Archiv für Dezember, 2009
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Dezember 16th, 2009

München, den 16. Dezember (autaro) Ebenso wie der TÜV, so veröffentlich mittlerweile auch regelmäßig die Dekra eine Auswertung der jährlichen Hauptuntersuchungen („TÜV“). Dabei stehen auch in diesem Jahr deutsche und japanische Fabrikate unangefochten an der Spitze. Für Überraschung sorgte der Opel Corsa D, der sich vor Smart Fortwo und Toyota Yaris in der Kategorie Kleinwagen auf das Siegertreppchen stellen konnte. Außerdem ging an den Corsa D die beste Einzelwertung mit der niedrigsten Mängelquote. Wie im Jahr zuvor konnte sich der Audi A6 den Titel „Bester aller Klassen“ auf den Schild schreiben, ihm folgen in der Kategorie Obere Mittelklasse/Oberklasse die S-Klasse von Mercedes und der BMW 5er. In der Kompaktklasse setzte sich trotz aufwendiger Hybrid-Technik der Toyota Prius durch, in der Mittelklasse der Audi A4.

Dies gilt allerdings für die Kategorie sehr junger Fahrzeuge mit einer Laufleistung zwischen einem und 50.000 Kilometern. Blickt man auf die Gruppe der Fahrzeuge mit einer Laufleistung zwischen 100.000 und 150.000 Kilometern, zeichnet sich ein geringfügig anderes Bild: auch hier sind Deutsche wie Japaner die häufigsten Vertreter, darunter VW, BMW, Mercedes, Audi, Toyota und Honda. Aber auch Volvo kann sich mit dem S40/V50 in der Mittelklasse an die Spitze setzen und bei den Sportwagen und Cabriolets steht Porsche mit dem 911er an erster Stelle. In der Kategorie Geländewagen führen ebenfalls BMW mit dem X3 und X5 sowie Porsche mit dem Cayenne sämtliche Listen an. Dekra-Manager Clemens Klinke betonte, dass “Fahrzeugmodelle aus heimischer Produktion in punkto Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität erneut Maßstäbe setzen”. (autaro)

 

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Dezember 15th, 2009

München, den 15. Dezember (autaro) Ab sofort kann das grüne Paradefahrzeug von Volkswagen, der Polo BlueMotion, bestellt werden. Zu Preisen ab 16.500 Euro. Das klingt zunächst keineswegs nach einem Schnäppchen, zumal der Einstiegs-Polo (1.2 Trendline) für gut 4.000 Euro weniger zu bekommen ist. Vom guten Gewissen gegenüber der Umwelt und künftigen Generationen abgesehen, hat Volkswagen aber auch einiges an Mehrwert mit eingepackt. Und mit einer Beschleunigung von Null auf 100 km/h in zehn Sekunden sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Sachen obendrein auch akzeptable Fahrleistungen.

Zunächst kostet natürlich die Spritspartechnik Geld, darunter eine Anlage zur Bremsenergierückgewinnung und ein Start-Stopp-System. Außerdem informiert eine Schaltpunktanzeige den Fahrer über den zu wählenden Gang. An der Karosserie selbst fällt eine dezente Tieferlegung auf, der Unterboden wurde aerodynamisch optimiert und der kleine Dachspoiler versprüht fast ein wenig Sportsappeal. Außerdem rollt der Sparmeister auf Leichtmetallfelgen, Modell „Grönland“, auf die besonders rollwiderstandsarme Reifen gezogen werden. Ebenfalls ein Mehrwert gegenüber dem kleinsten Polo in der Ausstattungslinie Trendline: alle Anbauteile, darunter Außenspiegelgehäuse und Türgriffe sind in Wagenfarbe lackiert. Auch der Innenraum gewinnt optisch durch die speziellen Sitzbezüge „Power On“ sowie durch zahlreiche Chromapplikationen. Außerdem umgreift der Fahrer einen Lenkradkranz und einen Schalthebelknauf aus edlem Leder. Darüber hinaus sind viele kleine Annehmlichkeiten mit an Bord, die in der Basis teuer erkauft werden müssen, darunter sogar eine Reifendruckkontrollanzeige und ein Tempomat. Und schließlich das gute Gewissen, hier noch einmal in Zahlen: 3,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoß von 87 Gramm pro Kilometer – da fühlt man sich nicht nur gut, da ist ein ausstattungsbereinigter Mehrpreis auch schnell wieder hereingefahren. (autaro)

 

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Dezember 14th, 2009

München, den 14. Dezember (autaro) Der Opel Insignia ist, allen Turbulenzen um die Traditionsmarke Opel zum Trotze, ein Erfolgsmodell. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa erfreut sich die neue Oberklasselimousine mit dem Blitz auf dem Kühlergrill großer Beliebtheit. Ein für Opel noch wesentlich wichtigeres Modell ist gerade zu den Händlern gerollt: der Opel Astra. Und mit ihm will Opel wieder zum ernstzunehmenden Golf-Gegner Avancieren – auch wenn man sich mit dem Gedanken abfinden muss, der ewige Zweite zu bleiben. Daher besinnt sich Opel mit dem neuen Kompakten einmal mehr auf alte Werte: ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis war schon immer das schlagende Argument für ein Fabrikat aus Rüsselsheim.

Mit über 1,5 Tonnen ist der Diesel eindeutig zu schwer

So ist der neue Astra, mit einem Einstiegspreis von 15.900 Euro für den 87 PS starken 1.4-Liter-Benziner knapp unterhalb des VW Golf positioniert. Allerdings überragt er den Klassenprimus mit einer Länge von über 4,40 Meter um ein ganzes Stück und auch Höhe und Breite (1,51 und 1,82 m) gehen keinesfalls als bescheiden durch. Damit ist der Astra seiner Klasse hinsichtlich der Abmessungen schon beinahe entwachsen. Von außen wirkt er allerdings dank der dynamischen Linienführung und des fließenden Designs deutlich weniger kolossal, als es das Datenblatt hätte vermuten lassen. Sportlich und wie aus einem Guss kommt er daher. Über ein Manko kann indes auch das schnittige Design nicht hinwegtäuschen: mit einem Leergewicht von 1.373 laut Werksangabe für den Einstiegs-Astra ist der neue Kompakte ein echtes Schwergewicht. Der von uns gestestete 1.7 CDTI in der höchsten Ausstattungslinie Cosmo bringt es leer sogar auf 1586 Kilogramm. Das ist entschieden zuviel.

Das Raumangebot ist insgesamt überdurchschnittlich

Klar zugute kommen die üppigen Abmessungen den Passagieren. Zumindest in der ersten Sitzreihe herrscht ein Platzangebot, das in dieser Klasse seinesgleichen sucht. Im Fond hingegen geht es beengter zu. Außerdem ist die Sitzfläche der Rückbank zu niedrig angebracht, sodass die Passagiere dank stark angewinkelter Beine nach längeren Fahrten unweigerlich über Rückenschmerzen klagen werden. Ebenfalls nicht optimal ist die Übersichtlichkeit. Die A- und die C-Säule sind eindeutig zu breit geraten, zudem wirkt der Blick durch das Heckfenster wie das Linsen durch eine Schießscharte – das rückwärtige Geschehen auf der Autobahn geht damit ein wenig am Fahrer vorbei. Nichts zu mäkeln gibt es hingegen an der Verarbeitungsqualität. Musste man beim Vorgängermodell auf schlechten Pisten noch deutlich vernehmbare Knister- und Klappergeräusche ertragen, wirkt der neue wie aus einem Klotz gehauen. Allein der verschwenderische Umgang mit Hartplastik negiert ein wenig den neu ausgerufenen Premium-Anspruch. Auch die Bedienung, die mit einem Sammelsurium von Schaltern auf der Mittelkonsole anfangs abschreckt, erweist sich schnell als durchdacht und ergonomisch sinnvoll. Gleiches gilt für die Sitze, die sich für nahezu jede Körpergröße perfekt einstellen lassen und auch auf langen Strecken kaum ermüden.

Das Fahrwerk überzeugt, der schlappe Diesel keineswegs

Mit dem von uns getesteten 1.7 CDTI will der Schwere Wagen allerdings nicht so recht warmwerden. Dieser leistet zwar 125 PS und stemmt mit 280 Newtonmetern auch ein ordentliches Drehmoment auf die Kurbelwelle. Doch irgendwie will der Selbstzünder nicht so recht in die Gänge kommen, hat nur zwischen 2.500 und 3.500 Touren so richtig Biss. In allen anderen Drehzahlbereichen will fleißig im präzise geführten Sechsganggetriebe gerührt werden, zumindest wenn Leistung gefragt ist. Auch der Durchzug bei niedrigen Drehzahlen enttäuscht für einen Diesel und die Laufkultur enttäuscht trotz der gelungenen Geräuschdämmung. Dafür gefiel das Triebwerk im Test mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern Diesel. Ansonsten verdient der neue Astra ein dickes Lob für seine ausgewogene Fahrkultur. Der Motor ist gut gekapselt, greift man zum Benziner, herrscht Ruhe. Fiel der Vorgänger noch durch sein holperiges Fahrwerk und die ungehobelten Abrollgeräusche auf, bügelt das neue Fahrwerk nahezu lautlos jede Unebenheit glatt. Erst recht, wenn das optionale adaptive Fahrwerk (FlexRide für 930 Euro Aufpreis) geordert und die Stufe „Comfort“ ausgewählt wurde.

Das Fazit – eine runde Sache

Der neue Opel Astra hat das Zeug, Opel aus der Krise zu helfen. Er bietet ein für diese Klasse untypisch üppiges Raumangebot und ausgewogene Fahreigenschaften zu einem fairen Preis. Wirklich überzeugen können das agile Fahrwerk und die ordentliche Verarbeitung – selten kam ein Opel so hochwertig daher. (autaro)

 

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Dezember 14th, 2009

München, den 14. Dezember (autaro) Der Nano aus dem indischen Hause Tata, zu dem mittlerweile auch Land Rover gehört, ist das billigste Auto der Welt. Mit seinem Kaufpreis von umgerechnet rund 1.500 Euro bildet der Viersitzer quasi sein eigenes Preissegment. Das könnte sich allerdings bald ändern. Denn die neu geschmiedete Allianz zwischen Volkswagen und Suzuki hat besonders den stark wachsenden indischen Automobilmarkt im Auge und dort entscheidet primär der Preis die Wahl des Autos.

Bislang unbestätigten Meldungen zufolge wollen Suzuki und VW gemeinsam einen Kleinstwagen auf den Markt bringen, der schließlich für umgerechnet 3.000 bis 3.500 Euro verkauft werden soll. Derzeit ist Suzuki, gemeinsam mit Maruti, Marktführer in Indien. Einem Bericht der indischen Zeitung “Economic Times” vom vergangenen Freitag zufolge könnte der geplante Kleinstwagen den angestaubten Suzuki Alto ersetzen. Maruti-Chef R.C. Bhargava teilte mit, man könne „dieses Segment nicht unbesetzt lassen“. Währenddessen plant Volkswagen selbst eine stark abgespeckte Version des VW Polo für den indischen Markt, wofür die Wolfsburger ein eigenes Werk in Indien errichteten. Die meisten Inder werden sich einen solchen Polo aber wahrscheinlich nie leisten können, weswegen die Modellpalette dringen nach unten erweitert werden muss. Volkswagen war in der vergangenen Woche bereits mit einem Fünftel bei dem japanischen Unternehmen Suzuki eingestiegen, was ein mögliches Überholen des weltgrößten Herstellers, Toyota, beschleunigen soll. (autaro)

 

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Dezember 11th, 2009

München, den 11. Dezember (autaro) Die Pfaffenhausener Automobilmanufaktur Ruf baut ihre Elektroflotte konsequent aus. Außerdem gibt es Bestrebungen, die komplette Elektro-Flotte bereits 2010 auf den Markt zu bringen, was durchaus nicht unrealistisch scheint. Der jüngste Spross der eRuf-Familie ist der eRuf Stormster, auf Basis des Porsche Cayenne. Den Elektromotor steuert Siemens bei, er leistet beachtliche 270 kW. Derart potent will er das immerhon knapp 2,7 Tonnen schwere SUV in unter zehn Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und für eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h gut sein. Zwar wären auch deutlich mehr drin, als die bescheidenen 150 Sachen. Doch gibt Ruf die Reichweite des Stromers mit rund 200 Kilometern an, was mit höheren Geschwindigkeiten niemals zu realisieren wäre. Denn trotz des umweltfreundlichen Elektromotors: wir sprechen hier von einem 2,7-Tonner mit dem Windschlupf einer deutschen Wohnzimmerschrankwand. Die modernen Lithium-Ionen-Akkus hat Ruf bei Li-Tec eingekauft, sie brauchen für einen kompletten Ladezyklus an der heimischen Steckdose gute acht Stunden. Zwar ist das Laden an einer entsprechenden Starkstromanlage ebenfalls vorgesehen, doch reduziert sich die Ladezeit dann lediglich auf fünf bis sechs Stunden – das ist zwar schneller, aber keineswegs schnell.

Angaben zu den Serienpreisen macht Ruf bislang noch nicht. Doch selbst wenn diese nicht allzu weit über denen eines herkömmlichen Ruf angesiedelt werden sollten, wird ein eRuf vermutlich eine exotische Erscheinung bleiben. (autaro)

 

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Dezember 10th, 2009

München, den 10. Dezember (autaro) Noch immer konnte sich Wasserstoff als Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen wie Benzin, Diesel oder Ethanol nicht durchsetzen. Dabei setzen die Automobilhersteller bei der Erforschung ihrer Hydrogensysteme auf unterschiedliche Grundprinzipien: während im Schwabenland an der sogenannten Brennstoffzelle geforscht wird, in der durch Wasserstoff elektrische Energie erzeugt wird, setzt BMW auf die Verbrennung von Wasserstoff in konventionellen Motoren. Bereits in der letzten Modellgeneration des BMW 7er lief eine größere Testflotte zur Erforschung der Alltagstauglichkeit, unter dem Namen Hydrogen 7.

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger teilte nun überraschend mit: “Es wird vorerst keine neue Wasserstoff-Testflotte geben”. Das bedeute aber nicht, dass BMW nicht weiter an der Erforschung der Technik arbeite, es würden lediglich neue Forschungsschwerpunkte gesetzt. Dabei werde der Fokus zunächst auf der Erforschung der Infrastruktur liegen, da die Technik an sich bereits zuverlässig laufe. Ein Sprecher teilte mit: “Wir forschen derzeit beispielsweise an einem Tank, aus dem sich Wasserstoff nicht so schnell verflüchtigt.” Außerdem setze BMW künftig vermehrt auf den reinen Elektroantrieb. Bereits bis Mitte 2010 wollen die Bayern ihr „project i“ auf den Markt gebracht haben und damit einen vollwertigen Viersitzer mit reinem E-Antrieb. Gleichzeitig forderte BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer auf diesem Gebiet eine deutlich stärkere staatliche Unterstützung. (autaro)

 

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Dezember 9th, 2009

München, den 09. Dezember (autaro) In Sachen Laufzeit hat der New Beetle von Volkswagen es zwar nicht mit seinem Vater, dem legendären Käfer aufnehmen können. Wenn er aber Mitte 2010 aus dem Programm genommen wird, wird er es immerhin auf knap 12 Jahre Produktionszeit gebracht haben. Und für all jene, denen das Kultmobil fehlen wird, gleich eines vorweg: schon im Jahr 2011 will Volkswagen den Nachfolger zu den Händlern schicken. Außerdem soll die aktuelle Version des Beetle, wie es immer mehr Strategie vieler Hersteller wird, auf alternativen Märkten wie beispielsweise Indien weiter verkauft werden.

Ab Frühjahr 2010 rollt die „Final Edition“ zu den Händlern, die sich durch eine besonders hochwertige Ausstattung und eine außergewöhnliche Farbgestaltung von den serienmäßigen Geschwistern abhebt. Die Limousine wird in Aquarius-Blau erscheinen, das Cabriolet in Bicolor, Aquarius-Blau/Weiß. Außerdem rollen die Sondermodelle serienmäßig auf 17-Zoll-Alufelgen und sind darüber hinaus mit einem Sportfahrwerk und Nebelscheinwerfern ausgestattet. Und wie bei VW üblich, erhalten sie einen besonders edlen Innenraum (das Cabrio ganz in Weiß) und eine Seriennummer.

Für standesgemäßen Vortrieb sorgt der altbekannte 2,5-Liter-Fynfzylinder-TdI mit 150 PS, der nur mit Automatik kombiniert wird. Derart edel ausstaffiert kostet die Limousine nur 13.450 Euro, das Cabrio 18.055 Euro. (autaro)

 

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Dezember 8th, 2009

München, den 08. Dezember (autaro) Dass auch in Nordamerika ein Umdenken in Sachen Umweltbewusstsein stattgefunden hat, untermauert auch diese Neuigkeit: die prestigeträchtige Auszeichnung “Greencar Of The Year” geht an Audi, für den Audi A3 2.0 TDI Sportback. Vorletztes Jahr ging die Auszeichnung noch an den Chevrolet Tahoe Hybrid, ein gigantisches SUV mit Hybridantrieb, aber auch mit einem Hubraum von sechs Litern. Durch den Hybridantrieb verbraucht das Ungetüm zwar rund 30 Prozent weniger Benzin, übrig bleibt aber noch immer ein Durchschnittswert von 11,2 Litern je 100 Kilometer – das ist schlicht nicht mehr zeitgemäß.

Der A3 Sportback, in diesem Falle kombiniert mit dem S-Tronic-Getriebe und der Clean-Diesel-Technologie, hatte es den Juroren des Green Car Journal, das den Preis vergibt, angetan. Ron Conan, der Herausgeber sagte: “Der Audi A3 TDI bietet alles, was uns bei der Bewertung wichtig ist.” Von der sprichwörtlichen Audi-Qualität abgesehen, war das insbesondere der drehmomentstarke Motor, der ein niedriges Drehzahlniveau ermöglicht und damit den Verbrauch senkt. Außerdem begeistere der A3 Sportback durch sein gutes Raumangebot.

Ein weiteres Indiz darauf, dass sich die Amerikaner in Zukunft auch mit dem Diesel anfreunden könnten, ist ein zweiter Vertreter unter den Top-Five: der VW Golf TDI ist hier nämlich ebenfalls vertreten, daneben noch der Honda Insight, der Toyota Prius und der Mercury Milan Hybrid. (autaro)

 

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Dezember 7th, 2009

München, den 07. Dezember (autaro) Mit den Modellvarianten Cupra und Cupra R will VW das sportliche Profil der Tochtermarke weiter schärfen, insbesondere mit dem Seat Leon Cupra R. Denn dieser leistet mit seinen 265 PS nochmals eine Schippe mehr als der bereits erhältliche Seat Leon Cupra, der mit 240 PS bereits gut im Futter steht. Seit gut zwei Wochen ist das Geschoss der Sociedad Española de Automótives de Turismo S.A. (kurz: Seat) nun zu haben, zum Kampfpreis von 31.190 Euro. Das ist zwar eine Menge Geld für einen Kompakten, aber wenn man die nahezu komplette Serienausstattung bedenkt, sicherlich die günstigste Methode, den Top-Zweiliter aus dem VW-Konzern zu fahren. Mit leicht modifizierter Leistung wird dieses Triebwerk auch im Golf R und Scirocco R eingesetzt.

Der Cupra R hat nicht nur Leitung, er zeigt sie auch

Grund genug für uns, den Spanier einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Äußerlich macht der Leon ungeniert deutlich, wo der Hammer hängt. Der Kühlergrill und die Gehäuse der Außenspiegel sind in glänzendem Schwarz gehalten, auf Wunsch ohne Aufpreis auch die 19-Zoll-Felgen, die satt die Radhäuser ausfüllen. Außerdem grollt der aufgeladene Direkteinspritzer durch ein beeindruckendes Auspuffendrohr, das neben einem stilisierten Diffusor das sportliche Heck strafft. Dass die Auspuffanlage außerdem neben einem weiter erhöhten Ladedruck (1,9 Bar), einem effektiveren Ladeluftkühler und leichten Eingriffen in die Motorelektronik für die zusätzlichen 25 PS Leistung gegenüber dem Cupra verantwortlich ist, lässt die Freude an der satten Optik unberührt. Ein weiteres Detail sind die roten Bramssättel, die unter den schwarzen Alufelgen einen besonderen Akzent setzen.

Sehr sportiv auch der Innenraum

Die scharf ausgeformten Integralsitze sind serienmäßig mit einer Kombination aus Stoff und Alcantara ausgeschlagen, auf Wunsch freilich auch mit edlem Rindsnappa. Ohne dabei unbequem zu wirken, haben sie den Fahrer und seine Passagiere derart fest im Griff, dass auch ein vollbesetzter Ausflug auf die Rennstrecke kein Problem sein dürfte. Das dreispeichige Sportlenkrad liegt mit seinem dicken Kranz perfekt zur Hand und ist am unteren Ende abgeflacht, was aber hauptsächlich der sportlicheren Optik geschuldet ist. Genauso auch die Pedalerie aus Aluminium und die, zumindest wenn man sich die Ledersitze gönnt, auffällig rautenförmig gesteppten Sitzflächen – das macht Laune. Der Rest ist, wie wir ihn von den schlichteren Modellen der Baureihe Leon her kennen: ordentliche Materialen, die allerdings nicht ganz an das Niveau von Volkswagen heranreichen. Und eine Verarbeitung, die keine Wünsche offen lässt, nichts knistern, knirscht oder klappert, auch auf holperigsten Pisten nicht.

Souveräner Motor in allen Lebenslagen

Durch einen altmodischen Dreh am Zündschlüssel erwacht der Zweiliter-Turbo zum Leben. Bereits im Stand lässt sich ein sportliches Bollern vernehmen die ansonsten hängende Nadel des Drehzahlmessers pendelt sich knapp unterhalb der 1000 Touren ein. Praktisch lautlos rastet der erste Gang ein, wir lassen die gut dosierbare Kupplung kommen und rühren durch das exakte Sechsganggetriebe. Der Motor begleitet uns akustisch beim Ausdrehen mit einem giftigen Fauchen, während er seine Tonlage beim Gaswegnehmen ins Trompeten ändert. Außerdem bietet er in jeder Lebenslage, selbst kurz vor erreichen des Drehzahlbegrenzers Leistung im Überfluss, genau wie beim Herausbeschleunigen mit kleiner Drehzahl – das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern macht’s möglich. In Kombination mit dem überaus exakt abgestimmten Fahrwerk wird der Seat derart motorisiert zum Kurvenräuber, was das Fahrdynamiksystem XDS, das wir bereits aus dem Golf GTI kennen, ebenfalls unterstreicht. Die Fahrdaten sprechen für sich: Von Null auf 100 in 6,2 Sekunden und Topspeed bei 250 km/h, abgeregelt. Mit einem Grinsen, das eine Weile erhalten bleibt, stellen wir den Cupra R wieder auf den Parkplatz. Das ist „Auto Emoción. (autaro)

 

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Dezember 7th, 2009

München, den 07. Dezember (autaro) Seit Juni 2005 ist in Westeuropa der Dacia Logan und damit auch der erste Dacia überhaupt erhältlich. Und seitdem freut sich der rumänische Automobilhersteller Dacia, eine hundertprozentige Tochter der Marke Renault, über recht beträchtliche Absatzzahlen. Was sicherlich in erster Linie dem unschlagbaren Kaufpreis geschuldet ist. Nach und nach wurde die Modellpalette erweitert, mittlerweile gibt es noch die zweite Modelllinie Sandero und mit dem Sandero Stepway sogar ein kleines SUV.

Um den Erfolg in Mittel- und Westeuropa und weiter auszubauen und das Profil als Billighersteller weiter zu schärfen, senkt Dacia ab sofort nochmals die Preise. So ist der Sandero künftig für 6.990 Euro zu haben und kostet damit satte 510 Euro weniger als zuvor. Der Dacia Logan bleibt mit seinem Preis von 7.300 Euro in der gleichen Liga wie vorher, bekommt dafür aber den neuen, sparsameren 1,2-Liter-Benziner mit 75 PS – vorher lief er mit einem deutlich durstigeren 1,4-Liter-Benziner. Außerdem wird der Preis für das Klang- und Klimapaket, das folgerichtig eine Klimaanlage und ein CD-Radio beinhaltet, von 1.250 auf 850 Euro reduziert. Ebenfalls unverändert bleibt der Preis für den Sandero Stepway, der mit seiner ebenfalls recht kompletten Serienausstattung weiterhin 9.990 Euro kostet.

Ebenfalls reduziert werden die Preise für die Nutzfahrzeugsparte. Der Logan Pick-up kostet mit 8.211 Euro künstig 600 Euro weniger, beim Logan Express (7.735 Euro) sind es immerhin 490 Euro, die man beim Kauf beispielsweise in Extras investieren kann. Als Begründung für die deutlichen Preisnachlässe gibt Renault in erster Linie die deutlich gestiegenen Absatzzahlen in Deutschland an. Alleine von Januar bis November 2009 stiegen die Absatzzahlen mit 80.000 verkauften Dacia um fast das Zweieinhalbfache an. Dadurch sinken prozentual die Produktionskosten, was Renault direkt an die Kunden weitergeben kann. (autaro)

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