Archiv für Januar, 2010
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Januar 29th, 2010

München, den 29. Januar (autaro) Im Grunde genommen ist es eine Sensation, was gerade in aller Stille auf der Washington Auto Show präsentiert wurde. Ein Auto, das mit Altpapier betrieben wird! Ganz so einfach ist es freilich nicht, aber bitte:

Das Biotechnik-Unternehmen Novozymes stellt gerade einen Chevrolet und einen Ford F-150 mit Flexifuel-Antrieb aus, also einem Motor, der anteilig mit Bioethanol betrieben werden kann. Soweit nichts Neues. Der Clou an der Sache ist aber, dass der Ethanol-Anteil im Kraftstoff ausschließlich aus Altpapier gewonnen wurde. Dieses fällt in den USA ohnehin zu tonnenweise an, im vorliegenden Falle stammt es von der US-Regierung. Neu entwickelte Enzyme wandeln den Zellstoff nach biologischem Aufschluss und mehreren Reinigungsschritten in Stärke um. Das Prinzip ist also ähnlich wie bei der bisher bekannten Herstellung von Bioethanol – nur dass nun keine Nahrungsmittel wie Mais oder anderes Getreide mehr vernichtet werden müssen. Außerdem fallen die Kosten für die Förderung fossiler Brennstoffe weg. Laut Novozymes lassen sich mit dem neuen Verfahren gut 90 Prozent der CO2-Emissionen herkömmlich verfeuerten Benzins einsparen. Bis zum 31. Januar lässt sich die neue Technik noch in Washington erleben, Probefahrt inklusive. (autaro)

 

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Januar 28th, 2010

München, den 28. Januar (autaro) Zunächst finden die Neuerungen, die Ford nun auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas, USA, vorstellte, auch in den USA statt. Die dort verfügbaren Modelle Edge und Focus sollen künftig mit einem neuen Multimedia-System ausgerüstet werden können, das über einem UMTS-Internetzugang und eine WLAN-Schnittstelle verfügt. Damit wird dann wohl auch der Nachfolger des aktuellen Focus, der im kommenden Jahr den europäischen Markt erobern soll, zur wahren Multimedia-Hochburg. Laut Ford-Chef Alan Mulally wird der neue Focus über seinen leicht bedienbaren Touchscreen Musik im Internet per Streaming empfangen können und dem Fahrer sogar die neuesten Twitter- oder Facebook- Nachrichten vorlesen. Damit nicht genug: der Fahrer wird über die Sprachsteuerung des Multimedia-Systems sogar antworten können.

Diese Entwicklung auf dem Gebiet der mobilen Multimedia-Systeme sehen Fachleute indes kritisch. Sie fordern zwar ebenfalls den Ausbau der Vernetzung beispielsweise zum Zwecke der angepassten Routenführung bei hohem Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig warne sie jedoch vor zuviel Ablenkung des Fahrers vom Verkehrsgeschehen. Ursula Messner, Sprecherin des österreichischen Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) hält die beschriebenen Entwicklungen für „nicht zielführend“. Ford erwidert, dass Autofahrer ohnehin nebenbei telefonieren und sms schreiben würden. Außerdem würden mobile Navigationssysteme noch dazu häufig so positioniert, dass sie das Sichtfeld des Fahrers nachhaltig einschränken. Die neue Technologie schaffe also nicht zusätzliche Ablenkungsmöglichkeiten, sondern bündele diese lediglich in einer zentralen Bedieneinheit, die die Ablenkung vom Verkehrsgeschehen minimiere. (autaro)

 

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Januar 27th, 2010

München, den 27. Januar (autaro) Es war bis zuletzt nicht klar, ob die schwedische Traditionsmarke Saab diesen Kampf überleben würde. Seit der Übernahme durch General Motors (GM) und die anschließende, verfehlte Modellpolitik durch Detroit hatte Saab nur rote Zahlen geschrieben. Schließlich wollte GM die profilierte Tochter nur noch aus dem Portfolio haben – zum Schluss schien sogar die Abwicklung die wahrscheinlichste Lösung des Problems zu sein. Doch dann, überraschend für alle Beobachter, erhielt der holländische Sportwagenhersteller Spyker den Zuschlag, gestern wurde das Ergebnis langer Verhandlungen bekanntgegeben. Spyker hatte sich bereits im letzten Jahr um eine Übernahme der angeschlagenen Marke nebst ihren 3.400 Mitarbeitern bemüht. Doch der Deal platzte.

US-Medien zufolge müssen die Niederländer 74 Millionen US-Dollar (das sind rund 53 Millionen Euro) auf den Tisch legen. Allerdings wird GM voraussichtlich Vorzugsaktien im Wert von 326 Millionen US-Dollar behalten. Darüber hinaus wollen die Amerikaner Saab auf seinem weiteren Weg unterstützen. Auch wenn Beobachter die Situation bisweilen anders einschätzten, verkündete GM-Europachef Reilly: “GM hatte stets die Hoffnung, eine Lösung für Saab zu finden, die eine Abwicklung der Marke verhindert”.

Eine letzte Hürde könnte das Geschäft allerdings noch behindern: Saab hatte bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Antrag Kreditbewilligung in Höhe von 400 Millionen Euro beantragt. Diesen Kredit wird die EIB aber nur gewähren, wenn die schwedische Regierung für diesen bürgt. Zwar rechnet kaum einer mit einer Absage, ist doch Saab neben Volvo (wurde an China verkauft) Schwedens ganzer Stolz. GM war sich jedoch, wie sich am Beispiel Opel zeigte, bisher für keine Überraschung zu schade. (autaro)

 

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Januar 26th, 2010

München, den 26. Januar (autaro) Dass im Exportmarkt China eine Menge Potential steckt, hat auch Peugeot erkannt. Allein 2009 verkaufte die Marke mit Löwen im Wappen allein im Reich der Mitte gut 400.000 Fahrzeuge – Tendenz deutlich steigend. So verwundert es auch nicht, dass der neue Peugeot 408 in Peking präsentiert wird, auch wenn er in Frankreich entwickelt wurde. Dabei muss in Europa freilich niemand fürchten, der chinesische Markt würde dem europäischen Markt vorgezogen. Vielmehr handelt es sich beim 408 um ein eigenständiges Modell, das lediglich in China oder möglicher Weise noch auf Märkten wie Südamerika oder Russland angeboten wird. Der direkte Nachfolger des 407 wird seiner Kategorie nämlich ein wenig entwachsen und als 508 künftig sowohl den 4er als auch den wenig erfolgreichen 6er von Peugeot ersetzen.

Der vorgestellte 408 zielt auf ein eher anderes Publikum: in China legt der Kunde Wert auf ein klassisches Stufenheck, Kombi oder Fließheck genießen wesentlich weniger Prestige. An nächster Stelle rangieren die Features und der Komfort – wo in Europa mittlerweile Wert auf fortschrittliche Technik oder die Sicherheit geachtet wird. So wird der 408 denn auch lediglich mit zwei Benzinern angeboten, die hierzulande neu niemand mehr kaufen würde. Wahlweise verrichtet ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 110 PS oder ein Zweiliter mit 147 PS den Dienst unter der Motorhaube, serienmäßig kombiniert mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe. Wer lieber schalten lässt, kommt gegen Aufpreis in den Genuss einer überalterten Vierstufenautomatik, Leistungsverlust und der früher übliche Mehrverbrauch sind inklusive. Dafür überzeugt die Ausstattungsliste: von diversen elektrischen Helferlein über unterschiedliche Sound- und Navigationssysteme bis zur Bi-Xenon-Scheinwerferanlage mit Kurven- und Abbiegelicht lässt sich hier praktisch alles bestellen, was der Weltmarkt hergibt. Schöne neue Welt. (autaro)

 

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Januar 25th, 2010

München, den 25. Januar (autaro) Was schon im Jahr 2007, rechtzeitig zur Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt begann, wird endlich gut: damals kursierten erste Entwürfe eines Renault Twingo Roadster im Internet – allerdings waren die ein Fake. Nun kommt er allerdings doch. Ein knackiger, preiswerter Roadster auf Basis des Twingo. Auf dem diesjährigen Autosalon in Genf wird der Entwurf seine Premiere feiern, wobei allerdings noch kein Name feststeht.

Der Entwurf wird sich mit der bekannten Front des Renault Twingo präsentieren. Das Heck erinnert in seiner Konstruktion an den Ferrari 575 Superamerica, mit einer senkrecht stehenden Heckscheibe un einem breiten Überrollbügel. Hinter diesem schafft eine große Fläche Platz für die erdachte Schwenkdachkonstruktion – seit dem Erscheinen des glücklosen Smart Roadster hat es in dieser Klasse keinen so eigenwilligen Entwurf mehr gegeben. Unter der Haube wartet Renault mit ordentlich Leistung auf: den 1,2-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 100 PS wird es ebenso geben wie den 134 PS starken 1,6-Liter aus dem Twingo RS. Damit wird dieser Benziner die Topmotorisierung stellen. Außerdem ist eine Version mit Dieselmotor geplant. Hierfür käme der 1,5-Liter-Turbodiesel (Common-Rail-Technik) in Frage. Da die Schwenkdachkonstruktion zwar simpel, aber dadurch auch kostengünstig produzierbar ist, soll der billigste Twingo Roadster unter 15.000 Euro kosten. (autaro)

 

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Januar 25th, 2010

München, den 25. Januar (autaro) Gerade in der oberen Mittelklasse und in der Oberklasse haben kleine Dieselmotoren in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erlebt. Und die Rede ist hier nicht von unzähligen Mercedes E-Klassen, die als 200 oder 220 CDI keineswegs untermotorisiert ihren Dienst als Taxen verrichten. Nein, gerade Handlungsreisende und Mitglieder des oberen Managements greifen gerne auch einmal zum kleineren Selbstzünder. Der verfügt zwar nicht über den seidigen Lauf größerer Sechszylinder und hat vielleicht die eine oder andere Leistungsreserve weniger. Dafür überzeugen Durchschnittsverbrauch und Unterhaltskosten sowie der für das Leasinggeschäft wichtige Wertverfall.

Der 1.6-Liter ist ein alter Bekannter

Allerdings wurde die Grenze von zwei Litern Hubraum in der Business-Klasse bislang nicht unterschritten. Eine Gewisse Skepsis beschleicht uns unweigerlich bei Betrachtung der großen Limousine. Erst recht nach dem Öffnen der Motorhaube – Platzmangel herrscht in diesem Motorraum jedenfalls nicht. Außerdem kennen wir die Maschine bereits aus diversen Modellen des französischen PSA-Konzerns, er entstand in einer Kooperation zwischen den Franzosen und der ehemaligen Volvo-Mutter Ford. Und dort fiel er bislang keineswegs durch seinen ungestümen Antritt auf. Dabei fielen die Modifikationen für die 1,6-Tonnen-Limousine recht simpel aus: der dritte, vierte und fünfte Gang erhielt eine längere Übersetzung und es wurde ein wenig an der Kennlinie der Motorelektronik gebastelt. Ansonsten die üblichen Maßnahmen, die Volvo bei all seinen „Drive“-Modellen anwendet. Dazu zählen Leichtlaufreifen und eine spezielles Getriebeöl, ebenso wie eine effektivere Kühlluftführung und eine Schaltanzeige.

Kein Mangel an Leistung

An Leistung mangelt es dem Gespann allerdings nicht. Zwar muss beim Anfahren behutsam mit Gaspedal und Kupplung umgegangen werden, da es dem Motor in den untersten Drehzahlregionen ein wenig an Durchzug mangelt. Doch ist diese kleine Anfahrschwäche erst einmal überwunden, geht es munter los. Gerade auf Landstraßen oder auf der Autobahn, dem bevorzugten Revier sparsamer Reislimousinen, reichen die 109 PS des kleinen Kraftpaketes völlig aus. Die Schaltanzeige weist in vielen Fällen schon bei 2.000 Touren auf den fälligen Gangwechsel hin, was anfangs ein wenig Überwindung fordert. Doch wenn der Durchzug tatsächlich einmal nicht hinreicht, leistet das angenehm präzise schaltbare Getriebe schnell Abhilfe. Und der Preis, den wir für ein wenig Verzicht an der Zapfsäule einheimsen, ist enorm: bei sorgsamem Umgang mit dem Gaspedal ist ein Durchschnittsverbrauch von rund fünf Litern auf 100 Kilometer locker machbar. Soll es zügig zur Sache gehen, pendelt sich die Anzeige des Bordcomputer bei 6,5 Litern ein – Chapéau!

Gediegene Atmosphäre im Innenraum

Im Innenraum bekommen die Passagiere von all den Sparmaßnahmen des 1.6 D Drive nicht viel mit. Hier herrscht die gleiche Wohlfühl-Atmosphäre wie in den größer motorisierten S80, angefangen bei der hervorragenden Verarbeitung und der hochwertigen Auswahl der Materialien. Darüber hinaus federt der Volvo mustergültig und es herrscht eine angenehme Ruhe. Weder von den vier Zylindern noch von dem vorbeizischenden Fahrtwind oder dem schlechten Untergrund westdeutscher Autobahnen bekommen wir viel mit. Das Handling ist unterdessen sogar noch einen Tick besser als bei den großen Geschwistern. Das liegt in erster Linie an dem geringen Gewicht, das der kleine Motor auf die Vorderachse bringt. Dadurch muss die Servolenkung des Fronttrieblers weniger unterstützen, was sich spürbar auf die Präzision selbst kleinster Richtungswechsel niederschlägt.

Fazit

Mit einem Preis von gerade einmal 32.990 Euro für den Volvo S80 1.6 D Drive in der einfachsten Ausstattungslinie Kinetic kann Volvo überzeugen. Verzicht muss kaum geübt werden, dafür hat man das Gefühl, umweltfreundliche und kostengünstig unterwegs zu sein. Vielleicht die beste Art, einen großen Volvo zu fahren.

 

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Januar 24th, 2010

München, den 24. Januar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E [...]

München, den 24. Januar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E – das bedarf nicht viel Phantasie. Doch scheint es sich dabei gleichzeitig um eine recht gelungene und erfolgreiche Strategie zu handeln – keine Zungenakrobatik für die Kunden, keine extravaganten Namen, die niemandem was zu sagen haben und keine Risiken, was das Image eines bestimmten Modells betrifft. Jeder weiß, wie wichtig es ist, einen guten, inspirierenden und innovativen Namen für ein Automodell zu finden. Es geht hier nicht nur um eine Kombination aus Buchstaben oder Lauten, sondern um Trendsetting, Marketing und das Gesicht einer Autokreation. Aus diesem Grund haben wir hier die fünf schlechtesten Namen ausgewählt und klassiert.

Top 5: Subaru B9 Tribeca
Nichts gegen Tribeca an sich. Denn viele wissen natürlich, dass Tribeca ein teures und vornehmes Viertel in Lower Manhattan ist. Soweit, so gut. Doch Tribeca ist auch der Name eines Bombenfliegers, der im Zweiten Weltkrieg massiv eingesetzt wurde. Subaru meint mit dem Modellnamen wohl eher besagtes Viertel in Manhattan – Verwirrung ist damit jedoch trotzdem gestiftet. Darüber hinaus bekommt das Modell den Beinamen B9; ein Zusatz, der nicht unbedingt viel des Automobils preisgibt.

Top 4: Toyota Yaris
Der weltweit führende Autohersteller sollte es eigentlich besser wissen. Die Modellnamen in Japan werden nach einem klaren und doch sehr langweiligen Prinzip entwickelt – es gibt eigentlich kein Prinzip. Melodisch muss es klingen und exotisch muss es auch sein. Für alles andere wird die Qualität sorgen, meinen die Ingenieure. Doch ein wenig eigener Stil schadet nie. Yaris bedeutet soviel wie gar nichts und obwohl das Modell zu den absoluten Verkaufssensationen gehört, ist sein Name einfach nur enttäuschend.

Top 3: Ford Aspire
„Aspire“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „etw. anstreben“ und an sich ist das keine schlechte Strategie. Ambitionen schaden in der Automobilwelt niemandem. Das Problem ist nur, dass dieses Ford-Modell mit Abstand zu den langweiligsten Entwicklungen in der Geschichte der Fahrzeugindustrie gehört. Mit 63 PS Maximalpower hat der Besitzer dieses „Meisterwerks“ nicht wirklich viel Platz für Ambitionen. Als ob der Wagen selbst sagt: „Ja, ich weiß, dass du eigentlich was Cooleres fahren willst, aber du hast keine andere Wahl“.

Top 2: VW Sharan
Der Wolfsburger Konzern ist eigentlich ein absoluter Gewinner in unserer Top 5-Klassierung. Wie VW an die Namen seiner Modelle kommt, ist uns immer noch ein absolutes Rätsel. „Sharan“ bedeutet auf nur einer Weltsprache etwas. Auf Bulgarisch heißt „Sharan“ so viel wie Karpfen. Ja genau, der Fisch, das fette, schlüpfrige Tier, das vornehmlich in schmutzigen Wässern zu finden ist. Das VW-Modell verdient eigentlich diesen Namen, da auch der VW Karpfen zu den langweiligsten Modellen auf dem europäischen Markt gehört.

Top 1: VW Touareg
Zu dem Namen dieses Automobils habe ich eine Geschichte: Als ich vor zwei Jahren in den USA war, lernte ich eine Frau aus Hong Kong kennen. Sie war sehr lustig, ansonsten recht gewöhnlich und vielleicht ein bisschen langweilig. Sie liebte Peanut-Butter in rauen Mengen, interessierte für Oper und mochte Fotografie. Ergibt das einen Sinn? Nein! Auch der Name des Wolfsburger SUVs wurde wahrscheinlich von einer ähnlichen Geschichte inspiriert. Er bedeutet nichts, sagt nichts und führt nirgendwohin, einfach eine zufällige Konstellation aus Buchstaben. Na, toll! (autaro)

 

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Januar 22nd, 2010

München, den 22. Januar (autaro) Zwei Fahrzeuge assoziiert der Autointeressierte unweigerlich mit der Marke Citroën. Die legendäre CS, auch Göttin genannt und den 2CV, oder einfach: die Ente. Beide markierten die gegensätzlichen Enden der Modellpalette und prägen bis heute den Ruf der Marke, besonders ausgefallene und exklusive Vehikel auf die Räder zu stellen. Da wirkt es völlig logisch, dass Citroën die Palette weiter ausbaut. Zumeist als Edelableger der Volumenmodelle, teilweise aber auch eigenständig positioniert.

2011 soll der DS4 debütieren, eine Edelversion des Citroën C4. Damit versuchen die Franzosen, sich eine Scheibe vom Kuchen der viertürigen Coupés nach Art des Passat CC abzuschneiden. Im gleichen Jahr wird außerdem der DS5 erscheinen und den wenig gefragten C6 ersetzen – als Oberklassemodell wird dieser also das Erbe der Göttin weitertragen. 2012 dann kommt mit dem DS2 der Nachfolger der Ente, auf Basis des Citroën C3. Nicht zu vergessen: neben diesem wird auch ein DS3 für Individualisten positioniert. Der DS2 soll derweil zwar ebenfalls einen gewissen Lifestyle verkörpern, gleichzeitig aber zu Preisen ab 13.000 Euro angeboten werden. Das bedeutet leider auch, dass es der Hybridantrieb, den man in der Studie präsentierte, nicht in die Serienversion schaffen wird. Zumindest nicht zum Marktstart und nicht zu diesen Preisen. Voraussichtlich werden sich die Fahrer einer Ente also wie damals (die erste Ente leistete neun PS) wesentlich bescheidener motorisiert durch die Lande bewegen. Geplant sind Benziner mit drei Zylindern und Leistungen zwischen 70 und 100 PS. Außerdem wird ein Diesel mit voraussichtlich rund 70 PS Leistung zum Einsatz kommen. (autaro)

 

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Januar 21st, 2010

München, den 21. Januar (autaro) Bereits seit dem Dezember des letzten Jahres ist das norwegische Elektroauto Think City in Europa erhältlich. Allerdings wurde der deutsche Markt bislang nicht bedacht, bis dato wird das E-Auto nur in Norwegen, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Spanien und Österreich verkauft. Gefertigt wird der vollwertige Viersitzer bei Valmet Automotive in Dänemark, wo auch die Modelle Boxster und Cayman aus dem Hause Porsche entstehen.

Laut Hersteller wird das komplette Interieur des Think City komplett aus recyclebaren Rohstoffen gefertigt – ein wichtiges Marketinginstrument für die anvisierte Käufergruppe. Die moderne Lithium-Ionen-Batterie benötigt für einen kompletten Ladezyklus zwar gute zehn Stunden, realisiert dafür aber auch eine alltagstaugliche Reichweite von über 160 Kilometern. Und darüber hinaus eine Höchstgeschwindigkeit von rund 120 km/h, schneller darf in den meisten Ländern ohnehin kaum gefahren werden.

Momentan ist Think noch mit dem Aufbau eines Händlernetzes in den USA beschäftigt. Ab dem nächsten Jahr soll dann der Verkauf starten, zu Preisen ab 30.000 Dollar. Das entspricht einem Preis von rund 21.000 Euro. Allerdings wurden hier bereits die staatlichen Prämien (Cash For Clunkers) mit hineingerechnet, die die amerikanische Regierung beim Kauf besonders umweltfreundlicher Fahrzeuge nach wie vor gewährt. (autaro)

 

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Januar 20th, 2010

München, den 20. Januar (autaro) Die Zeiten, in denen jede Baureihe innerhalb einer Marke auf ihrer eigenen Plattform stand, scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. Mit modular aufgebauten Baukastensystemen lassen sich Kosten sparen, der Qualität im Allgemeinen tut all das keinen Abbruch. Das hat auch Peugeot erkannt. Der kostspielige 607, der seit gut zehn Jahren nun auf einer eigenständigen Plattform steht, gehört damit künftig der Vergangenheit an. Dafür wird es eine besonders üppige Variante des 508 geben, der demnächst auch den 407 ersetzen wird – 2011 entfallen also gleich zwei Modelle.

Ähnlich wie beim BMW 5er GT wird das künftige Topmodell also auf der gleichen Plattform wie Limousine und Kombi stehen, aber ein anderes, luxuriöses Raumangebot verwirklichen. Luxus steht dabei, wie gesagt, im Vordergrund, eine siebensitzige Variante wie den legendären 505 Familiale wird es nicht geben.

Zudem wird künftig konsequent auf Down-Sizing gesetzt. Ein neuer 1,6-Liter-Benziner mit vier Zylindern soll gut 200 PS leisten. Außerdem ist ein 2,2-Liter-Diesel, ebenfalls mit vier Zylindern in Planung, mit der respektablen Leistung von 220 PS. Dieser könnte in näherer Zukunft auch den Dreiliter-V6-HDI mit 240 PS ersetzen, der zwar bärenstark und unglaublich laufruhig arbeitet. Aber der Durst des Vorzeigemotors ist naturgemäß dank des großen Hubraums ein immer schwerer wiegendes Argument. (autaro)

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