Archiv für Februar, 2010
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 26th, 2010

München, den 26. Februar (autaro) Zuletzt, allerdings nicht zuletzt auch durch den hohen Spritverbrauch der amerikanischen Nobelschlitten, wurde es um Cadillac in Europa sehr still. Bestseller waren amerikanische Autos auch dank ihrer liederlichen Verarbeitung und der anspruchslosen Technik hierzulande ohnehin noch nie. Doch all das soll sich geändert haben, ansprechendes Design, jede Menge Features und eine ordentliche Qualität sollen den Kontinent von den Vorzügen eines Cadillac überzeugen. Und das dann auch noch zum Kampfpreis, denn verglichen mit der deutschen Premiumliga ist ein Caddi ein wahres Schnäppchen.

Auf dem Genfer Autosalon 2010 wird Cadillac denn auch seine neue Produktpalette vorstellen. In der ersten Reihe steht damit das CTS Coupé, das n Genf seine Europapremiere feiern wird und selbstverständlich auch in die Schweiz exportiert wird. Topmotorisierung wird ein bulliger V8 mit 556 PS Leistung – das hat Europa noch gefehlt. Ebenso glorreich sind die Verkaufsaussichten für den Escalade. Zwar verfügt das monströse SUV über einen Hybridantrieb, doch allein die Kombination mit zwei E-Motoren macht einen Sechsliter-V8 mit 332 PS Leistung nicht zum Sparmeister. Auf etwas größere Stückzahlen könnten es tatsächlich die übrigen Modelle bringen, auch wenn sie sich gegen die einheimische Konkurrenz sicher nur schwerlich werden behaupten können. Der CTS Sport Sedan und der STS-V sind ab sofort erhältlich, ab 2011 dann auch die Kombiversion, der CTS Sport Wagon. Schließlich wird Cadillac ab 2011 noch ein Crossover-Modell, den SRX bringen. Dieses ist zwischen mittleren und großen SUV vom Schlage eines Audi Q5 und Q7 angesiedelt, allerdings voraussichtlich zum Preis des kleinen. (autaro)

 

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Februar 25th, 2010

München, den 25. Februar (autaro) Die schwer angeschlagene General Motors-Tochter Hummer, die eigentlich an den chinesischen Maschinenbauer Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Company verkauft werden sollte, wird nun vermutlich doch abgewickelt. Seit mehreren Jahren beschert die Marke der spritfressenden Ungetüme dem Konzern nichts als rote Zahlen – wohl zu Recht.

Dass der Verkauf an die Chinesen nun in letzter Minute doch noch platzt, hängt wohl mit einer Entscheidung der chinesischen Regierung zusammen. Diese hat nämlich neuerdings das Ziel, die unfassbare Umweltverschmutzung, die mit der rasanten Industrialisierung des gewaltigen Landes einhergeht, einzuschränken. Demnach passen die unsinnigen Vehikel nicht einmal mehr in das konsumhungrige Reich der Mitte. “Wir sind enttäuscht, dass das Geschäft mit Tengzhong nicht abgeschlossen werden konnte”, teilte der zuständige GM-Manager John Smith der Öffentlichkeit in Detroit mit, kündigte gleichzeitig aber auch an, dass GM weiter für Garantieleistungen der Marke aufkommen. Auch die Sicherung der Ersatzteillage sowie Reparaturmöglichkeiten in Werkstätten anderer GM-Unternehmen habe Smith im Blick.

Die Pleite bedeutet leider auch den Verlust von rund 3.000 Arbeitsplätzen. Fortgesetzt wird damit ein umgreifender Plan zur Verschlankung des GM-Konzerns, der seit Milliardenschwerer Finanzspritzen durch die US-Regierung unter deren Kontrolle steht. Traditionsreiche Marken wie Pontiac oder Saturn teilen das gleiche Schicksal wie Hummer, die schwedische Tochter Saab konnte in letzter Minute vor der Abwicklung gerettet werden. (autaro)

 

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Februar 24th, 2010

München, den 24. Februar (autaro) So ganz allmählich ist der Sharan doch ein bisschen in die Jahre gekommen. Seit nunmehr fünfzehn Jahren wird der Wüstenwind, der seine Wurzeln in einer Kooperation mit Ford hat, gebaut. Allerdings läuft das Derivat aus Köln, der Ford Galaxy, seit 2005 nicht mehr vom Band, zumindest nicht in der ursprünglichen Modellreihe. Während Ford also ein neues Modell ins Rennen schickte, überarbeiteten die Wolfsburger ihren Kassenschlager ständig, ebenso den spanischen Ableger, der unter dem Namen Seat Alhambra firmiert.

Auf dem Genfer Automobilsalson stellt Volkswagen nun den lange erwarteten Nachfolger vor. Er erhält das typische neue VW-Gesicht, wird sich also lückenlos zwischen dem Touran und dem T5 einreihen. Als Basis-Benziner ist der 1,4-Liter-TSI mit 150 PS Leistung vorgesehen, darüber werden weitere Vierzylinder mit bis zu 220 PS zum Einsatz kommen. Außerdem natürlich die bekannten Zweiliter-TDI-Motoren mit 140 und 170 PS Leistung. Wie es sich mit den kleineren Versionen verhalten wird, ist derzeit noch nicht geklärt, möglicher Weise wird es aber auch einen Sharan mit 1,6-Liter-TDI geben. Darüber hinaus wird es selbstverständlich ein BlueMotion-Modell geben und ein Motor mit Erdgasanlage ist ebenfalls in Planung. Herkömmliche Automatikgetriebe, wie sie im aktuellen Modell noch im Einsatz sind, wir es im neuen Sharan und Alhambra nicht mehr geben, optoinal stehen hier auf Wunsch die sparsameren und dynamischen Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung. Und schließlich wird es die stärkeren Varianten auch mit dem Volkswagen-Allradantrieb geben.

Neben einem verbesserten Innenraumkonzept, das deutlich mehr Variabilität und Platz verspricht, wird der Sharan mit zwei seitlichen Schiebetüren daherkommen. Als nächstes sind wir gespannt auf das Gesicht des Seat Alhambra. (autaro)

 

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Februar 23rd, 2010

München, den 23. Februar (autaro) Die neue Bescheidenheit beginnt bei Rolls-Royce derzeit mit 253.470 Euro. Dafür bekommt der Kunde den Ghost, also quasi den Rolls-Royce zum Selbstfahren. Während der große Phantom rund um die Welt meist vom Chauffeur bewegt wird, derweil sich die Herrschaft im üppigen Fond räkelt, lockt der kleine Bruder mit geradezu sportlichen Abmessungen: 5,40 Meter in der Länge und ein Radstand von 3,30 Meter sind für einen Rolls nachgerade bescheiden. Und dank des kraftvollen Zwölfzylinders mit 570 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 780 Newtonmetern geht die 2,5-Tonnen-Limousine ganz gut: 4,9 Sekunden vergehen für den Sprint von Null auf Landstraßentempo und die Höchstgeschwindigkeit beträgt standesgemäße 250 Stundenkilometer. Den nach ECE-Norm ermittelten Verbrauch von 13,6 Liter (CO2-Emission von 317 Gramm pro Kilometer) möchte man Rolls-Royce unterdessen nicht so recht abkaufen.

Jedenfalls legt der Ghost die Entwicklung weiterer Derivate seiner selbst nahe. So sind laut Rolls-Royce ein Coupé und eine offene Variante zumindest konzeptionell in der Planung. Außerdem will die BMW-Tochter am Spritverbrauch ihrer Fahrzeuge und damit nicht zuletzt auch an ihrem Image feilen. Wurde bereits die Entwicklung eines Rolls mit Elektromotor erwogen, der dank seiner druckvollen Leistungsentfaltung und seines geräuscharmen Laufes gut zur Marke passen würde, liegt der Fokus derzeit doch eher auf Systemen wie Hybridantrieb, Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Anlage. Laut Mitarbeiter Mühlhausen würden diese Systeme allerdings erst wirklich interessant, wenn sie den „Komfort nicht mehr beeinträchtigten.“ Damit ist auch klar, dass der Fortschritt zwar auch vor der englischen Traditionsmarke nicht halt macht. Aber Adel verpflichtet. (autaro)

 

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Februar 22nd, 2010

München, den 22. Februar (autaro) Der Hybridantrieb kann gerade im Stadtverkehr seine Stärken ausspielen, da hier durch das lästige und ständig wechselnde Anhalten und Anfahren an Ampeln und in Staus elektrisch von Statten geht. Oder, wie im Falle des Honda Insight mit seinem Mildhybrid-Konzept, zumindest unterstützt wird. Gelegentlich sieht man bereits den einen oder anderen Toyota Prius in der Farbe Elfenbein herumfahren, Honda konnte sich hier bislang noch nicht so recht durchsetzen.

Doch das wollen die Japaner nun ändern. Mit einem wahren Kampfpreis sollen Taxiunternehmer von den Vorzügen der Modelle Insight und Civic Hybrid überzeugt werden. Letzteren bietet Honda Fuhrunternehmen für 17.990 Euro an, den Insight sogar für nur 15.990 Euro. Und in diesem Preis bereits enthalten sind die Taxameter-Konsole oder -Halterung, eine Funk- und Dachzeichen-Vorrüstung, sowie eine Zentral-Innenlichtschaltung, Fußraumschalen und die obligatorische Notalarmanlage. Ebenfalls im Preis inbegriffen ist die Lack-Folierung in der Farbe Elfenbein hell. Komfortseitig wird auch nicht gegeizt: selbst das CVT-Automatikgetriebe, die Klimaautomatik mit Pollenfilter, das Multifunktionslenkrad, die Mittelarmlehne, 15-Zoll-Alufelgen und ein CD-Radio mit MP3-Funktionalität und AUX-Eingang müssen nicht extra bezahlt werden.

Da wird die etablierte deutsche Konkurrenz schwerlich mithalten können, ebenso wenig beim Blick auf die laufenden Kosten. Laut Honda kommt der Civi im Schnitt mit 4,9 Litern Benzin aus, beim Insight sind es sogar nur 4,4 Liter. Außerdem sind beide Modelle mit einem Kfz-Steuer-Jahresbeitrag von 28 Euro echte Sparmeister und hinsichtlich der Versicherungseinstufung zumindest bislang kaum zu schlagen. (autaro)

 

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Februar 19th, 2010

München, den 19. Februar (autaro) Es scheint, als würden die Autohersteller, den steigenden Rohstoffpreisen sei Dank, endlich zur Vernunft kommen. Galt bisher noch bei jedem Modellwechsel das Credo größer und teurer bis eine neue Klasse erreicht wird, drehen Volkswagen und Porsche den Spieß nun um. Zwar stehen die Preise für den kommenden Porsche Cayenne noch nicht fest, klar ist aber, dass er deutlich leichter werden soll, als das aktuelle SUV. So auch im Falle des VW Touareg, dessen Preise obendrein nun bekanntgegeben wurden. Dessen Einstiegsversion, der V6 TDI BlueMotion kostet fortan 50.700 Euro und ist damit genau 250 Euro billiger als das aktuelle Modell. Trotzdem wurde die Serienausstattung umfangreich erweitert und das Automatikgetriebe hat künftig acht Fahrstufen, statt der bisherigen sechs. Außerdem kommt der Neue wesentlich dynamischer und flacher daher und konnte insgesamt rund 200 Kilogramm abspecken. Damit ist er, wie alle SUV, zwar noch immer kein Leichtgewicht, aber ein Trend in die richtige Richtung wurde allemal gestartet.

Die gilt auch hinsichtlich der Motorenpalette. So wird es den drehmomentgewaltigen aber durstigen V10-TDI in der nächsten Generation nicht mehr geben, stattdessen kommt ein V8 mit 340 Diesel-PS zum Einsatz. Preis: 70.800 Euro. Noch ein wenig kostspieliger wird die Top-Version, der Touareg Hybrid, ausfallen. Satte 73.500 Euro werden für das duale Antriebssystem fällig, das aus einem V6-TSI mit Kompressoraufladung und einem zusätzlichen E-Motor eine Leistung von 380 PS generiert. Rein elektrisch kann damit auch gefahren werden, allerdings nur über kürzere Distanzen und bis 50 km/h. Damit sprintet die Fuhre von Null auf 100 in 6,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Der Verbrauch soll laut VW bei 8,2 Litern liegen, was ein ordentlicher Wert wäre. (autaro)

 

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Februar 18th, 2010

München, den 18. Februar (autaro) Der Genfer Automobilsalon, der am zweiten März seine Tore öffnet, hält einiges an Highlights bereit. Unter anderem den neuen Polo GTI. Und der kann sich sehen lassen: 180 PS aus nur 1,4 Litern Hubraum – Kompressor und Turbolader in Kombination machen es möglich. Damit sprintet der Kleine in 6,9 Sekunden von Null auf Tempo 100 und rennt bis zu 229 Sachen. Dabei gibt Volkswagen den Durchschnittsverbrauch mit nur sechs Litern pro 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 139 Gramm pro Kilometer entsprechen würde. Theoretisch. Die ECE-Norm, nach der diese werte ermittelt wurden, nimmt mittlerweile ohnehin niemand mehr Ernst, der sich ein wenig damit befasst. Und Fahrer eines GTI dürften ihr Augenmerk auf andere Dinge richten, als schnöde Zahlen und Mittelwerte.

Optisch folgt der GTI der klaren Linie des Volkswagen-Konzerns. Wenig Schnickschnack, ein rot eingefasster Kühlergrill mit Wabengitter, ein dezenter Dachspoiler und die markanten 17-Zoll-Leichtmetallräder im bekannten Look. Innen feiner Klavierlack, mattes Aluminium, rote Ziernähte, Sportsitze und ein unten abgeflachtes Sportlenkrad – mehr braucht ein GTI nicht. Dafür jede Menge Technik: das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe (DSG), die elektronische Differentialsperre XDS an der Vorderachse, ein Sportfahrwerk und ein ESP mit besonders sensibler Kennlinie. Damit geht der Polo durch Kurven wie ein Kart, ohne dabei unkomfortabel zu wirken. Der Sound aus der Sportauspuffanlage ist kernig aber nicht indezent und die Sitze haben den Fahrer fest im Griff. GTI eben. Bleibt schließlich der Preis: die genannten Zutaten sind inklusive, zusätzlich noch die Klimaanlage und einige Kleinigkeiten wie die Reifendruck-Kontrollanzeige. 24.250 Euro sind aber trotzdem ein Wort. (autaro)

 

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Februar 17th, 2010

München, den 17. Februar (autaro) Die kleinste Motorisierung stellt im Falle des Porsche Panamera der Achtzylinder mit 400 PS. Noch. Ab Mai nämlich schießt Porsche eine Einstiegsversion, den Porsche Panamera mit V6, nach. Und der kann sich sehen lassen: 300 PS werden aus 3,6 Litern Hubraum geschöpft und schießen die schwere Limousine in nur 6,8 Sekunden von Null auf Landstraßentempo, kombiniert mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) sogar in 6,1 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit kann sich mit 259 km/h (257 im Falle des Allradlers Panamera 4) ebenfalls und erst Recht der Verbrauch: laut Porsche will sich der Viertürer mit 9,3 Litern auf 100 Kilometer begnügen. Dieser Wert lässt sich überdies um 0,2 Liter optimieren, wenn in der langen Liste der Zusatzausstattung ein Kreuzchen vor den rollwiderstandsarmen 19-Zoll-Ganzjahresreifen gemacht wird.

Nun ist ein Verbrauchswert von durchschnittlich knapp unter zehn Litern freilich keine grüne Offenbarung. Betrachtet man aber einmal die Größe, Leistung und das schiere Gewicht des Panamera, ist der Sechszylinder sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Außerdem erfüllt der Motor die Abgasnorm Euro 5 und lässt durchaus Spielraum für die Kombination mit einem Elektromotor. Zu haben ist der Panamera V6 ab 75.899 Euro, der Allradler kostet inklusive PDK 84.110 Euro – gegenüber dem Panamera S kann man also gut 20.000 Euro sparen. Chapéau! (autaro)

 

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Februar 16th, 2010

München, den 16. Februar (autaro) Proton ist hierzulande, man kann es kaum milder ausdrücken, gescheitert. Was auch niemanden groß wundert. Das Angebot des Herstellers aus Malaysia beschränkte sich nämlich bislang auf billige Lizenzbauten ausgedienter Mitsubishi-Modelle – ein Vertriebskonzept für Schwellenländer, keineswegs aber für den anspruchsvollen europäischen Automarkt. Umso überraschender kommt daher das neue Proton Concept Car, das die Malaien auf dem Genfer Automobilsalon 2010 präsentieren werden. Damit präsentiert Proton nicht nur ein, so wird es angekündigt, „revulotionäres Raumkonzept“, sondern auch gleichzeitig ein extravagant aber gefällig gezeichnetes Auto aus der Federführung von Stardesigner Giugiaro. Und darüber hinaus kommt unter der Haube Hybridtechnologie vom neuesten Stand zum Einsatz.

Rein äußerlich gibt dich das Concept Car äußerst Kompakt, baut mit 3,55 Metern nicht länger als ein Fiat Panda. Die wahren Werte zeigen sich im Innenraum, wo der Proton vier Erwachsenen auf mehrfach verstellbaren Einzelsitzen Platz im Überfluss bieten will. Der E-Motor findet nebst der zugehörigen Akku-Einheit Platz unter einem zweiten Fahrzeugboden, ähnlich der Sandwich-Konstruktion, wie sie in der aktuellen A- und B-Klasse von Mercedes zum Einsatz kommt. Insgesamt handelt es sich bei der Konstruktion übrigens nicht um einen Hybridantrieb, wie wir ihn bereits gewohnt sind. Die Fahrt wird grundsätzlich mit E-Energie aufgenommen, der Verbrennungsmotor fungiert als sogenannter Range-Extender, der die Akkus wieder auflädt, wenn einmal längere Strecken gefahren werden. Für den Stadtverkehr lässt sich der Akku per Kabel aufladen. (autaro)

 

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Februar 15th, 2010

München, den 15. Februar (autaro) Seit 20 Jahren existiert Lexus, die Edelmarke aus dem Hause Toyota, nun auf dem deutschen Automobilmarkt. Mit mäßigem Erfolg. Wenn sich einmal gegen die etablierte Oberklasse aus dem Heimatland und für einen Lexus entschieden wird, greifen die Deutschen in der Regel zu einem Modell mit Hybridantrieb – hier haben Toyota und Lexus eindeutig die Nase vorn. Um diesen Vorsprung weiter auszubauen, schicken die Japaner gegen Ende des Jahres einen neuen Kompakten, den Lexus CT 200h ins rennen. Dieser nimmt allerdings keineswegs die Kompaktklasse, hierzulande synonym: die Golfklasse ins Visier. Diese Kategorie wird bereits vom Erfolgsmodell Toyota Prius besetzt. Der CT zielt eindeutig auf Premium-Modelle wie dem 1er von BMW oder dem Audi A3.

Gegenüber der Studie Lexus LF-Ch, die auf der IAA 2009 in Frankfurt präsentiert wurde, wird die Serienversion weniger spektakulär, aber dennoch sehr gefällig ausfallen. Angepeilt wird eine Leistung von rund 150 PS und ein Durchschnittsverbrauch von gut vier Litern. Da sich der Lexus wesentliche Komponenten mit dem Toyota Prius teilen wird, ist außerdem bereits klar: es wird sich um einen Vollhybriden handeln, der also kürzere Distanzen auch rein elektrisch bewegt werden kann. Allerdings zeichnet sich ebenfalls ab, dass Lexus von seiner Direktive des Heckantriebes abrücken wird, der CT 200h wird ein Fronttriebler. Das hat in erster Linie natürlich wirtschaftliche Gründe – den teuren Weg des Heckantriebes in der Kompaktklasse geht bislang alleine BMW. Womit wir auch beim Preis wären, den Lexus bislang hartnäckig geheim hält. (autaro)

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