Archiv für März, 2010
Autaro News - frisch aus dem Archiv

 

März 15th, 2010

München, den 15. März (autaro) BMW hat sich das erfolgreiche Coupe der 3er-Reihe vorgenommen und optisch wie technisch auf den neuesten Stand gebracht. Optisch fielen die Änderungen dezent aber wirkungsvoll aus: vorne und hinten wurden die Überhänge der Karosserie verlängert, was die Seitenlinie insgesamt deutlich streckt. Leichte Modifikationen an Front- und Heckleuchten und eine deutlich breitere BMW-Niere passen das Gesicht der aktuellen Design-Linie der Münchener an. Und schließlich sorgen neue Front- und Heckschürzen für deutlich mehr optische Dynamik.

Umfangreicher ging es unter der Haube zur Sache. Die Abstimmung von Federung zu Dämpfung wurde nachhaltig verbessert, was deutlich dem Fahrkomfort zugute kommt, ohne dass die BMW-typische Dynamik darunter zu leiden hätte. Zudem rollt das Coupe deutlich leiser und seidiger ab, was dem neuen Motorsound zu mehr Aufmerksamkeit verhilft. Der 335i leistet nämlich nach wie vor 306 PS aus drei Litern Hubraum, verfügt jedoch nicht mehr über die aufwendige Registeraufladung mit doppeltem Turbolader – einer viel weg. Das tut der Dynamik des Motors keinen Abbruch, spiegelt sich aber mit einem Liter Minderverbrauch positiv in der Umweltbilanz wieder. Zudem verfügt der Reihensechser über einen Sound, der nicht nur eingefleischten Fans die Knie weich werden lässt. In Verbindung mit dem optionalen Doppelkupplungsgetriebe (sieben Gänge) lässt sich der angegebene Durchschnittsverbrauch von 8,4 Litern nochmals unterbieten, außerdem schaltet das Getriebe praktisch ohne Zugkraftunterbrechung.

Damit dürfte das 3er Coupe auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt sein, verkörpert es doch praktisch alle BMW-Tugenden und überragenden Langstreckenkomfort in einer eleganten Hülle. Billig war der Spaß noch nie (Grundpreis: 46.150 Euro für den 335i), aber das Coupe ist jeden Cent wert. (autaro)

 

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März 14th, 2010

München, den 14. März (autaro) Zugegeben, die autaro-Redaktion ist kein großer Fan von supersportlichen Autos. Das liegt nicht daran, dass wir ungern Super-Spaß auf der Autobahn haben, sondern vor allem daran, dass die sportlichen Monster unter den Autos alles andere als umweltfreundlich daher kommen. Während große und kleine Hersteller auf der ganzen Welt am lang ersehnten Elektromotor basteln, bringen die großen Sportauto-Hersteller nur noch riesige Spritschlucker auf den Markt. Doch jedes Modell des traditionsreichen Sportwagenherstellers Lamborghini ist ein wahres Automobil-Event, das angemessen viel Aufmerksamkeit verdingt. Auf dem Genfer Automobilsalon präsentieren die Italiener die jüngste Version des Lamborghini Gallardo – Gallardo Superleggera. Dabei handelt es sich – wie eigentlich bei allen Entwicklungen aus dem Hause Lamborghini – um ein Sportmodell der Extra-Klasse.

Superleggera
Auf Italienisch heißt Superleggera extra leicht und dieser Namenszusatz fasst das wesentliche am neuen Modell zusammen. Viele Unterschiede zwischen dem Vorgänger und dem aktuellen Gallardo sucht man vergebens. Insgesamt 70 Kilogramm zum Vorgänger und ganze 150 Kilogramm im Vergleich zum Ursprungsmodell hat der neue Lamborghini verloren. Das ist für einen Super-Sport-Wagen von entscheidender Bedeutung. Wie haben das die Italiener geschafft? Richtige Lamborghini-Fans wissen nur zu gut, dass der Hersteller seit Jahren seine Kompetenzen in Sachen Leichtbau entwickeln will. So kommt es auch zu dem aktuellen extra-leichten Gewicht des Gallardo. „Die Entdeckung des Polycarbonats“, so kann man die neue Phase in der Lamborghini-Geschichte nennen. Das leichte und sehr teure Material kommt bei verschiedenen Komponenten zum Einsatz – etwa beim Heckfenster, bei den Seitenscheiben sowie beim Fenster der Motorhaube. Aus Kohlefasern wurden wiederum die Heckflügel, der Diffusor sowie die Teile der Unterbodenverkleidung hergestellt. Das sind alles teure Materialien, die vor allem im Rennsport eine Anwendung finden. Lamborghini will sie aber auch in der Serienproduktion etablieren.

Der Motor
Die 70 Kilogramm würden nichts bedeuten, wenn nicht auch das Triebwerk entsprechend optimiert worden wäre. Unter der Haube brummt natürlich eine Maschine, die mit Abstand eine der besten Entwicklung in der heutigen Automobilwelt darstellt. Dank des leichten Gewichts hat eine Pferdestärke mit lediglich 2,35 Kilogramm zu kämpfen. Das Triebwerk ist ein Zehnzylinder-Mittelmotor mit Direkteinspritzung. Aus dem 5,2-Liter-großen Hubraum kommen satte 570 PS oder 419 KW. Ok, ok, wir wissen, dass sowohl Aston Martin als auch Ferrari stärkere Motoren in ihren Produktkatalogen haben, doch bedenken Sie eines – es gibt kaum bessere automobile Technik als jene mit dem Lamborghini-Emblem. Und die Parameter des neuen Gallardo beweisen es einmal mehr. 3,6 Sekunden braucht der Super-Sportler, um die Marke 100 zu überschreiten und für 200 km/h braucht das Modell 10,2 Sekunden. Die maximale Geschwindigkeit beträgt wiederum 325 km/h und das maximale Drehmoment von 540 Nm erreicht der neue Lamborghini bei 6.500 Touren.
Auch für die Umwelt-Puristen gibt es gute Nachrichten: Die italienischen Ingenieure haben es geschafft – der neue Gallardo kommt mit viel weniger Sprit als sein Vorgänger aus. Nur 13,5 Liter Benzin auf 100 Kilometer braucht die neue Version, das ist ein Minus von ganzen 20,5 Prozent gegenüber dem älteren Modell.

Fazit
Der Lamborghini ist kein alltägliches Automobil. Das Wort „Langeweile“ hat irgendwie nichts im Wortschatz eines jeden Lamborghini-Besitzers verloren. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum man so wenige Lamborghinis auf den Straßen sieht. Ganz einfach: Es liegt bei weitem nicht daran, dass die Marke wenig Umsatz macht. Mit einem Lamborghini fährt man nur sehr schwer durch schmale Städtestraßen und vor allem sieht ein Automobil der super-sportlichen Marke eher bieder neben einem MiNi und hinter einem Golf aus. Diese sportliche Exklusivität besitzt auch der neue Gallardo Superleggera. Die Italiener bleiben ihren Prinzipien treu und verringern sogar den Verbrauch – mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen. (autaro)

 

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März 10th, 2010

München, den 10. März (autaro) LPG steht für Liquified Propane Gas, oder auf Deutsch: für Autogas. Und es ist eine kostengünstige Alternative zum Benzin, die noch dazu die Umwelt schont, da Gas rückstandsfreier verbrennt als flüssige Kraftstoffe. Allerdings hat es auch den einen oder anderen Nachteil, wie eine etwas schlechtere Leistungsausbeute oder, in den meisten Fällen sicherlich der schwerwiegendere Grund: den höheren Anschaffungspreis eines entsprechenden Fahrzeuges oder die Nachrüstung. Letztere Bietet Chevrolet für all seine Modelle bereits seit längerer Zeit an, zum Preis von rund 2.000 Euro.

Um den Verkauf anzukurbeln, legt Chevrolet seinen Käufern nun die Gasanlage kostenlos obendrauf. Diese erhalten also für 8.890 Euro einen nagelneuen Kleinwagen mit werksseitig verbauter Gasanlage – kein schlechtes Angebot. Allerdings läuft der Matiz nicht gänzlich ohne Benzin. Wird der Motor kalt gestartet, funktioniert dies nur mit Super, erst nach ein paar Hundert Metern schaltet die Anlage dann auf Gasbetrieb um. In der alltäglichen Praxis ist dies sicherlich kein großes Manko, zumal sich die alternative Betankung mit Benzin bei der hiesigen Dichte an Gas-Tankstellen zumindest in ländlichen Regionen ohnehin empfiehlt. Den Übergang von Benzin- zu Gasbetrieb spürt man indes recht deutlich. Schon mit flüssigem Kraftstoff befeuert, ist der kleine Chevi alles andere als ein Temperamentsbolzen. Wer dem kleinen Dreizylinder die Sporen gibt, dem beschert dieser unter lautstarkem Röhren die Beschleunigung von Null auf Landstraßentempo in mörderischen 18,2 Sekunden. Im Gasbetrieb sind es dann gefühlte 30, die für den Benzinbetrieb angegebene Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h wird allenfalls bergab erreicht. Dass Sicherheitsausstattungen wie ein ESP nicht lieferbar sind, ist schade, im Hinblick auf den Preis allerdings fast verständlich. Immerhin sind zwei Airbags und ein ABS mit an Bord, außerdem sogar die Zentralverriegelung und eine Isofix-Kindersitzbefestigung. Wie gesagt, inklusive Gasanlage für 8.890 Euro. (autaro)

 

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März 9th, 2010

München, den 09. März (autaro) Niedersachsens Justizminister, Bernd Busemann (CDU), plant eine Eingabe in den Bundesrat. Ziel ist die Lockerung oder teilweise Aufhebung des Richtervorbehaltes im Falle ertappter Alkoholsünder. Soll diesen nach positivem Atemalkohol-Befund zwangsweise eine Blutprobe entnommen werden, ist dafür eine richterliche Anordnung notwendig. In der Vergangenheit hatten Polizisten mehrfach nach eigenem Ermessen gehandelt, ohne zuvor einen Richterbeschluss einzuholen und dadurch gegen die Strafprozessordnung verstoßen. Schließlich mussten die Laborwerte, sofern der betroffene dies vor Gericht erstritt, als unverwertbar verworfen werden – in den meisten Fällen erfolgte ein Freispruch. Dieser Umstand dürfe nicht “zum Freifahrtsschein für Alkoholsünder am Steuer werden”, so Busemann in einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch.

Allerdings übersieht Busemann bei aller Notwendigkeit des Schutzes anderer Verkehrsteilnehmer durch Betrunkene folgendes: erfolgt eine Blutabnahme gegen den Willen des Betroffenen, so erfüllt dies das Straftatbestandsmerkmal der Körperverletzung. Hierbei spielt es ebenfalls keine Rolle, ob die Entnahme durch einen approbierten Arzt erfolgt – die Zustimmung kann lediglich durch eine richterliche Anordnung ersetzt werden. Umgehen Polizisten diese Vorschrift in der falschen Annahme, die Gefahr im Verzug rechtfertige eine eigenmächtige Anordnung, gefährden sie schließlich den Erfolg des selbst initiierten Strafverfahrens. Diese Ausnahmeregelung fand in der polizeilichen Praxis insbesondere nachts oder an Wochenenden Anwendung, da zu diesen Zeiten selten ein Richter verfügbar war, der einen Beschluss hätte erteilen können.

Die Eingabe in den Bundesrat wird es nach juristischer Überprüfung schwer haben. Wenn der Gesetzgeber ein Schlupfloch für Alkoholsünder schließen will, sollte er mehr richterliche Notdienststellen einrichten, über die auch zu Unzeiten entsprechende Maßnahmen abgesegnet werden können. (autaro)

 

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März 8th, 2010

München, den 08. März (autaro) Auf dem diesjährigen Genfer Autosalon präsentiert Audi die Technikstudie A8 Hybrid. Dabei zeigt die neue Oberklasselimousine, welches Potential hinsichtlich der Verbrauchsoptimierung tatsächlich auch in der Königsklasse des Automobils steckt. Während Modelle wie der Lexus LS 600h oder die Mercedes S-Klasse 400 Hybrid zwar auch Durchschnittsverbräuche unter zehn Litern bei üppiger Leistung angeben, geht es beim Audi A8 eine ganze Schippe konsequenter zu. Hier kommt ein Zweiliter-TSFI zum Einsatz, der sich die Arbeit mit einem parallel geschalteten E-Motor teilt. Gemeinsam wird eine Leistung von 245 PS generiert, die mit den knapp 1,9 Tonnen Leergewicht spielend fertig werden: 235 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in 7,6 Sekunden sollten in den meisten Fällen genügen.

Die eigentliche Sensation ist der Durchschnittsverbrauch, den die Ingolstädter mit 6,2 Litern angeben. Zwar wurde dieser anhand der ECE-Norm ermittelt, die grundsätzlich deutlich unter den Werten in der Praxis liegt. Doch zeigt die Studie, dass sich Oberklassekomfort und ein vertretbarer Verbrauch nicht gegenseitig ausschließen.

Rein elektrischen Vortrieb ermöglicht die Limousine dank moderner Lithium-Ionen-Akkus und des parallel geschalteten E-Motors (sogenanntes Voll-Hybrid-Konzept) bis zu einer Geschwindigkeit von 65 km/h und höchstens zwei Kilometer weit. Damit wird der Wunsch vieler Hybridinteressenten nach dem effektvollen, geräuschlosen Davonschleichen von der Ampel in der Innenstand ebenfalls erfüllt – ein, wie sich in jüngster Vergangenheit gezeigt hat, nicht zu unterschätzendes Verkaufsargument. (autaro)

 

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März 7th, 2010

München, den 7. März (autaro) Was kann man alles von Volvo erwarten? Hohe Qualität, beispiellose Sicherheit, weniger Fahrspaß und noch weniger Phantasie bei der Designentwicklung der Limousinen. Der traditionsreiche schwedische Hersteller scheint unfähig dazu zu sein, sich von seinem Image eines ziemlich langweiligen, viel zu verlässlichen Autobauers zu trennen. Das hat aber natürlich auch seine Vorteile – die Marke verlässt sich auf einen großen Kern treuer Stammkundschaft, die sich regelmäßig das neuste aus dem Hause Volvo anschafft. Die neue Version des Dauerbestsellers S60 schafft es nicht, neue schwedische Töne in die Autohäuser zu bringen. Auf der einen Seite ist das etwas enttäuschend – wieder nichts Neues am Autohimmel. Auf der anderen kann man momentan kaum ein sichereres Fahrzeug auf dem Markt finden.

She’s got the Look!
Der Volvo-Fan muss nicht enttäuscht werden – das ist das Motto, nach dem die Volvo-Designer wirklich konsequent arbeiten. Dennoch muss man eingestehen, dass die Ähnlichkeiten zum Vorgänger nur sehr schwer zu finden sind. Dominierende Elemente in der Designführung sind Klarheit, sanfte Linien und sehr angenehme Formen. Auf Extravaganz und stilistische Eskapaden haben die Entwickler zum Glück verzichtet. Stärkere Akzente sind auf jeden Fall die sanft geschwungene Dachlinie und die kurzen Karosserieüberhänge. Dabei handelt es sich zweifelsfrei um markante Volvo-Markenzeichen, die auch im neuen S60 eine gute Figur machen.
Nehmen wir aber Platz im Innenraum! Volvo ist bekanntlich der König des Komforts. Beim Platznehmen ertönt ein „Aaahhh!“ und das liegt vor allem am phantastischen Design der Sitze. Alles im Innenraum besticht mit sehr hoher Qualität. „Hartplastik“ ist in Schweden anscheinend ein Fremdwort, denn von diesem überaus „beliebten“ Material findet man im S60 keine Spur.
Ein Lobeswort verdient auf jeden Fall die Mittelkonsole. Diese ist mit dem ganzen Schnickschnack ausgestattet, das zum modernen Autofahren gehört. Infotainment- und Navigationssystem, CD-Player, Computer, Handyladestation – alles ist da. Dabei wirkt das Ganze bei weitem nicht, wie etwa bei anderen Herstellern, chaotisch und unübersichtlich. Ganz im Gegenteil, jedes Element hat hier seinen Platz, sitzt perfekt und ist für jeden Einsatz bereit.

Come on, join the joyride!
Ohne den Blick unter die Haube wird es natürlich nicht funktionieren. Hier erwarten uns schwedische Köstlichkeiten a lá Volvo. Allen voran muss gesagt werden, dass es den neuen S60 in zwei Versionen geben wird – für den amerikanischen und für den europäischen Markt. Der Unterschied liegt im Chassis. Der europäischen Kundschaft bietet der Hersteller das neu entwickelte überaus dynamische Chassis Standard an; für die Amerikaner gibt es wiederum eine zusätzliche Sportversion der Limousine.
An den Start geht der S60 mit insgesamt vier Triebwerken – zwei Diesel und zwei Benziner. Der schwächere Diesel hat 2 Liter Hubraum und leistet 120 kW bzw. 163 PS. Sein stärkerer Bruder bringt es aus einem 2,4-Liter Hubraum auf 151 kW und 205 PS. Zugegebenermaßen ist der kleinere Diesel das interessantere Aggregat. Er vereint niedrigen Verbrauch (5,9 Liter auf 100 Km) mit brillanter Leistung – 9,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100.
Die Benziner besitzen wiederum vier bzw. sechs Zylinder. Das kleinere Aggregat hat 2 Liter Hubraum und leistet 149 kW bzw. 203 PS. Deutlich interessanter ist aber der Motor mit den sechs Zylindern, der ganze 304 PS zu bieten hat.

Fazit
Wenn man über Volvo spricht, dann denkt man automatisch an Sicherheit. Auch in diesem neuen Modell ist die Sicherheitsausstattung erste Sahne und bietet unzählige Highlights an. Eine absolute Neuigkeit ist das System, mit dem Kollisionen mit Fußgängern verhindert werden. Dieses arbeitet in zwei Stufen – in der ersten erhält der Fahrer eine akustische Warnung, in der zweiten wird automatisch eine Notbremse betätigt. Darüber hinaus hat der neue S60 auch das neue Corner Traction Control – ein System, mit dem sich Kurven enger durchfahren lassen. Dabei werden die Antriebsmomente der einzelnen Räder von einem Computer überwacht. So erhält in Kurven das äußere Rad mehr Antriebskraft, während das innere fast abgebremst wird.
Alles in allem bleibt Volvo seinen Prämissen treu – Konservatismus, Sicherheit, keine Extravaganz und absolut hohe Qualität. Der Erfolg des neuen S60 ist sicher, denn der Kern der Volvo-Fans ist seiner Lieblingsmarke immer treu. (autaro)

 

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März 4th, 2010

München, den 04. März (autaro) Waren noch bis vor zwei Jahren große und spritfressende SUV der Traum vieler Bürger der deutschen Mittelschicht, hat sich die Lage mittlerweile gewendet. Zwar verkaufen sich die Geländewagen noch immer, doch wird zunehmend auf Verbrauch und Umweltverträglichkeit geachtet. Daher setzen sich auch auf Geländegängigkeit getrimmte Ableger ziviler Kleinwagen zunehmend durch, die zwar nicht über Allradantrieb verfügen, wohl aber so aussehen, als würden sie es.

Ein solcher Pappenheimer ist auch der neue Skoda Fabia Scout, den die VW-Tochter auf dem Genfer Autosalon der Öffentlichkeit vorstellte. Üppige Kunststoffverkleidungen sorgen für eine robuste Optik, außerdem steht der Kompakte auf 16-Zoll-Alurädern in besonderer Optik. Außerdem schließt die Serienausstattung Kolorverglasung, eine Dachreling und Nebelscheinwerfer mit ein. Innen sorgen besonders robust anmutende Sitzbezüge für das rustikale Ambiente, außerdem weichen die Kunststoffpedale edlen Pendants aus Edelstahl.

Für Adäquaten Vortrieb sorgen zwei Benziner mit einer Leistung von 85 und 105 PS, ebenso zwei Diesel mit 90 oder 105 PS. Ebenfalls als Scout-Version mit ähnlicher Ausstattung werden die Modelle Fabia Combi und Roomster erhältlich sein. (autaro)

 

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März 3rd, 2010

München, den 03. März (autaro) „Wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, verbünde Dich mit ihm.“ Dieses martialische Motto wird so manchem beim ersten Blick auf diese Schlagzeile durch den Kopf gehen. Auf den zweiten Blick ergibt die geplante Allianz zwischen Daimler und dem chinesischen Automobilhersteller BYD (Build Your Dreams) allerdings durchaus Sinn. Denn der Vormarsch der Chinesen, die in Europa in erster Linie durch dreisten Plagiatismus für Missstimmung gesorgt hatten, ist unaufhaltsam. Noch stehen sie vor allem qualitativ im Schatten europäischer Konkurrenten, doch der Abstand schwindet.

Eine eigene Marke wollen der Daimler-Konzern und BYD künftig gründen, angesiedelt zwischen Mercedes und BYD. Dabei stehen Details noch nicht fest, weder hinsichtlich möglicher Exportländer noch des geplanten Investitionsvolumens der Schwaben. Daimler Vorstandschef Zetsche hält aber einen Rahmen von wenigstens 100 Millionen Euro für „vernünftig“. Primärziel der Kooperation ist die Entwicklung eines rein elektrisch betriebenen Kleinwagens für den Ostasiatischen Raum. Derweil dauern die Gespräche über eine Kooperation mit dem französischen Hersteller Renault zur Herstellung eines gemeinsamen Kleinstwagens weiter an.

Deutlich zeichnet sich der Trend zur Internationalen Zusammenarbeit auch in Stuttgart ab. So hat sich Daimler zuletzt an dem kalifornischen Elektro-Pionier Tesla beteiligt und ist eine Kooperationsvereinbarung mit der deutschen Li-Tec Battery GmbH zur Entwicklung leistungsfähigerer Batteriesysteme eingegangen. (autaro)

 

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März 2nd, 2010

München, den 02. März (autaro) Für Überraschung sorgen derzeit in Genf besonders Hersteller von Sportwagen. Zuerst kündigte Ferrari an, dem Hybridantrieb in Zukunft besondere Aufmerksamkeit zu schenken, jetzt stellt Porsche den Nachfolger des Supersportwagens GT vor. Und zwar ebenfalls mit Hybridantrieb, der sogar an der Steckdose beladen werden kann, ein sogenannter Plug-In-Hybrid. Der Nachfolger des GT, der nur bis 2006 und auch nur 1.250 Mal gebaut wurde, soll laut Porsche so etwas wie die Quadratur des Kreises bewerkstelligen. Nämlich überirdische Fahrleistungen bei ausgesprochen niedrigem Verbrauch: laut Porsche resultiert letzterer in einem CO2-Ausstoß von unter 100 Gramm pro Kilometer, was für einen Supersportler jenseits der 500-PS-Schallmauer eine Sensation wäre. In Litern gerechnet, wären das jedenfalls unter vier Liter Benzin pro 100 Kilometer – Optimisten sprechen in Unternehmenskreisen gar von Drei Litern.

Ein V8-Mittelmotor generiert rund 500 PS Leistung, zusätzlich wird dieser von zwei Elektromotoren mit insgesamt 160 Kilowatt Leistung unterstützt. Angetrieben wird die Granate über ein aufwendiges Allradsystem mit Toque Vectoring, die Kraftübertragung erfolgt über das pfeilschnelle und effiziente Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Trotz all dieser Raffinessen konnte das Gesamtgewicht dank Carbon-Monocoque unter 1,5 Tonnen gedrückt werden.

Rein elektrisch angetrieben endet die Fahrt nach 25 Kilometern, das reicht für den Schaulauf auf der Maximiliansstraße. Danach geht es auf die Piste, in 3,2 Sekunden von Null auf 100 und auf Wunsch über 320 Stundenkilometer schnell. Walter Röhrl, der den Superporsche in Genf mitpräsentierte, zeigt sich begeistert: “Mit dem 918 Spyder sind wir am Ring wieder ganz vorne dabei.” (autaro)

 

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März 1st, 2010

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie [...]

München, den 1. März (autaro) Tuning macht bekanntlich gerade die Runde. Vor nur wenigen Jahren arbeiteten die Auto-Aufmotzer fast ausschließlich illegal, in dunklen verrauchten Garagen, mit zumeist selbst gebastelten Instrumenten. Doch das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Tuning ist die erfolgreichste Automobilbranche weltweit und hat ohne große oder dramatische Folgen sogar die sich nach wie vor breit machende Automobilkrise überstanden. Inzwischen ist Tuning ein Synonym für automobile Kunst. Die namhaften Anbieter in diesem Bereich überzeugen mit einer sehr hohen Qualität der angebotenen Optimierungsmaßnahmen. Und seit kurzem bieten sogar die großen Automobilhersteller eigene Tuning-Linien. Deswegen widmen wir unsere aktuelle Top5-Klassierung ausgerechnet dem Tuning. Die 5 besten Tuning-Modelle weltweit – sie sind originell, phantasievoll, kräftig und laut. Viel Spaß!

Top 5: JE Design Seat Leon
Seat gehört vielleicht nicht unbedingt zu den innovativsten Herstellern der Welt und sein Stolz – der Leon – ist ganz bestimmt keine bahnbrechende Revolutionsentwicklung. Etwas Aufregendes aus diesem Modell zu machen, ist daher eine große Herausforderung, die der renommierte Tuner JE Design mit Bravour geschafft hat. Der brave Seat Leon verwandelt sich durch eine extreme Tieferlegung und den Ansatz von Kotflügeln, Seitenspoilern und Sporträdern in eine kleine Bestie. Die Motorpower steigt auf unglaubliche 244 PS, die unvergessliche Momente auf der Autobahn versprechen.

Top 4: Rieger Volkswagen Scirocco
Im Gegensatz zum Leon ist der Scirocco an sich ein sehr interessantes Modell, das als Brücke zwischen der Mittelklasse-Limousine und den sportlichen Modellen fungiert. Interessant ist, dass Rieger diese Balance zwischen Sportlichkeit und konventioneller Fahrweise beibehält. Das Modell ist zwar tiefergelegt, doch nicht allzu extrem und die Optimierungen, die der Tuner vornimmt, sind dezent und gut fokussiert. Die Struktur des getunten Meisterwerks ist so ausgelegt, dass der Akzent auf den bahnbrechenden, riesigen Flügeltüren liegt. Das Body-Kit von Rieger ist mit Abstand eines der besten Tuning-Produkte auf dem derzeitigen Automobil-Markt.

Top 3: Novitec Rosso Ferrari F430 Race
Was will man denn an einem Ferrari tunen? Das Auto sieht auch ohne jeden Eingriff phantastisch und aufregend aus. Doch Novitec schafft es durchaus, zu begeistern. Nichts Überflüssiges, kein Kitsch, nur Geschmack und dezente Überzeugung. Der Tuner befasst sich vor allem mit dem Triebwerk. Das Automobil schafft so eine Spitzengeschwindigkeit von satten 348 km/h und das Tempo 100 innerhalb von 3,5 Sekunden; eine Zeitspanne, die nicht einmal ausreicht, um sich einen ruhigen Atemzug zu gönnen.
Top 2: Hamann Porsche 911 Turbo
Dieses Modell und das dazugehörige Tuning-Kit haben ein Manko – die Flügel-Türen. Natürlich ist das eine persönliche Meinung, aber die passen irgendwie gar nicht zum Gesamtbild des ansonsten perfekt stilisierten Porsche. Die weiße Lackierung erweist sich ebenso als exzellente Wahl wie der wild daherkommende Front-Spoiler. Doch die richtigen Highlights verstecken sich unter der Haube. Der Motor schafft nun dank Hamann eine beeindruckende Kraft von 630 PS – mehr als das kann man sich vermutlich gar nicht wünschen.

Top 1: Edo Lamborghini Murcielago Audiger
Hinter diesem Modell stecken enorm viel Arbeit und einige prominente Namen. Christian Audiger entwickelte das Design für den deutschen Hersteller und Audiger ist ein lebender Mythos in der Automobilwelt. Sein Talent dafür, den Geist eines jeden Automobils zu spüren sieht man auch an diesem Lamborghini. Alles ist perfekt – die geschwungenen Linien, die perfekt integrierten Spoiler, die matte Lackierung. Edo Competition kümmert sich dagegen um den Motor und schafft den schnellsten Lamborghini auf der Welt. So eine Entwicklung zu fahren, ist der Traum vieler Autoenthusiasten. Doch der Hersteller bietet sie in einer sehr limitierten Auflage, um den exklusiven Charakter des Tuning-Meisterwerks zu unterstreichen. (autaro)

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