Bahnwaggon auf der Schiene zurücklegen. Den Weg von der Bahn nach Hause oder in die Stadt übernimmt dann ein 124 Newtonmeter starker Elektromotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und eine Reichweite von 120 Kilometern realisieren soll. Die Akkus lassen sich, so ist es jedenfalls geplant, im Zugwaggon oder an speziellen Zapfsäulen, die sich über das Internet lokalisieren lassen.

Optisch macht der der UC ordentlich was her, ist er doch eigentlich gestaltet wie ein kleiner Fiat 500. Und auch im Innenraum soll es den zwei Passagieren nebst Gepäck an nichts fehlen. Fraglich ist allerdings, ob sich das Konzept auch tatsächlich bis in die Serie durchsetzen wird. Rinspeed hält sich bis zum Genfer Salon noch bedeckt. Das Modell sei aber so konzipiert, dass es sich ohne großen Aufwand auch von größeren Unternehmen kaufen und produzieren lasse. Außerdem befände man sich bereits in Verhandlungen mit namhaften Vertretern der Branche. (autaro)

 

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Dezember 17th, 2009

München, den 17. Dezember (autaro) Dacia, der preiswerte Ableger von Renault, war einer der großen Profiteure der Abwrackprämie. Denn die geförderten Kunden stürzten sich massenweise auf besonders billige Fahrzeuge und in diesem Segment bietet Dacia ein beinah unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit der Boom auch die Katerstimmung nach der Abwrackprämie überdauert, hat Dacia gerade erst die Preise für die meisten seiner Modelle gesenkt (s. News vom 07.11.). Im Falle des Logan blieben die Preise zwar unverändert, dafür kam er jedoch in den Genuss des neuen, deutlich sparsameren Vierzylinders und einer umfangreicheren Serienausstattung.

Doch damit nicht genug: die Modellpalette soll bereits Anfang 2010 umfangreiche Erweiterungen erfahren. Im Frühling wird der neue Duster erscheinen, ein viereinhalb Meter langes SUV zum Kampfpreis von rund 14.000 Euro. Außerdem ist eine Mittelklasselimousine in Planung, die auf der verlängerten Plattform Renault Fluence basieren wird. Das Format wird sie sich wohl in etwa mit dem Renault Laguna teilen, motorisiert durch Benziner und Diesel zwischen 90 und 150 PS.

Den Durchbruch in eine komplett andere Stückzahlen-Liga dürfte Dacia allerdings durch eine Kooperation mit dem indischen Unternehmen Bajaj schaffen. Ziel der Initiative ist die Herstellung eines Kleinstwagens für die Stadt, der zu Preisen unter 5.000 Euro angeboten werden soll. Voraussichtlicher Marktstart: bereits 2013. (autaro)

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