Archiv für Februar, 2010
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

Februar 14th, 2010

München, den 14. Februar (autaro) Es scheint, also ob der Erfolg der Hybrid-Technologie nur von kurzer Dauer war. Inzwischen steht vor allem die reine Elektrobatterie im Fokus der großen Automobilhersteller und sorgt für das Aufrechterhalten des Publikumsinteresses. Wenn es aber eine Marke gibt, die ihre Hybrid-Modelle immer noch recht gut verkauft und die sich mit dieser Technologie vor allem einen Namen gemacht hat, dann ist es die Toyota-Luxustochter Lexus. Lexus ist das Synonym des Hybrid-Motors par excellence. Während die Geschwister aus Frankreich, den USA und Deutschland doch sehr wenig und vor allem wenig Erfolgreiches aus der Kombination Kraftstoff-Strom machen konnten, bewiesen die Japaner mit Lexus, dass im Hybrid-Motor sehr viel Potenzial steckt, das nur noch richtig präsentiert, entwickelt und vermarktet werden muss. Aus diesem Grund ist unser aktuelles Öko-Auto des Monats eines der aufregendsten Modelle im Lexus-Produktkatalog – das SUV mit der Bezeichnung RX450h.

Erstmal das Negative
Ein SUV als Hybrid-Modell anzubieten, ist an sich eine grandiose Idee. Immerhin sind die großen Brüder der Mittelklassenlimousine bekanntlich durstige Spritschlucker, weshalb sich ihre Besitzer über jeden ersparten Tropfen Treibstoff freuen. Vielleicht haben sich die Lexus-Ingenieure gerade aufgrund des Erfolgsmodells nicht gerade aufopferungsvoll um eben dasselbe gekümmert. Denn Defizite finden sich in nahezu in allen Bereichen. In Sachen Innenraumkomfort etwa – überraschenderweise in jenem Bereich also, in dem die sonstigen Modelle des Herstellers wirklich punkten können. Allen voran soll das etwas merkwürdige Bildschirmmenü erwähnt werden. Dieses wird über eine Computer-Maus, wie die eines heimischen PCs bedient. Das Bediengefühl ist dabei etwas verwirrend – der Wagen ist schließlich kein Arbeitsplatz. Die Handhabung ist absolut unpraktisch und unbequem. Ein großer Stolz von Lexus ist die Klimaanlage, die serienmäßig angeboten wird. Doch auch diese entpuppt sich nicht unbedingt als Geniestreich. Ihre Bedienung bedarf einer langweiligen Einarbeitungsphase.
Während über diese Minus-Punkte noch recht leicht hinweggesehen werden kann, sieht es mit den Fahreigenschaften etwas anders aus. Vor allem ist der Kraftstoffmotor im höheren Drehzahlbereich sehr laut. Das stört und schafft ein sehr dubioses Gefühl. Auch die Federung lässt zu wünschen übrig, vor allem angesichts der vielen Federungs-Meisterwerke, die die Toyota-Werke bereits verlassen haben.

Und das Positive
Doch es gibt auch Positives, und zwar reichlich. Natürlich fangen wir mit der aufwendigen und sehr umweltfreundlichen Hybrid-Technologie an. Insgesamt zwei Elektrobatterien kümmern sich darum, dass der RX450h weniger als alle anderen SUVs auf dem Markt schluckt. Neben dem Elektromotor auf der Vorderachse gibt es auch einen zweiten, der einen unabhängigen 50 kW-Hinterradantrieb darstellt. Die zweite Batterie kommt nur dann zum Einsatz, wenn es dem Japaner an Traktion mangelt. 6,3 Liter Benzin schluckt der Lexus im Durchschnitt auf 100 Km; ein Wert, der durch und durch begeistert. Doch hier muss man aufpassen – der Durchschnittswert ist durchaus nur eine Orientierungsgröße. Bei normalem Fahrtempo auf der Autobahn gibt sich das Modell mit nicht weniger als zehn Litern Sprit auf 100 Km zufrieden. Und das ist leider etwas zu viel – eigentlich mehr als ein Standard-Renault-Koleos zum Beispiel.
Der Objektivität halber müssen wir auch einige Charakteristiken des Innenraums erwähnen. So sind zum Beispiel die Sitze äußerst komfortabel. Die Materialien im Fahrzeuginneren wirken luxuriös und perfekt verarbeitet. Außerdem scheint die Ausstattung weit vom spartanischen Niveau entfernt zu sein.

Fazit
Alles in allem ist der RX450h ein automobiles Meisterwerk, das man allerdings mit Vorsicht genießen sollte. Bedauerlich hat er weniger als Standard-SUVs zu bieten. In den nächsten Generationen soll vor allem der Spritverbrauch im normalen Fahrmodus drastisch gesenkt werden. Wenn die Japaner ihre Entwicklung als Öko-Auto verkaufen wollen, sollten sie ausgerechnet diesen Aspekt stärker betonen. Ansonsten passt an dem Modell alles und Fahrspaß auf der Autobahn ist garantiert. Nicht unwichtig ist auch die Tatsache, dass der RX450h sehr gut aussieht, besser als fast alle anderen japanischen Automobile. (autaro)

 

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Februar 12th, 2010

München, den 12. Februar (autaro) Der Image-Schaden für Toyota durch die Vorfälle der jüngsten Vergangenheit ist immens. Zuerst das Debakel mit fehlerhaften Gaspedalen, die in einigen wenigen Fällen sogar zu schweren Unfällen führten. Und dann noch die schlaganfällige Bremsanlage, ausgerechnet im Prestigemodell Prius. Rückrufe, Produktionsausfälle, aber damit nicht genug: Sicherheitsexperten in aller Welt werden laut und bemängeln die zunehmende Entmachtung des Fahrers. Hätte vor zehn Jahren ein Gaspedal geklemmt und das Auto gegen den Willen des Fahrers beschleunigt, hätte dieser nur am Zündschlüssel drehen müssen und der Spuk sei vorbei gewesen. Bei Toyota kommt hingegen in den aktuellen Modellen der modische Start-Stopp-Knopf zum Einsatz – dieser muss zum unvorhergesehenen Stoppen des Motors allerdings kontinuierlich drei Sekunden lang gedrückt werden.

Toyota will nun die Programmierung derart ändern, dass der Motor nach dreimaligem Drücken des Start-Knopfes automatisch verstummt. Diese Lösung erfordert im Notfall deutlich weniger Zeit. Fraglich ist allerdings, ob jeder Fahrer in Paniksituationen kühl und vernünftig reagiert. Im Gespräch sind daher auch andere Systeme, die prinzipiell einem Notbremssystem beispielsweise in einem Eisenbahnzug ähneln sollen.

So oder so. Bei all den positiven Neuerungen, gerade hinsichtlich der Verkehrssicherheit, die uns die Elektronik in den letzten Jahren beschert hat: auch diese ist nicht unfehlbar. Es sollte in jeder Situation die Möglichkeit für den Fahrer geben, sein Fahrzeug anzuhalten. Und sei es durch das Ziehen der Notbremse. (autaro)

 

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Februar 11th, 2010

München, den 11. Februar (autaro) Bislang beschränken sich Meldungen und Neuigkeiten rund um den Elektroantrieb hauptsächlich auf den Personenverkehr. Dabei ist der E-Motor auch bestens für den Güterverkehr, insbesondere für Kleintransporter geeignet: das maximale Drehmoment steht von der ersten Umdrehung an zur Verfügung, es kann auf ein verschließanfälliges Getriebe verzichtet werden und gerade in Stadtgebieten minimiert sich der gerade durch schwere Diesel verursachte Lärm- und Schadstoffausstoß.

Daher bringt Mercedes, voraussichtlich noch dieses Jahr, den Transporter Vito mit Elektroantrieb. Präsentiert wurde der Prototyp jüngst auf dem “Informal EU Competitiveness Council” in San Sebastian. Das Fahrzeug ist speziell für den Gütertransport in Städten ausgelegt, die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Das gewährt eine ordentliche Reichweite von mindestens 130 Kilometern, bei schonender Fahrweise sind deutlich größere Distanzen möglich. Der Motor leistet 122 PS, gefahren wird im hohen Spannungsbereich von 400 Volt. Ansonsten unterscheidet sich der Stromer kaum von seinen herkömmlichen Brüdern. Die Sicherheitsausstattung ist mit ABS, ASR und ESP sowie sämtlichen Airbags komplett und selbst in der Zuladung – wichtigstes Kriterium eines Transporters – steht er den Dieseln mit 900 Kilogramm nicht nach. Die ersten 100 Exemplare werden, wie bereits erwähnt, noch in diesem Jahr ausgeliefert, ab 2011 soll es dann richtig losgehen. Die Preise sind noch nicht endgültig bekannt, dürften sich bei entsprechender Nachfrage aber in einem akzeptablen Rahmen bewegen. Hier hofft Mercedes außerdem, wie die restliche Konkurrenz, auf Förderungsprogramme der europäischen Regierungen. (autaro)

 

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Februar 10th, 2010

München, den 10. Februar (autaro) Wider besseres Wissen und trotz immer drastischerer Strafen und Geldbußen steigen noch immer einige Autofahrer alkoholisiert hinters Steuer. Der Schrecken kommt dann, im günstigsten Fall, in der nächsten Verkehrskontrolle. Oder aber, im weniger günstigen Fall, am nächsten Brückenpfeiler. Beide Möglichkeiten will Volvo, seit jeher Pionier auf dem Gebiet automobiler Sicherheit, seinen Fahrern künftig ersparen. Mit dem Sicherheitsextra „Alcoguard“.

Dabei bläst der Fahrer seine Atemluft vor dem Start in ein mobiles Messgerät. Dieses sendet dann ein Funksignal ans Fahrzeug, das sich nach Alkoholkonsum dann nicht mehr starten lässt. Dabei kann der Grenzwert des Atemalkohols vorab ausgewählt werden, für Werte zwischen 0,3 und 0,8 Promille. Die Kosten für das Extra belaufen sich auf 850 Euro, zusätzlich werden noch, je nach Modell, Einbaukosten zwischen 50 und 90 Euro fällig. Außerdem muss das Gerät jährlich in einer Fachwerkstatt kalibriert werden, wofür allerdings lediglich 20 Euro kalkuliert werden müssen. Im Prinzip ist jedes Volvo-Modell ab Produktionsjahr 2008 nachrüstbar.

Ersten Tests zufolge arbeitet das System sehr zuverlässig. Den einen oder anderen Feierabendbier-Trinker dürfte es auch mit Sicherheit vor Schlimmerem bewahren. Ob allerdings stark alkoholisierte Fahrer nicht auch Mittel und Wege finden, ihren Volvo doch noch in Gang zu setzen, ist fraglich. Ebenso, ob diese just in ein solches Sicherheitsextra investieren werden. (autaro)

 

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Februar 9th, 2010

München, den 09. Februar (autaro) Die 911er-Reihe von Porsche bekommt ab kommendem Mai ein neues Topmodell. Die bereits keineswegs schwachbrüstigen 500 PS des 911 Turbo erfahren damit eine nochmalige Steigerung, im Lastenheft stehen dann 530 PS. Ebenso beeindruckend lesen sich auch die übrigen Daten: ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern, Sprint von Null auf 100 Sachen in nur 3,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit 315 km/h. Den Sprint auf Tempo 200 erledigt der Zuffenhausener übrigens in 10,8 Sekunden – der Tacho des Kompakten eines Ottonormalverbrauchers zeigt nach dieser Zeit mit Glück die Hälfte an.

Dabei bleibt der Durchschnittsverbrauch des Turbo S gegenüber dem Turbo laut Porsche unverändert. Zwar sind 11,4 Liter schon ordentliches Sportwagenniveau. Es mag aber auch beruhigen, dass bei vorsichtiger Fahrweise durchaus auch Werte um die neun Liter realisierbar sind. Der Spaß hat freilich auch seinen Preis: im Falle des Coupés sind es wenigstens 173.241 Euro, für das Cabriolet mit seiner nahezu perfekten Stoffmütze werden mindestens 184.546 Euro fällig. Mit im Preis sind dafür schon die extrem hart zupackende Keramik-Bremsanlage „Porsche Ceramic Composite Break“ (PCCB) und das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe PDK. Darüber hinaus das dynamische Motorenlager und das Porsche Torque Vetoring (PTV) für noch mehr Sicherheit und Spurstabilität. Luxusliebhaber werden sich ferner über die 19-Zoll-Räder im RS-Spyder-Design, dynamisches Kurvenlicht, adaptive Sportsitze, ein Sportlenkrad im Dreispeichen-Design mit Schaltpaddles, einen CD-/DVD-Wechsler und die aufwändig verarbeitete Bi-Color-Lederausstattung freuen. (autaro)

 

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Februar 8th, 2010

München, den 08. Februar (autaro) Auf dem bevorstehenden Genfer Autosalon (04. bis 14. März) wird Ferrari ein Hybridmodell vorstellen. Damit ist endgültig klar, dass selbst in der ersten Liga der Sportwagenhersteller vermehrt auf Verbrauch und Umwelt geachtet werden muss. Bei der Hybridversion handelt es sich um einen Ferrari 599, der über einen E-Motor an der Hinterachse verfügt. Damit bleibt der 599 also ein reiner Hecktriebler, anders als bei vielen Konkurrenten, die den Zusatzmotor an der bis dahin nicht angetriebenen Achse anflanschen. Auch handelt es sich nicht um einen Vollhybriden, der E-Motor wird lediglich beim Beschleunigen unterstützen und so den Kraftstoffverbrauch senken. Darüber hinaus wird dieser Ferrari mit allem ausgerüstet sein, was derzeit so zum Kraftstoffsparen verfügbar ist. Aerodynamisch ist ein Ferrari ohnehin schon wohlgeraten, dazu gesellen sich aber noch eine Start-Stopp-Automatik und eine Anlage zur Bremsenergie-Rückgewinnung.

Selbst vor dem künftigen Topmodell, dem Nachfolger des Ferrari Enzo, wird das neue Umweltbewusstsein nicht halt machen. Während den Enzo noch ein durstiger V-12 befeuert, wird der Nachfolger möglicherweise einen doppelt aufgeladenen V8 erhalten – Downsizing auf hohem Niveau. Außerdem stecken sich die Italiener in diesem Falle das ehrgeizige Ziel, das Leergewicht nicht über eine Tonne zu treiben. Dadurch wird allerdings ein Hybridantrieb für das Topmodell sehr unwahrscheinlich, denn die Hybridtechnologie steigert bei allen Fahrzeugen empfindlich das Gewicht. (autaro)

 

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Februar 5th, 2010

München, den 05. Februar (autaro) In letzter Minute wurde der traditionsreiche schwedische Automobilhersteller Saab vor der Abwicklung gerettet. Der niederländische Sportwagenbauer Spyker übernahm die eigenwillige und zuletzt schwer angeschlagene Marke aus dem hohen Norden für eine bislang noch nicht genau bezifferbare Summe vom US-Riesen General Motors (GM). Nun legten die Niederländer einen ersten Business-Plan für Saab vor, der einen sehr konkreten Ausblick auf die nähere Zukunft der Individualisten Marke gibt.

Damit ist klar, dass das bereits seit längerem unter GM geplante SUV Saab 9-4x nun doch gebaut werden soll. Gefertigt wird dieser denn auch im GM-Werk in Mexiko, voraussichtlich beginnt die Auslieferung Anfang 2011. Bereits in diesem Sommer wird außerdem die Oberklasse-Limousine 9-5 in den Verkaufsräumen der Händler stehen, die ebenfalls noch von GM entwickelt wurde und die sich im Grunde die Plattform mit dem Opel Insignia teilt. Freilich sieht man ihr diese Ähnlichkeit kaum an, das Design geriet ausgesprochen eigenständig. Ferner wird wohl schon Mitte 2012 der neue 9-3 und mit diesem das vielleicht wichtigste Volumenmodell der Schweden erscheinen. Dabei handelt es sich um eine komplette Eigenentwicklung nebst der zugehörigen Varianten: es wird neben der Limousine eine Ausführung mit Fließheck geben. Dazu kommen der Kombi und das Cabriolet und außerdem eine 9-3x-Variante.

Als Konkurrenz für noble Kompakte vom Schlage des BMW X1 oder Audi A3 könnte schließlich die Modellpalette nach unten erweitert werden und uns einen Saab 9-1 bescheren. Auch Saab bzw. Spyker hat offensichtlich erkannt, dass zwar auch Oberklasselimousinen und SUV nach wie vor gefragt sind. Das momentan größte Potential bieten aber eindeutig kleinere und umweltgerechtere Fahrzeuge – auch im Premiumsegment. (autaro)

 

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Februar 4th, 2010

München, den 4. Februar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E [...]

München, den 4. Februar (autaro) Einer der langweiligsten Autohersteller in der Industriewelt ist Mercedes. Nein, bitte nicht gleich sauer werden! Wir wissen natürlich schon, die Qualität der automobilen Kreationen, die Motorpower und das zeitlose Design zu schätzen. Es handelt sich nur um die Modellnamen, die der Hersteller seinen Entwicklungen verleiht. A, B, C, D, E – das bedarf nicht viel Phantasie. Doch scheint es sich dabei gleichzeitig um eine recht gelungene und erfolgreiche Strategie zu handeln – keine Zungenakrobatik für die Kunden, keine extravaganten Namen, die niemandem was zu sagen haben und keine Risiken, was das Image eines bestimmten Modells betrifft. Jeder weiß, wie wichtig es ist, einen guten, inspirierenden und innovativen Namen für ein Automodell zu finden. Es geht hier nicht nur um eine Kombination aus Buchstaben oder Lauten, sondern um Trendsetting, Marketing und das Gesicht einer Autokreation. Aus diesem Grund haben wir hier die fünf schlechtesten Namen ausgewählt und klassiert.

Top 5: Subaru B9 Tribeca
Nichts gegen Tribeca an sich. Denn viele wissen natürlich, dass Tribeca ein teures und vornehmes Viertel in Lower Manhattan ist. Soweit, so gut. Doch Tribeca ist auch der Name eines Bombenfliegers, der im Zweiten Weltkrieg massiv eingesetzt wurde. Subaru meint mit dem Modellnamen wohl eher besagtes Viertel in Manhattan – Verwirrung ist damit jedoch trotzdem gestiftet. Darüber hinaus bekommt das Modell den Beinamen B9; ein Zusatz, der nicht unbedingt viel des Automobils preisgibt.

Top 4: Toyota Yaris
Der weltweit führende Autohersteller sollte es eigentlich besser wissen. Die Modellnamen in Japan werden nach einem klaren und doch sehr langweiligen Prinzip entwickelt – es gibt eigentlich kein Prinzip. Melodisch muss es klingen und exotisch muss es auch sein. Für alles andere wird die Qualität sorgen, meinen die Ingenieure. Doch ein wenig eigener Stil schadet nie. Yaris bedeutet soviel wie gar nichts und obwohl das Modell zu den absoluten Verkaufssensationen gehört, ist sein Name einfach nur enttäuschend.

Top 3: Ford Aspire
„Aspire“ bedeutet auf Deutsch soviel wie „etw. anstreben“ und an sich ist das keine schlechte Strategie. Ambitionen schaden in der Automobilwelt niemandem. Das Problem ist nur, dass dieses Ford-Modell mit Abstand zu den langweiligsten Entwicklungen in der Geschichte der Fahrzeugindustrie gehört. Mit 63 PS Maximalpower hat der Besitzer dieses „Meisterwerks“ nicht wirklich viel Platz für Ambitionen. Als ob der Wagen selbst sagt: „Ja, ich weiß, dass du eigentlich was Cooleres fahren willst, aber du hast keine andere Wahl“.

Top 2: VW Sharan
Der Wolfsburger Konzern ist eigentlich ein absoluter Gewinner in unserer Top 5-Klassierung. Wie VW an die Namen seiner Modelle kommt, ist uns immer noch ein absolutes Rätsel. „Sharan“ bedeutet auf nur einer Weltsprache etwas. Auf Bulgarisch heißt „Sharan“ so viel wie Karpfen. Ja genau, der Fisch, das fette, schlüpfrige Tier, das vornehmlich in schmutzigen Wässern zu finden ist. Das VW-Modell verdient eigentlich diesen Namen, da auch der VW Karpfen zu den langweiligsten Modellen auf dem europäischen Markt gehört.

Top 1: VW Touareg
Zu dem Namen dieses Automobils habe ich eine Geschichte: Als ich vor zwei Jahren in den USA war, lernte ich eine Frau aus Hong Kong kennen. Sie war sehr lustig, ansonsten recht gewöhnlich und vielleicht ein bisschen langweilig. Sie liebte Peanut-Butter in rauen Mengen, interessierte für Oper und mochte Fotografie. Ergibt das einen Sinn? Nein! Auch der Name des Wolfsburger SUVs wurde wahrscheinlich von einer ähnlichen Geschichte inspiriert. Er bedeutet nichts, sagt nichts und führt nirgendwohin, einfach eine zufällige Konstellation aus Buchstaben. Na, toll! (autaro)

 

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Februar 4th, 2010

München, den 04. Februar (autaro) Mit bislang rund 1.000 Verkauften Fahrzeugen ist der Tesla Roadster weiß Gott kein Volumenmodell. Und doch umweht ihn das Charisma des Erfolges, gilt das Unternehmen Tesla als der Pionier im Bereich E-Fahrzeuge schlechthin. Daher kommt die Nachricht, dass der Roadster nur noch bis Ende des Jahres verkauft werden soll, umso überraschender. Zwar ist ein Nachfolger in Planung, dieser wird allerdings frühestens 2013 auf dem Markt erscheinen, kündigte Tesla im Rahmen der Bekanntgabe seines bevorstehenden Börsenganges an. Eine mögliche Begründung wären Änderungen beim Sportwagenhersteller Lotus, dessen Karosserie der Roadster im Wesentlichen als Basis nutzt. Tesla nannte allerdings nur allgemein Änderungen bei einem Produktionspartner als Grund, nähere Informationen gab es nicht.

Bis dahin wolle man sich verstärkt auf die Entwicklung der elektrisch angetriebenen Limousine, des Modell S, konzentrieren. Diese soll ab 2012 auf Kundenfang gehen. Unter den Verfechtern der elektrischen Zukunft gilt der Börsengang des kalifornischen Unternehmens als wichtiger Indikator für die Zukunft des Antriebskonzeptes gesehen. Wasser auf deren Mühlen war bereits die Nachricht, das Unternehmen schreibe mit dem Roadster schwarze Zahlen. Mit dem bevorstehenden Börsengang erhoffen sich die Kalifornier Einnahmen in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar. Diese würden ein zusätzliches Polster und Spielraum für die Entwicklung schaffen. Denn der staatliche Förderkredit von immerhin 465 Millionen US-Dollar war bislang das einzig nennenswerte Startkapital. (autaro)

 

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Februar 3rd, 2010

München, den 03. Februar (autaro) Bis vor kurzem lief alles glatt für den weltgrößten Automobilhersteller, Toyota. In den Umfragen zur Kundenzufriedenheit rangierten die Japaner weit vorne, die Effizienz der Produktion stimmte. Und damit auch der Profit. Dieser wurde allerdings durch die jüngsten Probleme mit arretierenden Gaspedalen nachhaltig geschmälert, eine derartig umfassende Rückrufaktion hatte die Welt bis dahin nicht gesehen. Ganz zu schweigen auch vom Imageverlust, an dem Toyota vermutlich noch eine ganze Weile zu knabbern haben wird.

Gute Nachricht hingegen für Fahrer eines Yoyota Prius. Das Vorzeigemodell war von den Problemen nicht betroffen. Dafür plagt den Hybriden offenbar ein nicht minder schweres Problem. Laut Meldungen des japanischen Verkehrsministeriums liegen in Japan mittlerweile 14 Klagen gegen Toyota vor. Grund der Beschwerden: Ausfälle der Bremsanlage. Auch in den USA gab es laut unbestätigten Angaben bereits Unfälle, die auf die gleiche Ursache zurückzuführen sind. Dabei soll die Bremsanlage komplett ihren Dienst versagen, wenn man den Prius über schlechte Straßen oder derbere Schlaglöcher dirigiert. Mögliche Ursache sind Fehlfunktionen eines Sensors, die durch einen Schlag auf das Bremssystem ausgelöst werden.

All die Pannen zeigen bereits erste Wirkungen: in den USA, dem wichtigsten Exportmarkt der Japaner, wurde Toyota von Platz eins auf Platz drei der Zulassungsstatistik verdrängt. Neben Ford und GM konnten allerdings weltweit auch die Deutschen deutlich vom Umsatzeinbruch der Japaner profitieren. (autaro)

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